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Regierung

[lat.] R. bezeichnet das für die Leitung eines politischen Gemeinwesens zuständige höchste Organ. In gewaltenteiligen Demokratien steht die R. ( Exekutive) neben der gesetzgebenden und der rechtsprechenden Gewalt und ist für die Ausführung, die Durchführung bzw. den Vollzug der Gesetze und politischen Maßnahmen zuständig (vollziehende Gewalt), wobei R. keineswegs nur (passiv) ausführend, sondern selbstständig leitend und steuernd (durch Gesetzesinitiativen etc.) politisch tätig sind. R. bestehen aus einer Gruppe von Personen (z. B. Kanzler, Minister und Ministerinnen), die das R.- Kabi­nett bilden und nach unterschiedlichen Prinzipien geführt werden (z. B. Kanzlerprinzip, Kollegialsystem).

Siehe auch:
Demokratie
Exekutive
Rechtsprechung/Rechtsprechende Gewalt
Gesetz
Kanzler
Minister/Ministerin
Kabinett
Kanzlerprinzip
Kollegialsystem
Bundesregierung
Gewaltenteilung/Gewaltenverschränkung
Intergouvernementale Beziehungen
Ministerrat

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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