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„9/11“ im Rückblick. Eine Mediensammlung mit Filmen, Hörstücken und Dokumentationen | Infodienst Radikalisierungsprävention | bpb.de

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„9/11“ im Rückblick. Eine Mediensammlung mit Filmen, Hörstücken und Dokumentationen

/ 14 Minuten zu lesen

25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschäftigen die Ereignisse bis heute Politik, Gesellschaft und Medien. Diese Übersicht bündelt ausgewählte Dokumentationen, Filme, Podcasts und digitale Angebote, die den Tattag, die Vorgeschichte von al-Qaida sowie die politischen und gesellschaftlichen Folgen von 9/11 verständlich und fundiert einordnen.

Am ehemaligen Standort des World Trade Centers erinnert das 9/11 Memorial an die Anschläge vom 11. September 2001. (© Amy Dreher | Courtesy of the 9/11 Memorial & Museum)

Spielfilme

Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

Das preisgekrönte Drama von Andreas Dresen erzählt die wahre Geschichte der Bremer Hausfrau Rabiye Kurnaz, die gemeinsam mit dem Menschenrechtsanwalt Bernhard Docke für die Freilassung ihres Sohnes Murat aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo kämpft. Der Film zeigt, wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der anschließende „Krieg gegen den Terror“ das Leben einer deutschen Familie grundlegend veränderten. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger die Anschläge selbst als die Folgen rechtswidriger Inhaftierung, der Kampf um Rechtsstaatlichkeit und der außergewöhnliche Einsatz einer Mutter gegen staatliche Willkür.

The Reluctant Fundamentalist – Tage des Zorns

Stephen Daldrys Filmdrama, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer, erzählt die Geschichte des neunjährigen Oskar Schell, der seinen Vater bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verloren hat. Als Oskar einen geheimnisvollen Schlüssel seines Vaters entdeckt, begibt er sich auf eine Reise durch New York, um dessen Bedeutung zu entschlüsseln. Der Film schildert die Anschläge nicht direkt, sondern zeigt einfühlsam, wie Trauer, Verlust und die Suche nach Hoffnung das Leben der Hinterbliebenen prägen.

World Trade Center

Oliver Stones Spielfilm erzählt die wahre Geschichte der beiden New Yorker Polizisten John McLoughlin und Will Jimeno, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 unter den Trümmern des World Trade Centers eingeschlossen werden. Während Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden suchen, begleitet der Film zugleich ihre Familien, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung auf Nachrichten warten. Statt die Anschläge selbst in den Mittelpunkt zu stellen, erzählt World Trade Center von Mut, Zusammenhalt und dem Überlebenswillen in einer der schwersten Stunden der jüngeren US-Geschichte.

Flug 93

Paul Greengrass rekonstruiert in seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilm die Ereignisse an Bord von United-Airlines-Flug 93 am 11. September 2001. Der Film zeigt, wie Passagiere und Besatzung von den Anschlägen auf das World Trade Center erfahren und sich entschließen, gegen die Flugzeugentführer vorzugehen. Parallel begleitet er die Arbeit der Flugüberwachung und der Militärstellen, die angesichts der sich überschlagenden Ereignisse um Entscheidungen ringen. In dokumentarisch anmutender Inszenierung zeichnet der Film die dramatischen Ereignisse nach, die dazu führten, dass Flug 93 in Pennsylvania abstürzte und vermutlich ein weiteres Anschlagsziel nicht erreichte.

Dokumentationen

9/11 – Der lange Schatten des Terrors

  • Dokumentationsserie von Lisa-Marie Schnell & Niklas Kreusch

  • Deutschland 2026

  • Drei Folgen á 45 Minuten

  • Sendetermin: Ab 29. August 2026, 5:00 Uhr im ZDF streamen; TV-Ausstrahlung am 4. September 2026 ab 21:45 Uhr auf ZDFinfo.

Die Dokureihe zeigt, wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 die Welt bis heute prägen. Anhand persönlicher Schicksale, aktueller Recherchen und Einschätzungen renommierter Expertinnen und Experten beleuchtet sie die langfristigen Folgen von 9/11 – von Verschwörungserzählungen, dem „Krieg gegen den Terror“ und Guantánamo über den Einsatz von Folter und Drohnen bis hin zu gesellschaftlicher Spaltung, Radikalisierung und dem Aufstieg des Rechtspopulismus. Die Reihe verbindet dokumentarische Aufnahmen mit aufwendig gestalteten Graphic-Novel-Sequenzen und richtet den Blick auf die bis heute nachwirkenden politischen und gesellschaftlichen Folgen der Anschläge.

9/11 – Die Geiseln des Terrors (2026)

  • Dokumentationsserie von Ingo Helm & Sabine Bernardi

  • Deutschland 2026

  • Zwei Folgen á 90 Minuten

  • Sendetermin: Ab Freitag, 4. September 2026, 5:00 Uhr im ZDF streamen; TV-Ausstrahlung am Dienstag, 8. September 2026, 20:15 Uhr (Teil 1) sowie Mittwoch, 9. September 2026, ab 1:00 Uhr (Teil 1 + 2) im ZDF.

Das Dokudrama erzählt die wahre Geschichte einer Gruppe deutscher Entwicklungshelferinnen und -helfer, die wenige Tage nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Afghanistan von den Taliban als Geiseln genommen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre 105-tägige Gefangenschaft, der Kampf ums Überleben und die internationalen Bemühungen um ihre Freilassung. Das Dokudrama verbindet die persönlichen Erlebnisse der Betroffenen mit den politischen Umbrüchen nach 9/11 und zeigt, wie der Beginn des Afghanistan-Krieges das Schicksal der Geiseln nachhaltig prägte.

Wendepunkt 9/11 und der Krieg gegen den Terror

Die Dokumentationsserie beleuchtet die Terroranschläge vom 11. September 2001 in ihrem historischen und politischen Zusammenhang. Sie zeichnet die Entwicklung von al-Qaida nach, rekonstruiert den Tattag anhand von Zeitzeugenberichten und analysiert die weitreichenden Folgen für Afghanistan, den Irak und die internationale Sicherheitspolitik bis zum Truppenabzug der USA aus Afghanistan im Jahr 2021. Zu Wort kommen unter anderem Zeitzeugen, ehemalige Regierungsmitglieder, Journalistinnen und Journalisten und Expertinnen und Experten.

9/11: One Day in America

Die Dokumentationsreihe erzählt die Ereignisse des 11. September 2001 ausschließlich aus der Perspektive von Augenzeuginnen und -zeugen, Feuerwehrleuten, Rettungskräften und Überlebenden. In Zusammenarbeit mit dem „National September 11 Memorial & Museum“ entstanden, verbindet sie bislang unveröffentlichte Filmaufnahmen mit persönlichen Erinnerungen und rekonstruiert den gesamten Tag – vom Einschlag des ersten Flugzeugs bis zur Rettung der letzten Überlebenden aus den Trümmern.

9/11: Inside the President's War Room

Die Dokumentation rekonstruiert den 11. September aus Sicht des damaligen US-Präsidenten George W. Bush und seines engsten Beraterkreises. Erstmals berichten Bush, Vizepräsident Dick Cheney, Sicherheitsberater und weitere Regierungsmitglieder gemeinsam über ihre Entscheidungen während der dramatischen Stunden nach den Anschlägen. Grundlage sind exklusive Interviews und Archivmaterial.

Folter, Terror, Justiz: 25 Jahre nach 9/11 – Warum es bis heute keinen Prozess gibt | Weltspiegel

In der ARD-Auslandsreportage geht die Journalistin Sarah Schmidt der Frage nach, warum die mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 bis heute nicht vor Gericht standen. Im Mittelpunkt stehen die Gefangenen im US-Lager Guantánamo Bay, die Folgen der CIA-Folterprogramme sowie die juristischen und politischen Gründe für das seit Jahrzehnten stockende Verfahren. Die Reportage verbindet seltene Einblicke in Guantánamo mit Gesprächen mit Überlebenden und Angehörigen der Anschläge und zeigt, wie der Kampf um Gerechtigkeit bis heute andauert.

9/11 nahm mir den Vater | WDR Doku

Die WDR-Dokumentation begleitet junge Erwachsene, die als Kinder bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ihre Eltern verloren haben oder deren Angehörige später an den gesundheitlichen Folgen des Einsatzes am Ground Zero starben. Im Mittelpunkt stehen ihre Lebensgeschichten, der Umgang mit Trauer und Trauma sowie die Frage, wie die Anschläge ihr weiteres Leben geprägt haben. Darüber hinaus zeigt der Film die Auswirkungen der Anti-Terrorpolitik auf das Leben einer jungen Muslima, die nach 9/11 zu Unrecht ins Visier der US-Behörden geriet. Die Dokumentation verbindet persönliche Schicksale mit den langfristigen gesellschaftlichen Folgen der Anschläge.

9/11 und Verschwörungstheorien: 20 Jahre danach

Die Dokumentation untersucht, warum sich Verschwörungsmythen über die Terroranschläge vom 11. September 2001 bis heute hartnäckig halten. Im Mittelpunkt stehen die Verbreitung solcher Erzählungen über Soziale Medien, Dokumentationen und die Musikszene sowie ihre Folgen für Hinterbliebene und Jüdinnen und Juden, die häufig mit antisemitischen Narrativen konfrontiert werden. Zudem geht der Film der Frage nach, welche Verantwortung Plattformbetreiber bei der Verbreitung von Desinformation tragen und warum sich die Mythen trotz der umfassenden Aufarbeitung der Anschläge bis heute halten.

USA: 9/11 überlebt und krank an Leib und Seele

Die Reportage begleitet Überlebende und Einsatzkräfte 20 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und zeigt die oft übersehenen Langzeitfolgen des Tattags. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die beim Rettungseinsatz giftigen Stäuben ausgesetzt waren oder bis heute unter schweren körperlichen Erkrankungen und posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Die Dokumentation macht deutlich, dass 9/11 für viele Betroffene auch Jahrzehnte später nicht beendet ist und richtet den Blick auf den schwierigen Kampf um medizinische Versorgung, finanzielle Unterstützung und gesellschaftliche Anerkennung.

Slahi und seine Folterer – Das Leben nach Guantánamo

  • Dokumentation von John Goetz und Ben Hopkins

  • Deutschland 2021

  • 88 Minuten

Die investigative Dokumentation begleitet den ehemaligen Guantánamo-Häftling Mohamedou Ould Slahi, der nach 14 Jahren Haft ohne Anklage freikam. Im Mittelpunkt steht die Recherche des Journalisten John Goetz, der Jahre nach Slahis Entlassung dessen frühere Folterer aufspürt und sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Film zeichnet nach, wie die Anschläge vom 11. September 2001 den „Krieg gegen den Terror“ und das Folterprogramm der USA ermöglichten, und beleuchtet die Folgen für Opfer und Täter gleichermaßen. Die preisgekrönte Dokumentation verbindet investigative Recherche mit persönlichen Begegnungen und wirft grundlegende Fragen nach Recht, Verantwortung und Versöhnung auf.

11. September – Die letzten Stunden im World Trade Center

  • Dokumentation von Jules und Gédéon Naudet & James Hanlon

  • USA & Frankreich 2002

  • 112 Minuten

Die Dokumentation rekonstruiert die letzten Stunden im World Trade Center anhand von Originalaufnahmen, Einsatzprotokollen und Augenzeugenberichten. Feuerwehrleute, Überlebende und Angehörige schildern ihre Erlebnisse und vermitteln ein eindringliches Bild der Ereignisse im Inneren der Türme während der Rettungsmaßnahmen.

Podcasts und Hörangebote

25 Jahre nach 9/11 – Die lange Spur des Islamismus in Deutschland

25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zeichnet das Feature nach, wie sich islamistischer Extremismus in Deutschland verändert hat. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von al-Qaida über den sogenannten Islamischen Staat bis hin zu heutigen Radikalisierungsprozessen, salafistischen Milieus und langfristig angelegten islamistischen Einflussnetzwerken. Anhand aktueller Fälle, persönlicher Schicksale sowie der Einschätzungen von Expertinnen und Experten zeigt das Feature, warum die Folgen von 9/11 bis heute nachwirken und welche Herausforderungen sie für Gesellschaft, Sicherheitsbehörden und den Rechtsstaat darstellen.

Schüsse auf den Terrorfürsten: Das Ende von bin Laden

Die Folge rekonstruiert die fast zehnjährige Fahndung nach Osama bin Laden – dem Gründer des Terrornetzwerks al-Qaida und Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001. Im Mittelpunkt stehen die Geheimdienstarbeit, die Vorbereitungen der US-Spezialeinheit Navy SEALs und die umstrittene Tötung bin Ladens im pakistanischen Abbottabad am 2. Mai 2011. Darüber hinaus beleuchtet die Sendung die völkerrechtliche Debatte über den Einsatz und ordnet ein, welche Bedeutung bin Ladens Tod für den „Krieg gegen den Terror“ hatte.

Warum sperren die USA in Guantánamo immer noch Menschen ein?

Die Podcastfolge geht der Frage nach, warum das Gefangenenlager Guantánamo Bay auch 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 noch existiert. Im Mittelpunkt stehen die bis heute andauernden Gerichtsverfahren gegen mutmaßliche 9/11-Hintermänner, die rechtliche Sonderstellung des Lagers sowie die politischen Gründe, die eine Schließung bislang verhindert haben. Korrespondentin Sarah Schmidt berichtet von einem seltenen Besuch der US-Militärbasis und ordnet gemeinsam mit Völkerrechtler Kai Ambos die juristischen und menschenrechtlichen Kontroversen um Guantánamo ein.

11. September: Wie eine USA-Korrespondentin den Tag erlebte

In der Podcastfolge erinnert sich die langjährige USA-Korrespondentin Sylvia Tiegs an den 11. September 2001 und ihre Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten. Sie schildert, wie sie die Terroranschläge erlebte, welche Herausforderungen die journalistische Arbeit an diesem außergewöhnlichen Tag mit sich brachte und wie die Ereignisse die USA nachhaltig veränderten. Die Folge verbindet persönliche Erinnerungen mit einer Einordnung der historischen Bedeutung des 11. September und bietet einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Auslandsberichterstattung.

Der 11. September – die Folgen von 9/11

Die Folge ordnet die Terroranschläge vom 11. September 2001 aus heutiger Perspektive ein und richtet den Blick vor allem auf ihre langfristigen politischen und gesellschaftlichen Folgen. Im Mittelpunkt stehen der von den USA ausgerufene „Krieg gegen den Terror“, die Kriege in Afghanistan und im Irak, verschärfte Sicherheitsgesetze sowie die bis heute spürbaren Auswirkungen auf die internationale Politik und das Verhältnis zwischen westlichen Staaten und der islamischen Welt. Die Sendung bietet damit weniger eine Chronologie der Anschläge als eine Einordnung ihrer globalen Nachwirkungen.

Terrornetzwerk – Vor 35 Jahren gründete sich Al-Kaida

Die kurze Podcastfolge blickt auf die Entstehung des Terrornetzwerks al-Qaida, das 1988 in Pakistan um Osama bin Laden gegründet wurde. Sie erklärt die ideologischen Wurzeln der Organisation, ihre Entwicklung zu einem internationalen Terrornetzwerk und zeichnet ihren Weg bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington nach. Die Episode bietet einen kompakten historischen Überblick und eignet sich besonders als Einführung in die Vorgeschichte von 9/11 oder als Ergänzung zu ausführlicheren Dokumentationen.

Die Akte 9/11: Inside Job durch Sprengung?

Was geschah am 11. September 2001 wirklich? Rund um die Terroranschläge in den USA kursieren bis heute zahlreiche Verschwörungserzählungen. Eine davon besagt, dass die Türme des World Trade Centers gezielt zur Sprengung gebracht wurden. Die Folge geht den zentralen Behauptungen nach und ordnet sie anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse ein.

9/11 in New York – Die vergessene Bootsrettung

Die Podcastfolge erzählt die Geschichte der größten maritimen Rettungsaktion der US-Geschichte, die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nahezu in Vergessenheit geraten ist. Hunderte private Boote, Fähren und Fischer evakuierten innerhalb weniger Stunden rund eine halbe Million Menschen aus Manhattan. Die Sendung beleuchtet diesen außergewöhnlichen Aspekt der Anschläge und zeigt, wie spontan zivile Helfer eine der größten Rettungsaktionen der Geschichte organisierten.

Und nichts ist wie zuvor? – Die Welt nach dem 11. September

  • Podcastfolge von Niklas Nau für die Bundeszentrale für politische Bildung

  • Deutschland 2021

  • 41 Minuten

  • Verfügbar auf bpb.de Interner Link: www.bpb.de/344060

Diese Folge der Reihe „Terrorismus – Strategie des Schreckens“ geht der Frage nach, ob die Terroranschläge vom 11. September 2001 tatsächlich einen historischen Wendepunkt markierten. Im Mittelpunkt stehen weniger die Anschläge selbst als ihre kurz- und langfristigen Folgen – vom Krieg in Afghanistan über den Irakkrieg bis hin zur veränderten Rolle der USA und den weltpolitischen Auswirkungen des „Kriegs gegen den Terror“. Im Gespräch mit dem Historiker Philipp Gassert ordnet die Folge ein, wie nachhaltig 9/11 die internationale Politik verändert hat.

Wo warst Du?

Das sechsteilige Hörbuch basiert auf den Erinnerungen der Journalistin Anja Reich und des Journalisten Alexander Osang, die mit ihrer Familie in New York lebten. Während Osang unmittelbar nach den Anschlägen als Reporter zum World Trade Center aufbrach, blieb Reich mit den Kindern zu Hause. Erst viele Jahre später erzählten sie sich gegenseitig ihre Erlebnisse. Daraus entstand ein persönliches Zeitdokument über den 11. September und seine Auswirkungen auf eine Familie mitten in New York.

Deine Geschichte – unsere Geschichte: Spezial 9/11

Die mehrteilige Podcastreihe beleuchtet die Vorgeschichte der Anschläge, den Ablauf des 11. September, die Hamburger Terrorzelle sowie die politischen Folgen der Attentate. Historikerinnen und Historiker und Journalistinnen und Journalisten ordnen die Ereignisse ein und zeigen auf, wie eng Deutschland mit den Vorbereitungen der Anschläge verbunden war.

Zeitzeichen – Terroranschläge vom 11. September 2001

Die bekannte Geschichtssendung blickt auf den Ablauf des 11. September 2001 zurück und ordnet die Anschläge historisch ein. In kompakter Form werden die Ereignisse, ihre unmittelbaren Folgen und ihre Bedeutung für die Weltpolitik verständlich zusammengefasst.

9/11 – Als Terror zum Medienevent wurde

Die Sendung untersucht, wie die Terroranschläge die weltweite Medienberichterstattung verändert haben. Sie analysiert den Einfluss der Live-Bilder auf Politik, Gesellschaft und Journalismus und zeigt, weshalb der 11. September als Wendepunkt in der Geschichte der Nachrichtenmedien gilt.

Really Ground Zero. Anweisungen zum 11. September

Ausgehend von ihren Tagebuchaufzeichnungen aus New York City schildert die Schriftstellerin Kathrin Röggla ihre unmittelbaren Eindrücke vom 11. September 2001. Als Stipendiatin lebte sie nur wenige Blocks vom World Trade Center entfernt und erlebte die Anschläge aus nächster Nähe. Das Hörspiel verbindet persönliche Beobachtungen mit einer literarischen Reflexion über Medien, Sprache und die gesellschaftlichen Folgen von 9/11. Es geht damit bewusst über eine reine Nacherzählung der Ereignisse hinaus.

Online-Ressourcen

25 Jahre 9/11 – Die ZDF-Themenseite zum Jahrestag (2026)

Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge bündelt das ZDF Dokumentationen, Dokudramen, Hintergrundberichte und Sondersendungen zu 9/11. Die Themenseite bietet einen umfassenden Überblick über neue Produktionen – von den Anschlägen und ihren Opfern über den „Krieg gegen den Terror“ bis hin zu den politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Folgen, die bis heute nachwirken. Sie eignet sich als zentraler Einstieg in das ZDF-Schwerpunktprogramm zum Gedenkjahr.

Smithsonian Magazine

Diese Übersicht bündelt frei zugängliche Quellen zum 11. September 2001. Vorgestellt werden unter anderem digitale Sammlungen der Library of Congress, des National September 11 Memorial & Museum sowie das September 11 Digital Archive. Dort können mehr als 150.000 Dokumente mit Bezug zu den Terroranschlägen sowie rund 15.000 Bilder durchsucht werden. Daneben verweist die Übersicht auf weitere Archive und Forschungseinrichtungen. Die Sammlung eignet sich als Ausgangspunkt für vertiefende Recherchen und Unterrichtsprojekte.

National September 11 Memorial & Museum: 9/11 Anniversary Digital Learning Experience

Ab September 2026 stellt das National September 11 Memorial & Museum anlässlich des 25. Jahrestags eine kostenlose digitale Lernumgebung für Schulen und Bildungseinrichtungen bereit. Das Angebot umfasst einen rund 30-minütigen Dokumentarfilm mit Zeitzeugenberichten, ergänzende Unterrichtsmaterialien sowie digitale Fragerunden mit Mitarbeitenden des Museums. Die Inhalte stehen ab dem 11. September 2026 kostenlos auf Abruf zur Verfügung.

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