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1. Mai: Tag der Arbeit | Hintergrund aktuell | bpb.de

1. Mai: Tag der Arbeit

Redaktion

/ 8 Minuten zu lesen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft auch in diesem Jahr zu politischen Kundgebungen zum Tag der Arbeit auf. Der diesjährige 1. Mai steht unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.

Die zentrale Kundgebung des DGB zum Tag der Arbeit in Chemnitz 2025. (© picture-alliance/dpa, Sebastian Willnow)

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, stehen traditionell die Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt politischer Demonstrationen. Themen sind seit vielen Jahren branchenübergreifend etwa die Forderungen nach höheren Löhnen, bindenden Interner Link: Tarifverträgen, der Beibehaltung des Achtstundentages und gegen Kürzungen im Sozialstaat.

Große Herausforderungen für Arbeitnehmervertretungen

Interner Link: Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Branchen stark verändert, unter anderem durch die Effekte von Interner Link: Globalisierung, Interner Link: Klimawandel, Interner Link: Energie- und Interner Link: Verkehrswende sowie die fortschreitende Digitalisierung. Neben Forderungen nach fairer Vergütung, angemessener Arbeitszeit und -belastung sowie sicheren Arbeitsverträgen beschäftigt Arbeitnehmervertretungen in Deutschland auch, wie gute Arbeitsbedingungen im Spannungsfeld neuer Technologien wie etwa Interner Link: Künstlicher Intelligenz (KI) aussehen sollten. Wichtige Themen in der öffentlichen Debatte um die „Arbeitsplätze von morgen“ sind auch der Klimawandel und die Energiesicherheit. Diskutiert wird etwa, wie energieintensive Teile der deutschen Industrie trotz der im Vergleich zur Zeit vor dem russischen Überfall auf die Ukraine und dem durch die USA und Israel begonnenen Irankrieg deutlich gestiegenen Energiepreise sowie dem Wandel hin zu einer emissionsärmeren Gesellschaft wettbewerbsfähig bleiben können.

Die exportorientierte deutsche Wirtschaft verzeichnete zuletzt auch aufgrund der weltweit zunehmenden Interner Link: Zölle und Handelsbeschränkungen sowie Kriege und Krisen ausgelösten Lieferkettenprobleme Einbrüche. Zwar sind die Exporte 2025 wieder leicht gestiegen, doch könnten die Industrieexporte Experten zufolge künftig deutlich langsamer wachsen als zuvor. Das hat auch Folgen für die deutsche Wirtschaftsleistung. Bereits 2023 und 2024 war das Interner Link: Bruttoinlandsprodukt gesunken, 2025 nur minimal um 0,2 Prozent gestiegen. In den vergangenen Jahren gingen insbesondere im verarbeitenden Gewerbe viele Stellen verloren. Aufgrund der Wirtschaftskrise wurden 2025 in der Industrie über 120.000 Stellen gestrichen.

In den Jahren 2020 und 2021 waren die Reallöhne im Zuge der Corona-Pandemie unter anderem durch wegfallende Aufträge für Selbstständige und der Auswirkungen der Lockdowns etwa in der Gastronomie gefallen. 2022 fiel der Rückgang mit 4 Prozent am deutlichsten aus. Ursache war die hohe Interner Link: Inflation – nach Beginn des Ukraine-Kriegs waren vor allem die Energie- und Lebensmittelpreise stark gestiegen. 2024 stiegen die Reallöhne aufgrund der vergleichsweisen schwachen Inflation bei gleichzeitig hohen Lohnabschlüssen dann um 3,1 Prozent – das größte Plus seit 2008. Im vergangenen Jahr legten sie weiter um 1,9 Prozent zu. Zuletzt wuchs die Angst vor einer wieder steigenden Inflation aufgrund deutlich gestiegener Preise für Sprit und Energie als Folge des Irankriegs.

Die Mobilisierung für die Mai-Kundgebungen fällt den Interner Link: DGB-Gewerkschaften heute im Vergleich zur Zeit der alten Bundesrepublik schwerer – auch weil die Gewerkschaften heute weniger Mitglieder haben als früher. Folgten 1960 in West-Berlin noch 750.000 Menschen dem Demonstrationsaufruf zur Maikundgebung, so nahmen 2025 an der offiziellen Kundgebung vor dem Roten Rathaus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nur noch 11.000 Menschen teil. An den gut 420 Versammlungen und Veranstaltungen nahmen im vergangenen Jahr laut DGB rund 310.000 Menschen teil. Seit 2010 sank der Organisationsgrad der DGB-Gewerkschaften und des Deutschen Beamtenbunds von 20,4 Prozent auf 16,5 Prozent im Jahr 2024.

Was ist eine Gewerkschaft?

Fast alle Erwerbsarbeitsverhältnisse sind durch ein Ungleichgewicht zugunsten von Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen geprägt. Gewerkschaften organisieren und vertreten die Interessen von Beschäftigten und tragen damit zum Ausgleich dieses Machtungleichgewichtes bei. Trotz vieler erkämpfter Rechte prägt die beschriebene Machtasymmetrie bis heute Arbeitsverhältnisse. Teilweise scheint es, als würde sich die rechtliche Situation von bestimmten Beschäftigtengruppen sogar wieder verschlechtern. Hierzu gehören zum Beispiel die schlechtbezahlten Dienstleistungen, die über Internetplattformen organisiert und angeboten werden (zum Beispiel Essensliefer- oder Fahrdienste), viele Formen von Leiharbeit, oder auch prekäre Beschäftigungsformen in bestimmten wenig kontrollierten Segmenten des Arbeitsmarktes wie zum Beispiel an Schlachthöfen. Auch heute bietet Beschäftigung somit keineswegs immer Schutz und soziale Sicherheit.

Gewerkschaften schützen ihre Interessen der Beschäftigten in Tarifauseinandersetzungen und im Betrieb. Dafür stehen ihnen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung: Tarifauseinandersetzungen, das Recht auf Streik, Mitbestimmung durch Betriebsräte und die Unternehmensmitbestimmung durch Mitglieder im Aufsichtsrat.

Betriebliche Mitbestimmung, Tarifautonomie und Unternehmensmitbestimmung versetzen Gewerkschaften in die Lage, in der Auseinandersetzung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (also zwischen Kapital und Arbeit) auf Augenhöhe zu verhandeln und Machtungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen. Gewerkschaften sind intermediäre Organisationen, die dem Interessensausgleich zwischen Kapital und Arbeit dienen und damit zur Befriedung eines gesellschaftlichen Kernkonfliktes beitragen.

Gewerkschaften sorgen dafür, dass Beschäftigte ihren Arbeitskontext mitgestalten können. Dies ist eine wichtige Erfahrung demokratischer Teilhabe und Selbstwirksamkeit und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Mit der Inanspruchnahme der Kollektivrechte, zum Beispiel im Falle von Arbeitskämpfen oder Engagement im Betriebsrat, verbinden sich ganz konkrete Erfahrungen gelebter Solidarität und demokratischer Praxis, die Beschäftigte auch auf andere gesellschaftliche Bereiche übertragen.

Aus: Interner Link: Wozu braucht es Gewerkschaften? von Bettina Kohlrausch

Ursprung: Der „Moving Day“ in den USA

Seinen Ursprung hat der „Tag der Arbeit“ in den USA. Dort war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts der 1. Mai der Stichtag, zu dem viele Arbeitsverträge endeten oder neu abgeschlossen wurden. An diesem sogenannten „Moving Day“ mussten viele Menschen ihre Arbeitsstelle und ihren Wohnort wechseln.

Am 1. Mai 1886 gingen in mehreren Städten in den USA rund 400.000 Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße und forderten einen Achtstundentag. In den folgenden Tagen kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Die Polizei erschoss mehrere Streikposten. Aus Protest versammelten sich Arbeiterinnen und Arbeiter am 4. Mai auf dem Haymarket in Chicago. Nach einer Bombenexplosion eröffnete die Polizei das Feuer in die Menge, an dem Tag starben sieben Polizisten und vier bis acht Demonstranten, zahlreiche weitere wurden verletzt. Wer die Bombe geworfen hatte, ist bis heute ungeklärt.

Die erste internationale Arbeitervereinigung, genannt „Internationale“, hatte sich bereits 1864 in London gegründet, sich jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen kommunistischen und anarchistischen Strömungen 1876 wieder aufgelöst. 1889 kamen in Paris schließlich sozialistische Gewerkschaften und Parteien aus der ganzen Welt zum zweiten Internationalen Arbeiterkongress zusammen. Hier wurde beschlossen, sich den Plänen des Amerikanischen Arbeiterbundes für eine weltweite Demonstration am 1. Mai 1890 anzuschließen. Damit institutionalisierte sich der 1. Mai als ein zentraler Aktions- und Feiertag der Arbeiterinnen und Arbeiter weltweit.

Umkämpfter 1. Mai in Deutschland

Obwohl die Sozialdemokratische Partei nicht zu einem allgemeinen Streik aufrief, legten am 1. Mai 1890 etwa 100.000 Menschen in Deutschland aus Protest ihre Arbeit nieder. Die Arbeitgeber reagierten unter anderem mit Entlassungen. Die SPD fasste dann im Oktober 1890 den Beschluss, den 1. Mai als Tag der Arbeiterbewegung zu begehen.

Der 1. Mai etablierte sich in der Folgezeit als Festtag der Arbeiterbewegung, wurde jedoch nur 1919 einmalig als deutschlandweit gesetzlicher Feiertag begangen. Die Arbeiterbewegung war in der Weimarer Republik gespalten: Während die SPD, die in den 1920er Jahren mehrmals Teil der Reichsregierung war, den 1. Mai als Festtag begehen wollte, unterstrich die Kommunistische Partei (KPD) den Kampfcharakter des Tages. Trotz eines Demonstrationsverbots organisierte die KPD 1929 in Berlin Mai-Demos, wobei es zu gewaltsamen Ausschreitungen mit rund 30 Toten, einer großen Zahl an Verletzten und vielen Verhaftungen kam. Dieser Tag ging als sogenannter Blutmai in die Geschichte ein.

Ab 1933 wurde die Arbeiterbewegung von den Nationalsozialisten vereinnahmt. Sie machten den 1. Mai zum „Feiertag der nationalen Arbeit“, instrumentalisierten ihn für ihre Propaganda und zerschlugen im gleichen Zug die Gewerkschaften. Am 2. Mai 1933 besetzten Mitglieder der Sturmabteilung (SA) Gewerkschaftshäuser, Arbeiterbanken und Redaktionen von Gewerkschaftsblättern. Viele leitende Funktionäre wurden verfolgt und in Konzentrationslagern und Gefängnissen inhaftiert und ermordet. Die Einheitsmitgliedschaft von Arbeitgebern und -nehmern in der neu gegründeten Deutschen Arbeitsfront (DAF) sollte den „Klassenkampfgedanken“ durch das nationalsozialistische Ideal der „Volks- und Leistungsgemeinschaft“ ersetzen.

Der 1. Mai seit 1945

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der 1. Mai im Jahr 1946 durch den Alliierten Kontrollrat als Feiertag bestätigt. In der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR wurden am 1. Mai lange Zeit staatlich inszenierte Militärparaden veranstaltet. Bürgerinnen und Bürger waren de facto verpflichtet daran teilzunehmen. In der Bundesrepublik nutzten und nutzen vor allem Gewerkschaften den gesetzlichen Feiertag für Massenkundgebungen mit wechselnden arbeits- und sozialpolitischen Schwerpunkten. Doch es erwies sich als zunehmend schwieriger, neue soziale Bewegungen – etwa die Umweltbewegung oder die Interner Link: Studentenbewegung – und die klassische Arbeiterbewegung zu versöhnen. In den 1980er-Jahren etablierten sich zudem in mehreren Städten teils gewaltsame Maidemonstrationen der radikalen autonomen Szene. Am 1. Mai 1990 riefen ost- und westdeutsche Gewerkschaften erstmals zu gemeinsamen Demonstrationen auf.

Tarifforderungen und Streiks

Die Wirtschaft steckt 2026 in einer Krise. Die Interner Link: Zahl der Arbeitslosen ìn Deutschland stieg im März auf etwas mehr als drei Millionen. Die Arbeitslosenquote lag mit 6,4 Prozent zwar auf dem Niveau des Vorjahresmonats, jedoch über einen Prozentpunkt über der Quote von März 2022 (5,1 Prozent). Sie ist jedoch noch immer niedriger als etwa in den 2000er-Jahren oder ersten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts. Die Inflationsrate lag in den vergangen beiden Jahren bei jeweils 2,2 Prozent. In den vergangenen Wochen stiegen jedoch die Benzinpreise deutlich an. Im März lag die Inflationsrate bei 2,7 Prozent, Autofahren wurde sogar um 6,7 Prozent teurer – auch die Heizölpreise stiegen deutlich. Selbst bei einem zügigen Ende des Iran-Krieges dürfte es Monate bis Jahre dauern, bis die Förderkapazitäten und Lieferketten für Energie, Düngemittel und weitere wichtige Rohstoffe wiederhergestellt sind, sodass mit einer weiteren Teuerung zu rechnen ist. Dies könnte wiederum den Druck auf die Gewerkschaften erhöhen, durch hohe Tarifabschlüsse Reallohnverluste auszugleichen.

Lohnerhöhungen und Inflation

Zuletzt lagen mehrere Tarifabschlüsse leicht über dem derzeitigen Inflationsniveau, was den Reallohnverlust seit 2020 ausgleichen konnte. Im April 2025 einigten sich Bund und Länder mit der Gewerkschaft Ver.di und dem Deutschen Beamtenbund (dbb) auf Lohnerhöhungen für die gut 132.000 Tarifbeschäftigten des Bundes und die etwa 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten der kommunalen Arbeitgeber. Ab dem 1. April 2025 gab es eine Erhöhung von 3 Prozent, beziehungsweise mindestens 110 Euro für die Beschäftigten, zum 1. Mai 2026 weitere 2,8 Prozent. Nach harten, von diversen Warnstreiks begleiteten Verhandlungen einigten sich auch die Arbeitgeber von 15 der 16 Bundesländer im Februar 2026 auf einen neuen Tarifvertrag: Die gut 900.000 Angestellten der Länder bekommen in drei Schritten 5,8 Prozent mehr Geld – die Laufzeit des Tarifvertrags liegt bei 27 Monaten. Hessen verhandelt separat.

In diesem Jahr stehen angesichts der schlechten Lage der deutschen Industrie schwierige Verhandlungen für gut 3,8 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie an. Gestreikt wurde zuletzt auch bei der Lufthansa und im öffentlichen Nahverkehr. Arbeitgeber kritisierten die teils ganztägigen Warnstreiks als unverhältnismäßig – die Gewerkschaft wies die Kritik zurück.

Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern

Ein wichtiges Ziel der Gewerkschaften ist es, dass Menschen bei der Bezahlung nicht aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts diskriminiert werden. Zwar sank die auch als Interner Link: Gender Pay-Gap bezeichnete Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen in den vergangenen Jahren, – 2025 verdienten Männer dennoch im Durchschnitt 16 Prozent pro Stunde mehr als Frauen. Zudem bekommen die Menschen in Ostdeutschland auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer spürbar Interner Link: weniger Lohn als im Westen. Laut der Jahresbilanz des Statistischen Bundesamts lag der durchschnittliche Jahres-Bruttolohn für Vollzeitbeschäftigte in Ostdeutschland im Jahr 2024 mehr als 20 Prozent unter dem von Vollzeitbeschäftigten im Westen – ein Unterschied von rund 13.400 Euro im Jahr.

Sinkende Tarifbindung

Ein Problem aus Gewerkschaftssicht ist die sinkende Tarifbindung: In Westdeutschland unterlagen 1998 noch 76 Prozent der Beschäftigten einem Tarifvertrag. Bis 2024 sank dieser Anteil auf 50 Prozent% - das entspricht einem Minus von 26 Prozentpunkten. In Ostdeutschland waren 1998 noch 63 Prozent der Beschäftigten durch Branchen- oder Firmentarifverträge erfasst, während dieser Anteil bis 2024 auf 42 Prozent zurückging – ein Rückgang um 21 Prozentpunkte.

Tag der Arbeit 2026: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

Das Motto für den Tag der Arbeit 2026 lautet „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. In einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds an die Belegschaften heißt es: „Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt. Gleichzeitig sollen wir länger arbeiten, mehr leisten und mit weniger auskommen. Das machen wir nicht mit.“

Der DGB fordert die Arbeitgeber auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, in den Standort Deutschland zu investieren, Arbeitsplätze zu sichern und langfristige Perspektiven zu schaffen. Vor dem Hintergrund steigender Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel verlangt der DBG staatliche Eingriffe, um sicherzustellen, dass Arbeit ein gutes und bezahlbares Leben ermöglicht. Der Sozialstaat sei kein Kostenfaktor, den man beliebig kürzen könne, sondern die Grundlage für Zusammenarbeit und Stabilität. Der DGB fordert verlässliche Interner Link: Renten und eine am Menschen orientierte Interner Link: Gesundheitsversorgung.

Der Protest richtet sich darüber hinaus explizit gegen Pläne der Bundesregierung, das Arbeitsrecht zu reformieren und statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit einzuführen. Der Achtstundentag schütze „unsere Gesundheit, unsere Familien und unsere Freizeit“, argumentiert der DGB. Die Begrenzung sei „eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung – und nicht verhandelbar“. Die Bundesregierung argumentiert dagegen, dass es „bei der Interner Link: Wochenarbeitszeit nicht um eine Ausweitung der Arbeitszeit, sondern um mehr Gestaltungsspielraum für Sozialpartner und Arbeitsvertragsparteien“ gehe. Die Gewerkschaften planen zahlreiche Kundgebungen. Die zentrale Veranstaltung des DGB findet in Nürnberg statt.

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