Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen

>> Partei für Kinder, Jugendliche und Familie << - Lobbyisten für Kinder - | Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022 | bpb.de

Nordrhein-Westfalen 2022 CDU SPD FDP AfD GRÜNE DIE LINKE PIRATEN Die PARTEI FREIE WÄHLER BIG ÖDP Volksabstimmung MLPD DIE VIOLETTEN Gesundheitsforschung Zentrum DKP dieBasis DSP Die Urbane. LIEBE FAMILIE neo Die Humanisten PdF LfK Tierschutzpartei Team Todenhöfer Volt Redaktion

>> Partei für Kinder, Jugendliche und Familie << - Lobbyisten für Kinder - LfK

Philipp Richter

/ 1 Minute zu lesen

>> Partei für Kinder, Jugendliche und Familie - Lobbyisten für Kinder - (LfK)

Die ">> Partei für Kinder, Jugendliche und Familie << - Lobbyisten für Kinder -" (LfK) wurde im März 2021 gegründet. Anlass war Kritik an den Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie, bei denen die Interessen von Kindern, Jugendlichen und Familien nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Die LfK stellt die Maßnahmen dabei nicht grundsätzlich infrage, kritisiert werden aber die bereits zuvor ungleich verteilten Belastungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen.

Die Partei versteht sich als Interessensvertreterin für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Fakten zur Partei

  • Gründungsjahr Landesverband: 2021*

  • Landesvorsitz: Dr. Nicole Reese und Nele Flüchter*

  • Mitgliederzahl in Nordrhein-Westfalen: ca. 200*

  • Wahlergebnis 2017: nicht angetreten

* nach Angaben der Partei

Im Wahlprogramm zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl setzt sich die Partei für die vorrangige Berücksichtigung der Kinder im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention bei allen politischen Entscheidungen ein. Sie fordert eine Entlastung von Familien etwa durch die Reduzierung der Wochenarbeitszeit von Eltern mit Kindern bei vollem Lohnausgleich und die Anhebung des Kindergelds. Die Partei tritt für eine grundlegende Bildungsreform mit deutlich höheren Investitionen, etwa in den Ausbau und die Verbesserung der personellen und räumlichen Ausstattung, ein. Zudem fordert sie einen bedarfsgerechten Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen u.a. mit mehr Personal oder einer Flexibilisierung der Betreuung. Kinder sollen zudem besser vor Gewalt und Missbrauch geschützt werden, u.a. durch ein "interdisziplinäres Frühwarnsystem", die Aufstockung der Jugendämter oder eine verbesserte Schulung des Personals zum Thema Kindeswohlgefährdung. Ebenso fordert die LfK mehr Mitsprache von Kindern und Jugendlichen durch die Absenkung des Wahlalters und die Beteiligung an politischen Entscheidungen.

Fussnoten

Philipp Richter M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Parteitagsforschung.