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Jüdische Erwachsenenbildung in Deutschland und die Rolle der Frauen

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" 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Jüdische Erwachsenenbildung in Deutschland und die Rolle der Frauen

Greta Zelener

/ 15 Minuten zu lesen

Die Erwachsenenbildnerin Greta Zelener zeichnet die historischen Wurzeln jüdischer Frauenbildung in Deutschland nach. Welche Möglichkeiten standen Jüdinnen ab dem späten 18. Jahrhundert zur Verfügung und welche Angebote jüdischer Erwachsenenbildung für Frauen gibt es heute?

Eine Frau nimmt in einer Bibliothek ein Buch mit dem Titel "Jüdisches Denken" aus einem Bücherregal. (© picture-alliance/dpa)

Bildung hat im Judentum seit jeher eine große Bedeutung. So dient sie nicht nur der reinen Wissensaneignung, sondern immer auch der Weitergabe jüdischer Traditionen und als wertvolles Instrument, um eine Gemeinschaft zu schaffen, beziehungsweise diese besonders in der Diaspora zu erhalten. In der Tora und dem Talmud deuten Textstellen auf den eminenten Status von Bildung hin: „Höret, meine Kinder, die Zucht eures Vaters; merket auf, dass ihr lernt und klug werdet!“

Doch dieses Privileg des Lernens blieb jahrhundertelang im halachischen Judentum der Vormoderne allein Männern vorbehalten. Jüdische Erwachsenenbildung fand in der sogenannten „Schul“ statt, die oft Teil einer Synagoge war. Dort lernten ausschließlich Männer. Frauen war sogar die bloße Anwesenheit verboten. Auch wenn Frauen, meist Rabbinertöchter, mitunter Talmudkenntnisse erwarben, geschah dies weder systematisch noch im Lehrhaus. Die Frau war nicht zum Lernen verpflichtet, in praxi blieb sie davon ausgeschlossen. Jedoch spätestens seit der Haskala, der jüdischen Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts, kann man von einer Blütezeit jüdischer Frauenbildung sprechen. Wollen wir heute verstehen, wie eng die Beziehung zwischen Erwachsenen- und Frauenbildung ist, lohnt sich ein Blick auf ihre Wurzeln in Deutschland.

Jüdische Frauenbildung ab dem späten 18. Jahrhundert

Die Haskala in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war auch mit Prozessen der Emanzipation, Verbürgerlichung und Säkularisierung verbunden. Gerade diese Phase brachte Neuerungen mit sich, von denen jüdische Frauen profitierten. Zunehmend wurden Jüdinnen des Bürgertums von sogenannten „Maskilim“, Aufklärern, unterrichtet⁠⁠. Manche erhielten von ihren Eltern die Erlaubnis, sich zu Kindergärtnerinnen oder Lehrerinnen ausbilden zu lassen. Frauen aus dem unteren Bürgertum ergriffen moderne Büroberufe, und Jüdinnen aller Gesellschaftsschichten lehnten erstmals frühe und arrangierte Ehen ab. Sie wurden häufiger in Familiengeschäfte eingebunden. Die Bildung der Frau wurde zunehmend zum Thema, da sie es waren, die „für die kulturelle Atmosphäre in der Familie verantwortlich“ waren und den Bildungsweg der Kinder maßgeblich in ihrem Sinne beeinflussten. Spätestens ab der Mitte des 19. Jahrhunderts waren alle Richtungen des deutschen Judentums bereit, den Zugang zu Bildung für Frauen zu öffnen. Doch blieb der Bildungszweck noch stark an Heim und Familie gebunden. Das Erlernte sollte vorrangig für die Ausbildung des „weiblichen Sozialcharakters“ nützlich sein, und so richteten sowohl Orthodoxie als auch Reformjudentum ihre Bildungskonzepte am „heiligen und schwierigen Beruf der hingebenden Gattin, trefflichen Hausfrau und treuen Mutter“ aus.

Zu einem weiteren bedeutenden Fortschritt kam es, als Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Mädchengymnasien eingerichtet wurden. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kulturelle Kompetenz sollten traditionell-religiöses jüdisches Wissen gewinnbringend ergänzen. Offenbar war der Zugang für jüdische Mädchen auch zu nichtjüdischen Schulen in vielen Orten des damaligen deutschen Kaiserreichs eher möglich und gängiger als für Jungen, sodass die Mädchen hier als Vorreiterinnen der Integration gesehen werden können. Obwohl die Mädchenschulen der Emanzipationszeit nur ein zeitlich beschränktes Phänomen blieben, bedeuteten sie dennoch einen wichtigen Schritt in Richtung der Stärkung jüdischer Frauenbildung. Das Bildungsprivileg des jüdischen Mannes war unwiederbringlich gebrochen und die Jüdin, als Hüterin der jüdischen Religion, Tradition und Familie, zu einem Leitbild im Gesamtprozess der Frauenbildung geworden.

Nach Abschluss des Gymnasiums waren es diese jungen Frauen, die nach der Jahrhundertwende zahlreich unter den ersten Studentinnen vertreten waren. Sie waren eine kleine, aber sichtbare Gruppe von Vorkämpferinnen. „Allein an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin schrieben sich von 1893 bis 1918 etwa 1.600 jüdische Frauen ein, die damit ein Viertel der ersten weiblichen Studierenden ausmachten.“ Im Wintersemester 1911/12 waren 11,2 Prozent der Studentinnen aller preußischen Universitäten jüdisch. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass 1910 nur 615.000 Jüdinnen und Juden im deutschsprachigen Raum lebten und damit gerade einmal ein Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten.

Welche Motive standen hinter diesem ausgeprägten Wunsch nach Bildung? Zum einen ließ der Geburtenrückgang es zu, dass die Erfolgsaussichten der Töchter, eine qualitative Ausbildung zu erhalten, stiegen. Zum anderen ermöglichten die zahlreichen Gymnasialabschlüsse eine akademische Laufbahn. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrug der Anteil jüdischer Mädchen an Gymnasien 24 Prozent, in Berlin sogar 33 Prozent. Während es bei dem Bildungsstreben der jüdischen Jungen vornehmlich um den damit einhergehenden erhofften sozialen Aufstieg ging, spielten solche Überlegungen bei den Mädchen eine eher nebensächliche Rolle. Dies legt nahe, dass es in den jüdischen Familien eine traditionelle Wertschätzung von Bildung gab, die mit steigender Säkularisierung besonders den Mädchen zugutekam. Die Historikerin Harriet Pass Freidenreich spricht in diesem Zusammenhang von „Neuen Frauen“: „Frauen, die die Universität besuchten, waren möglicherweise ›Neue Frauen‹, die einen anderen, neuen Weg wählten. Sie gaben sich nicht damit zufrieden, in die Fußstapfen ihrer Mütter als Hausfrauen oder ehrenamtlich tätige Frauen zu treten, sondern zogen es vor, Ärztinnen, Erzieherinnen, Wissenschaftlerinnen, Anwältinnen oder Sozialreformerinnen zu werden […] Indem sie die Universität besuchten, wollten sie ihr intellektuelles Potenzial als Menschen verwirklichen und sich zumindest von einigen gesellschaftlichen Zwängen gegenüber Frauen emanzipieren. Auch eine Heirat war für Frauen mit Hochschulbildung eher eine Option als eine Notwendigkeit und stand nicht weiter im Fokus ihrer gesamten Existenz. Betrachtet man die Studienfachwahl, bevorzugten jüdische Studentinnen Fächer, die sie auf freie Berufe vorbereiteten. So belegten die meisten Jüdinnen die Fächer Medizin, Zahnmedizin, Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre. Diesen Präferenzen gemäß, fand man die meisten jüdischen Akademikerinnen in den entsprechenden Berufen. Bei einer Gesamtzahl von 1.540 Ärztinnen 1925 in Preußen waren 330 jüdischer Konfession, also 21,4 Prozent. Nicht selten waren diese jüdischen Akademikerinnen Mitglieder in Institutionen, die die Rechte weiblicher Berufsangehöriger schützen sollten, sowie im deutschen Ärztinnenbund, Philologinnen-Verband oder im deutschen Akademikerinnenbund. Als Beispiel für die genannten akademischen sowie ehrenamtlichen Bestrebungen kann die jüdische Juristin Marie Munk angeführt werden. Munk war nicht nur die erste preußische Jura-Studentin in Berlin und Bonn, sondern arbeitete nach ihrer Promotion in Heidelberg auch als Anwältin und später erste Richterin in Berlin. Sie gilt als eine der bedeutendsten Ehe- und Familienrechtlerinnen der Weimarer Zeit. Zusammen mit anderen Juristinnen der Zeit gründete sie 1914 den Deutschen Juristinnen-Verein, welcher bis 1933 für die Belange von Juristinnen eintrat.

Frauenbildung und Sozialarbeit

Auch außerhalb ihrer akademischen Tätigkeiten brachten sich Jüdinnen sozial ein. Eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Engagement nahm dabei der 1904 von Bertha Pappenheim und Sidonie Werner gegründete Jüdische Frauenbund (JFB) ein. Dieser positionierte sich zwischen traditionellen Frauenwohltätigkeitsverbänden und den feministischen Institutionen jener Zeit. Bildungsinhalte deckten zum einen die klassischen Aufgaben des Haushaltes ab, andererseits legte der JFB großen Wert auf eine fundierte Berufsausbildung jüdischer Frauen, um diese auf den Fall vorzubereiten, dass sie in Notlagen für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen konnten. Ferner setzte sich der JFB für die Rechte der Frauen in jüdischen Gemeinden und die Bekämpfung von Mädchenhandel ein. Entstanden aus einem femininen Geist der religiösen Wohltätigkeit, Zedaka, entwickelte sich der JFB schon bald zu einem Ort professionalisierter Sozialarbeit, mit internationalen und nationalen Beziehungen, wie beispielsweise zur Women’s International Zionist Organisation oder der 1917 gegründeten Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die bis heute in Deutschland wirkt.

Ebenfalls in dieser Zeit gründete die Sozialreformerin Alice Salomon die Soziale Frauenschule in Berlin. Für Salomon war ihre Schule ein Ort „moderner Bildung“, stets mit dem Bezug zur Frauenbewegung. 1925 gründete sie die Deutsche Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit als Weiterbildungseinrichtung für Frauen in sozialen Berufen sowie für Akademikerinnen zur Qualifizierung im Bereich sozialer Arbeit. Unter den Lehrenden waren Sozialarbeiterinnen wie Siddy Wronsky , aber auch Juristinnen wie Margarete Berent. Vorträge und Lesungen wurden jedoch nicht nur von Frauen gehalten. Persönlichkeiten wie Albert Einstein zählten zum Kreis der Referierenden, die bei regelmäßigen Vorträgen über die ethischen, religiösen, sozialen und kulturellen Fragen der Zeit sprachen. Bis heute lebt die Einrichtung als Alice Salomon Hochschule Berlin weiter.

Eine weitere wichtige Institution jüdischer Erwachsenenbildung zu dieser Zeit war das von Franz Rosenzweig 1920 ins Leben gerufene Freie Jüdische Lehrhaus, eine jüdische Volkshochschule, nach deren Vorbild bis heute weltweit Einrichtungen existieren. Allein in Deutschland bestehen aktuell fünf jüdische Volkshochschulen, und in den kommenden Jahren soll in Frankfurt am Main die Jüdische Akademie das Erbe des Freien Jüdischen Lehrhauses antreten. Rosenzweig erkannte, dass das deutsche Judentum sich immer stärker assimilierte; er nutzte seine Institution vor allem dafür, dieser daraus entstehenden Distanz gegenüber jüdischen Traditionen etwas entgegenzusetzen. Doch Frauen kamen als Lehrtätige und als Teilnehmerinnen zu Rosenzweigs Lehrhauszeiten nur selten vor, obwohl er versuchte, Frauen als Referentinnen zu anzuwerben. So gewann er beispielsweise die erwähnte Bertha Pappenheim oder die Geschäftsführerin des JFB, Hannah Karminski. Frauenbildung wurde zu dieser Zeit von Frauen für Frauen betrieben und nicht von Männern getragen. Diese fortschrittliche Bildungsarbeit wurde von den Nationalsozialisten ab 1933 zerstört. Dazu gehörten Schikanen und vor allem Berufsverbote für Jüdinnen und Juden an Bildungseinrichtungen.

Jüdische Erwachsenenbildung für Frauen heute

Die hier genannten Frauen waren Vorkämpferinnen, die die jüdische Bildungsarbeit bis heute prägen. Doch was genau ist Erwachsenenbildung, im Speziellen Jüdische Erwachsenenbildung, im heutigen Deutschland, und welche Rollen nehmen Frauen hierbei ein? Erwachsenenbildung wird definiert als „die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase und in der Regel nach Aufnahme einer Erwerbs- oder Familientätigkeit“. Frauen in Deutschland sind heutzutage so gut gebildet wie noch nie zuvor. In der schulischen Bildung haben sie die Männer nicht nur eingeholt, sondern überholt, an den Hochschulen erlangen Studentinnen inzwischen häufiger einen akademischen Abschluss als ihre männlichen Kommilitonen. Nichtsdestotrotz setzt sich der Trend in der Erwachsenenbildung nicht zwangsläufig fort. Wie bereits früher ist Frauenbildung auch heute noch eine Gelegenheit, wo Frauen aufeinandertreffen, miteinander in Austausch gehen sowie Unterstützung in ihren beruflichen und privaten Lebensbereichen bekommen. Gewandelt haben sich jedoch die Inhalte. Ging es in den dargestellten Anfängen eher um die gleichberechtigte Bildung von Frauen und Männern, geht es heute mehr um Fragen der „geschlechtsspezifischen Strukturierung von Arbeitsmarkt und Berufswahl, um Fragen nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder auch um die weibliche Identität der Frau, Frauenbilder oder das Geschlechterverhältnis“.

Was die JEB betrifft, so existiert keine dominante Definition. Eher wird der Versuch unternommen, sich über Beteiligte, Themen und Angesprochene einer Definition zu nähern. JEB lässt sich demnach als „organisiertes Lehren und Lernen von jüdischen Erwachsenen zu jüdischen Themen für jüdische und nichtjüdische Erwachsene“ definieren. JEB und Frauenbildung verbünden sich bei jüdischer Frauenbildung zu einer fruchtbaren Symbiose zweier Welten. Es sind Veranstaltungen der JEB, bei denen Frauen eine besondere Rolle zukommt.

Auseinandersetzung mit jüdischen Traditionen und Fragen der Gegenwart

Angelehnt an die Traditionen jüdisch-männlichen Lernens bietet beispielsweise das Jüdische Lehrhaus Bamberg in regelmäßigen Abständen den sogenannten Frauen-Schi’ur an, ein Format, wo Frauen Texte jüdischer und christlicher Tradition, oftmals aus der Tora oder dem Talmud, miteinander lesen und diskutieren. Im Gespräch erschließt sich in den alten Quellen ein Sinn für die Gegenwart. So geht es in einer Veranstaltung um das „Ma’asse-Buch: Talmudische Weisheiten für Frauen – jüdische Erzählkunst in Weibertaitsch“, oder um Texte von Bea Wyler, der ersten Rabbinerin in Deutschland nach der Shoah, aber auch um Themen wie „Mein Bauch gehört mir – oder etwa nicht? – Wie steht das Judentum zum Schwangerschaftsabbruch?“

Andere Institutionen wie beispielsweise die Europäische Janusz Korczak Akademie in München wählen ein für die Frauenbildung beliebtes Sozialformat – den Frauenkreis. In der Beschreibung ihrer Frauengruppe Zimmes heißt es: „‘Zimmes‘ ist ein Bildungs- und Begegnungsnetzwerk […] für jüdische Mütter. Ziel sind die Vermittlung und Weitergabe jüdischer Werte, Erziehung und Brauchtums.“ In kleiner Runde werden hier gemeinsam jüdische Feiertage begangen oder Ausflüge zu Orten früheren und heutigen jüdischen Lebens unternommen.

In der JEB können Jüdinnen zu Protagonistinnen der Veranstaltung gemacht werden, obwohl der Zugang dazu auch allen anderen Interessierten offensteht, wie beispielsweise bei dem Vortrag „Die Rolle der Frau im Judentum“ am Jüdischen Lehrhaus Hanau. Dabei müssen Angebote jüdischer Frauenbildung keineswegs geschlechtsverweisend ausgeschrieben sein, um die Bedürfnisse von Frauen zu wecken oder ihre Lerninteressen und Lebenswelten zu treffen. Andererseits werden manche Thematiken, meist noch immer in Verbindung mit Häuslichem, in den Angebotsbeschreibungen direkt Frauen zugewiesen, obwohl diese heutzutage ebenso für alle Geschlechter denkbar sind. Dies zeigt sich an dem Angebot „Küche unserer Heimat“, in welchem explizit die „jüdische Hausfrau“ traditionelle Speisen „nach ihrem persönlichen Lieblingsrezept“ kocht.

Interreligiöser Dialog

Sowohl bei „Schalom Aleikum. Als Freundin hinzufügen“, dem von AVIVA-Berlin im Jahr 2014 initiierten Dialogprojekt, bei dem Jüdinnen und Muslima in einen intensiven Austausch traten, als auch bei dem gleichnamigen Dialogprojekt „Schalom Aleikum“ des Zentralrats der Juden in Deutschland geht es um den jüdisch-muslimischen Austausch. Im Sommer 2019 kam es unter dem Titel „Sichtbar sein. Jüdinnen und Musliminnen im Gespräch“ zu einem Abendevent, bei dem Fragen religiöser Ausgrenzung, die Sichtbarkeit von Frauen in der Stadtgesellschaft und der interreligiöse Dialog im Fokus standen.

Formate von Frauen für Frauen

In der Disziplin der Erwachsenenbildung agieren Planende seismografisch-empfindsam. Sie nehmen gesellschaftliche Trends und Bewegungen sowie individuelle Bedürfnisse auf und setzen diese im Bildungsangebot um. Auch das Vorgehen des jährlich stattfindenden Jewish Women Empowerment Summit des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Zentralwohlfahrtsstelle (ZWST) und der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) entspricht diesem vorausschauenden Planungshandeln. Auf der mehrtägigen Konferenz werden seit 2019 Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden sowie eine gemeinsame Schabbat-Feier ausgerichtet. Unter den Stichworten „Jung-Jüdisch-Weiblich“ wird ein Raum geschaffen, um Netzwerke zu bauen und diverse jüdische Frauenstimmen lauter werden zu lassen, sowohl in der Mehrheitsgesellschaft als auch innerhalb der jüdischen Community. Das Format bietet Denkräume für heutige Vorstellungen von Weiblichkeit, Sexualität und der Vereinbarkeit eines modernen Lebens und jüdischer Religion. Nirgendwo trifft folgende Beschreibung von Frauenbildung so vorbildlich zu wie hier:

Frauenbildung ist ein Programm: Sie wird von Frauen für Frauen gemacht mit dem Ziel, selbstbestimmte Lernformen, Ziele, Inhalte und Methoden zu entwickeln, die der Lebenslage und den Lebensproblemen der Frauen angemessen sind.

Ebenfalls im jährlich wiederkehrenden Rhythmus bietet Bet Debora e.V. seit seiner Gründung durch Elisa Klapheck, Lara Dämmig und Rachel Herweg im Jahr 1999 in Form von Tagungen jüdischen Frauen aus ganz Europa einen Ort des Austauschs und für Debatten auf wissenschaftlicher, künstlerischer, religiöser und kultureller Ebene. Ergänzt wird die Arbeit durch die Herausgabe von Publikationen sowie Darstellungen bedeutender jüdischer Frauenbiografien auf der Internetpräsenz von Bet Debora. Anhand der noch unveröffentlichten Promotionsschrift „Jüdische Erwachsenenbildung heute. Eine Analyse ausgewählter Institutionstypen und ihrer Programme in Deutschland“, in der 20 Institutionen der JEB im Fokus stehen, können bereits erste Aussagen über Frauenbildung getroffen werden. Auf Basis von Programmanalysen des Jahres 2019 und ausgewählten ExpertInneninterviews lässt sich sagen, dass rund ein Drittel der Institutionen, sieben von zwanzig, gezielt Veranstaltungen für Frauen im Programm haben. Auch die Anzahl der Leiterinnen entspricht diesem Zahlenverhältnis. Dabei ist allerdings, wie auch in Institutionen außerhalb der JEB, festzustellen, dass Frauen zwar einen großen Anteil der Mitwirkenden innerhalb der Institutionen ausmachen, jedoch seltener in der Leitung vertreten sind.

Parallel zum gesamtgesellschaftlichen Status quo sind auch in den Institutionen der JEB Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Umso erfreulicher ist es, dass mit 236 Studentinnen und Promovendinnen von insgesamt 415 StipendiatInnen im Jahre 2020 das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. (ELES) mehr als die Hälfte der ideell und finanziell geförderten akademischen Exzellenz jüdisch-weiblich ist. 2009 gegründet, ist das ELES das Begabtenförderwerk der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Nach dem Vorbild des Namensgebers prägen Lernen und Lehren sowie innerjüdischer und interreligiöser Dialog die Bildungsarbeit des ELES. Besonders in den letzten Jahren fand das Erbe jüdischer Frauenpersönlichkeiten und ihr Beitrag zur jüdischen Bildung im ideellen Förderprogramm besondere Beachtung. Das Programm „Rosa, Eleanor and Hannah; an interactive seminar reflecting on three groundbreaking Jewish women and their legacy for us today” kann in diesem Zusammenhang genannt werden. Aber auch Kollegs wie „Partizipation und Emanzipation von Frauen in den Gemeinden” beleuchten Bedeutung und Geschichte jüdischer Frauenrollen und die damit einhergehenden Möglichkeiten und Problematiken.

Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der jüdischen Gemeinden in Deutschland sowie für die Ausbildung und Rolle der Frau in jüdischer Gemeinschaft dürfte dabei das Benno-Jacob- und Bertha-Pappenheim-Stipendienprogramm leisten. Das 2010 gestartete Programm fördert die Bildung von internationalen Rabbiner- und Kantorenstudierenden aller Denominationen des Judentums. Von den gegenwärtig 14 Teilnehmenden des Programms sind sieben weiblich – ein starkes Zeichen und noch immer keine Selbstverständlichkeit. Als jüdische Forscherin zu einem jüdischen Thema in einem nicht-jüdischen akademischen Feld weiß ich aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, für die Relevanz der Thematik und die Teilhabe am Bereich Lernen und Lehren zu kämpfen. Bis heute sind es größtenteils Frauen, die anderen Frauen Wege ebnen und mit Mut als Beispiele vorangehen. Jüdinnen mit großem Wissenseifer zeichneten und zeichnen bis heute die Wege vor, die jüdische Frauen dann beschreiten dürfen. Dabei sind wir längst nicht am Ende angelangt. Jüdische Erwachsenenbildung ist so alt wie das Judentum selbst. Dass die weiblichen Stimmen innerhalb dieser noch lauter und kräftiger werden, bleibt nur zu wünschen.

Zitierweise: Greta Zelener, „Jüdische Erwachsenenbildung in Deutschland und die Rolle der Frauen“, in: Deutschland Archiv, 7.12.2021, Link: www.bpb.de/344476.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Sprüche der Väter 4,1.

  2. Im Folgenden JEB.

  3. Greta Zelener, Jüdische Erwachsenenbildung heute. Eine Analyse ausgewählter Institutionen und ihrer Programme in Berlin, Berlin 2018, S. 2.

  4. Monika Richarz, Geschlechterhierarchie und Frauenarbeit seit der Vormoderne, Göttingen 2005, S. 98.

  5. Paula E. Hyman, Muster der Modernisierung. Jüdische Frauen in Deutschland und Russland, Göttingen 2005, S. 31.

  6. Simone Lässig, Religiöse Modernisierung, Geschlechterdiskurs und kulturelle Verbürgerlichung, Göttingen 2005, S. 60.

  7. Ebd.

  8. Luise Hirsch, Zahlreich und wissensdurstig. Jüdische Frauen – die Pionierinnen des Frauenstudiums in Deutschland, unveröff. Diss. Duisburg 2005, S. 173.

  9. Peter Pulzer, Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Österreich 1867 bis 1914, Göttingen 2004, S. 74.

  10. Shulamit Volkov, Jüdische Assimilation und jüdische Eigenart im Deutschen Kaiserreich. Ein Versuch, Paderborn 1983, S. 340 ff.

  11. Harriet Pass Freidenreich, Die jüdische ›Neue Frau‹ des frühen 20. Jahrhunderts, Göttingen 2005, S. 128.

  12. Claudia Huerkamp, Jüdische Akademikerinnen in Deutschland 1900-1938, Paderborn 1993, S. 322.

  13. Nähere Informationen: www.bpb.de/315661, letzter Zugriff am 15.11.2021.

  14. Marion A. Kaplan, Jüdisches Bürgertum, Frau und Familie im Kaiserreich, Hamburg 1997, S. 247 ff.

  15. Alice Salomon, Moderne Bildung, in: Centralblatt, 10. Jahrgang, Nr. 6, S. 41-42.

  16. Mehr zu Siddy Wronsky, siehe Digitales Frauenarchiv, www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/siddy-sidonie-wronsky, letzter Zugriff am 01.12.2021.

  17. Mehr zu Margarete Berent, ebenda, www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/deutsche-akademie-fuer-soziale-und-paedagogische-frauenarbeit, letzter Zugriff am 14.11.2021.

  18. Gudrun Deuter, Darstellung und Analyse der Vortragszyklen an der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit in den Jahren 1925–1932, Bonn 2001, S. 10 ff.

  19. Jüdische Volkshochschulen in Deutschland: Berlin, Potsdam, München, Frankfurt, Wiesbaden.

  20. Greta Zelener, Jüdische Erwachsenenbildung heute (Anm. 3), S. 2.

  21. Friedrich Wißman, Jüdisches Lernen in Institutionen, Oldenburg 1998, S. 53.

  22. Zu Hannah Karminski siehe www.berlin-judentum.de/frauen/karminski.htm, letzter Zugriff am 15.11.2021.

  23. Claudia Huerkamp, Jüdische Akademikerinnen in Deutschland 1900-1938, Paderborn 1993, S. 323.

  24. Deutscher Bildungsrat, Empfehlungen der Bildungskommission. Strukturplan für das Bildungswesen, Bonn 1970, S. 197.

  25. BMFSJ, Neue Wege – Gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf, Berlin 2011, S. 85 f.

  26. BMBF, Autorengruppe Bildungsberichterstattung. Bildung in Deutschland 2014. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung von Menschen mit Behinderungen, Bielefeld 2014, S. 7.

  27. Wiltrud Geseke, Handbuch zur Frauenbildung, Wiesbaden 2001, S. 14.

  28. Fabienne Soyka, Geschlechterverhältnisse – Frauen diskutieren die Relevanz der aktuellen Frauenbildung bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen weiblichen Selbstbild vor dem Hintergrund gesellschaftlich bestehender Geschlechterkonstruktionen, Berlin 2019, S. 11.

  29. Greta Zelener, Jüdische Erwachsenenbildung heute (Anm. 3), S. 27, nach Wolfgang Müller-Commichau, Jüdische Erwachsenenbildung, 2010.

  30. Siehe www.ejka.org/de/content/zimmes-von-frauen-f%C3%BCr-frauen, letzter Zugriff am 08.11.2021.

  31. Siehe https://www.schalom-aleikum.de/events/sichtbarsein-juedinnen-und-musliminnen-im-gespraech-29-august-2019-leipzig/

  32. Siehe www.jsud.de/beitrag/jewish-women-empowerment-summit-2020, letzter Zugriff am 08.11.2021.

  33. Sylvia Kade, Frauenbildung. Eine themenorientierte Dokumentation, Frankfurt/M. 1991, S. 12.

  34. Bereits ein Jahr später wurde die erste „Tagung europäischer Rabbinerinnen, Kantorinnen und rabbinisch gelehrter Jüdinnen und Juden“ ausgerichtet. Siehe Sharon Adler, Jüdinnen in Deutschland nach 1945, Teil I, www.bpb.de/315661, letzter Zugriff am 01.12.2021.

  35. www.bet-debora.net/de/, letzter Zugriff am 15.11.2021.

  36. Greta Zelener, Jüdische Erwachsenenbildung heute. Eine Analyse ausgewählter Institutionstypen und ihrer Programme in Deutschland, unveröff. Diss., Berlin.

  37. Jahresbericht 2020 Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V.

  38. Siehe https://eles-studienwerk.de/das-studienwerk/, letzter Zugriff am 08.11.2021.

  39. Vergleiche https://eles-net.eles-studienwerk.de/archiv/, letzter Zugriff am 08.11.2021.

  40. Jahresbericht 2020 Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V.

  41. An dieser Stelle sei auf die begrenzte Auswahl der genannten Institutionen hingewiesen. Es handelt sich, in Abgrenzung zum tertiären Bildungsbereich, der sich mit Hochschulbildung auseinandersetzt, um Institutionen der Erwachsenbildung (quartärer Bildungsbereich). Institutionen des dritten Bildungsbereichs, die jüdische (Aus)Bildung bieten, sind bspw. die Jüdische Hochschule Heidelberg oder das Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam sowie das Touro College und das Abraham Geiger Kolleg. In ihrem Wirkungskreis finden sich vereinzelt Angebote der Erwachsenenbildung.

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Die studierte Betriebswirtin und Erwachsenenbildnerin Greta Zelener promoviert seit 2018 an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der jüdischen Erwachsenenbildung am Anfang des 21. Jahrhunderts. Des Weiteren ist Zelener Referentin und Moderatorin im Bildungs- und Kulturbereich.