Kinder der jüdischen Grundschule in Frankfurt am Main sitzen zusammen an einem Tisch

Religion

Das Judentum ist die älteste der Offenbarungsreligionen und besteht heute – wie nahezu alle anderen Religionen – aus diversen Strömungen. Die zwei Hauptströmungen in den deutsch-jüdischen Gemeinden sind das liberale und das orthodoxe Judentum. Aber auch innerhalb der Strömungen wird unterschiedlich geglaubt und gelebt. Beispielsweise ist die Rolle der Frau ein zentrales Thema. Weitere kleinere Strömungen im Judentum sind eher unbekannt, repräsentieren allerdings auch die innerjüdische Vielfalt in Deutschland.

2011 wurde Alina Treiger, die erste nach der Schoa in Deutschland ordinierte Rabbinerin, Gemeinderabbinerin in Oldenburg.

Walter Homolka

"Der gemeinschaftliche Fortschritt zum Besseren"

Anfang des 20. Jahrhunderts war das liberale Judentum hierzulande die vorherrschende religiöse Richtung. Die Ursprünge der jüdischen Reformbewegung, für die sich um 1870 herum der Begriff "liberal" herausbildete, reichen dabei bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zurück.

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Orthodoxes Judentum in Deutschland

Jehoschua Ahrens

Orthodoxes Judentum in Deutschland

Das orthodoxe Judentum hat in Deutschland eine lange und reiche Tradition. Nach der fast vollständigen Vernichtung des Judentums während der Schoah, weist die Orthodoxie heute eine große Vielfalt und Heterogenität auf: von modern-orthodox bis ultraorthodox, von zionistisch bis mystisch.

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Schon im Talmud wird gesagt, dass Michal, die Tochter von König Saul (in der Hebräischen Bibel der erste König Israels), Tefillin, das heißt Gebetsriemen, legte und damit verbunden wahrscheinlich auch einen Tallit trug.

Elisa Klapheck

Eine optische Provokation

Wird mit Rabbinerinnen mit Kippa und Tallit in der allgemeinen Selbstdarstellung des jüdischen Lebens in Deutschland immer noch zurückhaltend umgegangen? Das ist sicherlich nicht ganz falsch – und dennoch hat es in den vergangenen Jahren beträchtliche Veränderungen gegeben.

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Informationen zur politischen Bildung Nr. 307/2010: Jüdisches Leben in Deutschland

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Informationen zur politischen Bildung Nr. 307/2010: Jüdisches Leben in Deutschland

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Tora-Schriftrolle in Paris.

Bioethik und Judentum

Wegen der sozialen und religiösen Vielfalt des Judentums gibt es nicht "die jüdische Antwort" auf nbestimmte ethische Frage. Die einzelnen Gruppen (orthodox, konservativ, liberal) betreiben Bioethik, indem sie traditionelle Texte interpretieren und auf moderne medizinische und ethische Situationen anwenden.

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Basiswissen Judentum

Schriftenreihe (Bd. 10307)

Basiswissen Judentum

Das Interesse am jüdischen Leben in Deutschland wächst. Zugleich aber halten sich Unwissen und Vorurteile. Dieses allgemein verständliche Handbuch bietet profundes und breites Wissen zu Juden und Judentum.

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Jüdisch in Europa, Teil 1

Der Arte-Zweiteiler thematisiert die kulturellen Wurzeln der Juden in Europa, ihren Alltag und ihr Selbstverständnis ebenso wie die Mythen und den Umgang mit ihnen.

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Jüdisch in Europa, Teil 2

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Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.
Israel

Israel

Die Entwicklung Israels ist eine Erfolgsgeschichte: Seit seiner Gründung hat es Menschen aus über 120 Ländern in einen jüdisch-demokratischen Staat integriert. Aus einem landwirtschaftlich geprägten Land ist eine Hightech-Nation geworden.

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Dossier

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine antimoderne Weltanschauung, die in der Existenz der Juden die Ursache aller Probleme der heutigen Welt sieht. Das Dossier beleuchtet Geschichte und Gegenwart der Judenfeindschaft und hilft, sie zu entlarven.

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Elf Familiengeschichten zeigen, was Verfolgung, Kriege und Ost-West-Konflikt für Juden in Europa konkret bedeuten konnten. Jede der elf Biographien wird in einem Film erzählt. Interaktive Karten lassen die Größenordnung des Völkermordes und die Flucht- und Auswanderungsbewegungen vor und nach 1945 nachvollziehen. Texte beleuchten u.a. die Situation im Nachkriegseuropa sowie nach 1990.

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Auschwitz – Ort und Symbol der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Der Name der südpolnischen Stadt steht für den millionenfachen Mord an Juden, Sinti und Roma und Menschen, die nach der NS-Rassenideologie nicht zur "Volksgemeinschaft" gehörten. Der Bombay Flying Club hat dazu eine Webdocumentary für die bpb umgesetzt - in deutscher, englischer und polnischer Sprache.

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Dossier

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 60 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte?

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