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16.1.2020

Vor 75 Jahren: Todesmarsch aus Auschwitz

Am 18. Januar 1945 wurden die Häftlinge aus dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz auf sogenannte Todesmärsche Richtung Westen geschickt. Der Grund: Die Alliierten rückten näher.

Beim sogenannten "Marsch der Lebenden" erinnern jährlich Jüdinnen und Juden aus der ganzen Welt an der Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an die Opfer des Holocaust.Beim sogenannten "Marsch der Lebenden" erinnern jährlich Jüdinnen und Juden aus der ganzen Welt an der Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an die Opfer des Holocaust. (© picture-alliance, NurPhoto)

"Das Lager wird geräumt!" Am 18. Januar 1945 weckten Lautsprecherbefehle die Häftlinge im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. "Wir mussten uns mit unseren Decken und Habseligkeiten vor der Baracke in Reih und Glied aufstellen", erinnert sich der Überlebende Thomas Buergenthal. "Als Nächstes wurde uns befohlen, durch das Haupttor von Birkenau zu marschieren."

Auf der Straße vor dem Tor standen bereits Tausende Häftlinge in Reihen, immer acht bis zehn nebeneinander. "Es war eiskalt, und ein schneidender Wind fuhr durch unsere dünnen Kleider." Dann sei der Abmarschbefehl gekommen, so Buergenthal. "Der Todestransport von Auschwitz hatte begonnen."

Quellentext

Todesmarsch

„[E]ines Morgens im Januar 1945 [wurden wir] von Lautsprecherbefehlen geweckt. In jenem groben deutschen Kommandoton, an den ich mich nie gewöhnen konnte, hieß es: „Das Lager wird geräumt!“ Wir mussten uns mit unseren Decken und anderen Habseligkeiten vor der Baracke in Reih und Glied aufstellen. [...] Als Nächstes wurde uns befohlen, durch das Haupttor von Birkenau zu marschieren. Auf der Straße vor dem Tor hatten sich bereits Tausende von Lagerinsassen in Reihen aufgestellt, immer etwa acht oder zehn Leute nebeneinander. [...] Es war eiskalt, und ein schneidender Wind fuhr durch unsere dünnen Kleider. Als wir Aufstellung genommen hatten und auf den Abmarsch warteten, bekamen wir eine Laib Schwarzbrot zugeworfen. Dann kam der Befehl: ‚Vorwärts, marsch!‘ Der Todestransport von Auschwitz hatte begonnen. [...]

Die Straßen waren mit Schnee und Eis bedeckt, denn es war Januar, in einem typischen polnischen Winter. Als die Sonne langsam unterging, wurde es kälter und kälter. Die Bäume am Straßenrand schützten uns zeitweilig gegen den eisigen Wind, der uns entgegenwehte und unsere unzulängliche, dünne Häftlingskleidung durchdrang. [...]
Es war schon dunkel, als die SS der Kolonne Einhalt gebot. Wir bekamen die Erlaubnis, uns an Ort und Stelle zum Schlafen hinzulegen, entweder mitten auf die Straße oder in die Gräben links und rechts davon. Zu diesem Zeitpunkt waren einige in der Kolonne bereits gestorben. Wer nicht weitergehen konnte und sich entweder am Straßenrand hingesetzt hatte oder zusammenbrach, war von den SS-Wachen erschossen worden. Die Leichen wurden einfach in die Gräben geworfen. [...] Je größer meine Müdigkeit wurde und je mehr mir die bittere Kälte und der Wind zusetzten, desto öfter fragte ich mich, ob es nicht leichter wäre, sich einfach am Straßenrand auszustrecken und sich töten zu lassen. Doch ich unterdrückte den Gedanken, sobald er in mir aufstieg und zwang mich, weiterzugehen. [...]
Nach einem Marsch von drei Tagen erreichten wir Gleiwitz (Gliwice), ein etwa siebzig Kilometer von Birkenau entfernt liegendes Städtchen [...], und dort sammelten wir uns an einem Ort, der aussah wie ein leeres Arbeitslager. [...] Eine Gruppe von SS-Männern stand in der Mitte des Platzes, der von einer großen Anzahl schwerbewaffneter SS-Wachen mit Hunden umringt war. Ich brauchte nicht lange, um zu erkennen, dass uns eine weitere Selektion erwartete: Diejenigen unter uns, die in der Lage waren, den Weg zur anderen Seite des Platzes im Laufschritt zurückzulegen, würden weiterleben, die anderen würden beseitigt werden. [...] Wir konnten das unbändige Lachen der SS-Männer hören, als wir an ihnen vorbeikamen. Der Hass auf ihre Stimmen stärkte uns. Ein paar Minuten zuvor hätten wir es kaum für möglich gehalten, aber nun schafften wir es tatsächlich, quer über den Platz zur anderen Seite zu rennen.
[...] Als ich schon zu glauben begann, dass wir in Gleiwitz bleiben würden, kam der Befehl, das Lager zu verlassen und zu einem nahgelegenen Bahnhof zu marschieren. Dort erwarteten uns offene Waggons, wie man sie zum Transport von Kohle oder Sand verwendet. In diesen Waggons wurden wir mit so vielen Häftlingen zusammengepfercht, dass wir uns kaum noch bewegen konnten. [...]
Nach ein, zwei Tagen gelang es uns, einen Platz in der Ecke des Waggons zu ergattern, was uns davor rettete, niedergetrampelt zu werden. Um uns herum waren viele Sterbende, und als unser SS-Posten gefragt wurde, was mit den Leichen geschehen sollte, sagte er, wir sollten sie hinauswerfen. Das geschah nun immer häufiger. Der Waggon leerte sich allmählich, bis es ohne weiteres möglich war, ihn von einem Ende zum anderen zu durchqueren. [...]
Die Nächte im Waggon waren das nackte Grauen. Hunger und Kälte zermürbten die Menschen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. [...]
Gerade als ich zu dem Schluss kam, dass es nur noch ein, zwei Tage dauern konnte, bevor auch ich sterben und meine Leiche aus dem Waggon hinausgeworfen würde, geschah ein Wunder. Der Zug fuhr in langsamem Tempo und mit häufigen Aufenthalten durch die Tschechoslowakei, als wir Leute auf den Brücken stehen sahen, unter denen wir hindurchfuhren. Es waren Männer, Frauen und Kinder. Sie winkten und riefen uns etwas zu, und dann begannen die Brotlaibe in unseren Waggon zu fallen. [...] Ohne dieses tschechoslowakische Brot hätten wir nicht überlebt. [...]
Nach einer Fahrt von über zehn Tagen erreichten wir Deutschland. [...] Unser Ziel war das Konzentrationslager Sachsenhausen, in Oranienburg. [...]
Aber der Weg führte uns nicht direkt nach Sachsenhausen, sondern zunächst in die Flugzeugfabrik Heinkel. Dort verbrachten wir etwa zwei Wochen, vielleicht in Quarantäne; wenigstens wurde uns das gesagt. [...]
Eines Morgens befahl man uns, zu Fuß nach Sachsenhausen aufzubrechen. [...] Ich hatte zunehmend Schwierigkeiten zu gehen, aber meine beiden Freunde halfen mir und stützten mich. Der Weg von Heinkel nach Sachsenhausen – es war nicht sehr weit –, führte über Oranienburg. Die deutschen Bewohner starrten uns an oder drehten uns den Rücken zu, als wir an ihnen vorbeikamen. Ein paar Kinder bewarfen uns mit Steinen. Ich war erleichtert, als ich endlich den Eingang des Konzentrationslagers Sachsenhausen mit der Inschrift „Arbeit macht frei“ erblickte.
Diese Parole, die in diesem Zusammenhang völlig aberwitzig klingt, war nicht aberwitziger als die Anordnung, die uns nach Sachsenhausen brachte.Im Januar 1945 kämpfte Deutschland um sein Überleben, und doch setzte das Naziregime seine rasch abnehmenden Ressourcen – Bahnanlagen, Treibstoff und Truppen – bereitwillig dafür ein, halbverhungerte und sterbende Häftlinge von Polen nach Deutschland zu bringen.“ [...]

Thomas Buergenthal wurde am 11. Mai 1934 in L'ubochnˇa, in der heutigen Slowakei, geboren. 1940 bis 1944 lebte er im Getto Kielce und im Arbeitslager Henrykow. Im August 1944 kam er nach Auschwitz.

Thomas Buergenthal, Ein Glückskind. Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand. Aus dem Amerikanischen von Susanne Röckel, S. Fischer Verlag GmbH Frankfurt am Main: 2007, S. 105 f.

Wehrmacht auf dem Rückzug

Zu diesem Zeitpunkt standen die ersten Panzer der Roten Armee kurz vor Krakau, 60 Kilometer östlich des Lagers. Seit der deutschen Niederlage bei Stalingrad im Januar 1943 verschob sich die Ostfront immer weiter in Richtung des Deutschen Reiches. Bereits im Juni 1944 hatte SS-Chef Heinrich Himmler befohlen, dass beim Herannahen feindlicher Truppen die Konzentrationslager entweder verteidigt oder aufgelöst werden sollten. Himmler änderte seine Anweisungen bis Kriegsende mehrfach: Mal sollten die KZ-Häftlinge aus taktischen Gründen verschont bleiben, um in einer besseren Verhandlungsposition gegenüber den Alliierten zu sein. Dann wieder wollte er sie wegen vermeintlicher Bedrohung der Zivilbevölkerung töten lassen.

Verlegung in andere Lager

Erste Häftlingstransporte von Auschwitz und seinen Nebenlagern in Richtung Westen begannen schon im Sommer 1944, um den Bedarf der deutschen Rüstungsindustrie an Arbeitskräften zu decken. Insgesamt wurden bis Mitte Januar 1945 rund 65.000 Häftlinge zu diesem Zweck in andere Lager oder Standorte im Deutschen Reich gebracht.

Die stufenweise Räumung von Ausschwitz wurde ab Juli 1944 vorbereitet, als die sowjetischen Truppen als erstes Konzentrations- und Vernichtungslager das Lager Majdanek erreichten. Dennoch gab es noch im Sommer und Herbst 1944 jüdische Massentransporte nach Auschwitz. Trotz der Verlegungen und Abtransporte befanden sich so am 17. Januar 1945 in den drei Hauptlagern noch insgesamt etwa 42.000 Männer und Frauen, in den Außenlagern knapp 25.000. All diese Menschen sollten innerhalb weniger Tage in andere Lager im Reichsinnern verlegt werden, nachdem die Rote Armee am 12. Januar ihre Winteroffensive an der Weichsel gestartet hatte.

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Auschwitz – Symbol für den Holocaust

In Auschwitz, dem heutigen Oswiecim (Polen), befand sich das größte Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Es gilt als Symbol für den Holocaust, den systematischen Mord an den Juden Europas. Insgesamt wurden in Auschwitz mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet, etwa eine Million von ihnen waren Juden.

Der Lagerkomplex, im Mai 1940 errichtet, bestand aus drei Hauptteilen. Im Stammlager (Auschwitz I) waren unter anderem sowjetische Kriegsgefangene und Frauen eingesperrt. Im Lager Birkenau (Auschwitz II) trafen die Deportationszüge ein. Dort befanden sich auch die Gaskammern und Krematorien.

Wer die Selektion an der Rampe überlebte, wurde als Zwangsarbeiter im Lager Monowitz (Auschwitz III) untergebracht. Die zumeist jüdischen Häftlinge arbeiteten bis zur Erschöpfung auf dem angrenzenden Werksgelände der I.G. Farbenindustrie AG, einem Zusammenschluss deutscher Chemieunternehmen, sowie anderen Fabriken, die sich rund um das Lager angesiedelt hatten. Insgesamt hatte der Lagerkomplex eine Ausdehnung von 40 Quadratkilometern.

SS erschießt Erschöpfte

Die eingleisige Bahnverbindung von und nach Auschwitz reichte für einen solchen Massentransport nicht aus. 56.000 bis 58.000 marschfähige Häftlinge wurden in Gruppen zu je 1.000 bis 2.500 Menschen aufgeteilt und zu Fuß losgeschickt. Vorläufiges Ziel waren die rund 50 beziehungsweise 60 Kilometer westlich gelegenen Eisenbahnknotenpunkte Gleiwitz und Loslau.

Bewacht wurden die Kolonnen von SS-Leuten, die die frierenden, hungernden und erschöpften Häftlinge pausenlos antrieben. "Wer nicht weitergehen konnte und sich entweder am Straßenrand hingesetzt hatte oder zusammenbrach, war von den SS-Wachen erschossen worden", sagt der Überlebende Thomas Buergenthal. Die Häftlinge nannten die Transporte deshalb "Todesmarsch".

Zwischen dem 19. und dem 23. Januar 1945 erreichten die überlebenden Häftlinge Gleiwitz und Loslau. Einige von ihnen mussten von dort noch 200 Kilometer weiter ins KZ Groß-Rosen marschieren. Die Mehrzahl wurde bei Minustemperaturen in offene Eisenbahnwaggons gepfercht und zu Konzentrationslagern im Westen transportiert, etwa nach Buchenwald, Dachau, Mittelbau-Dora oder Mauthausen. Nach Schätzungen starben bei diesen Räumungstransporten von Auschwitz insgesamt zwischen 9.000 und 15.000 Häftlinge.
Karte: Orte des Terrors und der Vernichtung (ohne Film-Auschnitt)Karte: Orte des Terrors und der Vernichtung (ohne Film-Auschnitt) (© ifz-München)

Beweise werden vernichtet

In der Zwischenzeit verwischte die SS die Spuren des industriellen Massenmordes in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Sie vernichtete Dokumente und brannte Gebäude ab, in denen unter anderem die Habseligkeiten der Deportierten lagerten. Das erste von vier Krematorien in Birkenau wurde im Herbst 1944 demontiert, das letzte in der Nacht zum 26. Januar 1945 gesprengt. Einen Tag später, am 27. Januar 1945, erreichte die Rote Armee Auschwitz und befreite schätzungsweise 7.500 Häftlinge. Den Plan, sie zu töten und ihre Leichen zu beseitigen, hatte die SS nicht mehr umsetzen können.

Todesmärsche durch Ortschaften

Der Todesmarsch aus Auschwitz blieb nicht der einzige. Da die Fronten im Osten und im Westen immer näher heranrückten und Nazi-Deutschland weiter Territorium verlor, wurden bald auch im Reichsinneren KZ-Häftlinge in die Ungewissheit geschickt. Vom KZ Sachsenhausen gingen sie in Richtung Wittstock, aus dem KZ Flossenbürg in Richtung Dachau, von dort später weiter nach Österreich. Da die Marschrouten jedoch teilweise versperrt waren, irrten die Häftlinge unter Bewachung der SS oft wochenlang ohne ausreichende Verpflegung umher. Im immer enger werdenden Korridor zwischen der Ostsee und den Alpen schleppten sich die Kolonnen über Straßen und durch Ortschaften – sichtbar für die Bevölkerung. Tausende Leichen lagen entlang der Routen.

Die Konfrontation mit den Todesmärschen nahmen die Einheimischen als Zumutung wahr und reagierten weitgehend passiv auf das Leiden vor ihren Augen. Teilweise wurden die Wachmannschaften jedoch auch aktiv unterstützt – beim Weitertransport der Häftlinge, bei deren Ermordung und beim Verscharren der Leichen. Neben Funktionsträgern wie Polizisten, lokalen NSDAP-Funktionären oder Mitgliedern von "Volkssturm" und "Hitler-Jugend" beteiligten sich auch sogenannte Normalbürger. Die Akteure kamen aus allen Schichten und Altersgruppen. Versuche der Hilfeleistung für die KZ-Häftlinge blieben die Ausnahme. Akteure und Situationen ähnelten sich dabei im gesamten Reichsgebiet, ohne dass es eine zentrale Steuerung oder eine funktionierende Kommunikationsstruktur gegeben habe. Die Räumung der Konzentrations- und Vernichtungslager sei so "zum letzten nationalsozialistischen Gesellschaftsverbrechen" geworden, sagt der Historiker Martin Clemens Winter.

Jagd auf Häftlinge und Verbrennungstod

Auch große Massaker wurden begangen: Beim ostpreußischen Dorf Palmnicken trieben SS-Männer, Angehörige des "Volkssturms", "Hitlerjungen" und örtliche NS-Funktionäre am 31. Januar 1945 rund 3.000 jüdische Frauen aus dem KZ Stutthof an den Strand. Dort wurden sie in die eisige Ostsee getrieben, erschossen oder erschlagen.

In Gardelegen in Sachsen-Anhalt pferchten SS-Männer zusammen mit Angehörigen von Wehrmacht, Reichsarbeitsdienst und "Volkssturm" mehr als 1.000 KZ-Häftlinge in eine Scheune, die am 13. April 1945 angezündet wurde. Fast alle starben. Mitglieder des "Volksturms", der Feuerwehr und der "Technischen Nothilfe" begannen die Spuren zu beseitigen – bis US-Soldaten eintrafen und die Leichen fanden.

Insgesamt starben auf Todesmärschen Schätzungen zufolge etwa 200.000 bis 350.000 der über 700.000 Menschen, die im letzten Kriegsjahr noch in Konzentrationslagern inhaftiert waren.

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