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edutags: Lesezeichen für Unterrichtsmaterial im Internet

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edutags: Lesezeichen für Unterrichtsmaterial im Internet

Annie Berend

/ 2 Minuten zu lesen

Im Internet finden sich immer mehr Unterrichtsmaterialien, die nur darauf warten, von Lehrkräften benutzt zu werden. Sie liegen jedoch oft auf verschiedenen Portalen oder privaten Webseiten verstreut. Mit dem Social-Bookmarking-Dienst edutags können viele dieser Inhalte gefunden und sinnvoll organisiert werden.

Social Bookmarking für den Bildungsbereich ( Externer Link: edutags / bearbeitet / Externer Link: CC BY SA 3.0 )


Das Projekt edutags will Lehrenden bei der Suche und Organisation von Inhalten im Internet helfen und löst dies mit dem Prinzip des Social Bookmarkings. Social Bookmarks sind Lesezeichen, die nicht nur lokal im eigenen Browser abgelegt werden, sondern auch mit anderen Nutzerinnen und Nutzern im Internet geteilt werden können, in diesem Fall über die Plattform edutags. Die Lesezeichen können dabei in bereits bestehende Kategorien – wie der geeigneten Klassenstufe oder dem Thema – eingeordnet oder mit neuen Schlagwörtern versehen werden. Somit orientiert sich der Dienst an den Bedürfnissen der Lehrenden und gibt keine statisch festgeschriebenen Kategorien vor.

Bei dem Tool handelt es sich um ein nichtkommerzielles Kooperationsprojekt des Deutschen Bildungsservers und des Learning Labs der Universität Duisburg-Essen, das 2010 gestartet ist. Mit der Zeit wurde edutags weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst, so dass mittlerweile die dritte Förderphase des Projekts (edutags III) durchlaufen ist. Das Tool verfügt nun über einen CC-Crawler, der das Material automatisch auf vorhandene Creative-Commons-Lizenzen überprüft, sofern diese maschinenlesbar sind. Dies erleichtert die Suche nach freiem Bildungsmaterial, das die Lehrenden dann einfach im Unterricht einsetzen können.

Da nur ein kleiner Teil der Nutzenden aktiv mit edutags Lesezeichen hinzufügt oder sogar eigene Unterrichtsmaterialien verlinkt und ein Großteil die Inhalte nur passiv nutzt, möchten die Entwicklerinnen und Entwickler Zielpersonen und -gruppen aktivieren und somit Community-Building betreiben. Dafür sollen unter anderem Studienseminare oder Studiengruppen direkt angesprochen werden, um die Nutzung von edutags in der Lehrendenausbildung zu verankern.

Ein weiteres Ziel der Förderung ist die Vernetzung und Verzahnung von edutags mit anderen Angeboten des Deutschen Bildungsservers, wie beispielsweise der Suchmaschine für Bildungsmedien ELIXIER. Dies soll vorhandene Ressourcen besser nutzbar machen, Ordnung in die vorhandenen Inhalte bringen und eine gezielte Suche ermöglichen. Ein weiterer Vorteil der browserbasierten Lösung von edutags ist die Möglichkeit der mobilen Nutzung unabhängig vom Endgerät.

Link: Externer Link: https://www.edutags.de

Zielgruppe: Lehrende, Lehramtsstudierende

Art des Angebotes: Social-Bookmarking-Dienst

Inhalt: Verlinkungen zu didaktischem Material im Internet

Alter: alle Altersstufen

Sprache: Deutsch

Finanzierung: Externer Link: Deutscher Bildungsserver

Anbieter: Externer Link: Deutscher Bildungsserver, Externer Link: Learning Lab der Universität Duisburg-Essen

Fussnoten

Annie Berend studiert im Bachelor Kulturwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bremen mit einem kurzen Aufenthalt an der Université d’Avignon et des Pays de Vaucluse. Im Rahmen und auch außerhalb ihres Studiums interessiert sie sich für Digitale Bildung und Projekte der Medienkompetenzvermittlung. Die Redaktion der Werkstatt der bpb unterstützt sie seit Januar 2017.