August 1961: Arbeiter erhöhen die Sektorensperre an der Bernauer Straße in Berlin.

60 Jahre Mauerbau

In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 riegelten Sicherheitskräfte der DDR die Sektorengrenze in Berlin ab. Barrikaden wurden errichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtzäune gezogen. Der Übergang von Ost nach West war versperrt, die Stadt in zwei Hälften geteilt.

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie wurde zum Symbol der konfliktreichen Nachkriegsordnung. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen.

Auf dieser Seite finden Sie anlässlich des 60. Jahrestages des Mauerbaus alle Angebote der bpb zum Thema.

Chronik

Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach; Aufnahme 13. August 1961.

www.chronik-der-mauer.de

Was passierte am 13. August 1961?

In der Nacht zum Sonntag, dem 13. August 1961, erteilt SED-Chef Walter Ulbricht den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze. Eine Chronik in Bildern, Tönen, Texten, Dokumenten und mit Zeitzeugeninterviews.

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Mauerverlauf

Unternehmen Sie mit der Mauer-App eine interaktive Tour durch die Geschichte der Berliner Mauer.

App "Chronik der Mauer"

Diese App macht die Geschichte der Berliner Mauer von Mauerbau bis Mauerfall erlebbar. Mit Fotos, Videos, Texten, Tondokumenten und geführten Mauertouren ist sie der ideale Reiseführer für alle Hauptstadttouristen und ist kostenlos für iPhone, iPads und Android-Mobiltelefone erhältlich.

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Hanisauland: Mauer-Touren

Mauertouren für Kinder - Hanisauland Spezial

Wir haben euch zwei "Mauertouren" zusammengestellt. Wenn ihr mit eurer Schulklasse, euren Eltern, Geschwistern oder Freunden in der deutschen Hauptstadt unterwegs seid, könnt ihr diese Touren nutzen, um die restlichen Spuren der Berliner Mauer zu entdecken.

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Die Bildmontage zeigt die frühere Mauersituation hinter dem Reichstagsgebäude in der heutigen Stadtansicht. Im Vordergrund ist ein zu einer Stretch-Limousine umgebauter Trabbi zu sehen.

Ausstellung

Die Mauer. Sie steht wieder!

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Aus der Mediathek

Mauerstücke

Die Teilung Berlins 1961-1989

Eine Collage aus historischem, bekanntem Filmmaterial und seltenen Aufnahmen aus der Zeit vom Mauerbau bis zum Mauerfall.

Absperrungsmaßnahmen am Brandenburger Tor am 14.08.1961.

Story

Fünf Geschichten über die Berliner Mauer

Diese Story erzählt die Fluchtgeschichten von Joachim Rudolph, Peter Fechter, Joachim Neumann, Hartmut Richter und Olaf Schwarzbach.

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 Mielkes Fotoalbum

Mielkes Fotoalbum

Der Stasi-Chef dokumentiert den Mauerbau im Stil eines selbstgebastelten Propagandaalbums eine Art Triumphstunde des MfS.

Ursachen und Vorgeschichte

Walter Ulbricht auf seinem Weg zum Flug nach Moskau 1955. Von 1950 bis 1971 stand er an der Spitze der DDR.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 256)

Aufbau eines sozialistischen Staates

Aus der Rückschau lassen sich die Langzeitwirkungen des Mauerbaus deutlicher erkennen. Einerseits begann ein Modernisierungsprozess. Andererseits war die vollständige Abgrenzung ein sozialistisches Experiment, das ohne tiefgreifende Reformen auf die Dauer nicht lebensfähig war.

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Walter Ulbricht lauscht der Ansprache Nikita Chruschtschows auf dem V. Parteitag der SED, 11. Juli 1958.

Walter Ulbricht, der Bau der Mauer und der Umgang damit seit 1989

Wer brachte die Frage der Grenzschließung in Berlin auf, wer verlieh diesem Thema eine solche Dringlichkeit und tat alles dafür, um die nötigen Voraussetzungen für die endgültige Schließung der Grenze zu schaffen? Ulbricht oder Chruschtschow?

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ORIGINAL-BU: Fragen der Weltpresse zum Deutschen Friedensvertrag und zum Westberlinproblem beantwortete der Vorsitzende des Staatsrates der DDR und Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, am 15.6.1961 auf einer Internationalen Pressekonferenz in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Im grossen Festsaal des Hauses der Ministerien hatten sich etwa dreihundert Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen der DDR, Westdeutschlands, Westberlins, aus sozialistischen und imperialistischen Ländern sowie aus jungen Nationalstaaten versammelt.
UBz: Walter Ulbricht bei seinen Ausführungen.
V.l.n.r.: Hermann Axen, Chefredakteur des "Neuen Deutschland"; Gesandter Kegel; Walter Ulbricht; Kurt Blecha

Walter Ulbrichts "dringender Wunsch"


Um den Flüchtlingsstrom einzudämmen und seine Macht zu festigen, drängte Ulbricht jahrelang die Sowjetunion, der Schließung der Grenze in Berlin zuzustimmen. Die sowjetischen Machthaber widersetzten sich bis Ende Juli 1961.

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ORIGINAL-BU: Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, N.S. Chruschtschow, besuchte am 17.1.63 in Begleitung des Ersten Sekretärs des ZK der SED, Walter Ulbricht, (rechts) den Grenzkontrollpunkt Friedrichstraße [Checkpoint Charly] in Berlin. Freundlich winkte Chruschtschow den sich auf der anderen Seite befindenden Westberlinern zu. Zwischen Chruschtschow und Ulbricht der Sekretär des ZK der KPdSU, Boris Ponomarjow.

Chruschtschow, Ulbricht und die Berliner Mauer

Im November 1958 leitete Chruschtschow mit dem Berlin-Ultimatum die längste Krise des Kalten Krieges ein. Die Grenzschließung in Berlin, die er nie gewollt hatte.

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Stefan Karner u.a., Der Wiener Gipfel

Zur Vorgeschichte des Mauerbaus

Der Mauerbau hatte eine lange Vorgeschichte – auf internationaler Bühne. Rolf Steininger bespricht für das Deutschlandarchiv Veröffentlichungen zum Thema.

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Reaktionen und Folgen

Der Präsident der Volkskammer der DDR Johannes Dieckmann spricht am 24.01.1961 vor Studenten und Wissenschaftlern der Berliner Humboldt-Universität im Auditorium Maximum der Universität.

Von der Volkserhebung zum Mauerbau

Direkt nach Kriegsende begann die SED, die Universitäten und Hochschulen in der SBZ umzugestalten. Ziel war es, mit Hilfe der Hochschulen eine "sozialistische Intelligenz" heranzubilden.

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Verhaftung eines Ehepaars, das versucht hatte, die Grenzsperren nach West-Berlin zu überqueren, 13. August 1961.

Reaktionen auf den Mauerbau in Berlin und der DDR

Wie reagierte die Bevölkerung der DDR auf den Mauerbau? Ein Bericht über den Schockzustand der ostdeutschen Gesellschaft, über Proteste und Demonstrationen.

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Volkspolizisten überwachen die Räumung von Häusern in der Bernauer Straße, 24. September 1961.

Zu den Zwangsräumungen in Berlin nach dem Mauerbau 1961

Neben den Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze 1952 und 1961 wurden auch in Berlin 1961 umfassende Zwangsräumungen an der entstehenden Mauer angeordnet.

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Unterzeichnung der Warenlisten des Innerdeutschen Handels zum Berliner Abkommen für das Jahr 1960 im Haus des Ministeriums für Aussenhandel und Innerdeutschen Handel in Berlin, 24. November 1959. Für die DDR unterzeichnete Heinz Behrendt (r.), Leiter der Hauptabteilung Innerdeutscher Handel im Ministerium für Aussenhandel und Innerdeutschen Handel, für die Bundesrepublik Kurt Leopold (l.), Leiter der Treuhandstelle für den Interzonenhandel.

Zwischen "Störfreimachung" und Rückkehr zum Tagesgeschäft

Eigentlich war nach dem Mauerbau mit negativen Auswirkungen für den deutsch-deutschen Handel zu rechnen. Aber abgesehen von kurzfristigen Irritationen kehrte man rasch zum Tagesgeschäft zurück.

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Kampfgruppen am Brandenburger Tor 1961

Maßnahmen des MfS zur Grenzsicherung nach dem Mauerbau

Dokumente aus BStU-Archiven zeigen, wie das Stasi-Ministerium bereits wenige Monate nach der Sperrung der Grenze zu West-Berlin gezielt versuchte, Fluchten über die neu errichtete Mauer zu verhindern.

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Soldaten der Volkspolizei (dunkle Uniform) und Nationalen Volksarmee (NVA) überwachen den Bau der Mauer am Potsdamer Platz, 13. August 1961.

Die Zäsur des Mauerbaus im Kalten Krieg und in der deutsch-deutschen Geschichte


Welchen Stellenwert besaß der Mauerbau für die deutsche-deutsche Geschichte, für die Entwicklung der Bundesrepublik und für die der DDR wirklich? Im Vergleich mit der Kubakrise wird zudem deutlich, welche Bedeutung dem 13. August 1961 für den Verlauf des Kalten Krieges tatsächlich zukommt.

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Mauer, stasi, Brandenburger Tor

Zwischen Siegestaumel und Herrschaftssicherung: Der Mauerbau und die Machtelite der DDR

Am 9. November 1989 kam nicht nur die Mauer als Grenzbarriere zu Fall, sondern das komplette Machtsystem der DDR, das durch die Mauer stabilisiert worden war. Jetzt fehlte ihm der Halt. Eine Rückerinnerung von Dr. Gerhard Sälter, Historiker der Gedenkstätte Berliner Mauer.

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Unterrichtsmaterialien

Die historische Einordnung der DDR ist umstritten. Für viele ist sie nur eine "Fußnote der Geschichte", andere betrachten sie als alternative "deutsche Möglichkeit" zur Bundesrepublik.

Unterrichtsthema

Deutsch-deutsche Geschichte

40 Jahre lang waren West- und Ostdeutschland geteilt. Um die deutsch-deutsche Geschichte als Unterrichtsthema zu behandeln, bieten wir Ihnen verschiedene umfangreiche Materialien.

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Coverbild Mauerbau: 13. August 1961

Spicker aktuell Nr. 1 (Juli 2011)

Mauerbau: 13. August 1961

Spicker Politik - das Lexikon zum Selberbasteln. Mit der Faltanleitung wird aus dem DIN A4-Blatt ganz schnell ein achtseitiges Büchlein im DIN A7-Format. Zum Ausdrucken, Sammeln, Nachschlagen.

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Café, Zeitzeugen, Berlin, Mauer

Zeitzeugencafé der Gedenkstätte Berliner Mauer

Wie funktioniert Historytelling in der Praxis? Die Werkstatt der bpb hat bei der Gedenkstätte Berliner Mauer nachgefragt.

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Auf der Mauer am Brandenburger Tor, 27. Januar 1990

AV-Medienkatalog

Die Mauer


Aus Anlass des 25. Jahrestages der Errichtung der Mauer in Berlin entstand eine zweiteilige Fernsehdokumentation, die anschaulich Hergang, Ursachen und Hintergründe der Ereignisse im Sommer 1961 rekonstruiert.

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Cover Falter Zeitgeschichte

Falter Zeitgeschichte

Arbeitsmaterialien zur Zeitgeschichte

Diese Arbeitsblätter zum Mitdenken, Diskutieren und Verstehen bieten die ideale Ergänzung zur historischen Zeitleiste 1914-1990. Wichtige zeitgeschichtliche Ereignisse werden hier anschaulich und kontrovers beleuchtet.

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Coverbild falter Geschichte der DDR

Zeitleiste 1945-1990

Geschichte der DDR

Von der Staatsgründung über den Mauerbau bis zur Wiedervereinigung: Die Zeitleiste macht die Geschichte der DDR mit kompakten Erklärungen und bunten Illustrationen lebendig. Dank DIN-A0-Format ideal für das Klassenzimmer geeignet.

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HanisauLand.de

HanisauLand Spezial: Die Berliner Mauer

Am 9. November 1989 ist die Mauer, die Ost-Berlin von West-Berlin seit dem 13. August 1961 trennte, gefallen. Endlich! Das hatten sich viele, viele Menschen lange gewünscht. Das HanisauLand-Spezial erklärt die Geschichte des Mauerfalls.

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Unterricht am Whiteboard

Mauerbau: Drei Perspektiven

Mauerbau: Drei Perspektiven

Eine Unterrichtseinheit über die politische Haltung zum Bau der Berliner Mauer in Ost und West sowie den Mauerbau in Fotoquellen.

Erinnern und Gedenken

Farbfoto: Ein kleiner Junge sitzt mit einem herausgebrochenen Mauerstück in seinem Schoß auf einem Stuhl an der Berliner Mauer.

Anna Kaminsky

"... es gibt gute Gründe, den 13. August nicht aus dem Auge zu verlieren."

Die Berliner Mauer wurde nach 1990 zunächst aus dem Berliner Stadtbild verdrängt, bis zunehmend auf diese Leerstelle hingewiesen wurde. Anna Kaminsky beobachtete zum 50. Jahrestag des Mauerbaus, dass die Erinnerung an die Mauer das Gedenken an die SED-Diktatur dominieren könnte.

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Touristen vor dem Mauermuseum am Checkpoint Charlie.

Sybille Frank

Der Mauer um die Wette gedenken

In Deutschland vollzieht sich seit einigen Jahren ein regelrechter Geschichtsboom: Historische Stätten haben und machen hier Konjunktur, wobei der Anteil privater Angebote steigt. Die Vorgänge am Checkpoint Charlie belegen die Entstehung einer Heritage-Industrie. Von ihr profitieren unterschiedlichste private Akteure.

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Darstellung und Vermittlung

Blick auf das Brandenburger Tor, nach der Schließung der Grenzen zu West-Berlin, 31. Oktober 1961.

Deutschland Archiv 6/2011 – Forum

Mauerbau und Mauerfall in deutschen Geschichtsbüchern

Populäre Geschichtsbücher prägen stärker als die wissenschaftliche Fachliteratur das öffentliche Geschichtsbild. Doch müssen ihre Autoren aus dem Forschungswissen auswählen und Schwerpunkte setzen. Wie geschieht das bei Darstellungen zu Mauerbau und Mauerfall?

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Elena Demke

Mauerbilder in Ost und West

Bilder von der Mauer erlangten schon bald nach deren Bau einen festen Platz im kollektiven Bild-Gedächtnis des Kalten Krieges in Ost und West. Es etablierte sich ein "Set" von Motiven, die als Gegen-Bilder nicht nur semantisch aufeinander bezogen waren, sondern auch ikonografisch korrespondierten.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie ein Fülle von herausragenden und multimedial aufbereiteten Informationen zum Thema.

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Dossier

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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Dossier

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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