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Zentrum für Extremismusprävention Leipzig | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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Zentrum für Extremismusprävention Leipzig Ort: Leipzig

Angebote: Beratung, Pädagogische Maßnahmen (für Schülerinnen und Schüler bzw. Jugendliche)

Kurzbeschreibung des Trägers

Ziel des Zentrums für Extremismusprävention e. V. (ZfE) ist es, religiösem Extremismus sowie fundamentalistischer Radikalisierung aktiv entgegenzuwirken und diese/n effektiv zu entkräften. Von erheblicher Bedeutung ist dabei der Aufbau einer Resilienz von Jugendlichen gegenüber menschen- und demokratiefeindlichen Ideologien.

Das Kernstück der Vereinsarbeit des ZfE ist die Entwicklung präventiver Angebote wie zum Beispiel Workshops, Schulungen und Informationsveranstaltungen an Schulen, Freizeiteinrichtungen oder ähnlichen Einrichtungen. Hierbei soll insbesondere die Vermittlung von Grundwerten und Prämissen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung erfolgen und aktiv für diese geworben werden. Parallel sollen extremistische Positionen wie Antisemitismus, Homophobie und Xenophobie kritisch beleuchtet und in Frage gestellt werden.

Ein Teil der Maßnahmen richtet sich an Jugendliche im inner- und außerschulischen Bereich und an Erwachsene mit und ohne muslimischen Kulturhintergrund. Ein anderer Teil der Maßnahmen richtet sich an Berufsgruppen, die in unmittelbarem Kontakt zu diesen Jugendlichen stehen (Lehrer/-innen, Mitarbeiter/-innen im Bereich der Jugendhilfe sowie der Sozialarbeit, Erzieher/-innen, Pädagog/-innen, Polizeibeamte).

Beratung

Präventionsnetzwerk gegen religiös begründeten Extremismus
Das Ziel des Präventionsnetzwerks gegen religiös begründeten Extremismus ist es, die unterschiedlichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure in Leipzig, die Berührungspunkte zum Themenfeld haben, zu verbinden.
Da der religiös begründete Extremismus in Sachsen ein eher neues Problem darstellt, ist häufig noch geringes Wissen über dieses Phänomen bekannt. Durch ihre Dynamik und Herausbildung einer eigenen Jugendkultur wächst sie jedoch stetig. Bisher gibt es nur wenige Akteure im Bereich der Präventionsarbeit, zudem sind diese kaum vernetzt, daher sehen wir den Aufbau eines Netzwerkes als elementar an.

Durch die Einrichtung von Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit und den engen Austausch von Informationen und Wissen wollen wir nicht nur die unterschiedlichen Akteure verbinden, sondern auch Handlungskompetenz schaffen. Dafür bieten wir Vorträge und Präsentationen sowie Informationsbroschüren und Flyer an.

Im Rahmen des Projektes behandeln wir Themen wie Demokratieförderung, muslimische Jugendarbeit, Antisemitismus, Homophobie oder Frauenfeindlichkeit.

Umut – Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure
Viele Musliminnen und Muslime engagieren sich ehrenamtlich und tragen auf diese Weise zu einem gelingenden Zusammenleben in Deutschland bei. Dabei sind Moscheegemeinden und -vereine für viele wichtige Orte ihres ehrenamtlichen Engagements. Nach außen hin ist dieses Engagement jedoch oft wenig sichtbar. Das soll sich ändern!

Ziel des Projektes ist es insbesondere, den Moscheen und muslimischen Einrichtungen gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam mit weiteren interessierten Akteuren gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und Verantwortung für ihren Sozialraum zu übernehmen.

So können muslimische Gemeinden anerkannt werden in ihrer Funktion als Brücke zwischen islamischer Glaubensgemeinschaft, Kommune und Zivilgesellschaft.

Zusätzlich sieht sich das Projekt als Schritt in Richtung Professionalisierung der muslimischen Gemeinden. Dazu soll die Gemeindearbeit ausgebaut werden. Dafür bietet "Umut" themenrelevante Workshops, Fortbildungen, und diversen Projekten an.

Ansprechperson: Nehal Abdalla und Orhan Bayhan

Kurzbeschreibung des Angebots


Ziel des Zentrums für Extremismusprävention e. V. (ZfE) ist es, religiösem Extremismus sowie fundamentalistischer Radikalisierung aktiv entgegenzuwirken und diese/n effektiv zu entkräften.

Kontakt

Zentrum für Extremismusprävention Leipzig
Eisenbahnstraße 31
04315 Leipzig

Telefon: +49 341 24782899
E-Mail: Externer Link: kontakt@zfep.info
Website: Externer Link: www.zfep.info