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Berichte und Analysen

/ 3 Minuten zu lesen

„25 Jahre später: Wie sich nach 9/11 der islamistische Terrorismus veränderte“

– Bundesamt für Verfassungsschutz –
25 Jahre nach „9/11“ prägen die Anschläge die Arbeit der Sicherheitsbehörden weiterhin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz zeichnet nach, wie sich der islamistische Terrorismus seit dem 11. September 2001 verändert hat – von al-Qaida über den „IS“ bis zu stärker dezentralen und digital geprägten Radikalisierungsprozessen – und beschreibt, welche Herausforderungen sich daraus heute für Früherkennung, Beobachtung und Terrorismusabwehr ergeben.

Zur Analyse auf Externer Link: verfassungsschutz.de

„dist[ex] monitor – Bericht 3. Quartal 2026“

– dist[ex] –
Im dritten Quartalsbericht 2026 des „dist[ex] monitor“ werden aktuelle Trends extremistischer Kommunikation auf Social Media untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf gewaltverherrlichenden Inhalten: Der Beitrag zeigt, wie insbesondere islamistische Akteurinnen und Akteure Gewalt darstellen und legitimieren, und vergleicht diese Muster mit rechtsextremen und verschwörungsideologischen Inhalten.

Zum Bericht auf Externer Link: dist-ex.de

Ligante #9: „Demokratie unter Druck? Diskursverschiebungen und Radikalisierung in digitalen Öffentlichkeiten“

– Ligante/BAG RelEx –
Die neunte Ausgabe der Fachzeitschrift „Ligante“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx) widmet sich der Frage, wie digitale Öffentlichkeiten gesellschaftliche Debatten verändern und extremistische Akeurinnen und Akteure diese Dynamiken nutzen. Beiträge beleuchten unter anderem soziale Medien und KI, islamistische Online-Narrative, Antifeminismus und die sogenannte Manosphere sowie Ansätze zur Stärkung demokratischer Diskursfähigkeit.

Zur Analyse auf Externer Link: bag-relex.de

Trendreport #6: „Zwischen Rollenbild und Rebellion: Attraktivitätsmomente des Islamismus für junge Frauen in Deutschland“

– KN:IX: Anja Joest –
Die Motive, aus denen sich Mädchen und junge Frauen islamistischen Angeboten zuwenden, sind vielfältig. Anja Joest zeigt, welche persönlichen und sozialen Faktoren dabei eine Rolle spielen und verbindet aktuelle Forschung mit Erkenntnissen aus der Distanzierungsarbeit. Daraus leitet sie Hinweise für Prävention und Beratung ab.

Zur Analyse auf Externer Link: kn-ix.de

Tagungsdokumentation: „Zwischen Beratung und Therapie. Schnittstellen in der Deradikalisierungsarbeit gestalten“

– Grüner Vogel –
Die Publikation dokumentiert den Fachtag „Zwischen Beratung und Therapie – Schnittstellen in der Deradikalisierungsarbeit gestalten“, den Grüner Vogel im März 2026 gemeinsam mit nexus und BIOS-BW in Berlin veranstaltete. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit mit psychotherapeutischer und psychiatrischer Versorgung besser verzahnt werden kann. Beiträge aus Beratung, Psychotherapie, Psychiatrie und Praxis beleuchten psychische Belastungen im Kontext von Radikalisierung und diskutieren Modelle interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Zur Tagungsdokumentation auf Externer Link: gruenervogel.de

Analyse: „The Muslim Brotherhood youth network FEMYSO and it’s ‚European Action Day Against Islamophobia‘“

– AK Polis und CERIF –
Eine gemeinsame Analyse vom Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis) und dem Centre for Research and Information on Brotherism (CERIF) untersucht das Forum of European Muslim Youth and Student Organisations (FEMYSO), einen europäischen Dachverband muslimischer Jugend- und Studierendenorganisationen am Beispiel des „Europäischen Aktionstags gegen Islamophobie“. Im Fokus stehen mögliche Verbindungen zur Muslimbruderschaft sowie Projekte und Strukturen, über die europäische Fördermittel an FEMYSO fließen.

Zur Analyse auf Externer Link: cerif.eu (Englisch)

Jahresbericht 2025 der Dokumentationsstelle Politischer Islam veröffentlicht

– DPI –
Der Jahresbericht 2025 der österreichischen Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI) beleuchtet aktuelle Entwicklungen des Politischen Islams in Österreich und Europa. Im Fokus stehen unter anderem transnationale islamistische Netzwerke, der Einfluss türkisch-islamischer Akteure, Hamas und Hisbollah sowie islamistische Influencer, Desinformation und digitale Mobilisierung.

Zum Jahresbericht auf Externer Link: dokumentationsstelle.at

Analyse: „Feminismus – eine große Assimilationsagenda?“

– Wissen schafft Demokratie: Hanin El-Auwad, Julia Haas und Saska Lanser –
Antifeministische Positionen spielen in islamistischen Diskursen eine wichtige Rolle. Hanin El-Auwad, Julia Haas und Saskia Lanser analysieren anhand deutschsprachiger Online-Inhalte, wie Feminismus als westliches „Importprodukt“ und Bedrohung religiös begründeter Geschlechterordnungen dargestellt wird – und welche Funktion diese Narrative für Abgrenzung, Identitätsstiftung und politische Mobilisierung erfüllen.

Zur Analyse auf Externer Link: idz-jena.de

Fussnoten

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