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Perspektiven von Angehörigen und Betroffenen | Der NSU-Komplex | bpb.de

Perspektiven von Angehörigen und Betroffenen

Für die Angehörigen der NSU-Mordopfer, die Opfer der Bombenanschläge und weitere Betroffene des NSU-Komplexes endete mit der Selbstenttarnung des NSU im November 2011 eine lange Zeit falscher und von Rassismus geprägter Verdächtigungen durch Strafverfolgungsbehörden, die medial verstärkt und gesellschaftlich zu einem großen Teil unhinterfragt übernommen wurden. Bereits während der NSU-Mordserie wiesen die Hinterbliebenen von Mordopfern auf den rassistischen Hintergrund der Taten hin. Sie wurden von Ermittlungsbehörden und der Gesellschaft nicht gehört. Nach der Selbstenttarnung des NSU waren es vor allem die Angehörigen der NSU-Mordopfer und Betroffene des NSU-Terrors, die eine lückenlose Aufklärung sowie ein würdevolles Gedenken forderten. Der Themenschwerpunkt verdeutlicht die Kämpfe um Aufklärung und Aufarbeitung durch die Angehörigen von NSU-Mordopfer und Betroffene des NSU-Terrors.

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