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Die Außenminister von sechs beteiligten Nationen unterschrieben das berühmte Schumanplan-Abkommen in Paris am 18. April 1951. Das Abkommen markiert einen wichtigen Schritt für die westeuropäische Zusammenarbeit für ökonomische Aspekte und militärische Konsolidierung. Es soll die Errichtung einer gemeinsamen Koordinations- und Kontrollbehörde für die Stahl - und Kohleproduktion für die nächsten 50 Jahre der beteiligten Länder, Frankreich, Westdeutschland, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Italien zusammenfassen. Ebenso wichtig war die vorgebrachte Resolution für eine politische europäische Einheit, die auf das Gerüst des Schumanplans aufbaut. Die anderen europäischen Länder wurden aufgerufen sich ebenfalls anzuschließen. Der Schumanplan, vorgeschlagen von Robert Schuman, basiert auf  den Planungen von Jean Monnet, dem französischen Oberkommissar für Wirtschaftsplanung. Um den Tisch versammelt haben sich nach dem Unterzeichnen des Schumanplans von links nach rechts: Paul van Zeeland (Belgien), Joseph Bech (Luxemburg), Joseph Meurice (Belgien) Graf Carlo Sforza (Italien), Robert Schuman (Frankreich), Konrad Adenauer (Westdeutschland), Dirk Stikker und Jan van den Brink (Niederlande).
Unterzeichnung des Vertrages über die Einrichtung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) in Paris am 18. April 1951. (© AP)