Es ist schwer zu sagen, wie viele der Menschen, die die Ukraine verlassen haben, sich in Deutschland niedergelassen haben, da die Migrationsbehörden die ethnische Zugehörigkeit von Geflüchteten aus der Ukraine nicht erfassen. Eine vom Ukrainischen Zentrum für Roma-Studien an der Staatlichen Universität Cherson erstellte Untersuchung liefert jedoch eine indirekte Antwort auf diese Frage: Zwischen 2023 und 2026 wurde eine Reihe von 31 Tiefeninterviews mit Roma durchgeführt, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine in EU-Länder geflohen waren. Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland für die Mehrheit der geflüchteten Roma das Hauptziel ist.
Die Befragten begründeten diese Entscheidung in der Regel mit bereits bestehenden Migrationsnetzwerken, da sie zu Verwandten oder Bekannten zogen:
„Alle aus unserer Roma-Gemeinschaft gehen nach Deutschland, also bin ich auch dorthin gegangen“ (Mann, 67 Jahre alt).
Die Folgerung, dass Deutschland zum wichtigsten Migrationsziel geworden sein dürfte, ergibt sich auch von häufigen Äußerungen von Roma, die sich in anderen EU-Ländern niedergelassen hatten. Sie begründeten ihre Wahl mit Faktoren wie einem leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt (Niederlande, Irland) oder einem sprachlich ähnlicheren Umfeld (Tschechien), was die Eingewöhnung erleichterte. Bemerkenswert ist jedoch, dass sie ihr Aufnahmeland häufig ausdrücklich mit Deutschland verglichen, wo sie entweder selbst zuvor gelebt oder von dem sie von Freunden und Verwandten gehört hatten.
Neben bestehenden Migrationsnetzwerken spielten auch protestantische Kirchen bei Migrationsprozessen eine wichtige Rolle, da sie ihren Mitgliedern bei der Unterbringung, der Arbeitssuche und der Deckung ihrer Grundbedürfnisse halfen. Unter den Geflüchteten, die sich erfolgreich integriert und neue soziale Netzwerke aufgebaut haben, ist ein erheblicher Anteil aktiv in der protestantischen oder katholischen Kirche.
Roma als nationale Minderheit in der Ukraine
Die ukrainischen Roma bilden keine homogene Community. Sie umfassen etwa zehn verschiedene ethnische Gruppen, die sich hinsichtlich ihrer Erstsprache (Romani, Ungarisch, Ukrainisch, Russisch, Rumänisch), ihrer Religionszugehörigkeit (orthodox, katholisch, protestantisch, muslimisch) und des Ausmaßes, in dem traditionelle Normen und Bräuche bewahrt werden, voneinander unterscheiden. Viele Roma, die die vom Krieg betroffenen Gebiete im Osten der Ukraine verließen und in sicherere Regionen des Landes zogen, begegneten in ihrem Alltag zum ersten Mal Vertretern anderer Roma-Communitys, die in der Westukraine oder in Transkarpatien (das an Polen, die Slowakei, Ungarn und Rumänien grenzt) leben. Trotz dieser Unterschiede zeigte sich im Kontext des Krieges und dieser Fluchtbewegungen eine umfassendere gemeinsame Identität, Solidarität und gegenseitige Unterstützung innerhalb der Roma-Communitys. Auch lokale Communitys in Deutschland leisteten den neu angekommenen Geflüchteten umfangreiche Hilfe.
Gleichzeitig war und ist die sozioökonomische Lage der Roma in der Ukraine äußerst prekär. Externer Link: Soziologischen Daten aus dem Jahr 2023 zufolge verfügen nur acht Prozent der Roma über einen mittleren oder hohen materiellen Wohlstand, und nur neun Prozent sind in der formellen Wirtschaft beschäftigt. Die Mehrheit ist auf befristete Jobs und informelle Beschäftigung sowie auf staatliche Sozialhilfe und humanitäre Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Organisationen angewiesen. 23 Prozent der Roma in der Ukraine sind arbeitslos, während weitere 20 Prozent mit begrenzten Beschäftigungsmöglichkeiten aktiv nach Arbeit suchen. Arbeitgeber zögern oft, sie einzustellen. Infolgedessen gibt mehr als die Hälfte der Roma-Familien in der Ukraine an, gerade so über die Runden zu kommen, manche können sich nicht einmal die grundlegenden Lebensmittel leisten.
Diese Situation spiegelt den breiteren Kontext ihrer sozialen Stellung wider: Seit langem gehören die Roma in der Ukraine zu den am stärksten marginalisierten Gruppen. Seit Beginn der regelmäßigen soziologischen Erhebungen vor mehr als drei Jahrzehnten, waren die Roma durchweg die Gruppe, gegenüber der im Vergleich zu allen anderen nationalen und ethnischen Gruppen die meisten negativen Vorurteile geäußert wurde.
Eines der auffälligsten und beständigsten Merkmale von Roma-Communitys ist die Familiengröße. Genaue Daten zu den Geburtenraten unter Roma liegen nicht vor; viele Roma-Familien haben jedoch fünf bis sieben oder sogar noch mehr Kinder. Dies steht in scharfem Kontrast Externer Link: zum Durchschnitt in der ukrainischen Gesellschaft, wo die Geburtenraten bereits vor dem Krieg zu den niedrigsten weltweit zählten und nun auf etwa 0,7 Kinder pro Frau gesunken sind.
Die großen Familien gehören dabei auch zu den wichtigsten Faktoren, die die Migration der Roma prägen, da Väter von drei oder mehr Kindern unter 18 Jahren von der Wehrpflicht befreit sind und das Recht haben, die Ukraine zu verlassen. Infolgedessen konnten viele Roma-Familien gemeinsam als vollständige Familieneinheiten migrieren. Eine weitere Gruppe männlicher Roma-Geflüchteter besteht aus Personen, die aus den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine stammen und über das Gebiet Russlands in die EU eingereist sind.
Ungeachtet dessen ist eine große Kinderzahl im ukrainischen Kontext oft eine zusätzliche Ursache der sozialen Prekarität. Das Ausmaß der sozialen Unterstützung für Kinder ist nach wie vor relativ gering – derzeit beträgt das Kindergeld 860 Hrywnja, also etwa 17 Euro pro Monat, und wird nur bis zum dritten Lebensjahr des Kindes gezahlt. Die Versorgung einer kinderreichen Familie ohne nennenswerte staatliche Unterstützung und bei begrenzter Erwerbsbeteiligung der Frauen – die vor allem mit häuslichen Aufgaben und der Kinderbetreuung beschäftigt sind – gestaltet sich schwierig. Dies gilt insbesondere angesichts der schwachen Integration der Roma in den Arbeitsmarkt und ihres begrenzten Zugangs zu festen und gut bezahlten Arbeitsplätzen.
Die prekäre sozioökonomische Lage vieler Roma-Haushalte ist eines der Hindernisse, die ihren Zugang zu Bildung erschweren. Obwohl die meisten Roma-Kinder formal in der Schule eingeschrieben sind, erhalten sie in der Praxis nur eine sehr begrenzte oder gar keine Bildung. Ein regelmäßiger Schulbesuch ist selten, und nur ein kleiner Teil der Roma-Kinder bleibt bis zum Abschluss in der Schule. Stattdessen sind Mädchen in der Regel mit Hausarbeit und der Betreuung jüngerer Geschwister beschäftigt. Jungen wiederum unterstützen Erwachsene etwa beim Handel auf dem Markt, helfen bei Autoreparaturen oder werden auf andere Weise in die Haushaltswirtschaft eingebunden, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Infolgedessen entsteht ein sich selbst verstärkender struktureller Kreislauf der Ausgrenzung: Ein niedriges Bildungsniveau führt zu begrenzten Lebenschancen, während sozioökonomische Zwänge nachfolgende Generationen daran hindern, eine Schule zu besuchen. Entsprechend liegt der Anteil der Roma in der Ukraine, die weder auf Ukrainisch lesen noch schreiben können, je nach Datenquelle zwischen 24 und 39 Prozent.
Ukrainische Roma im deutschen Bildungssystem
Vor diesem Hintergrund ist die Integration von Kindern in das deutsche Bildungssystem für ukrainische migrantische Roma zu einer neuen Erfahrung und einer großen Herausforderung geworden. Der Übergang in ein Land und eine Schule mit einer anderen Unterrichtssprache ist ohnehin ein anspruchsvoller Prozess für jedes Kind. Für die aus der Ukraine geflüchteten Roma wurden die Schwierigkeiten bei der schulischen Anpassung jedoch noch dadurch verschärft, dass das tatsächliche Bildungsniveau vieler Kinder deutlich unter den altersspezifischen Lehrplananforderungen lag.
Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Hürde mit ausreichender Motivation überwunden werden konnte. Ebenso haben die relativ hohen kindbezogenen Sozialleistungen in Deutschland dazu geführt, der Schule eine deutlich höhere Bedeutung beizumessen: Das Grundkindergeld liegt in Deutschland bei 259 Euro pro Monat und kann je nach Umständen – etwa ob die Eltern erwerbstätig sind – durch Kinderzuschläge deutlich höher ausfallen. In der Praxis erhalten einige Roma-Familien mehr als 500 Euro pro Kind, einschließlich zusätzlicher Wohn- und Sozialleistungen, wobei die Zahlungen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes fortgesetzt werden. Der Zugang zu diesen Leistungen (und im weiteren Sinne der rechtmäßige Aufenthalt in Deutschland) ist dabei an die Teilnahme des Kindes am deutschen Bildungssystem geknüpft. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass dies einen direkten und wesentlichen Beitrag zum Einkommen des Haushalts leistet. Sicher hingegen ist in jedem Falle, dass die Familien nicht mehr wie in der Ukraine darauf angewiesen sind, ihre Kinder in die Haushaltswirtschaft einzubeziehen.
Darüber hinaus haben die Teilnahme am Bildungssystem und an Sprachkursen dazu beigetragen, dass Vorstellungen von möglichen Karrierewegen entstanden sind, die zuvor weitgehend unzugänglich waren oder nicht in Betracht gezogen wurden. Bildung wird zunehmend nicht nur als Quelle unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzens, sondern auch als Weg zur sozialen Mobilität wahrgenommen. Die folgenden Zitate aus ausführlichen Interviews mit Roma, die vom Ukrainischen Zentrum für Roma-Studien in Deutschland geführt wurden, illustrieren diesen Zusammenhang:
„Ich kann schon bis 50 auf Deutsch zählen. Ich sage ihm: ‚Sohn, bitte lerne.‘ Er antwortet: ‚Ja, Papa, ich verstehe. Ich habe verstanden, dass ich lernen muss.‘“ (Mann, 41 Jahre alt).
„Ich möchte, dass meine Kinder eine Ausbildung machen und einen Abschluss erreichen … Natürlich möchte ich nicht, dass sie aufhören, Roma zu sein oder Nicht-Roma heiraten. Das möchte ich nicht. Aber ich möchte, dass sie sich in die Gesellschaft integrieren. Das ist mein Traum.“ (Mann, 51 Jahre alt).
„Mir ist klar geworden, dass ich studieren möchte. Ich möchte einen Abschluss machen. Ein Ziel im Leben haben. Nicht nur ein gewöhnliches Roma-Leben führen.“ (Frau, 25 Jahre alt).
Viele Teilnehmende der Studie bedauerten, dass sie aufgrund früherer Lebensumstände oder des mangelnden Verständnisses ihrer Familien für die Bedeutung von Bildung selbst keine formale Schulbildung erlangen konnten. Gleichzeitig herrscht in der Elterngeneration inzwischen die weit verbreitete Überzeugung, dass Bildung Kinder besser auf das Leben in der heutigen Gesellschaft vorbereitet. Entsprechend ziehen junge Menschen häufig eine berufliche Ausbildung und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in Betracht.
Kinder erwerben durch ihre Schulbildung weitaus bessere Deutschkenntnisse als ihre Eltern und unterstützen diese oft bei der Kommunikation mit Gesundheitseinrichtungen und Behörden. Diese Kompetenz der Kinder ist ein sichtbarer Beweis für den Wert von Bildung innerhalb des Familiensystems. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass ein erheblicher Anteil der ukrainischen Roma in Deutschland begonnen hat, Kindergartenangebote in Anspruch zu nehmen, obwohl dies während ihres Lebens in der Ukraine nicht üblich war.
Zwischen Anpassung und Tradition
Unter dem Einfluss des schulischen Umfelds gehen Roma-Familien möglicherweise auch gewisse Kompromisse im Blick auf ihre Traditionen ein. Ein Befragter beschrieb, wie sie eine Familiendiskussion führten, um zu entscheiden, ob ihre älteste Tochter am Sportunterricht teilnehmen sollte. Das Problem bestand darin, dass die Schülerinnen Sporthosen tragen mussten – Kleidung, die für eine Jugendliche als unangemessen galt, insbesondere in Anwesenheit anderer Roma (da auch weitere Roma-Kinder aus der Ukraine diese Schule besuchten). Aus Respekt vor den Lehrkräften – die die Familie unterstützt und ihren Kindern besondere Aufmerksamkeit geschenkt hatten, damit sie unter gleichen Bedingungen wie andere lernen konnten – wurde schließlich beschlossen, dass die Tochter am Sportunterricht teilnehmen sollte.
Einige Roma-Frauen aus der Ukraine wiederum sind von traditionellen langen Röcken auf Hosen umgestiegen, um keine Aufmerksamkeit auf ihre ethnische Herkunft zu lenken – oder wie sie scherzhaft sagen: „Jetzt müssen wir nur noch lernen, wie man sie schön trägt.“ Insgesamt zieht es ein erheblicher Teil der Befragten vor, ihre Roma-Herkunft im Alltag nicht zu betonen und nutzt das neue soziale Umfeld als Gelegenheit, sich ein neues Image aufzubauen. Sie besitzen ukrainische Pässe und werden daher aus Sicht der Aufnahmegesellschaft in erster Linie als Ukrainer/-innen wahrgenommen.
Viele Teilnehmende der Umfrage berichteten von einer toleranteren Haltung gegenüber Minderheiten und betonten, dass Deutschland ein multikulturelles Land sei, in dem verschiedene Nationalitäten gleichberechtigt behandelt würden:
„Ich habe bisher noch nichts Negatives von Deutschen gehört.“ (Frau, 58 Jahre).
„Weil Deutschland ein multiethnisches Land ist. Hier gibt es viele Nationalitäten: Türken, Araber, Griechen, Armenier, Aserbaidschaner, Roma, Ukrainer, Russen, Kasachen. Und die Deutschen scheinen daran gewöhnt zu sein.“ (Mann, 42 Jahre alt).
Dennoch vermeiden sie es selbst unter diesen Umständen oft, ihre Herkunft freimütig preiszugeben. Dieses Phänomen könnte mit ihren früheren Erfahrungen der Marginalisierung zusammenhängen, sodass sie eine gewisse Vorsicht zeigen und versuchen, potenzielle Diskriminierungsrisiken zu minimieren:
„Wenn jemand herausfindet, dass wir keine Ukrainer sind, sondern Roma, dann wird die Einstellung wohl eine andere sein.“ (Frau, 32 Jahre alt).
Interessanterweise wurde der Wunsch, ihre Identität zu verbergen, häufiger von erwerbstätigen Roma erwähnt, die befürchteten, dass sich ihr Verhältnis zu den Arbeitgebern verschlechtern könnte. Der Gesamtanteil der in Deutschland beschäftigten ukrainischen Roma lässt sich nur schwer abschätzen, ist aber unter den Forschungsteilnehmenden relativ hoch. Bemerkenswert ist, dass diese Beschäftigung in der Regel formell ist, was sich von ihren früheren Erfahrungen in der Ukraine unterscheidet, wo Roma eher im informellen Sektor tätig waren.
Wichtige Veränderungen und neue Praktiken
Die in diesem Artikel beschriebenen Veränderungen in den Roma-Communitys sind nicht die einzigen Umbrüche, die sie infolge der Zwangsmigration erlebt haben. Ein bemerkenswertes Phänomen ist die Stärkung des staatsbürgerlichen Patriotismus: Viele Roma sehen sich mittlerweile in erster Linie als Bürger/-innen der Ukraine und betonen ihre Zugehörigkeit zu diesem Land.
Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Digitalisierung der Interaktionen innerhalb der Gemeinschaften. Während früher viele Angelegenheiten innerhalb der Roma-Communitys durch lokale, persönliche Kontakte geklärt wurden, wird dies nun, geografisch in unterschiedlichsten Ländern zerstreut, vorwiegend im digitalen Austausch gelöst, selbst eine so traditionelle Praxis wie das Roma-Gericht (ein Mechanismus zur Beilegung von Konflikten und Streitigkeiten innerhalb der Community) wird heute oft online abgehalten.
Aus der Perspektive der Integration und der langfristigen Perspektiven sind die Veränderungen im Zusammenhang mit der Bildung der Kinder und der formellen Beschäftigung der Erwachsenen am bedeutendsten. Zu Beginn der Flucht zögerten viele Roma-Familien, ihre Kinder im deutschen Bildungssystem zu melden, und waren nicht bereit, sie zur Schule zu schicken. Im Laufe der Zeit jedoch, als sie Erfahrungen sammelten und sich besser mit dem neuen sozialen Umfeld vertraut machten, wuchs ihr Vertrauen in das Bildungssystem. Vielen Eltern ist mittlerweile klar geworden, dass Bildung eine der wichtigsten Ressourcen ist, die es Kindern ermöglicht, Zugang zu breiteren Chancen zu erhalten und bestehende soziale Einschränkungen zu überwinden.
Auch in der Einstellung zur Beschäftigung haben sich erhebliche Veränderungen vollzogen. Für viele geflüchtete Roma aus der Ukraine ist Deutschland zu einem Umfeld geworden, in dem eine formelle Beschäftigung nicht nur als Einkommensquelle, sondern auch als wichtiger Bestandteil der sozialen Integration und als Mittel zur Veränderung des eigenen sozialen Status wahrgenommen wird. In diesem Sinne hat die Flucht trotz der damit verbundenen Herausforderungen und Risiken neue Chancen eröffnet und die Voraussetzungen für die Überwindung bisher bestehender Hindernisse geschaffen.