BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
Auf der Mauer am Brandenburger Tor

Historische Hintergründe

Die Nachkriegszeit wurde in beiden deutschen Staaten durch Zuwanderung oder die Anwerbung von Arbeitskräften mitgeprägt. Die Migrations- und Integrationspolitiken und die Debatten rund um die Themen Asyl und Einwanderung gestalteten sich in der DDR und in der Bundesrepublik jedoch sehr unterschiedlich. Das Kapitel gibt einen Einblick in historische Hintergründe.

Ein undatiertes, privates Foto aus den siebziger Jahren zeigt eine türkische Gastarbeiterfamilie vor ihrem Auto.

Vera Hanewinkel / Jochen Oltmer

Historische Entwicklung der Migration nach und aus Deutschland

Deutschland hat in seiner Geschichte umfangreiche Zu- und Abwanderungsbewegungen erlebt. Ein Blick auf Wanderungen seit dem 17. Jahrhundert zeigt, dass die Migrationsgeschichte des Landes nicht erst mit der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in den 1950er und 1960er Jahren begann.

Mehr lesen

Türkischstämmige Familien in einem Berliner Park, aufgenommen im Mai 1980.

Patrice G. Poutrus

Vor der Deutschen Einheit. Migrantisches Leben im geteilten Deutschland

Fragen der Einwanderungs-, Asyl- und Flüchtlingspolitik wurden im Lauf der 1980er Jahre in beiden deutschen Staaten einer Neubestimmung unterzogen. Dabei war die DDR-Migrationspolitik geprägt von Homogenitätsvorstellungen der kommunistischen Staatspartei, aber auch von einer Zuspitzung der Versorgungskrise. In der Bundesrepublik wandelte sich die Debatte um das Asylrecht zu einer zentralen innenpolitischen Auseinandersetzung.

Mehr lesen

Ausbildung von zwei Mosambikanern im Schweriner Lederwarenwerk, 1988

Ann-Judith Rabenschlag

Arbeiten im Bruderland. Arbeitsmigranten in der DDR und ihr Zusammenleben mit der deutschen Bevölkerung

Offiziell waren die "ausländischen Werktätigen", die ab den 1960er Jahren in die DDR kamen, "Freunde", die eine Ausbildung erhielten, um anschließend beim Aufbau ihrer Heimat, den sozialistischen Bruderländern, zu helfen. Die Wirklichkeit sah jedoch oft anders aus. Ann-Judith Rabenschlag über Anspruch und Wirklichkeit im Leben der "Gastarbeiter" in der DDR.

Mehr lesen

Dossier Migration

Geschichte der Migration in Deutschland

Migration ist ein wesentlicher Teil der deutschen Geschichte. Der Beitrag zeichnet die Entwicklung der Wanderungsbewegungen seit der Gründung des Deutschen Reiches im späten 19. Jahrhundert bis zur Reformation des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 nach.

Mehr lesen

Dossier

Lange Wege der Deutschen Einheit

Schockartige Umwälzungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und persönlichen Lebensumständen: Welche Folgen hatte der Systemumbruch? Und wie verläuft seitdem der Einigungsprozess in Ost und West?

Mehr lesen

Dossier

1961: Anwerbeabkommen mit der Türkei

Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute gehört deutsch-türkisches Zusammenleben zur Alltagsrealität in Deutschland - von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin.

Mehr lesen

Themenseite

30 Jahre Deutsche Einheit

Über vier Jahrzehnte waren Berlin, Deutschland und Europa geteilt. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit wachsen Ost und West weiter zusammen. Gleichzeitig bleiben die Spuren der Teilung bis heute sichtbar – in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Die Themenseite gibt einen Überblick über Angebote zur Deutschen Teilung und Einheit.

Mehr lesen