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Jüdinnen in Deutschland nach 1945

Jüdinnen in Deutschland nach 1945

Um klischeehaften bis antisemitischen Darstellungen jüdischen Lebens und der ungenügenden Abbildung besonders jüdischer Frauen etwas entgegenzusetzen, hat sich die Redaktion des Deutschland Archivs vorgenommen, in den kommenden zwei Jahren jüdische Frauen in den Fokus zu setzen. Dazu wird eine Reihe mit Beiträgen, Interviews und Porträts veröffentlicht. Auch mit Blick auf das Jubiläum „1.700 Jahre jüdisch-deutsche Geschichte“ soll auch das Wirken jüdischer Frauen gewürdigt werden. Mit der Schwerpunktsetzung auf die Zeit nach 1945, nach dem Ende der NS-Herrschaft, soll die Zäsur durch den Holocaust und seine bis heute spürbaren Auswirkungen in Deutschland deutlich gemacht werden.

Aktuell

Aktuelle Interviews

Ruth Herz – eine engagierte Jugendrichterin

Ruth Herz lebt in Israel und Deutschland, erhielt für ihren Einsatz für den Täter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht das Bundesverdienstkreuz. Ein Gespräch mit Anke Gimbal, Geschäftsführerin des djb.

Ruth Herz, Anke Gimbal

/ 18 Minuten zu lesen

Elisa Klapheck: "Heute sind wir keine Schicksalsgemeinschaft mehr"

Elisa Klapheck ist Rabbinerin der liberalen Synagogengemeinschaft „Egalitärer Minjan“ in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt/M. und Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn.

Sharon Adler, Elisa Klapheck

/ 27 Minuten zu lesen

Greta Zelener "Für mich ist das Judentum ortlose Heimat."

Die Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks und Doktorandin forscht über jüdische Erwachsenenbildung. Im Interview erzählt sie die Geschichte ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter.

Greta Zelener, Sharon Adler

/ 13 Minuten zu lesen

Alle Interviews im Überblick

Interviews

Hier kommen jüdische Frauen zu Wort, die über ihr Leben in Deutschland, ihre berufliche Tätigkeit, ihr gesellschaftliches Engagement und ihre eigene Geschichte sowie die ihrer Familie sprechen.

/ 1 Minute zu lesen

Aktuelle Beiträge

Jüdische Erwachsenenbildung und die Rolle der Frauen

Die Erwachsenenbildnerin Greta Zelener zeichnet die historischen Wurzeln jüdischer Frauenbildung in Deutschland nach. Welche Möglichkeiten standen Jüdinnen ab dem späten 18. Jahrhundert zur…

Greta Zelener

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„Hier können die Faschisten nichts unternehmen“

Die französische Historikerin Sonia Combe hat in den 1980er-Jahren unter anderen sechs Jüdinnen in der DDR interviewt. Für die Reihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ hat sie sich die…

Sonia Combe

/ 21 Minuten zu lesen

Alle Beiträge im Überblick

Beiträge

Die wissenschaftlichen Beiträge und Essays widmen sich unterschiedlichen Zeitabschnitten der jüdisch-deutschen Nachkriegsgeschichte aus verschiedenen Perspektiven sowie verschiedenen Themen.

/ 1 Minute zu lesen

Porträts

„Man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.“

Charlotte Misselwitz porträtiert die Wissenschaftlerin für Kinderheilkunde, Inge Rapoport, die 1952 als linke Jüdin gemeinsam mit ihrer Familie ganz bewusst in die DDR reimmigrierte. Die Autorin…

Charlotte Misselwitz

/ 16 Minuten zu lesen