Geschichte begreifen
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14.11.2008 | Von:
Werner Imhof

Spurensuche

Schon bald wird eine schmerzliche Lücke zu füllen sein: Die Generation, welche die nationalsozialistische Herrschaft selbst erlebte, kann nicht mehr lange Zeugnis ablegen. Das methodische Werkzeug der historischen Spurensuche erhält in der Didaktik deshalb wachsende Bedeutung.
Eine Lupe.Geschichte unter die Lupe nehmen. (© Bernd Sterzl / PIXELIO, www.pixelio.de)

Der Augenblick rückt näher, an dem es keine Zeitzeugen des NS-Regimes mehr geben wird. Die Spurensuche wird diese schmerzliche Lücke nicht ausfüllen können.

Aber auch sie lenkt den Blick auf den Alltag der Geschichte und erweist sich mit zahlreichen Ansätzen zu einer handlungsorientierten, eigenverantwortlichen Einbindung der Schüler als überaus talentierter Lückenbüßer. Zudem ist sie geeignet, einer besorgniserregenden Tendenz zur Geschichtsumdeutung bei der Vermittlung und Kommerzialisierung der NS-Geschichte in den Medien entgegen zu wirken, auf die unter anderen Johannes Heer aufmerksam macht:
  • Hitler und Goebbels werden – wie etwa in Bernd Eichingers Film "Der Untergang" oder in Guido Knopps TV-Serien – als wahnsinnig gewordene Verbrecher dargestellt, die vom Führungsbunker aus die halbe Welt ins Verderben stürzten.
  • Die Konzentrations- und Vernichtungslager werden erinnert als weit im Osten gelegene und streng geheim gehaltene Orte, an denen sadistische SS-Leute grauenhafte Verbrechen begingen – und niemand wusste davon.
  • Und der Weltkrieg wirkt dann wie eine unbegreifliche Katastrophe, in der tapfere und gehorsame Soldaten mutig ihren Mann standen, von ihrem geisteskranken Befehlshaber Hitler in sinnlose Schlachten geschickt, die schließlich im Bombenkrieg auch Deutschland in Schutt und Asche legten.
Man muss kein Historiker sein und auch nicht nach Auschwitz reisen, um herauszufinden, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Jugendliche Spurensucher nehmen die zweite Hälfte in den Blick: Der Holocaust vollzog sich vor unserer Haustür, beim Nachbarn und Mitbürger. Die Diskriminierung, Verfolgung, Beraubung und Ermordung von Juden, Sinti und Roma, Behinderten, Zeugen Jehovas, Homosexuellen und Andersdenkenden begann nicht in Auschwitz, sondern endete dort. Aber nicht selten auch im Nachbarhaus, im nahen Steinbruch oder Wäldchen, in den Folterkellern der nächsten Gestapo-Dienststelle.

Das NS-Regime verschleppte 13,5 Millionen Menschen aus den von Deutschland besetzten Ländern und zwang sie zur Arbeit. Sie lebten unter uns, wohnten bei unmenschlichen Bedingungen in Lagern und Notunterkünften. Schlecht ernährt und notdürftig gekleidet, mussten sie nicht selten bis zum Umfallen arbeiten – mitten in Deutschland. Das konnte kaum jemand übersehen. An jedem Ort in Deutschland finden sich Spuren. Es bedarf nur geringen organisatorischen Aufwands und ist eine große didaktische Bereicherung, die Suche danach in pädagogische Lernprozesse einzubeziehen.

Aufregende Abweichung vom Lernalltag

Regionale Spurensucheprojekte sind ein methodischer Zugang, dem die Zukunft gehört – nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern auch in der Gedenkstättenpädagogik. Sie führen zu einem dezentralen Gedenken, im Idealfall zu "flächendeckendem" Bekenntnis zu historischer Verantwortung (statt dies auf zentrale Gedenkstätten, Experten und Sonntagsreden abzuwälzen).

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Info

Methodensteckbrief

  • Teilnehmerzahl: 10-150
  • Altersstufe: 8.-13. Klasse
  • Zeitbedarf: Projektwochen; 4-5 Doppelstunden außerhalb der Schule
  • Kosten (ohne Fahrten): Ausgaben für Verbrauchs- und Präsentationsmaterial, Audio-, Videokassetten, Akkus, Batterien, CDs/DVDs, Folien, Kopien u.Ä
  • Benötigte Ausstattung: Arbeitsblätter; digitaler Camcorder, evtl. Mikrofone, Diktiergerät; je nach Präsentationsform z. B. Wandzeitung, Ausstellung, Power-Point, Vortrag: (Stell)wände, PC, Beamer, Leinwand, Stehpult
  • In der Schule erzeugt schon die aufregende Abweichung vom üblichen Frontalunterricht bei den Schülern ein Bewusstsein dafür, dass kein alltäglicher Lernstoff auf der Agenda steht. Sie werden eigenverantwortlich aktiv, nehmen eine handlungsorientierte Haltung zum Thema ein, die namentlich im Blick auf wesentliche Lernziele (Rechtsextremismus- prävention) unbedingt erwünscht ist. Sie üben sich in den Tugenden des Hinsehens, der Empathie und Mitverantwortung – Verhaltensweisen, die in Deutschland 1933 – 1945 schmerzlich vermisst wurden.

    Diese Haltung ist auch für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Zeitzeugenbegegnung erforderlich, die im Idealfall ein Spurensucheprojekt krönen kann. Leider werden aus Altersgründen Zeitzeugen zur NS-Zeit nicht mehr lange zur Verfügung stehen. Umso sinnvoller ist es, dem Instrument "Spurensuche" mehr Aufmerksamkeit zu widmen.


    Wie vorgehen?

    Das methodische Mittel der Spurensuche bietet zahlreiche Ansätze zu einer handlungsorientierten, eigenverantwortlichen Einbindung der Schüler in den Unterricht. Diese gilt es in größtmöglichem Umfang zu nutzen. Vielen Lehrkräften fällt dies nicht leicht. Das Thema erscheint ihnen eminent wichtig, und sie haben Zweifel, ob es die Schüler genau so ernst nehmen. Diese Befürchtungen sind nach aller Erfahrung unbegründet.

    Spurensuche

    Der Zugang zum Thema über zwei erkenntnisleitende Fragestellungen hat sich besonders bewährt:
    1. Welche Spuren jüdischen Lebens finden sich in unserem Heimatort/der Region – welche Schicksale hatten jüdische Mitbürger in den Jahren 1933-45?
    2. Gab es hier Zwangsarbeiter? Woher kamen sie? Was haben sie gearbeitet? Wie wurden sie behandelt?
    Welcher der beiden Wege fruchtbarer ist und eingeschlagen wird, sollte von den regionalen Bedingungen abhängen und gegebenenfalls darauf bezogen werden, ob im weiteren Verlauf des Unterrichtsgeschehens ein Zeitzeuge zur Verfügung steht. Das Resultat der Spurensuche illustriert dann im Idealfall sein individuelles Schicksal und stellt es zugleich in einen Zusammenhang.

    Nächster Schritt ist die Aufgabenverteilung:
    • Interview – wer sind die Sprecher?
    • Protokoll – wer macht sich Notizen?
    • Technik – wer filmt/fotografiert/macht Tonaufnahmen?
    Wer nicht so kontaktfreudig ist, kann Protokoll führen, sich Notizen machen oder mit der Technik arbeiten. Die Spurensuche muss nicht umfassend (etwa filmisch) dokumentiert werden. Es geht um eine kurze Vorstellung der Gruppe, der Frage, die beantwortet werden soll und der wichtigsten Ergebnisse. Praktische Tipps zur Videodokumentation finden sich auf www.zeitzeugen-dialog.de.

    Die Gesprächspartner wird es abschrecken, wenn man gleich mit Kamera und Mikrofon vor der Tür steht. Aber wenn erst einmal Vertrauen hergestellt ist, werden viele gern einwilligen, zu einer wichtigen Dokumentation einen Beitrag leisten zu können.

    Regelmäßiger Erfahrungsaustausch ist wichtig, um festzulegen, wie es weitergeht:
    • Was ist mir besonders aufgefallen?
    • Was war besonders wichtig?
    • Was hat mich überrascht/gefreut?
    • Wo/wie können wir weiterkommen?
    Folgende Leitsätze sollten den Spurensuchern vermittelt werden: Höflich sein, aber beharrlich! Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Wir erklären freundlich, woher wir kommen und warum wir das machen. Wenn eine Spur im Sand verläuft: Macht nichts – dann verfolgen wir eben eine andere! Und wenn einem die Tür vor der Nase zugeschlagen wird, kann es für die Dokumentation auch sehr vielsagend sein, diese Tür zeigen und zu kommentieren: "Hier wollte man uns keine weitere Auskunft geben."

    Mögliche Startpunkte

    Grundsätzlich gilt: Es ist nicht entscheidend, wo die Recherche beginnt! Wichtig ist, dass Spuren, die sichtbar werden, dokumentiert und hartnäckig weiter verfolgt werden.

    Es liegt nahe, in der Schule zu beginnen:
    • Existierte sie schon vor 1945? Wenn ja:
    • Wie wurde das Gebäude damals genutzt?
    • Gibt es alte Schulakten?
    • Wo sind diese jetzt?
    • Geben sie Auskunft über Lehrer und Schüler, die damals als Juden oder aus anderen Gründen Verfolgte von der Schule ausgeschlossen wurden?
    • Was wurde aus ihnen?
    Nicht jede dieser Fragen wird in der Schule zu beantworten sein. Und vielleicht ist die Schule ja auch zu jung. Also heißt es ausschwärmen! Wohin?

    Oft kann bereits die Einwohnermeldestelle im Rathaus/der Gemeindeverwaltung weiterhelfen. Oder man bittet um ein Gespräch mit dem Bürgermeister. Im Rathaus kann man Personen oder Geschichtsvereine nennen, die sich mit der Vergangenheit der Stadt/des Dorfes beschäftigt haben. Oder Kontakte zu alten Mitbürgern herstellen, die vielleicht dazu bereit wären, über die Vergangenheit zu sprechen.

    Wo werden Akten aus den dreißiger und vierziger Jahren aufbewahrt und wer kennt sich in ihnen aus? Wertvolle Anknüpfungspunkte und Kontakte finden sich im örtlichen Museum oder in Archiven. Auch Archive lokaler Zeitungen sind eine sehr interessante Quelle. Unter den vielen Typen von Archiven sind für unseren Zweck besonders die kommunalen interessant. Die Bestände von Archiven umfassen alte Materialien meist schriftlicher Art: Akten und Urkunden, die erhaltenswert erscheinen.

    Am häufigsten handelt es sich dabei um Schriftquellen der öffentlichen Verwaltung, von Ämtern und Gerichten. Aber es werden dort auch Zeitungen, Karten, Fotos, Plakate und Ähnliches aufbewahrt. Oft finden sich hier schriftliche und andere Hinterlassenschaften von Firmen, Vereinen und anderen Organisationen, gelegentlich auch wichtige Nachlässe von Privatpersonen.

    Alle diese Dokumente werden in einer Art Katalog erfasst und mit einer Signatur versehen. Am besten meldet man sich vorher telefonisch an und vereinbart einen Termin. Dann ist man auf den Besuch vorbereitet, ein Mitarbeiter kann bei der Orientierung helfen und Rat geben, welche Bestände für die Recherche von Interesse sein könnten. Man kann auch Kopien wichtiger Dokumente bestellen.

    Die Suche nach Zeitzeugen, die sich an die Zeit des Nationalsozialismus erinnern, kann in der eigenen Verwandtschaft beginnen. Wenn das nicht weiterbringt, fragt man in der Nachbarschaft. Und dann auf der Gemeinde / im Rathaus, im Museum usw. Hat man schließlich jemanden gefunden, der bereit ist, über diese Zeit zu sprechen, gelten für das Gespräch die gleichen Regeln wie für die Begegnung mit einem Überlebenden des Naziterrors (siehe auch Oral History in der Bildungsarbeit zur NS-Zeit).

    Wir sind keine Instanz, vor der sich ein Zeitzeuge rechtfertigen müsste. Wer bereit ist, zu erzählen, ist für uns eine wichtige historische Quelle. Natürlich müssen wir in Deutschland damit rechnen, dass Zeitzeugen eher der mehr oder weniger schuldbeladenen oder sich schuldig fühlenden Zuschauergeneration als der Opfergeneration angehören. Täter werden sich uns gegenüber kaum offenbaren.


    Nachbereitung und Dokumentation

    Wenn eine Zeitzeugenbegegnung stattgefunden hat, muss sich die Nachbereitung, solange die Eindrücke noch frisch sind, zunächst darauf beziehen. Die Schüler/innen müssen Gelegenheit erhalten, auch ihren Emotionen Ausdruck zu geben. Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Zeitzeugenbericht erfolgt erst anschließend.

    Ungereimtheiten oder sachliche Zweifel, Kritik an der Haltung des Zeitzeugen – das sind Gegenstände, die nicht in seiner Gegenwart besprochen werden. Die Essenz des Gesprächs ist dann in den Zusammenhang der Ergebnisse der Spurensuche zu stellen – und damit sind wir bei der Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse angekommen.

    Dabei sind der Phantasie und Kreativität kaum Grenzen gesetzt: Aus Videodokumentationsmaterial kann ein Film geschnitten, Tonprotokolle können Elemente eines Hörspiels werden. Video-, Ton-, Bild- und Textelemente bilden Module für verschiedenste Ausstellungsformen. Bei der Wahl der Dokumentationsform muss zunächst gemeinsam diskutiert und beschlossen werden: WAS wollen wir WEM und WO zeigen? Das WAS, das WEM und das WO – in dieser Reihenfolge – entscheiden über die weiteren Schritte.

    Geht es darum, spannende Ergebnisse der Spurensuche über vergessene Schicksale, Opfer, Tatorte publik zu machen, mit dem Ziel, einen überfälligen Gedenkort zu schaffen, dann ist vor allem – und von Anfang an! – eine rührige Pressearbeit notwendig ("Schüler machen Zeitung"), auch öffentlichkeitswirksame Aktionen können hilfreich sein (Mahnwache, Demonstration, Informationsstand in der Fußgängerzone, Unterschriftensammeln, um Termin beim Bürgermeister / Landtags- / Bundestagsabgeordneten bitten u. ä.).

    Sollen die Projektergebnisse vor allem für Mitschüler, Eltern und kommende Schülergenerationen festgehalten werden, dann bieten sich von Wandzeitungen, Ausstellungen, einfachen Publikationsprojekten über Power-Point-Präsentationen, CDs, bis hin zu Webseiten und Filmen zahlreiche Präsentationsformen an.

    Ein sehr gelungenes Beispiel für die Web-Dokumentation einer auf die eigene Schule bezogenen Spurensuche sowie eine bemerkenswerte Ausstellung hat die Projektgruppe des Augsburger Maria-Theresia-Gymnasiums erarbeitet. Vorbildlich sind auch die Link-Tipps.

    Die Möglichkeiten des Internets können selbstverständlich bereits zuvor zur Recherche, zum Informationsaustausch und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden: durch die Einrichtung von Projektwebseiten, Chatrooms, Mailing-Listen u.a. Tipps dazu gibt es z.B. auf www.exil-club.de.

    Die Intentionen, die sich mit einem Spurensuchprojekt verbinden, können vielfältig sein und sich überschneiden. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit, eine sorgfältige Dokumentation und eine auf den Zweck zugeschnittene Präsentation sind Grundlage für den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Projekts.

    Literatur

    Heer, Johannes: "Hitler war`s" – Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit. Berlin 2005.

    Kößler, Gottfried; Steffens, Guido; Stillemunkes, Christoph (Hrsg.): Spurensuche. Ein Reader zur Erforschung der Schulgeschichte während der NS-Zeit. Frankfurt/M. 1998.
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