Dsa Bild zeigt ein Hinweisschild an einem abgesperrten Düsseldorfer Spielplatz mit der Aufschrift "gesund bleiben". Wegen der Verbreitung des Corona-Virus sind Bürgerinnen und Bürger bis auf weiteres aufgefordert Sozialkontakte zu meiden.

29.7.2021

Die Corona-Krise und ihre Folgen

Ausgewählte Links aus der Sicherheitspolitischen Presseschau

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die Welt vor gewaltige Aufgaben und macht den Ausnahme- zum Normalzustand. Ausgangsbeschränkungen und -Sperren, Grenzkontrollen, Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur: Viele Staaten kämpfen im Innern mit zahlreichen Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus und die Folgen der Krise. Aber auch international verändert das Virus vieles grundlegend und verschärft die Situation in armen, von Sanktionen betroffenen, stark bevölkerten oder von Kriegen gezeichneten Ländern zusätzlich. Wie wird der "Notstands-Staat" (Gumbrecht) die Gesellschaft verändern? Welche politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen wird die Corona-Krise haben? Finden Sie hier gebündelt ausgewählte Artikel aus der Sicherheitspolitischen Presseschau.

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3D-Modell des SARS-CoV-2.3D-Modell des SARS-CoV-2. (© picture-alliance, Hollandse Hoogte)

Links vom 28.7.2021

Handlungsbedarf im Katastrophenschutz: 'Vieles ist wie in alter Zeit mit Karte und Fettstift

In der deutschen Katastrophenhilfe gebe es gute Ansätze, einiges müsse jedoch verbessert werden, resümiert Generalleutnant Martin Schelleis laut dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Er verwies am Dienstag in einer telefonischen Pressekonferenz auf Erfahrungen in der Corona-Pandemie und im laufenden Hochwassereinsatz. 'Beide Katastrophen haben dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung des nationalen Führungssystems auf allen Ebenen gezeigt', sagte Schelleis, Inspekteur der sogenannten Streitkräftebasis und damit Nationaler Territorialer Befehlshaber. Ziel müsse es sein, dass alle an der Bewältigung einer Krise beteiligten Einsatzkräfte - darunter können zum Beispiel Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Rotes Kreuz oder Bundeswehr sein - die für die Aufgaben nötigen Informationen teilen könnten. (…) Von dieser Zielvorstellung sei man weit entfernt, weil Militär und Rettungskräfte unterschiedliche Systeme hätten, sagte Schelleis." (RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 27.07.2021)
https://kurz.bpb.de/t0f

Bundeswehr fliegt COVID-Hilfsgüter nach Tunesien

Die Bundeswehr habe zur Unterstützung Tunesiens im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie medizinische Hilfsgüter nach Tunis geflogen, schreibt Gerd Portugall. "Damit möchte die Bundesregierung ihren Beitrag zur Stabilisierung des muslimischen Landes leisten. Die Transportmaschine der Luftwaffe hatte 40 Krankenbetten, 20.000 Schutzbrillen und 50.000 SARS-CoV-2-Schnelltests an Bord. Das aus Bundeswehr-Beständen stammende Sanitätsmaterial hat einen Gesamtwert von mehr als einer halben Million Euro. Der Transport wird durch die Europäische Union (EU) mitfinanziert." (Behörden Spiegel vom 28.07.2021)
https://kurz.bpb.de/t0t

EXCLUSIVE North, South Korea in talks over summit, reopening liaison office

Nord- und Südkorea sollen Gespräche über weitere mögliche Schritte der Annäherung führen, erläutert Hyonhee Shin. "Both sides are discussing rebuilding their joint liaison office at the truce village of Panmunjom on the border, two sources said. Pyongyang spectacularly destroyed the previous office in its border town of Kaesong in 2020. They are also seeking a summit between Moon and Kim, but no time frame or other details have been raised due to the coronavirus pandemic, the sources said." (Reuters vom 28.07.2021)
https://kurz.bpb.de/t0q


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