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"Eine Vielzahl unsichtbarer Aufgaben"

"Eine Vielzahl unsichtbarer Aufgaben" Interview mit Juliane Lang

von: Kooperative Berlin

Juliane Lang, Dissens e.V., im Interview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung.

Inhalt

Aufgrund von Bedrohungsszenarien gegen Einzelpersonen durch Personen aus der neonazistischen Szene wurde dieses Interview ohne Bild aufgezeichnet.

Der Blick auf Geschlechterbilder ist nicht nur für die historische Forschung zum Nationalsozialismus unerlässlich. Warum extrem rechte Gruppierungen auch heute attraktiv auf manche Frauen wirken, welch fatale "Vielzahl unsichtbarer Aufgaben" weibliche Rechte bereits wahrnehmen und wie die politische Bildung auf die Geschlechterbilder der extremen Rechten reagieren kann, erzählt Juliane Lang vom Verein Dissens.

Juliane Lang war Referentin des Workshops 5: "Eisernes Kreuz und Mutterkreuz. Die Einübung von Geschlechterrollen durch Jugendliche als Vorbereitung gesellschaftlichen Rollenverhaltens als Erwachsene".

Juliane Lang ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dissens e.V. Berlin im Projekt Fortbildung zum Thema "Geschlechterreflektierende Ansätze in der Arbeit mit rechtsorientierten Jungen und jungen Männern“. Sie ist freie Referentin des Vereins für demokratische Kultur in Berlin e.V. und Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus. Sie studierte Gender Studies und Erziehungswissenschaften mit thematischen Schwerpunkten auf Frauen und Geschlechterverhältnisse im Recht­sextremismus, Fußball und –fankulturen, Gender in der päda­go­­­­gischen Rechtsextremis­musprävention. Sie veröffentlichte zuletzt: "(R)echte Kerle? Geschlechterreflektierende Pädagogik als Prävention von Rechts­extremismus.“ (mit Laumann, V.) In: Offene Jugendarbeit - Zeitschrift für Jugendhäuser, Jugendzentren und Spielmobile. Heft 04/2012.

In Kooperation mit der Universität Flensburg und der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung in 2013 zum vierten Mal die Konferenz zur Holocaustforschung. Fokus: „Volksgemeinschaft – Ausgrenzungsgemeinschaft. Die Radikalisierung Deutschlands ab 1933“. Auf der Konferenz präsentierten internationale Experten den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungsprozesse, die schließlich in die Massenvernichtung mündeten.

Mehr Informationen

  • Interview: Miriam Menzel

  • Produktion: 29.01.2013

  • Spieldauer: 5 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Lizenzhinweise

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