Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

Texte

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Abschließende Diskussion

Josephine Evens am 30.01.2013

"Ertragreich und auf höchstem Niveau"

Neue Ansätze, spannende Fragen und kontroverse Positionen: Prof. Dr. Harald Welzer, Universität Flensburg, Prof. Dr. Michael Wildt, Humboldt-Universität Berlin, Elke Gryglewski, wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung ziehen nach drei Konferenztagen Bilanz für die Holocaustforschung und ihren Transfer in die Praxis.

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Workshop 4: "Vom Volksempfänger zu Facebook: Massenmedien – Gemeinschaftsbildung – Widerstand"

Annika Meixner am 30.01.2013

Individuell konform? Die Rezeption von Massenmedien

Es ist ein thematischer Spagat, der sich da in der Überschrift des Workshops andeutet: “Vom Volksempfänger zu Facebook: Massenmedien – Gemeinschaftsbildung – Widerstand“. Wie kann man das Massenmedium Radio, zumal in seiner spezifischen historischen Wirkung zu Zeiten des Nationalsozialismus, in Beziehung setzen zu internetbasierten Sozialen Medien?

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Workshop 3: "Wirtschaftliche Ausgrenzung vor Ort verstehen"

Eik Welker am 30.01.2013

Wirtschaftliche Ausgrenzung vor Ort verstehen

Im Workshop zur "Gleichschaltung der Wirtschaft" geht es darum, wie die jüdische Bevölkerung Deutschlands seit 1933 aus dem Wirtschaftsleben verdrängt wurde. Beispiele aus der Praxis politischer Bildung zeigen, wie die Ausgrenzungsprozesse auch heute noch an den Original-Orten nachvollzogen werden können.

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Workshop 2: "Lebenswelten junger Menschen zwischen Konformitätszwang und Ausgrenzung: Sport und Freizeit".

Imke Emmerich am 30.01.2013

Bildungsarbeit mit Kopf, Herz und Bauch

Wie sah das jugendliche Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus? Wie instrumentalisierten die Nationalsozialisten Freizeit- und Sportangebote für ihre ideologische Arbeit? Und wie sollte pädagogische Bildungsarbeit mit Jugendlichen heute zu diesem Themenkomplex aussehen? Darüber sprachen die Teilnehmer des Workshops "Lebenswelten junger Menschen zwischen Konformitätszwang und Ausgrenzung: Sport und Freizeit."

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Workshop 7

Angelika Calmez am 29.01.2013

Ein Recht auf die eigene Geschichte

Im Workshop zum Thema "Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen als Beispiel von Volksgemeinschaftsbildung" wird deutlich, dass Menschen mit Behinderungen aktiv in die historisch-politische Bildungsarbeit eingebunden werden sollten. Denn Diskriminierung gibt es auch heute noch.

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Impression

Imke Emmerich am 29.01.2013

Die Bedeutung von Geschlecht damals und heute

Welchen Stellenwert hatten Geschlechterrollen in der NS-Politik – welchen haben sie im Rechtsextremismus heute? Und wie kann die gegenwärtige bildungspolitische Arbeit am sinnvollsten mit der rassistischen Instrumentalisierung von Gender umgehen? Darüber berichten drei Referentinnen im Workshop am Nachmittag des zweiten Konferenztages.

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Workshop 1: "Ausschlusserfahrungen – Die Perspektive der Nicht-Zugehörigen/Opfer"

Eik Welker am 29.01.2013

Jugendliche für Ausgrenzung sensibilisieren

Im Praxisworkshop "Ausschlusserfahrungen" wird die Perspektive der Opfer von Ausgrenzung aus historischer und didaktischer Perspektive diskutiert. Als Beispiel aus der Praxis wird ein DVD-Projekt vorgestellt, das Schülern die Möglichkeit gibt, sich vielfältig mit Zeitzeugeninterviews auseinanderzusetzen.

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Rainer Rother bei seinem Vortrag "Schlager und Film als Vergemeinschaftungsmedien".

Josephine Evens am 29.01.2013

Film und Schlager gegen Langeweile und Trübsal

Happy Ends, Klischees und Illusionen: Dr. Rainer Rother von der Stiftung Deutsche Kinemathek Berlin erklärt in seinem Vortrag, wie die nationalsozialistische Filmindustrie unter Propagandaminister Joseph Goebbels mit leichter Unterhaltung zur Vergemeinschaftung beigetragen hat – und wie erfolgreich sie damit war.

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Daniel Feierstein bei seinem Vortrag auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung.

Annika Meixner am 28.01.2013

Das paralysierende Grauen

Kann man Zuschauer sein in einer Gesellschaft, die Völkermord begeht? Dieser Frage geht Prof. Dr. Daniel Feierstein in einem Vortrag nach, der die Funktion der Gefängnisse der argentinischen Militärdiktatur mit den Folgen des NS-Lagersystems in den 1930er Jahren vergleicht.

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Dr. Daniel Wildmann unterstrich die Bedeutung von Emotionen bei der Bildung von moralischen Urteilen.

Eik Welker am 28.01.2013

Ekel als moralische Entlastung

Emotionen spielen bei der Bildung von Gemeinschaften eine große Rolle. Daniel Wildmann zeigt, wie im Nationalsozialismus mit dem Mittel des Films Emotionen erzeugt und mit antisemitischen Wertvorstellungen verknüpft wurden.

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