Farbfoto: Aus dem inneren eines Autos ist der Vollmond bei hellem Licht über der von Autos befahrenen Straße "Road 1" von Tel Aviv nach Jerusalem zu sehen.

Fit für Israel – Themen. Begegnung. Widersprüche.

Reisefertig?

Multiperspektivisch, differenziert, vielschichtig: Die Programme der bpb-Studienreisen nach Israel beleuchten unterschiedliche Aspekte von Gesellschaft, Politik, Geschichte und Erinnerungskultur in einem zutiefst komplexen Land. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, welche Inhalte, Menschen und Orte ein Studienreisenprogramm der bpb ausmachen, ist in diesem Dossier genau richtig!

Module

Unterschiedliche Expert/- innen-Interviews, digitale Exkursionen, Podcast-Begegnungen oder persönliche World-Café-Gespräche vermitteln Einblicke in Prozesse, Veränderungen und Herausforderungen in der aktuellen israelischen Gesellschaft. Sie gehen auf das konflikthafte israelisch-palästinensische Verhältnis ein. Und sie verweisen auf die bis heute prägenden Erinnerungsstränge an den Holocaust zwischen Israel, Deutschland und Europa.

Entstehung

Dossierkonzept - und Umsetzung sind 2020/2021 in enger Zusammenarbeit zwischen der bpb, der Agentur Israel Encounter Programs und Film- und Audio-Produzierenden aus Israel und Deutschland entstanden. Über Gespräche, Statements und Interviews bringen sich unterschiedliche Persönlichkeiten ein, von denen viele regelmäßig auch als Referierende in den Programmen der bpb-Studienreisen aktiv sind. Ihre Perspektiven sprechen für sich und stellen kleine, engagierte Ausschnitte aus einem vielstimmigen Land dar. Ein Anspruch auf Repräsentativität wird nicht erhoben und nicht jede Aussage spiegelt zwangsläufig die Meinung der bpb wider.

Kontakt
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen und stehen auch gerne für weitere Informationen zu den Programmen der Studienreisen nach Israel zur Verfügung:
israel-studienreisen@bpb.de

Redaktion und Produktverantwortung: Martin Schiller (bpb)
Projektassistenz: Elma Ferreira Jäntges (bpb)
Konzeption: Anita Haviv (Israel)
Logistik: Sabine Frank (Israel)


Das Vorbereitungsdossier wird fortlaufend ergänzt und weiterentwickelt. Eine Untertitelung englischsprachiger Videos auf Deutsch ist in Arbeit.

Farbfoto: Menschen sitzen auf großen Steinstufen am Strand von Tel Aviv im Sonnenuntergang.

Israelische Gesellschaft

Neun Millionen Menschen leben in Israel. Die Mehrheit von ihnen sind jüdische Israelis, etwa 24 Prozent gehören nicht-jüdischen Minderheiten an. Kompromisse, Konflikte und Aushandlungsprozesse gehören zum gesellschaftlichen Alltag und zur Politik dazu.

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Farbfoto: Der Blick gen Himmel im Inneren der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zeigt Fotos unzähliger Menschen, die auf der Innenwand des schornsteinförmigen Baus zu sehen sind.

Holocaust und Erinnerung

Der Holocaust, die auf völlige Vernichtung gerichtete Tötung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus, wirkt bis heute in Israel nach. Dazu gehören sowohl individuellen Biografien von Überlebenden und ihren Nachkommen, als auch das staatliche Selbstverständnis.

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Ungewöhnlich ist hier ganz normal:
Stimmenvielfalt aus Israel

Ton läuft, Kamera ab: 20 Persönlichkeiten aus Israel berichten aus ihrem Alltag, ihrem Fachgebiet, von ihrem Engagement. In einem sich rasant wandelnden Land sprechen manche über die prägende Wirkung der Vergangenheit und blicken mal sorgenvoll, mal optimistisch in die Zukunft. Jede und jeder bringt die eigene Biografie ein – als Teil der jüdischen Mehrheitsgesellschaft oder einer nicht-jüdischen Minderheit.

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