Einwilligung

Zum einen die vorherige Zustimmung eines Dritten zu einem Vertrag oder einem einseitigen Rechtsgeschäft (§§ 182, 183 BGB). Zum anderen wird auch beim Behandlungsvertrag oder bei einer Körperverletzung (Delikt) das Einverständnis des Patienten bzw. des Verletzten so genannt. In der zweiten Bedeutung lässt die E. grundsätzlich die Rechtswidrigkeit und damit die Strafbarkeit bzw. Haftung und den Anspruch auf Schadensersatz entfallen. Es gibt jedoch Grenzen, z. B. darf man nicht in die Verletzung des eigenen Lebens einwilligen (siehe Sterbehilfe und Totschlag).

Siehe auch:
Vertrag
Rechtsgeschäft
Behandlungsvertrag
Körperverletzung
Delikt
Rechtswidrigkeit
Strafbarkeit
Haftung
Anspruch
Schadensersatz
Sterbehilfe
Totschlag

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.



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