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Und wie teilen Sie? – Kultur des Teilens in der Schule

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Und wie teilen Sie? – Kultur des Teilens in der Schule Notiz zum Bildungssalon #1

Redaktion

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Lehrende gelten vielfach als Einzelkämpfer oder Einzelkämpferinnen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Im Kollegium wird in Ansätzen bereits getauscht und geteilt. Aber welche Strukturen und Tools könnten das Teilen in der Schule erleichtern? Und wie könnte die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden weiter gestärkt werden? Im ersten Bildungssalon der Werkstatt haben wir die Kultur des Teilens genauer unter die Lupe genommen und mit Lehrenden diskutiert.

(bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/de


Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Kultur des Teilens“ fand am 1. Juni 2015 der erste Bildungssalon von Externer Link: werkstatt.bpb.de statt. Wir luden Lehrende zu Kurzinput, Brotzeit, Diskussion und Erfahrungsaustausch ein. Thema der kleinen Veranstaltung: „Unterricht teilen: kollaboratives Arbeiten in der Schule“. Zentrale Fragen: Wie wird „Teilen“ bereits heute umgesetzt und wenn nicht, warum eigentlich nicht?

Teilen: Was für ein Typ sind Sie? (bpb) Lizenz: cc by-sa/3.0/de

Teilen, und in erster Linie der einfache Austausch von Wissen und Materialien, wird in der Theorie als die Grundlage einer Zusammenarbeit gesehen. Die Erfahrungen der Lehrenden zeigen jedoch, dass die gemeinsame Arbeit an Unterricht und pädagogischem Material noch viel zu selten sind. Auch konstruktives Feedback wird gewünscht, um den eigenen Unterricht zu verbessern. Wenn heute bereits geteilt wird, geschieht dies fast immer auf analoger, meist informeller Ebene. Dabei gibt es schon einige bemerkenswerte Ansätze: Gesprächskreise, die kollaborative Konzeption von Klassenarbeiten und so genannte „Intervisionen“, Unterrichtsbesuche von Lehrenden bei Lehrenden mit anschließendem Feedback. Alles in Allem sehr persönlich und face-to-face.

Den teilfreudigen Lehrenden fehlt es jedoch zumeist an geeigneten digitalen Instrumenten, um sich weitläufiger auszutauschen und kollaboratives Arbeiten nachhaltig zu organisieren – auch über Schulgrenzen hinweg. Auch lassen die „etablierten Strukturen“ laut Erfahrung nur wenig Spielraum, insbesondere Zeit, für Kollaboration. An Anreizen für ein Mehr an Teilen in der Schule und unter Lehrenden fehlt es wohl kaum. Die Wunschliste der Teilnehmenden unseres ersten Bildungssalons umfasst des Weiteren konkrete Hilfs- und Handwerkzeuge sowie Impulse und Input von extern, um moderne Teilkulturen und -methoden in den schulischen Arbeitsalltag zu integrieren. Die Werkstatt bleibt dran – mit konkreten Projektvorstellungen und Tipps für die Praxis in unseren nächsten Veranstaltungen und Beiträgen.

Bildungssalon

Kleines, analoges Veranstaltungsformat von Interner Link: werkstatt.bpb.de. 2 Stunden. Max. 6 Lehrende. 2 Teamer/-innen der Werkstatt. Kurzinput, Snacks, Diskussion, Erfahrungsaustausch. Die nächsten Termine erfahren Sie Interner Link: hier oder über unseren Newsletter.

Für die Redaktion schreiben: Oliver Baumann, Jördis Dörner, Kirsten Mieves.