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Regelmäßige Angebote und mehrtägige Veranstaltungen
- Interner Link: Online-Angebot: „Vertiefte Fallarbeit für Verteterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit"
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: Online-Angebot: „Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu Weltanschauungs- und Extremismusbeauftragten
Regelmäßiges Angebot, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Fachkräfte-Sprechstunde: „Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention"
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: E-Learning-Fortbildung: „Extremistische Einstellungen in der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung - Radikalisierungsprozesse wahrnehmen - einschätzen - handeln“
Regelmäßiges Angebot, Online
Universitätsklinikum Ulm
- Interner Link: Online-Zertifikatskurs: „NetzHelden 60+“
17. November bis 26. November 2026, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“
16. September bis 8. Dezember 2026, NRW-weit / Online
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Seminar: „Das wird man doch mal sagen dürfen.“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft
19. September, München
28. November, München
NS-Dokumentationszentrum
- Interner Link: Workshop: „Haltung zeigen – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Extremismus und Populismus zur Stärkung demokratischer Werte und Kommunikation“
21. und 22. September 2026, Münster
29. und 30. Oktober 2026, Köln
7. und 8. Dezember 2026 Köln
Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Landeszentrale für politische Bildung NRW und Verfassungsschutz NRW
- Interner Link: Vortrag: „Ist das schon Extremismus?"
24. September 2026, Dresden
28. September 2026, Hoyerswerda
24. November 2026, Löbau
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Seminar: „Rechtsextremismus verstehen und kontern“
28. September bis 2. Oktober 2026, Königswinter
Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V. und Johannes-Albers Bildungsforum gGmbH
- Interner Link: Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern“
28. September bis 7. Dezember 2026, Online
nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: Fortbildungsreihe: „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
7. Oktober bis 11. November 2026, Nordhorn / Meppen / Online
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen
September 2026
- Interner Link: Podiumsdiksussion: „Angriff von Rechtsaußen: Rechte Vereinnahmungsversuche im Amateur:innensport"
16. September 2026, Berlin
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Vortrag: „Wenn Rechtsextreme regieren. Deutschland 2033: Ein Szenario“
17. September 2026, Online
Friedrich-Ebert-Stiftung
- Interner Link: Fachtag: „Nicht nur 2. Reihe(?) - Frauen im Rechtsextremismus"
18. September 2026, Online
Bundeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Werkstatt: „Neue Zugänge schaffen: Werkstattreihe für die Arbeit mit schwer erreichbaren Zielgruppen“
22. September 2026, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Lesung: „Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“
23. September 2026, Stuttgart
Friedrich-Ebert-Stiftung
- Interner Link: Fachtag: „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
23. und 24. September 2026, Bielefeld
Dist[ex] und Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld
- Interner Link: Lesung: „Wutbürger.exe - ein Report aus der Rage-Republik"
24. September 2026, Halbe
Friedrich-Ebert-Stiftung
- Interner Link: Vortrag: „Das Christentum und die extreme Rechte"
24. September 2026, Bonn
Evangelische Akademie im Rheinland
- Interner Link: Fortbildung: „Medienbildung und Radikalisierungsprävention: Digitale Ansätze für die Praxis in Strafvollzug und in der Bewährungshilfe"
28. September 2026, Online
AG Strafvollzug und Bewährungshilfe
- Interner Link: Tagung: „Demokratieschutz durch Verbote? Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen gegen die extreme Rechte“
28. und 29. September 2026, Berlin
Hochschule für Wirtschaft und Recht und Hochschule Düsseldorf
- Interner Link: Vortrag: „Evangelikale Rechte und islamistischer Extremismus in Deutschland und im Land Bremen"
29. September 2026, Bremen
Demokratiezentrum Land Bremen
- Interner Link: Vortrag: „Junge Menschen wirksam vor Radikalisierung schützen“
30. September 2026, Online
Niedersachsen packt an
- Interner Link: Infoabend: „Nicht allein gegen Rechts"
30. September 2026, Online
Mobile Beratung Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg und BackUp NRW
- Interner Link: Vortrag: „Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute"
30. September 2026, Hybrid: Stuttgart/Online
Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen
- Interner Link: Buchvorstellung: „Extremwetterlagen"
30. September 2026, Mainz
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Oktober 2026
- Interner Link: Seminar mit Führung: „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal. Rassismus und NSU-Terror in der Schule thematisieren"
1. Oktober 2026, Köln
DGB Bildungswerk NRW
- Interner Link: Deutsch-kanadischer virtueller Fachdialog zum Thema „Disengagement und Ausstieg aus gewalttätigem Extremismus“
6. Oktober 2026, Online
dist[ex]
- Interner Link: Seminar: „Zivilcourage stärken - Etremismus wirksam vorbeugen"
7. Oktober 2026, Online
DGB Bildungswerk NRW und Kommunales Integrationszentrum Kreis Heinsberg
- Interner Link: Workshop: „Umgang mit extremistischen Aussagen im pädagogischen Raum“
15. Oktober 2026, Online
Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
- Interner Link: bpb-BarCamp 2026: „Gesellschaft unter Druck – Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern“
15. und 16. Oktober 2026, Köln
Bundeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Fachtag: „PERSIST – Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, Rehabilitation und Sozialen Integration von Kindern aus extremistischen Familienstrukturen“
28. Oktober 2026, Kassel
Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention im Land Bremen
- Interner Link: Vortrag: „Die Entstehungsbedingungen des NSU-Komplex“
29. Oktober 2026, Ratzeburg
Miteinander e.V.
November 2026
- Interner Link: Landesdemokratiekonferenz 2026: „Präventionspraxis im digitalen Wandel“
6. November 2026, Düsseldorf
Demokratiezentrum NRW
- Interner Link: Seminar: „Zwischen Freizeit und Ideologie. Die Erlebniswelt Rechtsextremismus“
10. November 2026, Mönchengladbach
DGB Bildungswerk NRW
- Interner Link: Tagung: „Katholische Kirche und die radikale Rechte - Transnationale Netzwerke und Diskurse“
12. November 2026, München
Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
- Interner Link: Vortrag: „Vorstellung des MIA Berichts 2025: Antiziganismus in Bayern“
16. November 2026, Online
Domberg-Akademie
- Interner Link: Webtalk: „trans:fair talk 3 | Extremismus und Prävention im Gaming“
18. November 2026, Online
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
- Interner Link: WelEx-Fachtag: „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“
19. November 2026, Berlin
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Dezember 2026
- Interner Link: Workshop: „Türkischer Ultranationalismus in Deutschland“
3. Dezember 2026, Online
Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
- Interner Link: Seminar: „Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur“
4. bis 6. Dezember 2026, Kochel am See
Georg-von-Vollmar-Akademie
März 2027
- Interner Link: MOTRA-Konferenz: „Extremismus/Radikalisierung/Prävention“
3. und 4. März 2027, Wiesbaden
MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
Mai 2027
- Interner Link: 32. Deutscher Präventionstag: „Vulnerabilität und Prävention“
24. und 25. Mai 2027, Hannover
DPT - Deutscher Präventionstag
Regelmäßige Angebote und mehrtägige Veranstaltungen
Online-Angebot: „Vertiefte Fallarbeit für Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit"
Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Angebot, zu dem Sie jederzeit bei Bedarf einsteigen können. Es richtet sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit. Im Vorhinein kann zunächst auch bilateral über die Bedarfe und die aktuelle Gruppenkonstellation gesprochen werden.
Es wird in den Terminen Zeit dafür genommen, eine bei Ihnen ratsuchende Person in ihrem Gewordensein besser zu verstehen, biografische Handlungsmotive abzuleiten und Handlungsoptionen zu erweitern. Die Kontinuität über mehrere Termine hinweg hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei greift der Veranstalter auf bewährte Methoden und einen festen methodischen Rahmen zurück, ergänzt um eine psychiatrisch-psychotherapeutische Perspektive. Das Seminar wird durch zwei bis drei psychologische Psychotherapeutinnen bzw. Psychiaterinnen mit analytischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung geleitet.
Nähere Informationen zum Konzept und Ablauf der vertieften Fallarbeit erhalten Sie bei der Anmeldung.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Das Angebot findet jeden 1. und 3. Montag im Monat statt, immer 16:30 bis 18:00 Uhr, Online über MS Teams.
Die Teilnahme an mehreren Terminen ist durchaus erwünscht. Sie hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei werden bewährte Methoden und ein fester methodischer Rahmen verwendet.
Termin: Regelmäßiges Angebot, jeden ersten und dritten Montag im Monat, 16:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Online-Angebot: „Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
Beratungsfachkräfte in der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung kommen in ihrem Berufsalltag mit Menschen in Kontakt, die (oder deren Angehörige) sich aus unterschiedlichen Motiven religiös oder politisch begründeten extremistischen Angeboten zuwenden. Dies können Jugendliche oder Erwachsene sein, Personen im frühen Stadium einer Radikalisierung oder auch Personen, die bereits stärker ideologisiert sind. Es können Menschen sein, die bereits polizeilich auffällig wurden oder aufgrund entsprechender Delikte inhaftiert sind.
Um ins Gespräch zu kommen und bei einem Distanzierungsprozess zu unterstützen, ist es wichtig (De-)Radikalisierungsverläufe zu verstehen. Bei Hinwendungsprozessen spielen soziale und psychische Faktoren eine Rolle. Deren Zusammenwirken zu berücksichtigen ermöglicht unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und mehr Handlungssicherheit zu gewinnen. Im Zentrum der Arbeit stehen daher folgende Aspekte:
Menschen in ihrem Gewordensein verstehen Hypothesen zu biografischen und motivationalen Prägungen und Verstrickungen entwickeln
Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Modelle und Konzepte (z. B. Mentalisierung, epistemisches Vertrauen)
Einbringen von psychotherapeutisch-psychiatrischem Fachwissen
Arbeiten Sie mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten, kann ein Austausch zu solchen oder ähnlichen Fragen stattfinden:
Wie lassen sich das Erleben und die Erfahrungen meiner Klientinnen und Klienten besser verstehen?
Wie lassen sich Motive und Bedürfnisse im Zusammenhang mit extremistischen Ideologien, Gruppen und Gewalt sowie die Wechselwirkung zwischen Psychodynamik und Radikalität genauer einordnen?
Wie gelingt der Aufbau eines stabilen Kontakts zu einem schwer erreichbaren Menschen?
Wie lassen sich schwer erreichbare Klientinnen und Klienten für einen (psychotherapeutischen) Beratungsprozess gewinnen?
Welche medizinischen, psychotherapeutischen oder anderen fachlichen Interventionen könnten für den weiteren Beratungsprozess hilfreich oder notwendig sein?
Wie können Selbst- und Fremdgefährdungen sowie Hinwendungsrisiken genauer eingeschätzt werden?
Wie kann mit Krisen und Risiken des Rückfalls umgegangen werden?
Welche Handlungsoptionen und Hilfesysteme stehen zur Verfügung?
Wie kann man selbst mit besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten umgehen?
Nach Ihrer Kontaktaufnahme wird Ihnen ein Termin per Mail angeboten, um über Ihr Anliegen bzw. Ihren Fall zu sprechen.
Mehr Informationen über das Angebot finden Sie Externer Link: hier.
Termin: Regelmäßiges Angebot, Termine nach Absprache
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu Weltanschauungs- und Extremismusbeauftragten
„WelEx“ ist ein bundesweites E-Learning-Angebot des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt Kinderschutz im Kontext von extremistischen und antidemokratischen Weltanschauungen. Über einen modularen Qualifizierungskurs werden Mitarbeitende in Jugendämtern und angrenzenden Institutionen im Umgang mit extremismusbezogenen Kinderschutzfällen geschult. Ziel ist es, Fachwissen zu stärken, Handlungssicherheit in der Fallarbeit zu erhöhen und langfristig spezialisierte Ansprechpartner zu etablieren, die auch als Schnittstelle zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten fungieren.
Die Inhalte gliedern sich in sechs Module: Religion und Weltanschauung, Radikalisierung und Extremismus, weltanschaulicher Kinder- und Jugendschutz, Casemanagement und Gesprächsführung, Netzwerk- und Zusammenarbeit sowie eigene Sicherheit und Selbstfürsorge. Eine Teilnahme ist seit dem März 2026 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: Regelmäßiges Angebot, innerhalb von sechs Monaten zu absolvieren
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Fachkräfte-Sprechstunde: „Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention“
Im Rahmen der bundesweiten Projektarbeit bieten Mitglieder des Projekts nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk spezialisierte psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Fallhilfen an, die Beratungsfachkräfte bedarfsorientiert in ihrer Arbeit unterstützen können. Neben der Möglichkeit der Einzelfallberatung findet ab sofort eine Fachkräfte-Sprechstunde in einem Online-Format statt. Sie ist niedrigschwellig und kann punktuell besucht werden.
Dieses Format bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,
Fälle anonymisiert vorzustellen
konkrete Fragestellungen zu erörtern und Fachfragen aus dem Bereich psychische Gesundheit zu stellen
den Raum für inhaltliche Diskussion, Reflexion und der Beantwortung von Fachfragen zu nutzen
Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen oder Belastungen zu erhalten, die im beruflichen Kontext auftreten können
eine weitere Perspektive für Ihre Arbeit im Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung gemeinsam zu entwickeln
Die Sprechstunde wird im Tandem von zwei psychologischen Psychotherapeutinnen i.A. und einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie i.W. moderiert.
Zielgruppe:
Für Fachkräfte und Beraterinnen bzw. Berater im Feld der Radikalisierungsprävention, insbesondere aus den Phänomenbereichen Islamismus und Rechtsextremismus.
Für zusätzliche Informationen zum Angebot klicken Sie Externer Link: hier.
Für weitere Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: nexus-sprechstunde@charite.de. Sie erhalten den Zugangslink per E-Mail nach formloser Anmeldung. Die Teilnahme bzw. die Beratungen sind kostenfrei.
Termin: Fortlaufend, ab Freitag, 20. Februar 2026, alle zwei Wochen (ungerade Wochen), 13:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Online über MS Teams
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
E-Learning-Fortbildung: „Extremistische Einstellungen in der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung - Radikalisierungsprozesse wahrnehmen - einschätzen - handeln“
Die E-Learning-Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen zum Thema Extremismus, erläutert Einflussfaktoren und Entwicklungswege von Radikalisierungsprozessen und geht speziell auf deren Auswirkungen auf die Krankenbehandlung ein. Wesentliche Aspekte dabei sind wie Radikalisierungsprozesse bei Patientinnen und Patienten wahrgenommen und angesprochen werden können, welchen Einfluss sie auf die Behandlung nehmen können und wann und vor allem wie sie therapeutisch einzubinden sind. Dabei wird auf Behandlungssituationen mit erwachsenen Personen, aber auch mit Jugendlichen eingegangen.
Zielgruppe:
Die E-Learning-Fortbildung richtet sich an Angehörige von Heilberufen, die sowohl mit erwachsenen Patientinnen und Patienten arbeiten, aber auch mit Kindern und Jugendlichen. An verschiedenen Stellen wird ganz gezielt auf die Altersgruppe der Minderjährigen eingegangen.
Ziele:
Ziel der E-Learning-Fortbildung ist es, ein sicheres Gefühl im Umgang mit Patientinnen und Patienten zu gewinnen, die eine extremistische Einstellung teilen, Radikalisierungsprozesse im Rahmen von Behandlung und Therapie besser einschätzen zu können und zum Thema zu machen.
Zudem ist Ziel der Fortbildung, die Kooperation und Vernetzung verschiedener Stellen miteinander zu fördern, indem innerhalb verschiedener Module beispielsweise auch Einblick in die Arbeit der Sicherheitsbehörden und der deutschlandweit tätigen Fachberatungsstellen für Deradikalisierung gegeben wird und Möglichkeiten der Kooperation vorgestellt werden.
Aufgrund der Komplexität des Themas wurde die Fortbildung in einem interdisziplinären Team entwickelt, das sich aus Fachkräften aus Heilberufen, den Sicherheitsbehörden und einem Team an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener fachlicher Richtungen zusammensetzt.
Die Inhalte der E-Learning-Fortbildung orientieren sich vor allem an praktischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit extremistischer Einstellung oder in Verbindung mit der Behandlung von Angehörigen. Die Fortbildung gliedert sich in vier Module mit jeweils vier beziehungsweise fünf Lerneinheiten, die für 180 Tage nach der Freischaltung verfügbar sind und zeitlich flexibel und unabhängig von Anderen bearbeitet werden können. Diesen Lerneinheiten enthalten:
Basiswissen zu den Phänomenbereichen Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus sowie zu aktuellen Strömungen, die u.a. durch Verschwörungsglauben geprägt sind
Erklärungsansätze für Radikalisierung und Deradikalisierung, Rolle psychischer Erkrankungen im komplexen Bedingungsgefüge
Hinweise auf Radikalisierungsprozesse, Gesprächsführung für konkrete Behandlungssituationen
Stellenwert von extremistischen Einstellungen im Behandlungs-/ Therapiesetting
Umgang mit Gefährdungssituationen, rechtliche Grundlagen
Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kindeswohlgefährdung
Aufgaben der Sicherheitsbehörden und Vorstellung von Fachberatungsstellen der Extremismusprävention zur Vernetzung und Kooperation
Eine Bescheinigung der Teilnahme kann ab Start der Kursbeabeitung heruntergeladen werden. Um das Zertifikat mitsamt der CME-Fortbildungspunkte zu erhalten, müssen am Ende jeder Lerneinheit Prüfungsfragen beantwortet werden. Von den fünf vorgegebenen Antworten ist jeweils eine Antwortmöglichkeit korrekt. Eine einzelne Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 70 Prozent der Fragen richtig beantworten wurden. Bei einem Nicht-Bestehen der Prüfung sind zwei weitere Versuche möglich.
Mehr Informationen über die Fortbildung finden Sie Externer Link: hier.
Termine: Regelmäßiges Angebot, innerhalb von 6 Monaten zu absolvieren
Ort: Online
Veranstalter: Universitätsklinikum Ulm
Online-Zertifikatskurs: „NetzHelden 60+“
Wie lassen sich Verschwörungserzählungen und rechtsextreme Inhalte im digitalen Raum erkennen und einordnen? Das kostenfreie Kursangebot „NetzHelden 60+“ richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und vermittelt in vier aufeinander aufbauenden Online-Modulen Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit demokratiefeindlichen Inhalten im Netz. Themen sind unter anderem digitale Öffentlichkeit, Radikalisierung im Internet, der Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Module:
Modul 1: „Durchblick im Netz: Die neue digitale Öffentlichkeit“
Modul 2: „Radikalisierung im Internet: Verschwörungsdenken & Rechtsextremismus online“
Modul 3: „Souverän online kommunizieren: kompetent umgehen mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Verschwörungsdenken“
Modul 4: „Aktiv werden als NetzHeld*in: digitale Strategien und Werkzeuge“
Termine::
17. November 2026: Modul 1
19. November 2026: Modul 2
24. November 2026: Modul 3
26. November 2026: Modul 4
Zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termine: 14. September bis 26. November 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“
Die Abendveranstaltungen geben einen Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure auf Social Media – insbesondere im Hinblick auf ihre Versuche, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren. Soziale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, Information und Unterhaltung – und prägen zunehmend politische Meinungsbildungsprozesse. Doch neben Chancen birgt die digitale Welt auch erhebliche Risiken: Extremistische Akteure nutzen digitale Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube, um Jugendliche emotional anzusprechen, politische Botschaften zu vermitteln und sie schrittweise in radikale Denk- und Deutungsmuster hineinzuziehen.
Das birgt Gefahren für die demokratische Einstellung und Haltung junger Menschen – und stellt insbesondere Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor die Aufgabe, junge Menschen im Umgang mit extremistischen Online-Inhalten zu stärken. Die 90-minütigen Veranstaltungen zeigen anhand aktueller Bei-spiele extremistische Online-Strategien im islamistischen und/oder rechtsextremen Spektrum und deren Wirkungsweisen auf Jugendliche auf und stellen pädagogische Handlungsansätze sowie geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Prävention vor.
Übersicht der Termine:
16. September 2026: Volkshochschule Oberhausen (Rechtsextremismus und Islamismus)
28. September 2026: VHS Gladbeck (Rechtsextremismus und Islamismus)
12 Oktober 2026: VHS Höxter-Marienmünster (Rechtsextremismus und Islamismus)
13. Oktober 2026: VHS Detmold-Lemgo (Rechtsextremismus und Islamismus)
14. Oktober 2026: VHS Rur-Eifel (Rechtsextremismus und Islamismus)
8. Dezember 2026: Volkshochschule Frechen (Rechtsextremismus und Islamismus)
Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner:
Sven Wagener, E-Mail Link: sven.wagener@politische-bildung.nrw.de
Nadine de Haan, E-Mail Link: nadine.dehaan@politische-bildung.nrw.de
Mehr Informationen über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 16. September bis 8. Dezember 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: NRW-weit / Online
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Seminar: „Das wird man doch mal sagen dürfen.“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft
‚Umvolkung‘, ‚Lügenpresse‘, ‚Volksverräter‘ –Begriffe, die eigentlich aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremen Sprachgebrauch stammen, sind heute auch im politischen Diskurs zu finden. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Deshalb wird in dem Seminar die Frage gestellt: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen?
Es werden die zentralen Bausteine der nationalsozialistischen Weltanschauung angeschaut und nach den Ähnlichkeiten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens gefragt. Und es wird diskutiert, inwieweit einzelne Bestandteile der NS-Ideologie heute auch für die sogenannte gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind. Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier (für den Termin im September) und Externer Link: hier (für den Termin im November).
Das Seminar findet mehrfach statt:
Termin: 19. September 2026, 10:00 bis 15:00 Uhr
Ort: München
Termin: 28. November 2026, 10:00 bis 15:00 Uhr
Ort München
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München
Workshop: „Haltung zeigen – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Extremismus und Populismus zur Stärkung demokratischer Werte und Kommunikation“
Extremistische und populistische Akteure versuchen den öffentlichen Diskurs zu stören und für sich zu vereinnahmen. Fake News, Desinformation, Verschwörungsmythen sowie die gezielte Provokation und Einschüchterung von Gesprächspartnerinnen und -partnern gehören dabei zum Repertoire dieser Akteure. Insbesondere der digitale Raum wirkt als Verstärker und beschleunigt die Verbreitung antidemokratischer Behauptungen und Legenden.
Menschen in demokratierelevanten Berufen, wie in Diensten und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege, sind von dieser Entwicklung in besonderer Weise betroffen. Sie leisten einen zentralen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, vermitteln demokratische Werte und ermöglichen soziale Teilhabe. Durch den engen Kontakt mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sehen sie sich jedoch immer häufiger gezielten und strategisch eingesetzten extremistischen oder populistischen Äußerungen ausgesetzt.
Ziel des Workshops ist es, die kommunikativen Handlungskompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und ihre persönliche Resilienz im Umgang mit extremistischen und populistischen Aussagen zu fördern. Die Teilnehmenden lernen, entsprechende Argumentationsmuster frühzeitig zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und demokratische Einstellungen und Überzeugungen selbstbewusst zu vertreten.
Der Workshop konzentriert sich ausschließlich auf das persönliche Gespräch und behandelt keine Aspekte der Online-Kommunikation. Er richtet sich an alle Berufsgruppen der Freien Wohlfahrtspflege.
Das Programm des zweitätigen Workshops finden Sie Externer Link: hier. Den Anmeldungslink und weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier: Externer Link: Termin im September, Externer Link: Termin im Oktober, Externer Link: Termin im Dezember. Bei Fragen wenden Sie sich an: info@caritas-campus.de. Die Veranstaltung findet an mehreren Terminen statt:
Termin: 21. und 22. September 2026, jeweils 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Münster
Termin: 29. und 30. Oktober 2026, jeweils 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Köln
Termin: 7. und 8. Dezember, jeweils 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Köln
Vortrag: "Ist das schon Extremismus?"
Obwohl sich weite Teile der Bevölkerung in der Anerkennung und Verteidigung der Demokratie einig sind, sorgt das Thema Extremismus regelmäßig für heftige Kontroversen: Was heißt denn eigentlich extremistisch? Kann man Rechts- und Linkextremismus miteinander vergleichen? Und: Ist die AfD eine rechtsextreme Partei? Die Antworten auf diese Fragen sind für alle wichtig. Denn wie extremistische Bestrebungen wahrgenommen werden und wie mit ihnen umgegangen wird, prägt die Gesellschaft. Dabei stellt die Abgrenzung von Demokratie und Extremismus die wesentliche Grundlage für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit antidemokratischen Phänomenen dar.
Der Referent der Veranstaltung, Prof. Dr.Tom Thieme, gibt aktuelle Einblicke in die Thematik und geht dabei auf Ideologien, Strategien und Aktionen ein. Schwerpunkt ist die Situation in Sachsen. Folgende Fragen werden geklärt: Welche Erscheinungsformen haben Extremisten heutzutage? Wie versuchen Sie demokratische Grundwerte zu unterlaufen? Welche Bewegungen gibt es, die als extremistisch eingestuft werden? Und was lässt sich gesellschaftlich und politisch gegen Extremismus tun? Anschließend gibt es Raum für Diskussion.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier (für den Termin in Dresden), Externer Link: hier (für den Termin in Hoyerswerda) oder Externer Link: hier (für den Termin in Löbau).
Termin: 24. September 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Dresden
Termin: 28. September 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Hoyerswerda
Termin: 24. November 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Löbau
Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Seminar: „Rechtsextremismus verstehen und kontern“
Rechtsextremismus hat viele Facetten und Dimensionen. Gleichzeitig sind demokratiefeindliche Ideologien längst kein Randphänomen mehr und in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. In diesem Seminar werden die Ursprünge, Erscheinungsformen und Strategien rechtsextremen Denkens beleuchtet. Dabei findet eine Auseinandersetzung mit zentralen Begriffen, sowie eine Analyse von Sprache und Propaganda rechtsextremer Akteure statt, und es werden konkrete Handlungsstrategien gegen rechtsextreme und diskriminierende Aussagen eingeübt.
Das Seminar richtet sich an alle, die politisch interessiert sind. Mehr Informationen über die Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: Patricia Ingelbach, Mail: E-Mail Link: Seminare@azk.de
Termin: 28. September bis 2. Oktober 2026
Ort: Königswinter
Veranstalter: Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V. und Johannes-Albers Bildungsforum gGmbH
Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern.“
Adoleszenz – der Übergang vom Kindesalter zum Erwachsenenalter – ist eine Zeit intensiver Selbstsuch, der emotionalen Umbrüche und existenziellen Fragen. Ein Lebensabschnitt, der turbulent verlaufen kann. In dieser vulnerablen Phase können Gefühle, traumatische Erfahrungen oder das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sinn eine besondere Rolle für Hinwendungsprozesse zu extremistischen Ideologien spielen.
Die Veranstaltungsreihe „nexus.dialog“ widmet sich 2025 und 2026 der Frage, wie radikale Weltbilder und extremistische Gruppenzugehörigkeiten als Bewältigungsversuche adoleszenter und psychosozialer Krisen verstanden werden können. Dabei werden sowohl individuelle als auch soziale Dynamiken der Radikalisierung in der Adoleszenz beleuchtet.
Im Rahmen von Online-Veranstaltungen ist das Ziel, mit Vorträgen und praxisnahen Diskussionen gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Perspektiven zu diesem Themenschwerpunkt zu entwickeln.
Zielgruppen: Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, Pädagogik, Psychotherapie, sozialen Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf Externer Link: dieser Seite des Trägers.
Für Rückfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie Herrn Heiner Vogel und Frau Clara-Sophia Adamidis unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: nexus-fachstelle@charite.de
Programm:
28. September 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Fanatisches Denken. Eine Annäherung an klinische, psychische und soziale Aspekte eines Grenzphänomens“ (Jonas Bolduan)
9. November 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Kränkung und Ressentiment: Risikofaktoren für Radikalisierungsprozesse?“ (Anne-Kathrin Oelmann)
7. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Abschlussrunde & Ausblick“
Termin: 28. September bis 7. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Fortbildungsreihe: „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
Antisemitismus ist weit verbreitet – und er äußert sich auf unterschiedliche Weise: in abwertenden Aussagen, Verschwörungserzählungen, Bildern und Symbolen, aber auch in Bedrohungen und Übergriffen. Gerade im pädagogischen Alltag stellt der Umgang damit viele Fachkräfte vor Herausforderungen. Wie erkenne ich Antisemitismus zuverlässig? Wie reagiere ich auf antisemitische Äußerungen? Und wie bleibe ich handlungsfähig, wenn Debatten emotional aufgeladen sind?
Die Fortbildungsreihe verbindet Wissensvermittlung mit Selbstreflexion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden setzen sich mit aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander, reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten und entwickeln mehr Sicherheit im Umgang mit antisemitischen Vorfällen und Äußerungen. Die Fortbildungsreihe besteht aus einer kurzen Online-Einführung, zwei zweitägigen Veranstaltungen sowie einem vorgeschalteten E-Learning-Kurs. Eine Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 14 begrenzt.
Die Fortbildungsreihe findet statt im Rahmen des Projekts „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten“ des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) in Kooperation mit AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie, das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Eine Anmeldung ist bis zum 7. Oktober 2026 Externer Link: hier möglich.
Überblick:
7. Oktober 2026: Online-Termin: Einstieg
Kennenlernen
Vorstellung des Programms
Einführung ins E-Learning
Termin: 7. Oktober 2026, 16:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Online
8. Oktober bis 27. Oktober 2026: E-Learning-Phase (4 bis 6 Stunden.): „Grundlagen von Antisemitismus“
Geschichte des Antisemitismus
Antisemitismus nach 1945
28. Oktober bis 29. Oktober 2026: Präsenztermin: „Antisemitismus – Spannungsfelder und aktuelle Debatten“
Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus und gesellschaftliche Traditionslinien im
Umgang mit Antisemitismus
Antisemitismusdebatte und Antisemitismusdefinitionen
Nahostkonflikt und israelbezogener Antisemitismus
Antisemitismus, Rassismus und instrumentelle Bezugnahmen
Mit: AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und KOAS – Kompetenzzentrum für
antisemitismuskritische Forschung und Bildung
AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und KOAS – Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Forschung und Bildung
Termin: 28. Oktober bis 29. Oktober 2026, 11:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Jugendherberge in Meppen, Helter Damm 1, Meppen
10. November bis 11. November 2026: Präsenztermin: „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
Heterogenität im Lernraum: Antisemitismus und Rassismus in der Bildungsarbeit
Antisemitismus auf TikTok, Instagram und Co.
Intervention bei antisemitischen Äußerungen
Pädagogische Anregungen für antisemitismuskritische Bildungsarbeit
Transfer in die eigene Praxis
Mit: AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und Bildungsstätte Anne Frank
Termin: 10. November bis 11. November 2026, 11:00 bis 16:30 Uhr
Ort: moveINN in Nordhorn, Am Sportpark 9, Nordhorn
Termine: 7. Oktober bis 11. November 2026
Ort: Meppen / Nordhorn / Online
Veranstalter: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen
September 2026
Podiumsdiksussion: „Angriff von Rechtsaußen: Rechte Vereinnahmungsversuche im Amateur:innensport"
Rechte Akteurinnen und Akteure versuchen immer wieder, den Amateur- und Breitensport für ihre eigenen politischen Zwecke zu nutzen. Dabei bedienen sie sich unterschiedlicher Mittel: von der gezielten Verwendung bestimmter Symbole und sprachlicher Codes über die direkte Ansprache von Sportlerinnen und Sportler bis hin zur Nutzung öffentlicher Sporteinrichtungen, etwa für Kampfsporttrainings. Solche Strategien sind zunächst subtil und können unauffällig wirken. Oft bleiben sie in vielen Vereinen lange unbemerkt.
In dieser Podiumsdiskussion steht die Analyse entsprechender Vereinnahmungsstrategien im Mittelpunkt. Es soll außerdem beleuchtet werden, wie Vereine und Sportanlagen sich wehrhaft zeigen können. Auch die Realität derjenigen, die Ziele rechtsextremer Angriffe werden, soll in den Blick genommen werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sensibilität für politische Instrumentalisierung im Sport zu erhöhen und konkrete Ansätze zu vermitteln, wie Sportvereine ihre wichtige Rolle als Orte demokratischer Teilhabe und gesellschaftlicher Bildung aktiv wahrnehmen können.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen sowie den Anmeldungslink finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 16. September 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Vortrag: „Wenn Rechtsextreme regieren. Deutschland 2033. Ein Szenario“
Ein Szenario: Deutschland steht im Jahr 2033 100 Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten vor einer Bundestagswahl – und eine rechtsextreme Partei geht als Siegerin hervor. Dabei kam der Zusammenbruch leiser, als viele dachten: ohne revolutionäre Gewalt, ohne fanatisierte Massen – nur durch Verwaltung, Paragrafen und eine politisierte Justiz. Von dieser Vision erzählt Justus Bender, stellvertretender Leiter des Politikressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Weiter Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 17. September 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung und Evangelische Stadtakademie München
Fachtag: „„Nicht nur 2. Reihe(?) - Frauen im Rechtsextremismus"
In rechtsextremen Ideologien spielen Geschlechterbilder eine zentrale Rolle. Frauen werden dabei häufig auf traditionelle Rollen als Mütter, Ehefrauen und Bewahrerinnen einer vermeintlich „natürlichen Ordnung“ festgelegt. Diese Vorstellungen verbinden sich mit einem autoritären Gesellschaftsverständnis, in dem Familie, Herkunft und „Gemeinschaft“ klar hierarchisch und ethnisch definiert werden. Gleichstellungspolitik, feministische Bewegungen und geschlechtliche Vielfalt gelten in diesen Narrativen als Bedrohung dieser Ordnung.
Besonders deutlich werden diese Geschlechterbilder in digitalen Räumen. Über soziale Medien werden traditionelle Weiblichkeits- und Familienvorstellungen ästhetisch aufbereitet, verbreitet und in alltägliche Inhalte übersetzt. Dadurch verschränken sich Online-Kommunikation, Lifestyle-Elemente und politische Botschaften zunehmend miteinander und erreichen neue Zielgruppen.
Gleichzeitig zeigt sich ein Spannungsverhältnis innerhalb rechtsextremer Milieus: Trotz der Betonung traditioneller Rollen sind Frauen keineswegs nur passive Figuren. Sie treten als Aktivistinnen, Organisatorinnen und Multiplikatorinnen auf und tragen aktiv zur Verbreitung und Stabilisierung entsprechender Ideologien bei – auch über digitale Plattformen.
Vor diesem Hintergrund lädt der Fachtag dazu ein, die Bedeutung von Frauenbildern im Rechtsextremismus genauer zu betrachten. Welche Funktionen erfüllen traditionelle Weiblichkeitsvorstellungen in extrem rechten Ideologien? Wie wirken sie sowohl offline als auch in digitalen Räumen? Und welche Rolle spielen sie für die Stabilisierung und Weitergabe rechtsextremer Weltbilder?
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen und den Anmeldungslink finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 18. September 2026, 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung
Werkstatt: „Neue Zugänge schaffen: Werkstattreihe für die Arbeit mit schwer erreichbaren Zielgruppen“
Die Werkstatt bietet einen geschützten Raum für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, um gemeinsam neue, niedrigschwellige und lebensweltorientierte Zugänge zu bislang schwer erreichbaren Zielgruppen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Austausch über Praxiserfahrungen, das Identifizieren bestehender Leerstellen sowie das Kennenlernen bewährter Ansätze, unter anderem mit Blick auf Zielgruppen wie Angehörige von radikalisierten Jugendlichen, Menschen mit Sprachbarrieren oder Menschen ohne akademischen Abschluss.
Die Erfahrungen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Phänomenbereichen werden mit externer Expertise gebündelt. Ziel ist es, wirksame Ansprachen zu entwickeln und den Zugang zu bislang wenig erreichten und marginalisierten Zielgruppen nachhaltig zu verbessern.
Leitung:
Melanie Hudler (Projektmitarbeiterin bei dist[ex] / IZRD e.V.)
Dr. Sarah Pohl (Leitung ZEBRA/BW – Zentrale Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen Baden‑Württemberg)
Zielgruppe: Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit aus unterschiedlichen Phänomenbereichen
Anmeldungen bitte an: E-Mail Link: distex@izrd.de (Melanie Hudler) richten.
Mehr Informationen über die Werkstatt finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 22. September 2026, 9:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Lesung: „Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“
Wie dem gegenwärtigen Rechtsruck in der Gesellschaft begegnet werden kann, darüber schreibt der Autor und Politiker Marcel Hopp in seinem Sachbuch „Was geht mich das an? Warum wir den Rechtsruck nur gemeinsam stoppen können“. Er teilt seine Ideen, was dieser Entwicklung im eigenen Kiez, im eigenen Sozialraum, in der eigenen Kommune entgegengesetzt werden kann und wie auch die Landes- und Kommunalpolitik vor Ort einen entscheidenden Beitrag leisten kann, um extrem rechte Kräfte zurückzudrängen und rechtspopulistischen Diskursen wirksam entgegenzutreten.
Marcel Hopp ist Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin sowie Lehrer und Influencer.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Infos sowie den Anmeldungslinks finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 23. September 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Stuttgart
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Fachtag: „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
Die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit im Kontext von extrem rechter, religiös begründeter, verschwörungsideologischer oder weltanschaulicher Radikalisierung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen politisch-gesellschaftlichen Anrufungen, Sicherheit zu gewährleisten, und dem fachlichen Erfordernis, Unsicherheit zuzulassen und mit ihr konstruktiv umzugehen.
Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ lädt Fachkräfte aus zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen und staatlichen Aussteigerinnen- bzw. Aussteigerprogrammen, aus Sicherheitsbehörden und Justiz sowie aus Sozialer Arbeit und Geistes- und Sozialwissenschaft dazu ein, dieses und komplementäre Spannungsfelder zu reflektieren. Ausgerichtet wird die Veranstaltung durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und Legato im Rahmen des Verbundprojekts dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmelden können Sie sich bis zum 11. September 2026 Externer Link: hier.
Termin: 23. bis 24. September 2026
Ort: Bielefeld
Veranstalter: Dist[ex] und Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld
Lesung: „Wutbürger.exe - ein Report aus der Rage-Republik"
Hannes Kreschel reist quer durch Deutschland: von ostdeutschen Dörfern bis in westdeutsche Kleinstädte, in Wohnzimmer voller Misstrauen und auf Demonstrationen voller Zorn. Er spricht mit Reichsbürgern, Querdenkerinnen, AfD-Wählern und jenen, die einfach nur noch wütend sind. Dabei sucht er Antworten auf eine Frage, die ihn seit Jahren begleitet: Warum radikalisieren sich immer mehr Menschen – und was macht das mit uns als Gesellschaft? In seinem Buch schreibt der Autor über Entfremdung und Angst, über Sehnsucht nach Halt – und über die Frage, ob der Dialog noch gerettet werden kann, bevor er endgültig verloren geht.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Für weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung klicken Sie Externer Link: hier.
Termin: 24. September 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Halbe
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Vortrag: „Das Christentum und die extreme Rechte"
Das Verhältnis von Christentum und extrem rechter Ideologie ist spannungsreich und hochaktuell. Welche Taktiken wählt die extreme Rechte bei ihren versuchten Brückenschlägen in christliche Kreise? Welche kritischen Themenfelder lassen sich identifizieren? Vortrag mit anschließender Diskussion über gegenwärtige Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit extrem rechten Strömungen. Referent Dr. Hans-Ulrich Probst arbeitet im Bereich der Praktischen Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen zur Verbindung von Christentum und Rechtsextremismus.
Der Vortrag richtet sich an alle, die an dem Thema interessiert sind. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Mehr Informationen über die Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: info@akademie.ekir.de
Termin: 24. September 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Bonn
Veranstalter: Evangelische Akademie im Rheinland
Online-Fortbildung: „Medienbildung und Radikalisierungsprävention: Digitale Ansätze für die Praxis in Strafvollzug und in der Bewährungshilfe“
Digitale Medien, soziale Netzwerke und Online-Kommunikationsräume spielen eine zunehmend zentrale Rolle in Radikalisierungsprozessen junger Menschen, auch im Kontext von Straffälligkeit. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Medienkompetenz und digitale Mündigkeit als Schutzfaktoren wirken können und welche praktischen Ansatzpunkte sich daraus für die Arbeit im Strafvollzug und in der Bewährungshilfe ergeben.
Auf Basis aktueller Forschung, unter anderem eigener qualitativer Interviews mit inhaftierten und haftentlassenen Personen mit extremistischem Hintergrund, stellt der Referent Steven Avanzato-Driesner Befunde zur Rolle von Medienbildung in individuellen Radikalisierungs- und Distanzierungsbiografien vor. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Theorie, sondern der Transfer in die pädagogische und präventive Praxis: Welche Anknüpfungspunkte bieten digitale Ansätze für die tägliche Arbeit mit jungen Inhaftierten oder Probandinnen und Probanden der Bewährungshilfe? Wo liegen Grenzen und Herausforderungen?
Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung bewusst Raum für kollegialen Austausch. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen aus ihrer Praxis einzubringen und gemeinsam zu diskutieren.
Dr. phil. Steven Avanzato-Driesner ist Polizeioberkommissar beim LKA Berlin (Zentralstelle für Prävention), Lehrbeauftragter für Kriminologie an der HWR Berlin sowie Demokratie- und Medienpädagoge mit den Forschungsschwerpunkten Medienbildung, digitale Mündigkeit und Radikalisierungsprävention.
Anmeldungen zur Online-Fortbildung richten Sie bitte unter kurzer Nennung Ihres beruflichen Hintergrundes und ggf. Ihres spezifischen thematischen Anliegens an: E-Mail Link: hallo@ag-strafvollzug-und-bewaehrungshilfe.de
Für weitere Informationen zu der Veranstaltung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 28. September 2026, 12:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: AG Strafvollzug und Bewährungshilfe
Tagung: „Demokratieschutz durch Verbote? Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen gegen die extreme Rechte"
Zwischen Vereins- und Parteiverboten, strafrechtlicher Verfolgung, nachrichtendienstlicher Beobachtung und zivilgesellschaftlichem Engagement stellt sich die Frage, welche Instrumente tatsächlich zum Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung beitragen, wo ihre rechtlichen Grenzen liegen und welche Wirkungen sie entfalten. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Abschlusstagung des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundforschungsprojekts „VerRexVer – Zur Wirkung von Verboten gegen rechtsextreme Vereinigungen“.
Den Auftakt bildet am Vorabend eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Frage »Parteiverbot – Schutz für die Demokratie?«. Im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung werden anschließend in zwei Keynotes und vier thematischen Panels unterschiedliche Perspektiven auf den Demokratieschutz diskutiert. Die Beiträge reichen von der Rolle der Zivilgesellschaft über Vereins- und Parteiverbote als Instrumente der wehrhaften Demokratie bis hin zur Verantwortung demokratischer Institutionen sowie zu strafrechtlichen und weiteren staatlichen Handlungsoptionen im Umgang mit der extremen Rechten. Ziel der Tagung ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zusammenzuführen und den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Behörden zu fördern.
Weitere Details zu der Veranstaltung sowie das Programm finden Sie Externer Link: hier.
Anmeldung bis 13. September 2026 per E-Mail an: E-Mail Link: konferenz2026@hwr-berlin.de.
Termin: 28. und 29. September 2026, 17:30 bis 19:45 Uhr (1. Tag), 900 bis 16:30 Uhr (2. Tag) Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Hochschule für Wirtschaft und Recht und Hochschule Düsseldorf
Fachgespräch: „Evangelikale Rechte und islamistischer Extremismus in Deutschland und im Land Bremen“
Evangelikale Rechte und islamistische Extremisten weisen ideologisch erhebliche Schnittmengen auf. Beide Strömungen eint das Festhalten an starren Geschlechterrollen sowie die Bekämpfung von LGBTIQ-Rechten. Ihre Bestrebungen sind oft missionarisch geprägt, gesellschaftspolitisch erzkonservativ bis extremistisch und zielen auf den Entwurf streng autoritärer, religiös dominierter Gegenentwürfe ab. Im Rahmen des Fachgesprächs beleuchten die Veranstaltenden diese ideologischen Parallelen und deren Einfluss.
Referenten sind der Publizist und Autor Lucius Teidelbaum sowie die Fach- und Beratungsstelle ADERO.
Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 29. September 2026, 18:00 bis 20:15 Uhr
Ort: Bremen
Veranstalter: Demokratiezentrum Land Bremen
Online-Vortrag: „Junge Menschen wirksam vor Radikalisierung schützen“
Radikalisierung ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess – und dieser lässt sich beeinflussen, wenn der Ansatz richtig ist.
Neben theoretischen Grundlagen wird im Vortrag die neue, vom Landespräventionsrat zusammen mit der Universität Jena entwickelte, Methode CTC-RP („Communities that care“) vorgestellt. Sie liefert praxisorientierte Hinweise für Maßnahmen zur Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention bei jungen Menschen, noch bevor sich extremistische Einstellungen und Handlungen verfestigen.
Vorgestellt wird außerdem ein „Praxispaket“, mit dessen Hilfe z . B. Kommunen und andere Präventionsakteure Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen in die Praxis umsetzen können.
Mehr Informationen über die Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 30. September 2026, 16:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Bündnis „Niedersachsen packt an“
Infoabend mit Podiumsdiskussion: „Nicht allein gegen Rechts"
Der Infoabend von BackUp NRW und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus lädt zu einem Gespräch darüber ein, wie Menschen sich gegen Rechtsextremismus engagieren können, und welche Herausforderungen der Rechtsextremismus im Siegerland aktuell für die demokratische Zivilgesellschaft darstellt. Außerdem wird vorgestellt, wohin sich Menschen wenden können, die rechte Gewalt erlebt haben. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere Betroffene von Diskriminierung und rechter Gewalt sowie alle Menschen, die sich ehren- oder hauptamtlich gegen ‚Rechts‘ engagieren.
Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungsdetails finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 30. September 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Siegen
Veranstalter: Mobile Beratung Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg und BackUp-NRW
Vortrag: „Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute"
Die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung changierten zwischen nationaler Euphorie und Ernüchterung. Sie waren auch Jahre entgrenzter rechtsextremer Gewalt, für die Städtenamen wie Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen zur Chiffre geworden sind.
Der Historiker Pablo Schmelzer verfolgt in seinem Vortrag die gesellschaftlichen Debatten um das erodierende staatliche Gewaltmonopol, um die damalige Allgegenwart brennender Geflüchtetenunterkünfte, patrouillierende rechtsextreme Bürgerwehren und darum, wie migrantische Communities sich schützten. Sein Interesse gilt dem Zusammenhang von öffentlichen Debatten und Gewalt. Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Léonie de Jonge legt in einem anschließenden Impuls aus internationaler Perspektive den Fokus auf aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten in Europa und deren Einfluss auf Politik, Gesellschaft und öffentliche Debatten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 28. September 2026. Weitere Informationen, das Programm sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 30. September 2026
Ort: Hybrid: Stuttgart/online
Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen
Buchvorstellung: „Extremwetterlagen"
2024 startete ein literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten und bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften.
Alexander Leistner von der Universität Leipzig stellt das Buch mit dem Titel „Extremwetterlagen“, das die vier Autorinnen bzw. Autoren geschrieben haben, vor.
Für weitere Informationen zu der Veranstaltung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 30. September 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Mainz
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Oktober 2026
Seminar mit Führung: „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal. Rassismus und NSU-Terror in der Schule thematisieren"
Die Führung durch die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal“ thematisiert den NSU-Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße und den gesellschaftlichen Umgang mit rassistischer Gewalt. Dabei wird über die Perspektiven der Betroffenen, Erinnerungskultur sowie die Frage gesprochen, wie Rassismus und Rechtsterrorismus im Unterricht behandelt werden können. Ergänzend werden Anregungen für die pädagogische Praxis gegeben.
Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Lehrerinnen als außerschulischer Lern- und Erinnerungsort entwickelt. Sie eignet sich besonders für die Fächer Geschichte, Sozialwissenschaften, Deutsch, Ethik, Religion, Kunst und Philosophie sowie für Pädagoginnen und Pädagogen an Grundschulen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Für weitere Informationen sowie für die Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 1. Oktober 2026, 13:30 bis 16:45 Uhr
Ort: Köln
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW
Deutsch-kanadischer virtueller Fachdialog zum Thema „Disengagement und Ausstieg aus gewalttätigem Extremismus“
Am 6. Oktober 2026 bringt das Interdisziplinäre Zentrum zur Prävention von Radikalisierung und zur Förderung der Demokratie (IZRD e.V.) Fachkräfte und Expertinnen bzw. Experten aus Deutschland und Kanada zu einem virtuellen Fachaustausch zusammen. Die Veranstaltung wird im Rahmen des gemeinsamen Projekts „dist[ex] – Aufbau eines Netzwerks für Entfremdungs- und Ausstiegsarbeit“ in Zusammenarbeit mit dem Canadian Practitioners Network for the Prevention of Extremist Violence (CPN-PREV) organisiert.
Das Programm umfasst Fachbeiträge zu Methoden der Entkopplung und Ausstiegsarbeit, die in beiden Ländern zum Einsatz kommen, moderierte Diskussionen in Breakout-Räumen zu neuen Herausforderungen bei verschiedenen Formen des Extremismus sowie Präsentationen praktischer Instrumente und Ressourcen für Fachkräfte im Bereich P/CVE. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und andere Fachleute, die im Bereich der Entfremdungs- und Ausstiegsarbeit tätig sind.
Die Veranstaltung findet auf englisch statt. Sie ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, sobald die Anmeldung beginnt, melden Sie sich Externer Link: hier an.
Termin: 6. Oktober, ab 16:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: dist[ex]
Seminar: „Zivilcourage stärken - Extremismus wirksam vorbeugen"
Das Seminar vermittelt sozialpsychologische Grundlagen und zeigt, welche Faktoren Menschen dazu bewegen, aktiv zu handeln, und wie positive soziale Normen sowie gemeinsame Werte demokratische Haltungen stärken. Es soll ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung einzusetzen, um extremistischen Ideologien den Nährboden zu entziehen.
Neben wissenschaftlichen Hintergründen erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse, wie Zivilcourage im Alltag, in Schulen, Vereinen oder im beruflichen Umfeld gefördert werden kann. Ziel ist es, eine Kultur des Hinsehens zu stärken. Es wird auch Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion geben.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW und Kommunales Integrationszentrum Kreis Heinsberg
Workshop: „Umgang mit extremistischen Aussagen im pädagogischen Raum“
Der Workshop dient als Handlungsempfehlung an Fachkräfte, Lehrerinnen bzw. Lehrer und Pädagoginnen bzw. Pädagogen im Kontext Schule im Umgang mit menschenverachtenden Positionen in Bezug auf extremistische Ereignisse. Die Teilnehmenden werden mit Anregungen unterstützt, in benannten Situationen bedacht und umsichtig zu agieren und zugleich dazu ermutigt, Gespräche über komplexe Themen mit Schülerinnen bzw. Schülern zu führen.
Damit die gut gemeinte Absicht dieser Gespräche nicht verloren geht und die gegenteilige Wirkung zur Folge hat, werden Themenfelder wie Diskriminierung, Rassismus und antimuslimischer Rassismus und Islamismus mitbehandelt, sodass die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer sprachfähig(er) werden.
Der Workshop ist kostenlos. Mehr Informationen sowie Anmeldungsdetails zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 15. Oktober 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
bpb-BarCamp 2026: „Gesellschaft unter Druck – Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern“
Soziale Ungleichheit und Radikalisierung hängen oft enger zusammen, als es auf den ersten Blick scheint. Aktuelle Forschung zeigt: Nicht Ungleichheit allein führt zu Radikalisierung, sondern vor allem das Gefühl von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und fehlender politischer oder sozialer Teilhabe.
Dabei geht es um mehr als Einkommensunterschiede. Auch ungleiche Chancen auf gute Bildung, sichere Arbeit, politische Mitbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung spielen eine Rolle – etwa in benachteiligten Stadtteilen, prekären Beschäftigungsverhältnissen oder wenn politische Beschlüsse als fern der eigenen Lebensrealität wahrgenommen werden. Radikalisierung wurzelt in gesellschaftlichen Verhältnissen und sollte daher auch als gesellschaftlicher Prozess verstanden werden und nicht als individuelle Entscheidung.
Das Barcamp der bpb bringt jährlich Fachkräfte aus politischer Bildung, Sicherheitsbehörden, Politik und Wissenschaft zusammen, um Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Radikalisierungsdynamiken zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und die Frage, wie Radikalisierung frühzeitig erkannt und verhindert werden kann.
Gemeinsam werden in diesem Jahr unter anderem diese Themen diskutiert:
Wie soziale Ungleichheit Radikalisierungsprozesse beeinflusst
Welche Schutzfaktoren Menschen widerstandsfähiger machen
Welche Rolle politische Bildung, Prävention und Sicherheitsbehörden dabei spielen
Ziel ist ein offener Austausch auf Augenhöhe, bei dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue, praxisnahe Ansätze für Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt entwickelt werden können.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmeldefrist ist der 14. September 2026.
Termin: 15. bis 16. Oktober 2026, ab 10:00 Uhr
Ort: Köln
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung
Fachtag: „PERSIST – Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, Rehabilitation und Sozialen Integration von Kindern aus extremistischen Familienstrukturen“
Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Sicherheitsbehörden, Beratung, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und teilt zentrale Befunde aus drei Jahren qualitativer Forschung, datengestützter Modellentwicklung und operativer Fallarbeit zu den Themen:
Entwicklung und langfristige Bedürfnisse von Kindern aus Familien mit Extremismusbezügen
Kinderschutz und familiäre Integration im Spannungsfeld von Ideologien und Loyalitätskonflikten
Erreichbarkeiten von Prävention vs. Stigmatisierung: legitime Interventions- und Unterstützungsgrundlagen
nachhaltige Handlungsmöglichkeiten und Kooperationsfähigkeiten von zivilgesellschaftlichen und behördlichen Institutionen
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2026.
Termin: 28. Oktober 2026, 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Kassel
Veranstalter: Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention im Land Bremen
Vortrag: „Die Entstehungsbedingungen des NSU-Komplex"
In dem Vortrag stellt die Historikerin Leonie Dellen zentrale Ergebnisse ihres Forschungsprojekts zur Jugendsozialarbeit in Jena während der Wende- und Transformationszeit vor. Im Fokus stehen die Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt und die Frage, welche Erfahrungen im Konzept der damaligen Jugendarbeit häufig unberücksichtigt blieben. Der Vortrag beleuchtet die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sich das spätere NSU-Kerntrio in einem Jenaer Jugendclub organisieren und radikalisieren konnte, und diskutiert die Folgen für von rechter Gewalt betroffene Menschen. Aus den historischen Erkenntnissen werden Impulse für eine rassismuskritische und demokratiestärkende Soziale Arbeit entwickelt, die Fachkräfte bei aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Rechtsextremismus unterstützen können.
Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch Interessierten und ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 29. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Ratzeburg
Veranstalter: Miteinander e.V.
November 2026
Landesdemokratiekonferenz 2026: „Präventionspraxis im digitalen Wandel“
Unter dem Titel „Präventionspraxis im digitalen Wandel“ widmet sich die diesjährige Landesdemokratiekonferenz den veränderten Anforderungen an die Präventionsarbeit gegen menschen- und demokratiefeindliche Ideologien im Kontext der digitalen Transformation.
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention, Intervention und die Unterstützung Betroffener, stellen die Praxisarbeit jedoch zugleich vor neue Herausforderungen.
Ziel der Konferenz ist es daher, innovative Ansätze im digitalen Raum sichtbar zu machen, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für die Weiterentwicklung der Präventionsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu setzen.
Im Zentrum stehen unter anderem folgende Fragen:
Wie verändert der digitale Wandel die Anforderungen an Präventionsarbeit?
Wie lassen sich Menschen in digitalen Lebenswelten wirksamer erreichen?
Welche Chancen und Grenzen bietet Präventionsarbeit im digitalen Raum?
Begleitend zur Konferenz findet eine Trägermesse statt, auf der sich zivilgesellschaftliche und staatliche Akteurinnen bzw. Akteure aus Nordrhein-Westfalen präsentieren und zum Austausch einladen.
Die Landesdemokratiekonferenz wird vom Demokratiezentrum NRW im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ veranstaltet.
Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. November 2026
Ort: Düsseldorf
Veranstalter: Demokratiezentrum NRW
Seminar: „Zwischen Freizeit und Ideologie: Die Erlebniswelt Rechtsextremismus"
Das Seminar bietet einen Einblick in die „Erlebniswelt Rechtsextremismus“. Wie versucht die rechtsextremistische Szene insbesondere junge Menschen anzusprechen? Welche Medien, Musik und Freizeitangebote werden genutzt, um Ideologien zu verbreiten? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Strategien und Angebote der Szene sowie über das rechtsextremistische Parteienspektrum und verschiedene Randbereiche. Anhand von Beispielen aus Alltag, Medien und Freizeit wird gezeigt, wie subtil und vielfältig die Ansprache erfolgt.
Im Anschluss gibt es ausreichend Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch, um das Gelernte zu vertiefen und die Inhalte praxisnah zu reflektieren. Das Seminar vermittelt Wissen sowie Verständnis für die Hintergründe rechtsextremistischer Ideologien und ihre Wirkung auf unterschiedliche Altersgruppen.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 10. November 2026, 14:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Mönchengladbach
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW
Tagung: „Katholische Kirche und die radikale Rechte - Transnationale Netzwerke und Diskurse"
Die Tagung beleuchtet, wie transnationale Netzwerke der radikalen Rechten das Christentum ideologisch nutzen und welche Herausforderungen sich daraus für Kirche, Gesellschaft und Menschenrechte ergeben. Einerseits bemühen sich die Akteurinnen und Akteure der Neuen Rechten, ihre ausgrenzende Ideologie christlich zu grundieren, während gleichzeitig auch innerhalb katholischer Kontexte einige Gruppen die Nähe zur radikalen Rechten suchen. So verbinden sich adlige Milieus, „Christfluencer“ sowie politische Akteurinnen und Akteure zu einem weltweiten Netzwerk, das durch gemeinsame Narrative, digitale Medien und weitgehend geteilte Menschen- und Familienbilder zusammengehalten wird. In Vorträgen und Workshops werden daher unter anderem folgende Fragen thematisiert: Wie funktionieren diese transnationalen Netzwerke - und welche Herausforderungen entstehen daraus für Kirche und Gesellschaft? Wo genau liegen die menschenrechtlichen, kirchlichen und theologischen Konfliktfelder?
Die Tagung richtet sich an Mitarbeitende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte aus Kirche und Gesellschaft. Das Programm der Tagung sowie weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier. Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2026.
Termin: 12. November 2026, 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: München
Veranstalter: Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
Vortrag: „Vorstellung des MIA Berichts 2025: Antiziganismus in Bayern"
Der Vortrag zum Thema „Antiziganismus in Bayern“ stellt die Ergebnisse des neuen Jahresberichts der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Bayern vor. Die Folgen von Ausgrenzung und antiziganistischer Diskriminierung für die Betroffenen sowie mögliche Gegenmaßnahmen werden durch die Erfahrungen der im bayerischen Landesverband der deutschen Sinti und Roma angesiedelten communitybasierten Antidiskriminierungsberatung dargestellt.
Referenten sind der wissenschaftlicher Mitarbeiter Thomas Höhne sowie Michelle Berger von der Antidiskriminierungsberatung des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern.
Nähere Informationen zu dem Vortrag erfahren Sie Externer Link: hier.
Termin: 16. November 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
Webtalk: „rans:fair talk 3 | Extremismus und Prävention im Gaming“
Seit dem rechtsextremen Anschlag in Christchurch (Neuseeland) im Jahr 2019, bei dem der Täter zahlreiche Bezüge zu digitalen Spielen und Gaming-Kulturen hergestellt hat, steht extremistische Einflussnahme in Gaming-Räumen verstärkt im Fokus der Radikalisierungsforschung und Präventionsarbeit. Inzwischen ist klar: Extremistische Aktivitäten mit Gaming-Bezug sind vielfältig und umfassen neben der Produktion von Propaganda-Spielen zahlreiche weitere Dimensionen. Der Webtalk mit Dr. Linda Schlegel stellt diese verschiedenen Arten extremistischer Aktivitäten im Gaming-Bereich vor und erläutert außerdem bisherige Erkenntnisse zu Präventions- und Interventionsansätzen mit Gaming-Bezug.
Dr. Linda Schlegel ist PostDoc und Co-Leiterin des RadiGaMe Projektes (Radikalisierung auf Gaming Plattformen und Messenger Diensten) am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Sie ist Gründungsmitglied des Extremism and Gaming Research Networks (EGRN) und forscht vornehmlich zu Online-Radikalisierung, extremistischer Einflussnahme in digitalen Gaming-Räumen und Narrativkampagnen.
Für weitere Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 18. November 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
WelEx-Fachtag: „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“
Der Fachtag bringt Fachkräfte aus Jugendhilfe, Verwaltung, Prävention, Wissenschaft und Politik zusammen und bietet:
fachliche Inputs zu aktuellen Entwicklungen
praxisnahe Workshops mit Fallbeispielen
Austausch und Vernetzung
Podiumsdiskussion zu strukturellen Herausforderungen
Zertifikatsübergabe für Absolventinnen und Absolventen der WelEx-Qualifizierung
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 19. November 2026, 10:30 - 16:30 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung
dist[ex]-Community Event 2026: „Under Pressure. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit für eine wehrhafte Demokratie“
Der Veranstalter möchte auf dieser Veranstaltung gemeinsam mit den Teilnehmenden auf aktuelle Herausforderungen, Perspektiven und Zukunftsfragen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit blicken.
Im Mittelpunkt stehen zwei Tage des Austauschs, der Vernetzung und fachlichen Diskussionen. Geplant sind unter anderem eine zentrale Diskussion zu den Rahmenbedingungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, interaktive Formate zur Zusammenarbeit sowie gemeinsame Arbeitsphasen zu aktuellen Fragestellungen aus Praxis, Forschung und Politik. Der Fokus liegt dabei auf dem gegenseitigen Lernen, der Weiterentwicklung des Handlungsfeldes und der Stärkung bestehender Netzwerke.
Das Community Event richtet sich an Fachkräfte aus dem Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.
Mehr Informationen über die Veranstaltung und zum Anmeldeprozess finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 24. und 25. November 2026
Ort: Berlin
Veranstalter: dist[ex]
Dezember 2026
Workshop: „Türkischer Ultranationalismus in Deutschland“
Was steckt hinter der sogenannten „Ülkücü-Bewegung“? Der Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren und gibt einen kompakten Einblick in Ideologie, Strukturen und Erscheinungsformen der Bewegung in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten „Türkisch-Islamischen Synthese“ sowie auf der Entwicklung der Bewegung von Gewalt und Terror bis in die 1990er Jahre hin zu einem späteren Strategiewechsel in Richtung „legalistischer Islamismus“.
Der Blick richtet sich dabei auch auf aktuelle Entwicklungen, zentrale Symboliken von Anhängerinnen bzw. Anhängern und das Verhältnis der „Ülkücü-Bewegung“ zu „deutschem“ Rechtsextremismus. Gemeinsam werden Ansätze und Möglichkeiten der Prävention besprochen.
Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungsdetails finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 3. Dezember 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
Seminar: „Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur"
Rechtsextreme Akteurinnen und Akteure versuchen, Geschichte umzudeuten und die Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah anzugreifen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, warum solche Angriffe auf Gedenken und historische Verantwortung nicht zufällig sind, sondern Teil einer politischen Strategie. Gemeinsam werden solche Deutungskämpfe, ihre Ziele und Narrative analysiert und es wird diskutiert, wie politische Bildung demokratische Erinnerungskultur verteidigen kann.
Den Kurs leitet Niklas Fischer-Miyakis, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch Interessierten. Weitere Informationen erhalten Sie Externer Link: hier.
Termin: 4. bis 6. Dezember 2026, 18:45 Uhr (1. Tag) bis 12:30 Uhr (3. Tag)
Ort: Kochel am See
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie
März 2027
MOTRA-Konferenz: „Extremismus/Radikalisierung/Prävention“
Welchen Beitrag leisten Kunst und Kultur für eine widerstandsfähige, extremismusresiliente Demokratie? Und inwieweit besteht die Gefahr, dass der Kulturbereich durch extremistische Bewegungen instrumentalisiert wird?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich das MOTRA-Forum „Kunst als demokratische Praxis?“ im Rahmen der motra-k #27. Ziel ist es, einen Impuls für die Erweiterung des Forschungsfokus auf Extremismus- und Radikalisierungsphänomene zu setzen. Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Praxis wird diskutiert, welches Potenzial künstlerische Ausdrucksformen im Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und weiteren Formen extremistischer Ideologien entfalten können.
Die Veranstaltung ist Teil der MOTRA-Konferenz 2027, die am 3. und 4. März 2027 in Wiesbaden stattfindet. Neben dem MOTRA-Forum umfasst das Konferenzprogramm wissenschaftliche Panels, Posterpräsentationen sowie Einblicke in die aktuelle MOTRA-Forschung.
Der Veranstalter lädt Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, Praktikerinnen bzw. Praktiker sowie Akterinnen bzw. Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft ein, die motra-k #27 mit eigenen Beiträgen zu gestalten. Eingereicht werden können Vorträge, Panels, Poster sowie weitere geeignete Beitragsformate. Abstracts werden bis zum 30. September 2026 entgegengenommen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Programmübersicht sind Externer Link: hier verfügbar.
Termin: 3. und 4. März 2027
Ort: Wiesbaden
Veranstalter: MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
Mai 2027
32. Deutscher Präventionstag: „Vulnerabilität und Prävention“
Der 32. Deutsche Präventionstag steht unter dem Schwerpunktthema „Vulnerabilität und Prävention“ und widmet sich ganz umfassend der Frage, wo Prävention in Bezug auf unterschiedlichste besonders betroffene oder schutzbedürftige Gruppen derzeit steht, welche (auch strukturellen) Hürden abgebaut werden müssen und wie Prävention inklusiver, zugänglicher und wirksamer gestaltet werden kann. Alle weiteren Themen aus dem weiten Feld der Prävention sind ebenso Gegenstand des Fachkongresses. Der Veranstalter freut sich auf entsprechende Bewerbungen. Das Bewerbungsportal wird vom 1. Oktober bis zum 15. Dezember 2026 freigeschaltet sein.
Im Rahmen des Kongresses wird der Deutsche Präventionspreis 2027 vergeben. Er bezieht sich auf präventive Arbeiten aller Art, die sich mit dem Schwerpunktthema „Vulnerabilität und Prävention“ beschäftigen. Bewerbungen und Vorschläge können vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden.
Das Schwerpunktthema wird im Vorfeld des Kongresses wissenschaftlich aufbereitet und im Frühjahr 2027 als wissenschaftliche Begleitschrift sowie mit einem Kurzvideo vorgestellt werden. Die Koordination erfolgt durch Prof. Gina Rosa Wollinger.
Aktuelle Informationen werden Externer Link: hier veröffentlicht und kontinuierlich ergänzt.
Termin: 24. bis 25. Mai 2027
Ort: Hannover
Veranstalter: DPT – Deutscher Präventionstag