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Analyse: Der Islam in der Republik Tatarstan – ein Überblick

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Analyse: Der Islam in der Republik Tatarstan – ein Überblick

Ekaterina Khodzhaeva

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Die Republik Tatarstan mit ihre Öl- und Automobilindustrie gilt als relativ erfolgreiche Region im Mittelwolgagebiet. Die Situation der Religionen ist durch die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung bedingt. Die Republik ist nicht eine bi-konfessionelle, sondern eine bi-ethnische Region. Dabei verfolgen die Behörden das Prinzip einer Parität der Religionen und somit der Schaffung eines polykulturellen Raumes.

Im Vordergrund muslimische Frauen beim Beten in der russischen Stadt Bolgar. Im Hintergrund ist eine Kirche zu erkennen. (© picture-alliance/dpa)

Die beiden Gesichter Tatarstans

Die Republik Tatarstan gehört mit ihren 3,78 Millionen Einwohnern zu den Regionen Russlands, die sich am dynamischsten entwickeln. Sie ist die wirtschaftlich und politisch führende Region des Mittleren Wolgagebiets. Hier sind große Industrieunternehmen angesiedelt, vor allem aus den Bereichen Ölförderung, Ölverarbeitung, Automobilbau, sowie wichtige Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die Führung Tatarstans akquiriert erfolgreich Investitionen aus Moskau, verfolgt aber auch eine eigenständige auswärtige Politik, die auf eine Herstellung fester wirtschaftlicher und kultureller Bindungen zu den Ländern des Nahen Ostens und zur Türkei wie auch zu den europäischen Staaten, zu China und anderen Ländern ausgerichtet ist.

Zum Erscheinungsbild Tatarstans gehört eine besondere kulturelle und religiöse Komponente. Zum einen positioniert sich die Republik als Raum, in dem ein erfolgreicher Dialog zwischen Islam und Christentum stattfindet. Zweitens wird die Republik oft als muslimische Region und als weltweit nördlichstes Zentrum des Islam bezeichnet. Die beiden Bilder Tatarstans und seiner Hauptstadt Kasan stehen sowohl auf der politischen Agenda, als auch in der Vorstellung der Bevölkerung Russlands in intensiver Konkurrenz zueinander. Sie gelten auch unterschiedlichen Rezipientenkreisen.

Das erste Bild bedient den multikulturellen Diskurs, zieht liberal orientierte Kreise an und setzt eine wissenschaftliche und öffentliche Diskussion über die Spezifika der kulturellen und religiösen Toleranz im Mittleren Wolgagebiet voraus. Seit Ende 2000 werden in Tatarstan Konferenzen zum Dialog der Kulturen und Religionen durchgeführt; während Kulturveranstaltungen wie der 1000-Jahrfeier Kasans im Jahr 2005 oder der Universiade 2013 wurde das Thema ebenfalls eingehend erörtert. Die Parität der beiden Religionen und deren gleichberechtigter Status sind auch in der Religionsgesetzgebung der Republik verankert. (Das Gesetz der Republik Tatarstan "Über die Freiheit der Religion und religiöser Organisationen" anerkennt in seiner Präambel "die besondere Rolle des Islams und der Orthodoxie bei der Förderung und Entwicklung des geistigen und kulturellen Lebens des multinationalen Volkes Tatarstans"), wie auch in den Programmen zur ethno-kulturellen Entwicklung und zur Wiederherstellung historischer Orte. Beispiele sind der Bau der Kul Scharif-Moschee (tatar.: "Qol Şärif mäçete") und die Restaurierung der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale im Kasaner Kreml im Jahr 2005 sowie die gleichzeitige Restaurierung von Bolgar, der alten Hauptstadt der Wolgabulgaren, und der ehemaligen zarischen Festung und Handelsstadt Swijaschsk zur Sommeruniversiade 2013.

Die Vorstellung von Tatarstan als wichtigem islamischen Zentrum vollzieht vor dem Hintergrund des Bildes von einem christlich-orthodoxen Russland eine "Exotisierung" der Region. Dieses Image richtet sich dabei auch an den tatarischen Bevölkerungsteil Russlands, ein muslimisches, allerdings im Unterschied zum Nordkaukasus ethnisch homogenes und traditionalistisch orientiertes Publikum. Den Ergebnissen der Volkszählung 2010 zufolge leben von den insgesamt 5,5 Millionen Tataren Russlands nur 2 Millionen (36 %) im eigentlichen Tatarstan. Die Republik Tatarstan finanziert die Tätigkeit des "Allrussischen tatarischen gesellschaftlichen Zentrums" und des Exekutivkomitees des "Weltkongresses der Tataren", die beide einen Zusammenschluss der Tataren in Russland, sondern auch weltweit anstreben. 2013 wurde das Programm "Wahrung der nationalen Identität des tatarischen Volkes 2014–2016" verabschiedet. An der Arbeit der genannten Organisationen sowie der Umsetzung des Programmes sind auch muslimische Führungsfiguren und Vertreter muslimischer Bildungseinrichtungen beteiligt. Dieses Bild korrespondiert auch mit einer negativen historischen Erinnerung bezüglich der Tataren und Muslime (Verlust der Staatlichkeit nach der Eroberung des Chanats Kasan durch Iwan den Schrecklichen im Jahr 1552, die anschließende gewaltsame Christianisierung der Bevölkerung und die ungleichen Ressourcen zur Förderung der tatarischen Kultur im Russischen Reich und in der UdSSR). Die in postsowjetischer Zeit erfolgte religiöse Renaissance, insbesondere die Entwicklung der muslimischen Gemeinschaft in Tatarstan, wird vor diesem Hintergrund als historische Revanche wahrgenommen. Zweifellos stellt der Islam ein wichtiges symbolisches "Markenzeichen" dar, sowohl für die Region selbst, als auch für die Entwicklung der wissenschaftlichen Diskussion und der politischen Ideologie dort.

Ethnos und Religion

Insgesamt wird die Lage der Religionen in Tatarstan durch die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung bedingt: Die Republik ist nicht eine bi-konfessionelle, sondern eine bi-ethnische Region. Die Bewohner Tatarstans rechnen sich vor allem zwei ethnischen Gruppen zu, den Tataren (53,2 %), die – mit Ausnahme einer kleineren Gruppe tatarischer "krjaschtscheny" – dem sunnitischen Islam der hanafitischen Rechtsschule anhängen, und den Russen (39,7 %) mit einer christlich-orthodoxen Tradition. Dabei stellen Tataren einen größeren Teil der ländlichen – und religiös konservativeren – Bevölkerung (67,8 %), während sich in den Städten der tatarische und der russische Bevölkerungsanteil praktisch die Waage halten (48,4 % bzw. 45,5 %).

Umfragen unter der Gesamtbevölkerung der Republik (s. die zahlreichen Publikationen der Ethnosoziologen am Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften Tatarstans, insbesondere von R. Musina und G. Gabdrachmanowa) wie auch speziell unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 30 Jahren haben ergeben,

  • dass einerseits eine nachhaltige wechselseitige Bedingtheit religiöser und ethnischer Identität besteht: Unterschiedlichen Untersuchungen zufolge bezeichnen sich zwischen 80 und 90 Prozent der Tataren als Moslems und schätzen sich als gläubig ein. Dabei wird in der tatarischen Bevölkerung die Religion (nach der Sprache) als zweitwichtigster Marker für die ethnische Identität wahrgenommen – für zwei Drittel der Befragten ist sie als Faktor zur Wahl der ethnischen Zugehörigkeit wichtig. Bedeutsam ist, dass die islamische Renaissance in Tatarstan, wie auch allgemein in Russland, das stürmisch wiedererwachte Interesse an Religion, im ersten postsowjetischen Jahrzehnt erfolgte. Vergleichbare Daten zur religiösen Identität konnten bereits Ende der 1990er Jahren festgestellt werden, während sich gen Ende der Sowjetzeit (1989) nur ein Drittel der befragten Tataren als gläubig bezeichnet hatten (s. R. N. Musina: Religija i identifikazionnyje prozessy, in: G. F. Gabdrachmanowa, G. I. Makarowa (Hg.): Etnitscheskaja identitschnost tatar w regionalnych kontekstach, Kasan: Institut istorii im. Sch. Mardschani AN RT 2015, S. 78–96).

  • dass es andererseits in den weitaus meisten Fällen lediglich um eine "nominelle" Identität geht (wenn die Befragten sich als Muslime bezeichnen, in der Praxis aber nicht religiöse Handlungen vollziehen), oder aber um traditionelles Brauchtum, um eine Befolgung sozial bedingter religiöser Rituale, die in der ethnischen Tradition wurzeln (Bestattungs-, Hochzeits- und andere Bräuche). Der Anteil der Tataren, die sich als Muslime bezeichnen und dabei in einer gewissen Regelmäßigkeit die Moschee besuchen und bemüht sind, persönliche religiöse Handlungen und Rituale (Gebete, das obligatorische, kanonische Gebet Salāt, Einhalten der Fastenzeiten usw.) zu befolgen, ist nicht groß. Beispielsweise ist der Anteil dieser Gläubigen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen unseren Untersuchungen zufolge nicht höher als 5–10 % der Befragten, die sich als Muslime bezeichneten (s. Khodzhaeva: Zur Muslimischen Identität…; i. d. Lesetipps).

Die islamische Gemeinschaft

Der Aufschwung der Religion, der während der Perestroika und in den 1990er Jahren in der Bevölkerung Tatarstans erfolgte, schuf die soziale Grundlage für die institutionelle Entwicklung des Islam: Der erste Anstieg der Zahl muslimischer Gemeinden fiel auf den Beginn der 1990er Jahre. So waren noch 1988 lediglich 18 Gemeinden in der Republik registriert, während es 1992 bereits 700 waren. Es waren die neunziger Jahre, in denen sich die formalen Verwaltungsprinzipien der islamischen Gemeinschaft herausbildeten. Alle muslimischen Gemeinden ("machalla") sind auf Kreisebene als "muchtasibat" zusammengefasst, von denen es pro Landkreis jeweils einen, in der Stadt Nabereschnyje Tschelny ebenfalls eines und in der Hauptstadt Kasan vier gibt. Diese wiederum sind einer zentralisierten Verwaltung unterstellt, der "Geistlichen Verwaltung der Muslime in der Republik Tatarstan" (DUM RT), der der Mufti vorsteht. Dadurch hat es in Tatarstan keine Dezentralisierung der muslimischen Gemeinschaft gegeben, wie sie für viele andere Regionen Russlands kennzeichnend ist, wo bisweilen mehrere Geistliche Verwaltungen nebeneinander und zusätzlich unabhängige Moscheen tätig sind. Das quantitative Wachstum der muslimischen Gemeinschaft setzte sich bis Anfang der 2000er Jahre fort, als es rund 1.000 Gemeinden gab; im Jahr 2014 waren es knapp 1.500 (s. R. M. Muchametschin: Osnownyje etapy woswraschtschenija islama w obschtschestwenno-polititscheskuju schisn Tatar­stana, in: Islam i tatary w regionach Rossijskoj Federazii: religiosnoje wosroschdenije i problemy etnitscheskoj identitschnosti, Kasan: Institut istorii im. Sch. Mardschani AN RT 2014, S. 7–19). Im ersten postsowjetischen Jahrzehnt bildete sich auch das System der islamischen Grund-, Mittel- und Hochschulbildung heraus. Nach Angaben der "DUM RT" sind in der Republik die Russische Islamische Hochschule (in der Entwicklungsplanung befinden sich auch die Islamischen Universitäten Kasan und Bolgar) sowie 11 Medressen und Zentren tätig, die eine mittlere muslimische Berufsbildung vermitteln. Darüber hinaus werden demnach an den Moscheen 350 Kurse zur Vermittlung grundlegender Religionskenntnisse sowie Arabischkurse angeboten (http://magarifrt.ru/).

Die muslimische Gemeinschaft Tatarstans ist längst nicht homogen und ist dies auch nie gewesen. Ungeachtet der zentralisierten Organisationsstruktur und Führung der Geistlichen Verwaltung DUM RT weisen die muslimischen Gemeinden der Region eine Vielfalt von Praktiken und Prinzipien zur Organisation des Lebens der Gläubigen auf. Darüber hinaus gibt es Gemeinden, die der DUM RT nur formal unterstellt, gleichzeitig aber hinsichtlich der Wahl der Glaubensgrundlagen und politischen Ziele vollauf selbständig sind.

Über die gesamte postsowjetische Zeit hinweg haben die Spezialdienste (Innenministerium, FSB) eine Kontrolle über muslimische Sekten und Bewegungen verschiedener Couleur organisiert, sie bisweilen sogar bekämpft. Jüngste Beispiele der harten Haltung der Behörden erfolgten nach dem bewaffneten Zusammenstoß der Miliz und Muslimen 2010 in der Stadt Nurlat, sowie nach dem Anschlag auf den Mufti Ildus Fajsow im Jahr 2012, bei dem dieser schwer verletzt wurde und sein Stellvertreter Waliulla Jakupow zu Tode kam. Die Politik der strafrechtlichen Verfolgung und der Vertreibung aller aus Sicht der Spezialdienste "verdächtigen" Muslime jenseits der Grenzen Tatarstans fand auch vor und während der Universiade 2013 ihre Fortsetzung.

Die Politik der "Entsalafisierung"

Der gleichzeitig verfolgte Kurs in Richtung einer Entsalafisierung ("de-salafitisazija") der muslimischen Gemeinschaft Tatarstans, der 2010 verkündet worden war und eine Bereinigung von allen für den tatarischen Islam "nicht traditionellen" Elementen bezweckt, ist recht ambivalent. Einerseits ist niemand in der Lage, eine schlüssige Definition vorzulegen, worin eigentlich der traditionelle Islam besteht: Die intensiven akademischen und theologischen Debatten hierzu finden kein Ende. Eine Orientierung auf die tatarische Sprache als Grundlage für eine Festigung des Traditionalismus der muslimischen Gemeinschaft greift ganz offensichtlich nicht, da ein beträchtlicher Teil der Gläubigen, besonders unter der städtischen Jugend, des Tatarischen nicht ausreichend mächtig ist. Die religiösen Führer müssen berücksichtigen, dass ein Teil der Gläubigen russischsprachig ist und das Arabische – und nicht das Tatarische – als wichtigste religiöse Sprache betrachtet. Daher ist in vielen Moscheen die Sprache der Verständigung, auch in den Predigten, das Russische. Darüber hinaus ist es in der Region trotz der vielfältigen akademischen und theologischen Forschung nicht gelungen, eine eigene religiöse Tradition und Diskussion wieder aufleben zu lassen, die jener nahekäme, die sich im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der tatarischen Umma entwickelt hatte. In Tatarstan orientieren sich angesehene islamische Theologen bei der Lösung religiöser Fragen und Dispute so oder so vor allem an Ideen aus dem Ausland. Die von dem weltlichen Gelehrten Rafail Chakimow entwickelte Konzeption eines Euroislam, der sich auf eine Wiederherstellung der Ideen des Dschadidismus, eines erneuernden, modernisierenden Islam, stützen würde, gelang ebenso wenig. Diese Ideen werden von praktizierenden Gläubigen nicht unterstützt und kursieren nur in politischen und akademischen Kreisen.

Islam und regionale Politik

Der institutionelle Aufbau und die Entwicklung der DUM RT und der islamischen Bildung erfolgten unter aktiver Mithilfe der regionalen Behörden sowie unterschiedlicher staatlicher Stellen (der Präsidialverwaltung Tatarstans, von 2001 bis 2010 des Rates / der Verwaltung für Angelegenheiten der Religion beim Ministerkabinett der Republik Tatarstan, des Instituts für Geschichte der Akademie der Wissenschaften Tatarstans, der Staatlichen Universität Kasan u. a.). Die Behörden der Republik beteiligen sich auf die eine oder andere Art auch an dem Innenleben der muslimischen Gemeinschaft. So initiierte Mintimer Schajmijew, der erste Präsident Tatarstans, im Jahr 1998 den Vereinigungskongress der Muslime Tatarstans, in dessen Folge die Zentralisierung der muslimischen Verwaltung in der Republik umgesetzt wurde. Die säkularen Behörden regelten darüber hinaus die Rücktritte und Ernennungen des ersten und der nachfolgenden Muftis, beteiligen sich an der Ausarbeitung von Standards für den Islamunterricht. Dabei wahrt die öffentliche Verwaltung ihr weltliches Erscheinungsbild und versucht nicht, das politische System durch eine Aufnahme islamischer Elemente zu stärken (wie dies in Tschetschenien geschieht). Die Führung Tatarstans spricht sich öffentlich nicht für eine Einführung von Scharia-Gerichten, der Praxis von Mehrfachheiraten, eines obligatorischen Tragens des Hidschab (Kopftuchs) für Frauen oder einer unbedingten Einhaltung der Speisevorschriften und Fastenzeiten aus. Im öffentlichen und politischen Bereich halten sich die Behörden an das erwähnte Prinzip einer Parität der Religionen und das Ziel der Schaffung eines günstigen polykulturellen Raumes.

Dadurch hat die muslimische Gesellschaft (insbesondere deren städtischer Teil) ein intensives Innenleben vor dem Hintergrund einer recht säkularen Gesellschaft. Die muslimische Lebensweise fügt sich in die Vielfalt städtischen Lebenswandels, muslimische Unternehmen (Herstellung und Verkauf von Lebensmitteln, die halāl sind, also den religiösen Vorschriften genügen, Ateliers für Frauen und allgemein Dienstleistungen) prosperieren, wie auch das muslimische öffentliche Leben (Cafés, Klubs, Vortragsorte). Muslime sind in der soziokulturellen Landschaft und im Veranstaltungskalender mit unterschiedlichen Events, Wettbewerben und Kultereignissen wohl vertreten.

Übersetzung aus dem Russischen: Hartmut Schröder

Lesetipps

Fussnoten

Ekaterina Khodzhaeva ist Doktorin der Soziologie, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Probleme der Rechtsanwendung an der Europäischen Universität in St. Petersburg. Von 2000 bis 2013 arbeitete sie vor allem zur Religiosität unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Republik Tatarstan.