Artikel im

Ungleichheit und Intersektionalität | 15. Bundeskongress Politische Bildung 2023 | bpb.de

Ungleichheit und Intersektionalität Hauptgebäude - Kleiner Saal

/ 2 Minuten zu lesen

Bundeskongress Politische Bildung - Sektion 11

Samstag 04. November 9:00-10:30

Wenn auch die Sensibilisierung gegenüber Diskriminierung durch Bewegungen wie #MeToo und Black Lives Matter zugenommen hat, so sind wir doch weit entfernt von dem Ideal einer diskriminierungsfreien Gesellschaft, in der alle Menschen angstfrei leben können und gleiche Partizipationsmöglichkeiten haben. Das Konzept der Intersektionalität liefert Analyseinstrumente, um Diskriminierung in ihrer Mehrdimensionalität zu beschreiben und zu bearbeiten. Sie behandelt die Wechselwirkungen und Verschränktheit verschiedener Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus usw. Jedoch gibt es auch Kritik an diesem Konzept: Es lenke vom Eigentlichen ab, es überbetone Identität, es fördere eine Kultur des Opferstatus, es führe zu Zersplitterung, da es unzählige Kombinationen von Identitätsmerkmalen gebe usw. Daher möchten wir folgende Fragen diskutieren:

Foto aus Sektion 11 des 15. Bundeskongress Politische Bildung. (© bpb)

  • Wie kann ein intersektionaler Ansatz dazu beitragen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sowie Möglichkeiten der Teilhabe und Partizipation zu erhöhen.

  • Welche Rolle spielt Intersektionalität für ostdeutsche migrantische Perspektiven?

  • Welche Rolle spielen intersektionale Ansätze für Empowerment?

  • Welche intersektionale Methoden gibt es? Wie kann intersektionale politische Bildung gestaltet werden?

  • Was ist eine intersektionale Sozialforschung

  • Stimmt der Vorwurf, dass die Politik einer sozialen Angleichung und Gleichstellung zugunsten von Identitätspolitik aufgegeben werde und dass Identitätspolitik zu einer Fragmentierung und damit Schwächung sozialer Bewegungen führe?

Thesenpapiere

Fussnoten

Weitere Inhalte