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Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung Ort: Wolfsburg

Angebote: Beratung, Pädagogische Maßnahmen (für Schülerinnen und Schüler bzw. Jugendliche), Intervention und Deradikalisierung, Fort- und Weiterbildungen, Workshops & Trainings

Die Dialogstelle Radikalisierungsprävention ist die zentrale kommunale Anlaufstelle in Wolfsburg für Bürger/-innen, Institutionen, Vereine und Verbände sowie interne und externe Angelegenheiten für Radikalisierung (-sprävention) und Demokratieförderung. Die Dialogstelle ist erste Ansprechpartnerin für Clearing und systematisches Casemanagement. Sie begleitet sowohl Sympathisierende, Mitläufer*innen und Aktivist*innen als auch junge Szeneeinsteiger*innen und ihre Angehörigen, sowie Fachkräfte aus der Verwaltung und der sozialen Arbeit. Zudem wird die Reintegration von Rückkehrer*innen und deren Kindern aus „IS“-Gebieten begleitet und gefördert.

Die Dialogstelle begleitet Bildungsinstitutionen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Radikalisierung, organisiert individualisierte, auf die jeweiligen Institutionen bezogene Studientage und Workshops und berät in Kooperation mit den Netzwerkpartnern beim pädagogischen Umgang mit radikalisierten Jugendlichen und Familien.

Beratung

  • Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene aus der Verwaltung, sozialen Berufen & Freunde/Familie

  • Einzelfallarbeit mit potenziellen Gefährder*innen

  • Sicherheitsrelevant Risikoeinschätzungen & ggf. anschließende Kommunikation mit relevanten Akteuren, sowie Institutionen, Vereine und Verbände und alle Bürger*innen

  • Clearing- und Casemanagement bei Hinweisen auf extremistisches Verhalten oder Radikalisierungstendenzen

  • Terminvergabe nach Vereinbarung

  • Frühzeitiges Aufmerksamwerden von Radikalisierungsfällen durch regelmäßigen Informationsaustausch

  • Beratung auf Englisch, Deutsch sowie allen weiteren Sprachen unter Hinzunahme von Dolmetscher*innen

Ansprechperson: Christian Radatus und Niklas Titgemeyer

Pädagogische Maßnahmen vor Ort


  • Stärkung der Zivilgesellschaft durch Unterstützung bei Projektarbeit im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Wolfsburg

  • Institutionalisiertes Netzwerk aller relevanten Akteure Ressortübergreifende Vernetzung intern und extern

Intervention und Deradikalisierung


  • Klärung von möglichen Hilfsangeboten bei Radikalisierten

  • Vernetzung zu Präventions-Partnern im Rahmen von Distanzierung, Deradikalisierung und Demobilisierung

  • Begleitung und Hilfe bei der Reintegrations-& Deradikalisierungsarbeit

Fortbildungen und Trainings


  • Expert/-innen-Dialog:
    Fortbildungsreihe für Fachkräfte aus Wolfsburg zum Phänomenbereich Radikalisierung

  • Wortshops und Fachtage zur Ausbildung von Multiplikator*innen & Sensibilisierung von Fachkräften.

  • Themenbereiche der Fortbildungen & Trainings: Salafismus, Rechtsextremismus, Veschwörungsglaube, Reichsbürger, Linksextremismus, Demokratieförderung

Kontakt

Dialogstelle Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung
Lessingstraße 12
38440 Wolfsburg

Telefon: +49 5361 28 5008 und +49 5361 28 1628
E-Mail: Externer Link: dialogstelle@stadt.wolfsburg.de
Website: Externer Link: https://www.wolfsburg.de/leben/familie/dialogstelle