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Stimmen russischsprachiger Jüdinnen in Deutschland zum Krieg in der Ukraine

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 40 Analysen & Essays. Ein Sommer der Unentschlossenheit Sechs Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwende Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Was bedeutet die Liquidierung von Teilen Memorials? Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? 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Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? 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Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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Stimmen russischsprachiger Jüdinnen in Deutschland zum Krieg in der Ukraine

Greta Zelener

/ 12 Minuten zu lesen

Die 1990 in Odessa, heutige Ukraine, geborene Erwachsenenbildnerin Greta Zelener hat mit russischsprachigen Jüdinnen in Deutschland über die aktuelle Lage in der Ukraine gesprochen. Die Gesprächspartnerinnen haben ihre Wurzeln im ehemaligen Gebiet der Sowjetunion, im Fokus stehen die Perspektiven und Migrationserfahrungen ihrer Familien.

Die Geflüchtete aus Kiew Ölena (L) und ihre Tochter Mariia sitzen im jüdischen Gemeindehaus in der Berliner Fasanenstraße. Hier wurde ein Erstaufnahmezentrum für jüdische Geflüchtete aus der Ukraine eröffnet, aufgenommen am 11.03.2022. (© picture-alliance/dpa, Annette Riedl)

Die ELES -Alumna Greta Zelener hat zahlreiche Frauen unterschiedlichen Alters aus ihrem Umfeld zum Krieg in der Ukraine befragt. In diesem Beitrag werden zunächst sechs Statements veröffentlicht. Die Gesprächspartnerinnen sind im Alter zwischen 25 und 58 Jahren, sie stammen aus der Ukraine, Usbekistan und Russland oder haben Eltern, die in diesen Ländern geboren wurden. Vier von ihnen kamen als sogenannte Interner Link: jüdische Kontingentflüchtlinge zwischen 1993 und 1998 nach Deutschland, zwei Befragte sind bereits hier geboren. Ihre Eltern wanderten 1991 beziehungsweise 1993 ein. Sie leben alle seit mehr als 24 Jahren in Deutschland, haben hier studiert und bewegen sich beruflich in den unterschiedlichsten Feldern. So vielseitig wie ihre Berufe sind auch ihre Reaktionen auf die Lage in der Ukraine heute.

Im Zentrum der Statements stehen die persönlichen Wahrnehmungen der aktuellen Ereignisse in der Ukraine sowie die individuelle Migrationsgeschichte der Familien infolge der Shoah, ihre Bedrohung durch das stalinistische System, spätere Diskriminierung und der Antisemitismus in der Sowjetunion und in Deutschland. Auch geht es um die Erinnerungen der Frauen an ihr eigenes Ankommen in Deutschland in den 1990er-Jahren als Kontingentflüchtlinge. Im familiären Rahmen sprechen die Interviewten bis heute Russisch, auch wenn sie beispielsweise aus der Ukraine stammen, weil Russisch die verbindende Hauptsprache in der gesamten Sowjetunion war.

Warum sprechen viele Urkrainerinnen und Urkainer Russisch?

Spätestens seit den 1930er-Jahren begann in den Staaten der Sowjetunion eine verstärkte Förderung des Russischen, die bis zu ihrer Auflösung anhielt. Die ukrainische und die russische Sprache waren zwar explizit gleichgestellt, implizit aber wurde das Russische in der Schule, im Beruf und Privaten präferiert. Russisch galt als die prestigeträchtigere Sprache und eröffnete auf dem Arbeitsmarkt mehr Möglichkeiten. So begannen viele ursprünglich ukrainische Muttersprachlerinnen und Muttersprachler, auch untereinander Russisch zu sprechen. Begünstigt wurde der Wechsel zwischen den Sprachen durch die Verwandtschaft beider slawischer Sprachen und die Tatsache, dass es in der Ukraine bereits seit zaristischen Zeiten eine bedeutsame russischsprachige Bevölkerungsgruppe gab. Immigrantinnen und Immigranten aus anderen Teilen der Sowjetunion, wie etwa Georgierinnen und Georgier oder Armenierinnen und Armenier, lernten nur selten Ukrainisch, da Russisch beinahe überall in der Ukraine verstanden wurde. Als die Ukraine 1991 unabhängig wurde, sprach der größte Teil der Bevölkerung des Landes bevorzugt Russisch. So kommt es, dass auch viele der schon länger in Deutschland lebenden Jüdinnen und ihre Nachfahrinnen aus dem Gebiet der Ukraine keine oder nur geringe ukrainische Sprachkenntnisse besitzen.

Fußnoten

  1. Vgl. Lenore A. Grenoble, The Ukrainian SSR, in: Language Policy in the Soviet Union, Dordrecht 2003, S. 83 ff.

Unverständnis und Fassungslosigkeit über Putins Krieg

Allen folgenden Statements von jüdischen, russischsprachigen Frauen gemein ist der Ausdruck von Fassungslosigkeit und Unverständnis gegenüber den Handlungen Wladimir Putins und seiner Regierung sowie ein dominierendes Gefühl von Machtlosigkeit. Man ist zu fern, um aktiv handeln zu können, und gleichzeitig gedanklich so nah bei in der Ukraine lebenden Verwandten, Freunden und Bekannten. Die jüngste Generation ist immer wieder bemüht, sich nach der emotionalen Verfassung ihrer Eltern und Großeltern zu erkundigen. Sie verstehen, wie schmerzhaft es sein muss, die ehemalige Heimat unter Bombenbeschuss zu wissen. Die Interviewten sind geeint in tiefer Trauer und Sorge, aber auch in Hoffnung, dass das Leid in der Ukraine bald ein Ende findet.

Elina Schkolnik, 27 Jahre alt, Schauspielerin, in Berlin geboren, Eltern aus Odessa (Ukraine)

Mit viel Sorge beobachte ich die Situation in der Ukraine. Mein Blick fährt dabei hin und her zwischen den Ereignissen dort und dem Befinden meiner Eltern hier. Einige Freunde und Verwandte wohnen noch in ihrer Heimatstadt. Die Angespanntheit in den Gesichtern meiner Eltern ist leider täglich zu sehen, und mein Vater vertieft sich in viele Nachrichtenseiten, Liveticker und Telegram-Hilfegruppen. Ich fühle mich meist hilf- und machtlos, würde gerne mehr tun als Spenden und Demonstrieren. Gleichzeitig bin ich auch sehr stolz auf meine Freunde, ukrainische und nicht-ukrainische, die seit Kriegsbeginn Geflüchtete bei sich aufnehmen, Nahrung und andere Hilfsmittel an die Grenze bringen und große Solidarität zeigen. Mein Leben lang wurde ich von dem größten Privileg des Friedens begleitet, das für mich eine Selbstverständlichkeit war und nie hinterfragt werden musste, auch, wenn ich die vielen Geschichten meiner Familie über den Zweiten Weltkrieg kenne. Mein Urgroßvater ist an der Front gestorben, meine Urgroßmutter hat gedient, mein Großvater in Deutschland gekämpft. Ein Teil meiner Familie väterlicherseits wurde von Nazis an Gräben in der Ukraine erschossen. Nun ist dieser hart erkämpfte und für unbesiegbar geglaubte Frieden in Europa vorbei. Die Nachricht über die Bombardierung in der Nähe der Gedenkstätte Babyn Jar löst in mir absolute Sprachlosigkeit aus. Wenn so etwas als nebensächliche Handlung geschehen kann, als etwas, das nur ein winziges Ausmaß dieses Krieges ist, dann muss die Welt aus den Fugen geraten sein.

Alexandra Kobzev, 31 Jahre alt, Umweltingenieurin aus München, in Taschkent (Usbekistan) geboren, seit 1998 mit ihrer Familie in Deutschland

Man könnte meinen, dass mich der russisch-ukrainische Krieg nur entfernt, wie eine Beobachterin, betrifft. Ich selbst komme nicht aus der Ukraine und bin in Deutschland aufgewachsen. Jedoch habe ich erst kürzlich entdeckt, dass ein Großteil meiner Vorfahren aus der Ukraine stammt und aus diversen Gründen, sei es Verfolgung oder die Suche nach einem besseren Leben, weggezogen ist.

Aber nicht das allein versetzt mich in einen Zustand völliger Hilflosigkeit. Nicht untypisch für Jüdinnen und Juden, sind meine Verwandten auf der ganzen Welt verteilt. Mein Onkel beispielsweise, der in Moskau lebt, kann seine 90-jährige Mutter in den USA nicht besuchen, weil er mit seinem russischen Pass kein Visum mehr bekommt. Oder meine geliebte Großmutter, die in Taschkent lebt und vom russischen Staatsfernsehen mittlerweile völlig „zombifiziert“ ist, sodass jedes Gespräch zur großen Herausforderung wird. Hinzu kommen tausende ukrainische Flüchtlinge, die hier Schutz suchen und denen man trotz eifrigem Aktivismus den Schmerz und die Ohnmacht nicht nehmen kann. Dieser unnötige Krieg hat nur Verlierer und betrifft uns alle. Es ist mir völlig unverständlich, wie im einundzwanzigsten Jahrhundert ein Krieg mitten in Europa ausbrechen kann, und ich sehe eine Analogie zum Nationalsozialismus und der ewig gestellten Schuldfrage. Denn Russland steht gerade am Wendepunkt. In solchen Zeiten muss man Stellung beziehen und laut werden. Ich kann nur wiederholen, was Interner Link: Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, gesagt hat: Externer Link: „Geschichte darf sich nicht wiederholen!“

Anonym, 58 Jahre alt, medizinische Fachangestellte aus Berlin, ehemalige Grundschullehrerin, ursprünglich aus Odessa (Ukraine), seit 1993 in Deutschland

Seit Beginn des Krieges trage ich viel Schmerz in mir und habe großes Mitgefühl mit den Menschen in der Ukraine. Ich kann es nicht verstehen, wie es dazu kommen konnte, dass benachbarte Länder, die stark miteinander verbunden sind, sich auf vielen Ebenen die Kultur und auch Familien teilen, jetzt gegeneinander kämpfen, dass die Ukraine sich nun vor Russland verteidigen muss. Es ist wie ein Alptraum, der alle Bemühungen, seit 1945 in Europa für Frieden zu sorgen, mit einem Mal zunichtemacht und für vergeblich erklärt.

Der Grund, warum Menschen heute aus der Ukraine fliehen, unterscheidet sich selbstverständlich von unseren Beweggründen, das Land kurz nach dem Zusammenfall der Sowjetunion zu verlassen. Seit meiner Kindheit habe ich mich in der Ukraine fremd gefühlt, und ich wurde häufig daran erinnert, dass ich keine richtige Heimat habe. Antisemitismus im Alltag war in der Ukraine viel deutlicher zu spüren als in Deutschland. In unseren Pässen stand der Interner Link: Zusatz „jüdisch“ und die Bevölkerung erkannte Jüdinnen meist schon am Aussehen. Ich wurde beispielsweise gefragt, was ich in der Ukraine zu suchen hätte, ich solle doch nach Israel gehen. Als Lehrerin wurde mir vorgeworfen, ich würde jüdische Schülerinnen oder Schüler bevorzugen, und die Direktorin hat nach diesen Vorwürfen meine Unterrichtsstunden kontrolliert.

Wir wollten damals mit unserer Flucht nach Deutschland unsere Würde sichern, die Menschen jetzt sichern ihr Leben. Menschen fliehen heute vor Bombenangriffen, vor einem realen Krieg. Das erinnert mich an die Geschichten unserer Eltern, die damals zur Zeit des Zweiten Weltkrieges geflohen sind. Meine Mutter erzählte mir, wie sie aus den Zügen rennen mussten, die sie evakuierten, wenn gerade ein Kampfflugzeug über ihnen flog, um sich vor einem möglichen Angriff zu retten. Diese Bilder steigen mir gerade täglich in den Kopf und machen mich fassungslos. Ich habe Angst davor, dass Bomben auf Odessa fallen und eine ganz besondere Stadt voller Geschichte zerstört werden könnte. Es gibt den Spruch „Es gibt keine ehemaligen Odessiten“. Wenn man Odessit ist, ist man es sein Leben lang. Und das spüre ich, trotz fast 30 Jahren in Deutschland, auch heute noch.

Alexandra Perlowa, 30 Jahre alt, Change Managerin und Diversity-Trainerin, in Lviv (Ukraine) geboren, nun in Berlin lebend, seit 1994 in Deutschland

Leider sind meine Eindrücke in Bezug auf Medienberichte zur Lage in der Ukraine zunehmend von Misstrauen geprägt. Misstrauen gegenüber einer Medienwelt, die immer stärker von Propaganda und gezielter Desinformation durchzogen ist. Stärker denn je sind Fakten-Check und seriöse Quellen gefragt, auch in meinem persönlichen Umfeld werden ungeprüft Inhalte weitergeleitet, die nicht nur einseitig gefärbt – was in mir Wut auslöst und mich gefühlt hilflos Manipulationsversuchen aussetzt –, sondern auch unheimlich verstörend sein können. Gewaltszenarien, sofern sie tatsächlich die Realität vor Ort in meinem Heimatland abbilden, halte ich ohne entsprechende Triggerwarnung für retraumatisierend für Personen, die bereits Gewalt und/oder Krieg erleben mussten. Leider gibt es für die Realität in der Ukraine keine Triggerwarnungen. Umso greifbarer die Verzweiflung und der Schmerz. Gerade auf die Entfernung würden Menschen wie ich so gern mehr für unsere Landsleute tun und helfen. Ob jüdisch oder nicht. Meine Familie und ich sind 1994 im Zuge des Abkommens über die Aufnahme von jüdischen Geflüchteten zwischen (primär) den GUS-Staaten und Deutschland nach Deutschland immigriert. Ich war damals zweieinhalb Jahre alt, ein kleines Kind. Erst viel später, und auch dieser Tage wieder, hat sich mein Bewusstsein dafür geschärft, dass wir ohne dieses Abkommen mutmaßlich als Familie ebenfalls in der Ukraine geblieben wären und uns womöglich jetzt zur Flucht gezwungen gesehen hätten.

Unsere Immigration damals war aus der Perspektive meiner Eltern vermutlich ähnlich beängstigend wie die der heute Fliehenden – und doch ganz anders. Das Leben in der Ukraine war für uns aufgrund des zunehmenden Antisemitismus sowie der lauter werdenden Rufe nach Verdrängung nicht-ukrainischer Menschen aus der Westukraine – meine Mutter ist selbst Russin – längst nicht mehr sicher. Im Land zu bleiben, hätte ihre und auch meine späteren Chancen auf eine gesicherte Zukunft vermutlich verringert. Natürlich brachte der Weggang aus Lviv seinerzeit Entbehrungen und große Veränderungen mit sich. Die Orientierungslosigkeit gerade zu Beginn, gepaart mit Sprachbarrieren und kulturellen Differenzen zwischen Lviv in der Ukraine und Kassel in Deutschland sowie natürlich die Schwierigkeiten des Lebens in einer Unterkunft im Erstaufnahmelager, halte ich für ansatzweise vergleichbar. Auch wenn aus meiner Sicht wenig mit dem Horror eines Krieges vergleichbar sein kann. Bezüglich einer innerjüdischen Perspektive für die Jüdischen Gemeinden hier in Deutschland möchte ich versuchen, optimistisch zu bleiben. Jede weitere jüdische Person, die offen zu ihrer jüdischen Identität in Deutschland steht, ist zunächst ein Zugewinn für die Community. Nichtdestotrotz hat die gewisse Dominanz russischsprachiger Jüdinnen und Juden in der Vergangenheit zu Exklusion geführt. Da der Rückgang der BesucherInnenzahl in Jüdischen Gemeinden jedoch allgemein und herkunftsunabhängig in den vergangenen Jahren signifikant war, sollte hier intersektional gedacht werden. Wie alt werden die Menschen sein, die künftig am Gemeindeleben teilnehmen werden? Welche bewussten und unbewussten Vorurteile sowie Prägungen bringen diese Menschen mit und welche Kriegs- wie auch Shoah-Traumata könnten ebenfalls eine Rolle spielen? Auch befürchte ich leider, dass der erstarkte Antisemitismus in keiner Weise ein „importierter“ ist, wie nach 2015 in Zusammenhang mit der Fluchtbewegung durch den Syrienkrieg mitunter konstatiert wurde. Vielmehr sehe ich den Antisemitismus als Kontinuität, der sich nun unter Umständen mit Antislawismus paaren könnte. Das macht ihn nicht weniger bedrohlich. Stand heute überwiegt jedoch glücklicherweise die Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine, ob jüdisch oder nicht-jüdisch.

Anonym, 25 Jahre alt, Personalberaterin, in Moskau (Russland) geboren, seit 1997 in Berlin lebend

Der Beginn des aktuellen Kriegs war für mich ein Schock. Niemals hätte ich gedacht, dass ich den Krieg so nah erlebe und so viele Menschen aus meinem engen Umfeld unmittelbar betroffen sein werden, durch Freunde und Familie, die in der Ukraine leben. Es entsteht ein Gefühl der Ohnmacht, Frustration und Hilflosigkeit. Zum Glück hatte meine Familie bei der damaligen Immigration nach Deutschland keinerlei Schwierigkeiten, und da ich noch sehr klein war, habe ich persönlich keine Erinnerung daran. Dass Gedenkstätten, humanitäre und soziale Einrichtungen als Angriffsziele gelten oder auch nur versehentlich getroffen werden, ist bis aufs Letzte zu verurteilen. Dafür gibt es keinerlei Entschuldigung. Ich persönliche stufe allerdings jede Gewaltanwendung, jedes Kriegsvorgehen und jegliche Aggressionsanwendung als abscheulich und abstoßend ein. Angriffe wie der auf Gebäudeteile der Gedenkstätte Babyn Jar zeigen mir nur die grenzenlose Unberechenbarkeit der Verantwortlichen für diesen Krieg. Es wird vor nichts Halt gemacht und alles wird aus einem systematischen und zerstörerischen Winkel angegangen.

Ich persönlich habe glücklicherweise keine vergleichbaren Erfahrungen, die mich an die aktuelle Situation erinnern. Auch aus jüdischer Perspektive heraus erlebe ich die aktuelle Situation nicht auf eine bestimmte Art und Weise. Für mich gibt es eine grundlegende menschliche, empathische Perspektive, die mich den aktuellen Krieg mit Sprachlosigkeit betrachten lässt. Das aktuelle Vorgehen in der Ukraine ist menschenverachtend und ein weiteres Kapitel in der Menschheitsgeschichte, in welchem das Böse zu einem bestimmten Ausmaß die Oberhand gewinnt.

Der Krieg bringt auch weitere Facetten ans Licht. Im Vordergrund der politischen Manipulation seitens des russischen Systems liegt die Herstellung eines Feindbildes. Diese Neigung ist in vielen Menschen unterbewusst verankert. Durch unterbewusst veranlagte Denk- und Verhaltensmuster neigen Menschen in Krisensituation zu einem verstärkten Konkurrenzdenken oder der Auferlegung von Feindbildern. Dem liegt allerdings immer Angst zugrunde. Menschen beginnen zu verallgemeinern und abzuwerten. Die Realität ist für den menschlichen Verstand so schwierig nachzuvollziehen und anzunehmen, dass ein Schuldiger oder Verantwortlicher gesucht wird, um sich die Situation so vermeintlich zu erklären. Auch Angriffe auf russische Schulen oder russischsprachige Menschen hierzulande sind eine Konsequenz genau eines solchen Prozesses. In vielen Bereichen wird jetzt und in kommender Zeit noch Aufklärung benötigt. Gleichzeitig engagiere ich mich zurzeit oft in der Flüchtlingshilfe und erlebe einen unglaublichen Ansturm von Hilfsbereitschaft und liebevollen Gesten. Ich hoffe sehr, dass die aktuelle Situation weder Antisemitismus hervorbringt, noch weitere Übergriffe auf russischsprachige Personen oder Geschäfte nach sich zieht, die sich ganz klar von der russischen Politik distanzieren. Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und eine grundlegende Aufklärung sind heute hier von Nöten. Es liegt an jedem selbst, unabhängig von Religion oder Nationalität, sich zu fragen, wie man seinen helfenden Anteil in der schwierigen heutigen Zeit leisten kann.

Esther Tchlakichvili, 26 Jahre alt, Organisatorin von Art-Events und Präsentationstrainings, Copywriterin, in Berlin geboren, Eltern seit 1991 in Berlin lebend, ursprünglich aus Moskau (Russland)

Ich sehe Bilder vom Krieg, ich sehe zerstörte Wohnhäuser, fliehende Menschen, die in Bahnhöfen sitzen und hoffen. Ich fühle mich machtlos und frage mich, wie kann das sein? Wie kann es sein, dass ein Mann und seine Gefolgschaft einfach ein souveränes Land angreifen und die eigene Bevölkerung glauben lassen, dass das in Ordnung sei, und ohnehin kein Krieg stattfindet, sondern bloß eine „militärische Sonderoperation zur Friedenssicherung“? Wie kann es sein, dass Deutschland immer noch russisches Öl importiert und damit Putin und seinen Krieg unterstützt? Wie kann es sein, dass die Welt den Atem anhält, weil sie Angst hat, das angeknackste Ego eines Psychopathen zu verletzen? Wie kann es sein, dass dieser Psychopath ein Land mit einem jüdischen Präsidenten und dem Nachkommen von Shoah-Überlebenden „Entnazifizieren“ möchte? Wie kann es sein, dass er im selben Atemzug die Shoah-Gedenkstätte Babyn Jar mit Raketen beschießt? Wie kann es sein, dass unschuldige Menschen sterben und nichts passiert? Ich habe keine Antworten, ich habe nur Fragen.

Weitere Stimmen von jüdischen Einwanderinnen aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zum Krieg in der Ukraine und den Geflüchteten folgen.

Zitierweise: Greta Zelener, „Stimmen russischsprachiger Jüdinnen in Deutschland zum Krieg in der Ukraine“, in: Deutschland Archiv, 22.3.2022, Link: www.bpb.de/506470.

Greta Zelener im Interview mit Sharon Adler: Interner Link: „Für mich ist das Judentum ortlose Heimat.“

Der Beitrag von Greta Zelener: Interner Link: Jüdische Erwachsenenbildung in Deutschland und die Rolle der Frauen

Externer Link: Zeitenwende? 30 weitere Stimmen zum Ukrainekrieg im Deutschland Archiv.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) ist das Begabtenförderungswerk der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. Als eines von dreizehn vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studienwerke steht ELES seit seiner Gründung 2009 für ein traditionsbewusstes, pluralistisches und weltoffenes Judentum. Mehr Informationen unter: https://eles-studienwerk.de/das-studienwerk/, zuletzt aufgerufen am 22.3.2022.

  2. Die Aufnahme von jüdischen Geflüchteten aus der Sowjetunion wurde 1990 bereits von der DDR-Volkskammer beschlossen. Nach der Wiedervereinigung wurde die Aufnahme dieser sogenannten Kontingentsflüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland im Januar 1991 von den Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer beschlossen und ein entsprechendes Abkommen mit der Sowjetunion (SU) geschlossen. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) als nachfolgender Staatenbund der SU trat die Rechtsnachfolge an

  3. Russische Offensive - Offenbar Tote bei Angriff auf Kiewer Fernsehturm, in: tagesschau.de, Stand: 01.03.2022 19:59 Uhr, www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-russland-truppen-kiew-109.html, letzter Zugriff am 23.3.2022.

  4. Holocaust-Gedenkstätte prüft mögliche - Patrick Desbois: "Die Stimme eines Zeugen schreit zum Himmel.", Kriegsverbrechen in Ukraine, in: Jüdische Allgemeine, 22.3.2022, www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/holocaust-gedenkstaette-prueft-moegliche-kriegsverbrechen-in-ukraine/?q=Babyn%20Jar, zuletzt aufgerufen am 22.3.2022.

  5. Siehe Alexander Fröhlich/Sonja Wurtscheid, Brandanschlag auf deutsch-russische Schule in Berlin-Marzahn In der Lomonossow-Schule hat es gebrannt: Ermittler gehen von Vorsatz aus. Bislang registrierte die Polizei 100 Anfeindungen gegen russischstämmige Personen, in: Der Tagesspiegel, 11.3.2022, https://www.tagesspiegel.de/berlin/zusammenhang-zum-krieg-in-der-ukraine-brandanschlag-auf-deutsch-russische-schule-in-berlin-marzahn/28153710.html, zuletzt aufgerufen am 22.3.2022.

Weitere Inhalte

Greta Zelener wurde 1990 in Odessa, in der heutigen Ukraine, geboren. 1996 emigrierte sie mit ihrer Familie als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Berlin, wo sie seitdem lebt. Nach dem Abitur studierte die Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks Betriebswirtschaftslehre im Bachelor an der Freien Universität Berlin. 2018 beendete sie ihren Master in „Erwachsenenbildung/Lebenslanges Lernen“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und nahm im selben Jahr dort ihre Promotion auf. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der jüdischen Erwachsenenbildung im 21. Jahrhundert. Interner Link: Mehr zu Greta Zelener >>