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(Ent-) Demokratisierung | 15. Bundeskongress Politische Bildung 2023 | bpb.de

(Ent-) Demokratisierung Hauptgebäude - Großer Saal

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Freitag 03. November 9:00-10:30

Ist die Demokratie in der Krise oder hat sie sich lediglich neuen Herausforderungen zu stellen, weil sie als dynamisches System einem ständigen Wandel unterliegt? Diese Frage wird seit Jahrzehnten diskutiert. Anzeichen der Krise erkannte man zuletzt im Anwachsen (rechts)populistischer Bewegungen, in sinkender Wahlbeteiligung und einer zunehmenden Skepsis gegenüber dem politischen Establishment. Inzwischen sind weitere Risikofaktoren hinzugekommen: Pandemie, Krieg, Inflation, unsichere Energieversorgung sowie rechtsextreme und antidemokratische Vertreter*innen in der Politik und in den Sicherheitsapparaten. Sind das neue Gefahren für die Demokratie? Wie lässt sich diesen begegnen. Die Sektion befasst sich mit den folgenden Fragestellungen:

Foto der Sektion 2 des 15. Bundeskongress Politische Bildung. (© bpb)

  • Ist die demokratische Staatsform noch zukunftsfähig?

  • Welche Rolle spielt Gleichheit/Ungleichheit für die Stabilität einer Demokratie?

  • Welche Rolle spielt (Nicht-)Partizipation und (Nicht-)Teilhabe von Menschen ohne Staatsbürger*innenschaft für die Stabilität der Demokratie?

  • Welche Rolle spielt Moral im politischen Diskurs? Sollte sie überhaupt eine Rolle spielen?

  • Welche Folgen für die Demokratie haben Lügen in der Politik? Wie beeinflussen Fake News in den (sozialen) Medien unser Verständnis von Demokratie und Teilhabe?

  • Sind die Entscheidungsprozesse in der Demokratie geeignet große Krisen, wie z.B. die Klimakrise zu bewältigen? Ist eine Umgestaltung demokratischer Prozesse nötig und möglich?

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