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Regelmäßige Angebote und mehrtägige Veranstaltungen
- Interner Link: Online-Sicherheitssprechstunde
Regelmäßiges Angebot, nächster Termin: 14. Oktober 2026, Online
Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention
- Interner Link: Online-Angebot: „Vertiefte Fallarbeit für Verteterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit"
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: Online-Angebot: „Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu Weltanschauungs- und Extremismusbeauftragten
Regelmäßiges Angebot, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Fachkräfte-Sprechstunde: „Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention"
Regelmäßiges Angebot, Online
nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: E-Learning-Fortbildung: „Extremistische Einstellungen in der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung - Radikalisierungsprozesse wahrnehmen - einschätzen - handeln“
Regelmäßiges Angebot, Online
Universitätsklinikum Ulm
- Interner Link: Ausstellung: „Rechter Terror in Hessen"
28. September bis 16. Oktober 2026, Alsfeld
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, DGB-Bildungswerk Hessen und VHS Vogelsbergkreis
- Interner Link: Vortrag: „Droht ein neuer ‚Faschismus'?
1. Oktober 2026, Torgau
2. Oktober 2026, Zittau
26. Oktober 2026, Bautzen
27. Oktober 2026, Schkeuditz
28. Oktober 2026, Delitzsch
29. Oktober 2026, Grimma
30. Oktober 2026, Lichtenstein
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Altonaer Vielfaltswochen
5. bis 18. Oktober 2026, Hamburg
Partnerschaft für Demokratie und Vielfalt in Altona
- Interner Link: Fortbildungsreihe: „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
7. Oktober bis 11. November 2026, Nordhorn / Meppen / Online
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen
- Interner Link: Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“
12. Oktober bis 8. Dezember 2026, NRW-weit / Online
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
- Interner Link: Workshop: „Haltung zeigen – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Extremismus und Populismus zur Stärkung demokratischer Werte und Kommunikation“
29. und 30. Oktober 2026, Köln
7. und 8. Dezember 2026 Köln
Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Landeszentrale für politische Bildung NRW und Verfassungsschutz NRW
- Interner Link: Workshop-Reihe: „Radikal höflich“
2. November 2026, Rendsburg
3. November 2026, Rendsburg
15. Dezember 2026, Rendsburg
16. Dezember 2026, Rendsburg
Nordkolleg Rendsburg und Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein
- Interner Link: Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern“
9. November und 7. Dezember 2026, Online
nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
- Interner Link: Online-Zertifikatskurs: „NetzHelden 60+“
17. November bis 26. November 2026, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Seminar: „Die Neue Rechte und die soziale Frage – Wirtschaftspolitik für Alle oder für Wenige?“
30 November bis 4. Dezember 2026, Kochel am See
Georg-von-Vollmar-Akademie
Oktober 2026
- Interner Link: Workshop: „Online-Event: ModSupport 2.0 - Unser neues KI-Tool für Engagierte gegen Hass im Netz"
1. Oktober 2026, Online
Amadeu Antonio Stiftung
- Interner Link: Seminar mit Führung: „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal. Rassismus und NSU-Terror in der Schule thematisieren"
1. Oktober 2026, Köln
DGB Bildungswerk NRW
- Interner Link: Fortbildung: „Kein Idyll. Rechtsextremismus in ländlichen Räumen“
2. bis 4. Oktober 2026, Neu-Anspach
basa e.V.
- Interner Link: Vortrag: „Rechtsextremismus erkennen“
3. Oktober 2026, Binz
Dokumentationszentrum Prora e.V.
- Interner Link: Seminar: „Rechtspopulisten und Rechtsextremisten auf dem Vormarsch? Ausmaß, Ursachen, Gegenstrategien“
5. bis 9. Oktober 2026, Bad Malente-Gremsmühlen
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte und Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein
- Interner Link: Deutsch-kanadischer virtueller Fachaustausch zu Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit
6. Oktober 2026, Dortmund
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen und das Fritz-Henßler-Haus Dortmund
- Interner Link: Fachtagung: „Aktuelle Entwicklungen der Erlebniswelt Rechtsextremismus: Ansätze und Methoden der Präventionspraxis“
6. Oktober 2026, Online
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Veranstaltung: „Orte des Dialogs statt Räume der Angst. Jüdische und antisemitismuskritische Perspektiven auf Hochschulen nach dem 7. Oktober. Eröffnung der Aktionswochen gegen Antisemitismus“
6. Oktober 2026, Dresden
Amadeu Antonio Stiftung, Jüdischen Studierendenunion Deutschland und Technische Universität Dresden
- Interner Link: Vortrag und Diskussion: „Klima & Rechtsextremismus“
6. Oktober 2026, Online
Villa Fohrde
- Interner Link: Fortbildung: „LADS Akademie: Anti-Schwarzer Rassismus“
7. Oktober 2026, Berlin
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Crashkurs: „Umgang mit Polarisierung und Populismus. Wirkungsvolle Strategien und Argumente“
7. Oktober 2026, Online
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
- Interner Link: Vortrag: „Rechtsextremismus unter Mädchen* und jungen Frauen* - Konsequenzen & Handlungsmöglichkeiten für die feministische Mädchen*arbeit“
7. Oktober 2026, Online
Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW und Landesarbeitsgemeinschaft Autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW
- Interner Link: Seminar: „Zivilcourage stärken - Extremismus wirksam vorbeugen"
7. Oktober 2026, Online
DGB Bildungswerk NRW und Kommunales Integrationszentrum Kreis Heinsberg
- Interner Link: Vortrag und Diskussion: „Die Ökonomie des Hasses. Wie Rechte von Trump bis AfD unseren Wohlstand zerstören und wie man ihre Wähler zurückholt"
7. Oktober 2026, Bad Belzig
Friedrich-Ebert-Stiftung und Deutscher Gewerkschaftsbund Westbrandenburg
- Interner Link: Vortrag: „Die Destabilisierung von Institutionen durch die extreme Rechte"
7. Oktober 2026, Online
Evangelische Akademie im Rheinland
- Interner Link: Theateraufführung: „Die ‚NSU-Monologe' - mit anschließender Podiumsdiskussion"
12. Oktober 2026, Weimar
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
- Interner Link: Fortbildung: „Kinder im Fokus von Rechtsextremismus"
14. Oktober 2026, Online
Fachstelle Rechtsextremismus und Familie
- Interner Link: Tagung: „Betroffene schützen, bedrohte Räume stärken. Verantwortung bündeln gegen Hassgewalt“
14. Oktober 2026, Berlin
Amadeu Antonio Stiftung
- Interner Link: Fortbildung: „Dialog im Gegenwind"
14. und 15. Oktober 2026, Berlin
Cultures interactive
- Interner Link: Workshop: „Umgang mit extremistischen Aussagen im pädagogischen Raum“
15. Oktober 2026, Online
Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
- Interner Link: Podiumsdiskussion: „Von ‚Dumme-Jungen-Streichen‘, Bagatellen und Einzeltätern: Zur Wechselwirkung von Strafverfolgung und öffentlicher Einordnung rechter Straftaten“
15. Oktober 2026, Berlin
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: bpb-BarCamp 2026: „Gesellschaft unter Druck – Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern“
15. und 16. Oktober 2026, Köln
Bundeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Tagung: „Bildung, Erziehung und Differenz im (extrem) rechten Gegenwind“
15. und 16. Oktober 2026, Frankfurt am Main
Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
- Interner Link: Workshop: „Die extreme Rechte zwischen Klimawandelleugnung und Klimanationalismus"
21. Oktober 2026, Potsdam
Naturschutzjugend und FARN
- Interner Link: Weiterbildung: „Menschenverachtenden Einstellungen begegnen"
21. bis 23. Oktober 2026, Weimar
Distanz e.V.
- Interner Link: Vortrag: „Rechter Lifestyle - Symbole, Codes und Musik der rechten Szene“ mit anschließendem Konzert
23. Oktober 2026, Sulzbach-Rosenberg
Bündnis gegen Antisemitismus Sulzbach-Rosenberg, PunK e.V. und Flusensieb e.V.
- Interner Link: Podiumsdiskussion: „Unter Druck. Erinnerungskultur im Fokus der radikalen Rechten"
26. Oktober 2026, München
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Bayerische Akademie der Wissenschaften, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
- Interner Link: Workshop: „Zurück in die 1990er? Jugendarbeit in Zeiten rechter Hegemonie“
26. Oktober 2026, Grimma
Kulturbüro Sachsen
- Interner Link: Fachtag: „PERSIST – Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, Rehabilitation und Sozialen Integration von Kindern aus extremistischen Familienstrukturen“
28. Oktober 2026, Kassel
Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention im Land Bremen
- Interner Link: Vortrag: „Wie man Populisten besiegt - Gegen den liberalen Defätismus“
28. Oktober 2026, Online
Domberg-Akademie
- Interner Link: Vortrag: „Die Entstehungsbedingungen des NSU-Komplex“
29. Oktober 2026, Ratzeburg
Miteinander e.V.
- Interner Link: Vortrag: „Die Mobilisierung des Ressentiments - Antisemitismus in der AfD“
29. Oktober 2026, Sulzbach-Rosenberg
Bündnis gegen Antisemitismus Sulzbach-Rosenberg
November 2026
- Interner Link: Workshop: „Kommunikationsstrategien für Demokratie“
2. November 2026, Löbau
Kulturbüro Sachsen und Volkshochschule Dreiländereck
- Interner Link: Workshop: „Verschwörungserzählungen erkennen, Handlungsstrategien entwickeln“
4. November 2026, Berlin
Berliner Landeszentrale für politische Bildung, entschwört. Beratung zu Verschwörungsmythen im persönlichen Umfeld (pad gGmbH) und Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)
- Interner Link: Filmvorführung: „Schau hin! Spuren - Die Opfer des NSU“
4. November 2026, Berlin
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: Landesdemokratiekonferenz 2026: „Präventionspraxis im digitalen Wandel“
6. November 2026, Düsseldorf
Demokratiezentrum NRW
- Interner Link: Seminar: „Zwischen Freizeit und Ideologie. Die Erlebniswelt Rechtsextremismus“
10. November 2026, Mönchengladbach
DGB Bildungswerk NRW
- Interner Link: Vortrag: „Der öffentliche Dienst im Fadenkreuz. Wie Demokratiefeinde Justiz, Polizei, Schule und Verwaltung unterwandern“
11. November 2026, Weißwasser
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und Volkshochschule Dreiländereck
- Interner Link: Fachtag: „Standhalten. Vernetzen. Gestalten. Strategien gegen Rechtsextremismus“
12. November 2026, Online
Kooperationsverbund Rechtsextremismus
- Interner Link: Tagung: „Katholische Kirche und die radikale Rechte - Transnationale Netzwerke und Diskurse“
12. November 2026, München
Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
- Interner Link: Vortrag: „Vorstellung des MIA Berichts 2025: Antiziganismus in Bayern“
16. November 2026, Online
Domberg-Akademie
- Interner Link: Lesung: „Kinder von Hoy"
17. November 2026, Potsdam
Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz
- Interner Link: Webtalk: „trans:fair talk 3 | Extremismus und Prävention im Gaming“
18. November 2026, Online
Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
- Interner Link: WelEx-Fachtag: „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“
19. November 2026, Berlin
Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
- Interner Link: Tagung: „7. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung“
21. November 2026, Ratzeburg
Verein Miteinander leben
- Interner Link: Vortrag: „Ist das schon Extremismus?"
24. November 2026, Löbau
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
- Interner Link: dist[ex]-Community Event 2026: „Under Pressure. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit für eine wehrhafte Demokratie“
24. und 25. November 2026, Berlin
dist[ex]
- Interner Link: Seminar: „Das wird man doch mal sagen dürfen.“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft
28. November, München
NS-Dokumentationszentrum
Dezember 2026
- Interner Link: Workshop: „Türkischer Ultranationalismus in Deutschland“
3. Dezember 2026, Online
Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
- Interner Link: Seminar: „Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur“
4. bis 6. Dezember 2026, Kochel am See
Georg-von-Vollmar-Akademie
März 2027
- Interner Link: MOTRA-Konferenz: „Extremismus/Radikalisierung/Prävention“
3. und 4. März 2027, Wiesbaden
MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
Mai 2027
- Interner Link: 32. Deutscher Präventionstag: „Vulnerabilität und Prävention“
24. und 25. Mai 2027, Hannover
DPT - Deutscher Präventionstag
Regelmäßige Angebote und mehrtägige Veranstaltungen
Online-Sicherheitssprechstunde
Um auf die akuten Bedrohungen von Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft durch rechtsextreme Kampagnen und Angriffe zu reagieren, bietet der Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention monatlich eine Online-Sicherheitssprechstunde an.
Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedrohung durch rechtsextreme Akteurinnen und Akteure zu sensibilisieren und den Austausch der Betroffenen zu fördern. In den Sprechstunden werden Themenschwerpunkte gesetzt und Inputs gegeben, das Wichtigste ist aber der Austausch zwischen den Teilnehmenden.
Das Thema für die nächste Sicherheitssprechstunde wird jeweils auf der Webseite einige Tage vor der Veranstaltung bekanntgegeben. Informationen dazu finden Sie Externer Link: hier.
Termin: Einmal im Monat, 16:00 bis 17:30 Uhr, nächster Termin: 14. Oktober 2026
Ort: Online
Veranstalter: Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention
Online-Angebot: „Vertiefte Fallarbeit für Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit"
Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Angebot, zu dem Sie jederzeit bei Bedarf einsteigen können. Es richtet sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Präventionsarbeit. Im Vorhinein kann zunächst auch bilateral über die Bedarfe und die aktuelle Gruppenkonstellation gesprochen werden.
Es wird in den Terminen Zeit dafür genommen, eine bei Ihnen ratsuchende Person in ihrem Gewordensein besser zu verstehen, biografische Handlungsmotive abzuleiten und Handlungsoptionen zu erweitern. Die Kontinuität über mehrere Termine hinweg hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei greift der Veranstalter auf bewährte Methoden und einen festen methodischen Rahmen zurück, ergänzt um eine psychiatrisch-psychotherapeutische Perspektive. Das Seminar wird durch zwei bis drei psychologische Psychotherapeutinnen bzw. Psychiaterinnen mit analytischer und tiefenpsychologischer Ausrichtung geleitet.
Nähere Informationen zum Konzept und Ablauf der vertieften Fallarbeit erhalten Sie bei der Anmeldung.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Das Angebot findet jeden 1. und 3. Montag im Monat statt, immer 16:30 bis 18:00 Uhr, Online über MS Teams.
Die Teilnahme an mehreren Terminen ist durchaus erwünscht. Sie hilft dabei, eine Vertiefung zu erzielen, Veränderungen nachzuvollziehen und zu reflektieren. Hierbei werden bewährte Methoden und ein fester methodischer Rahmen verwendet.
Termin: Regelmäßiges Angebot, jeden ersten und dritten Montag im Monat, 16:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Online-Angebot: „Fallberatung für Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“
Beratungsfachkräfte in der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung kommen in ihrem Berufsalltag mit Menschen in Kontakt, die (oder deren Angehörige) sich aus unterschiedlichen Motiven religiös oder politisch begründeten extremistischen Angeboten zuwenden. Dies können Jugendliche oder Erwachsene sein, Personen im frühen Stadium einer Radikalisierung oder auch Personen, die bereits stärker ideologisiert sind. Es können Menschen sein, die bereits polizeilich auffällig wurden oder aufgrund entsprechender Delikte inhaftiert sind.
Um ins Gespräch zu kommen und bei einem Distanzierungsprozess zu unterstützen, ist es wichtig (De-)Radikalisierungsverläufe zu verstehen. Bei Hinwendungsprozessen spielen soziale und psychische Faktoren eine Rolle. Deren Zusammenwirken zu berücksichtigen ermöglicht unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und mehr Handlungssicherheit zu gewinnen. Im Zentrum der Arbeit stehen daher folgende Aspekte:
Menschen in ihrem Gewordensein verstehen Hypothesen zu biografischen und motivationalen Prägungen und Verstrickungen entwickeln
Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Modelle und Konzepte (z. B. Mentalisierung, epistemisches Vertrauen)
Einbringen von psychotherapeutisch-psychiatrischem Fachwissen
Arbeiten Sie mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten, kann ein Austausch zu solchen oder ähnlichen Fragen stattfinden:
Wie lassen sich das Erleben und die Erfahrungen meiner Klientinnen und Klienten besser verstehen?
Wie lassen sich Motive und Bedürfnisse im Zusammenhang mit extremistischen Ideologien, Gruppen und Gewalt sowie die Wechselwirkung zwischen Psychodynamik und Radikalität genauer einordnen?
Wie gelingt der Aufbau eines stabilen Kontakts zu einem schwer erreichbaren Menschen?
Wie lassen sich schwer erreichbare Klientinnen und Klienten für einen (psychotherapeutischen) Beratungsprozess gewinnen?
Welche medizinischen, psychotherapeutischen oder anderen fachlichen Interventionen könnten für den weiteren Beratungsprozess hilfreich oder notwendig sein?
Wie können Selbst- und Fremdgefährdungen sowie Hinwendungsrisiken genauer eingeschätzt werden?
Wie kann mit Krisen und Risiken des Rückfalls umgegangen werden?
Welche Handlungsoptionen und Hilfesysteme stehen zur Verfügung?
Wie kann man selbst mit besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit psychisch belasteten Klientinnen und Klienten umgehen?
Nach Ihrer Kontaktaufnahme wird Ihnen ein Termin per Mail angeboten, um über Ihr Anliegen bzw. Ihren Fall zu sprechen.
Mehr Informationen über das Angebot finden Sie Externer Link: hier.
Termin: Regelmäßiges Angebot, Termine nach Absprache
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
E-Learning-Qualifizierung für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe zu Weltanschauungs- und Extremismusbeauftragten
„WelEx“ ist ein bundesweites E-Learning-Angebot des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Schwerpunkt Kinderschutz im Kontext von extremistischen und antidemokratischen Weltanschauungen. Über einen modularen Qualifizierungskurs werden Mitarbeitende in Jugendämtern und angrenzenden Institutionen im Umgang mit extremismusbezogenen Kinderschutzfällen geschult. Ziel ist es, Fachwissen zu stärken, Handlungssicherheit in der Fallarbeit zu erhöhen und langfristig spezialisierte Ansprechpartner zu etablieren, die auch als Schnittstelle zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten fungieren.
Die Inhalte gliedern sich in sechs Module: Religion und Weltanschauung, Radikalisierung und Extremismus, weltanschaulicher Kinder- und Jugendschutz, Casemanagement und Gesprächsführung, Netzwerk- und Zusammenarbeit sowie eigene Sicherheit und Selbstfürsorge. Eine Teilnahme ist seit dem März 2026 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: Regelmäßiges Angebot, innerhalb von sechs Monaten zu absolvieren
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Fachkräfte-Sprechstunde: „Sprechstunde für Fachkräfte und Beraterinnen und Berater im Feld der Radikalisierungsprävention“
Im Rahmen der bundesweiten Projektarbeit bieten Mitglieder des Projekts nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk spezialisierte psychologische, psychotherapeutische und psychiatrische Fallhilfen an, die Beratungsfachkräfte bedarfsorientiert in ihrer Arbeit unterstützen können. Neben der Möglichkeit der Einzelfallberatung findet ab sofort eine Fachkräfte-Sprechstunde in einem Online-Format statt. Sie ist niedrigschwellig und kann punktuell besucht werden.
Dieses Format bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit,
Fälle anonymisiert vorzustellen
konkrete Fragestellungen zu erörtern und Fachfragen aus dem Bereich psychische Gesundheit zu stellen
den Raum für inhaltliche Diskussion, Reflexion und der Beantwortung von Fachfragen zu nutzen
Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen oder Belastungen zu erhalten, die im beruflichen Kontext auftreten können
eine weitere Perspektive für Ihre Arbeit im Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsbegleitung gemeinsam zu entwickeln
Die Sprechstunde wird im Tandem von zwei psychologischen Psychotherapeutinnen i.A. und einem Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie i.W. moderiert.
Zielgruppe:
Für Fachkräfte und Beraterinnen bzw. Berater im Feld der Radikalisierungsprävention, insbesondere aus den Phänomenbereichen Islamismus und Rechtsextremismus.
Für zusätzliche Informationen zum Angebot klicken Sie Externer Link: hier.
Für weitere Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an: E-Mail Link: nexus-sprechstunde@charite.de. Sie erhalten den Zugangslink per E-Mail nach formloser Anmeldung. Die Teilnahme bzw. die Beratungen sind kostenfrei.
Termin: Fortlaufend, ab Freitag, 20. Februar 2026, alle zwei Wochen (ungerade Wochen), 13:30 bis 15:00 Uhr
Ort: Online über MS Teams
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-psychiatrisches Beratungsnetzwerk
E-Learning-Fortbildung: „Extremistische Einstellungen in der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung - Radikalisierungsprozesse wahrnehmen - einschätzen - handeln“
Die E-Learning-Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen zum Thema Extremismus, erläutert Einflussfaktoren und Entwicklungswege von Radikalisierungsprozessen und geht speziell auf deren Auswirkungen auf die Krankenbehandlung ein. Wesentliche Aspekte dabei sind wie Radikalisierungsprozesse bei Patientinnen und Patienten wahrgenommen und angesprochen werden können, welchen Einfluss sie auf die Behandlung nehmen können und wann und vor allem wie sie therapeutisch einzubinden sind. Dabei wird auf Behandlungssituationen mit erwachsenen Personen, aber auch mit Jugendlichen eingegangen.
Zielgruppe:
Die E-Learning-Fortbildung richtet sich an Angehörige von Heilberufen, die sowohl mit erwachsenen Patientinnen und Patienten arbeiten, aber auch mit Kindern und Jugendlichen. An verschiedenen Stellen wird ganz gezielt auf die Altersgruppe der Minderjährigen eingegangen.
Ziele:
Ziel der E-Learning-Fortbildung ist es, ein sicheres Gefühl im Umgang mit Patientinnen und Patienten zu gewinnen, die eine extremistische Einstellung teilen, Radikalisierungsprozesse im Rahmen von Behandlung und Therapie besser einschätzen zu können und zum Thema zu machen.
Zudem ist Ziel der Fortbildung, die Kooperation und Vernetzung verschiedener Stellen miteinander zu fördern, indem innerhalb verschiedener Module beispielsweise auch Einblick in die Arbeit der Sicherheitsbehörden und der deutschlandweit tätigen Fachberatungsstellen für Deradikalisierung gegeben wird und Möglichkeiten der Kooperation vorgestellt werden.
Aufgrund der Komplexität des Themas wurde die Fortbildung in einem interdisziplinären Team entwickelt, das sich aus Fachkräften aus Heilberufen, den Sicherheitsbehörden und einem Team an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener fachlicher Richtungen zusammensetzt.
Die Inhalte der E-Learning-Fortbildung orientieren sich vor allem an praktischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit extremistischer Einstellung oder in Verbindung mit der Behandlung von Angehörigen. Die Fortbildung gliedert sich in vier Module mit jeweils vier beziehungsweise fünf Lerneinheiten, die für 180 Tage nach der Freischaltung verfügbar sind und zeitlich flexibel und unabhängig von Anderen bearbeitet werden können. Diesen Lerneinheiten enthalten:
Basiswissen zu den Phänomenbereichen Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus sowie zu aktuellen Strömungen, die u.a. durch Verschwörungsglauben geprägt sind
Erklärungsansätze für Radikalisierung und Deradikalisierung, Rolle psychischer Erkrankungen im komplexen Bedingungsgefüge
Hinweise auf Radikalisierungsprozesse, Gesprächsführung für konkrete Behandlungssituationen
Stellenwert von extremistischen Einstellungen im Behandlungs-/ Therapiesetting
Umgang mit Gefährdungssituationen, rechtliche Grundlagen
Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kindeswohlgefährdung
Aufgaben der Sicherheitsbehörden und Vorstellung von Fachberatungsstellen der Extremismusprävention zur Vernetzung und Kooperation
Eine Bescheinigung der Teilnahme kann ab Start der Kursbearbeitung heruntergeladen werden. Um das Zertifikat mitsamt der CME-Fortbildungspunkte zu erhalten, müssen am Ende jeder Lerneinheit Prüfungsfragen beantwortet werden. Von den fünf vorgegebenen Antworten ist jeweils eine Antwortmöglichkeit korrekt. Eine einzelne Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 70 Prozent der Fragen richtig beantworten wurden. Bei einem Nicht-Bestehen der Prüfung sind zwei weitere Versuche möglich.
Mehr Informationen über die Fortbildung finden Sie Externer Link: hier.
Termine: Regelmäßiges Angebot, innerhalb von 6 Monaten zu absolvieren
Ort: Online
Veranstalter: Universitätsklinikum Ulm
Vortrag: „Droht ein neuer ‚Faschismus'?"
Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins ‚The Economist‘. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Auch in Deutschland haben viele Menschen das Gefühl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert und/oder dass sie gefährdet ist. Parolen wie „Nie wieder ist jetzt“ legen nahe, dass es Parallelen zwischen den letzten Jahren der Weimarer Republik und der (deutschen) Gegenwart gibt. Wie stimmig ist dieser historische Vergleich und droht Deutschland ein neuer „Faschismus“? Was zeichnet den historischen Faschismus in Deutschland und Italien aus? Was genau ist gegebenenfalls „neu“? Und unabhängig davon, wie gefährlich ist die Krise der liberalen Demokratie in unserem Land?
Der Referent Klaus Neumann ist Historiker und Kulturwissenschaftler.
Nähere Informationen zu dem Vortrag erfahren Sie Externer Link: hier.
Termin: 1. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Torgau
Termin: 2. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Zittau
Termin: 26. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Bautzen
Termin: 27. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Schkeuditz
Termin: 28. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Delitzsch
Termin: 29. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Grimma
Termin: 30. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Lichtenstein
Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Ausstellung: „Rechter Terror in Hessen"
Der Mord an Dr. Walter Lübcke (2019) oder das Attentat von Hanau (2020) haben rechtsextreme Gewalt in Hessen vor aller Augen geführt. Doch damit sind nur zwei prominente Fälle angeführt, rechter Terror ist kein neues Phänomen. Er zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Hessens.
Der Politikwissenschaftler Sascha Schmidt und die Politikwissenschaftlerin Yvonne Weyrauch haben dies in ihrem Buch „Rechter Terror in Hessen“ umfassend dargestellt. Seit Gründung des Bundeslandes haben mindestens 20 Menschen durch brutale rechte Gewalt ihr Leben verloren. Auf Grundlage der Recherchen zu ihrem Buch hat das Autorenteam nun eine Ausstellung konzipiert, die rechten Terror in seinen unterschiedlichen Facetten beschreibt.
Die fotografisch bebilderten Exponate zeigen ausgewählte Fälle schwerster rechter Gewalttaten aus allen hessischen Regionen seit Bestehen des Bundeslandes. Die Fotografien machen deutlich: An den meisten Orten erinnert nichts an die Gewalttaten.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 28. September 2026 um 18:30 Uhr statt. Nähere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 28. September bis 16. Oktober 2026, geöffnet zu den Öffnungszeiten der VHS Vogelsbergkreis
Ort: Alsfeld
Veranstalter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, DGB-Bildungswerk Hessen und VHS Vogelsbergkreis
Altonaer Vielfaltswochen 2026
Die Altonaer Vielfaltswochen sollen Anlass bieten, die Herausforderungen von Vielfalt zu betrachten und diese konstruktiv zu gestalten. Das Ziel ist es, die Fähigkeit, Unterschiede zwischen den Menschen positiv zu betrachten, zu akzeptieren, zu stärken sowie die Teilhabe und Vernetzung verschiedener Zielgruppen zu ermöglichen. Dies soll zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen beitragen und damit dem Ziel der bezirklichen Diversitäts-Strategie in Altona folgen. Das Herausbilden von starken zivilgesellschaftlichen Allianzen, wird dabei in den Blick genommen und gefördert, um Diskriminierung, Ausgrenzung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken.
Unter anderem werden Veranstaltungen stattfinden, die sich den Themen Rassismus Rechtsextremismus, Sexismus, Homophobie, antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus und Disablismus widmen und somit der Vielfalt sowie dem Umgang mit Herausforderungen Raum bieten.
Wenn Sie Fragen zur Altonaer Vielfaltswoche haben, können Sie sich an Adelina Michalk: E-Mail Link: adelina.michalk@altona.hamburg.de und Lars Schmidt-von Koss:E-Mail Link: lars.schmidt-vonkoss@altona.hamburg.de wenden.
Das gesamte Programm der Altonaer Vielfaltswochen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 5. bis 18. Oktober 2026
Ort: Hamburg
Veranstalter: Partnerschaft für Demokratie und Vielfalt in Altona
Veranstaltungsreihe: „Digitaler Extremismus – Scrollen in die Radikalisierung? Extremistische Online-Welten und ihre Wirkung auf Jugendliche“
Die Abendveranstaltungen geben einen Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure auf Social Media – insbesondere im Hinblick auf ihre Versuche, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren. Soziale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie dienen der Kommunikation, Information und Unterhaltung – und prägen zunehmend politische Meinungsbildungsprozesse. Doch neben Chancen birgt die digitale Welt auch erhebliche Risiken: Extremistische Akteure nutzen digitale Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube, um Jugendliche emotional anzusprechen, politische Botschaften zu vermitteln und sie schrittweise in radikale Denk- und Deutungsmuster hineinzuziehen.
Das birgt Gefahren für die demokratische Einstellung und Haltung junger Menschen – und stellt insbesondere Lehrkräfte, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor die Aufgabe, junge Menschen im Umgang mit extremistischen Online-Inhalten zu stärken. Die 90-minütigen Veranstaltungen zeigen anhand aktueller Bei-spiele extremistische Online-Strategien im islamistischen und/oder rechtsextremen Spektrum und deren Wirkungsweisen auf Jugendliche auf und stellen pädagogische Handlungsansätze sowie geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Prävention vor.
Übersicht der Termine:
12. Oktober 2026: VHS Höxter-Marienmünster (Rechtsextremismus und Islamismus)
13. Oktober 2026: VHS Detmold-Lemgo (Rechtsextremismus und Islamismus)
14. Oktober 2026: VHS Rur-Eifel (Rechtsextremismus und Islamismus)
8. Dezember 2026: Volkshochschule Frechen (Rechtsextremismus und Islamismus)
Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner:
Sven Wagener, E-Mail Link: sven.wagener@politische-bildung.nrw.de
Nadine de Haan, E-Mail Link: nadine.dehaan@politische-bildung.nrw.de
Mehr Informationen über diese Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 12. Oktober bis 8. Dezember 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: NRW-weit / Online
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Fortbildungsreihe: „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
Antisemitismus ist weit verbreitet – und er äußert sich auf unterschiedliche Weise: in abwertenden Aussagen, Verschwörungserzählungen, Bildern und Symbolen, aber auch in Bedrohungen und Übergriffen. Gerade im pädagogischen Alltag stellt der Umgang damit viele Fachkräfte vor Herausforderungen. Wie erkenne ich Antisemitismus zuverlässig? Wie reagiere ich auf antisemitische Äußerungen? Und wie bleibe ich handlungsfähig, wenn Debatten emotional aufgeladen sind?
Die Fortbildungsreihe verbindet Wissensvermittlung mit Selbstreflexion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden setzen sich mit aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander, reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten und entwickeln mehr Sicherheit im Umgang mit antisemitischen Vorfällen und Äußerungen. Die Fortbildungsreihe besteht aus einer kurzen Online-Einführung, zwei zweitägigen Veranstaltungen sowie einem vorgeschalteten E-Learning-Kurs. Eine Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 14 begrenzt.
Die Fortbildungsreihe findet statt im Rahmen des Projekts „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten“ des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) in Kooperation mit AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und wird gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie, das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Eine Anmeldung ist bis zum 7. Oktober 2026 Externer Link: hier möglich.
Überblick:
7. Oktober 2026: Online-Termin: Einstieg
Kennenlernen
Vorstellung des Programms
Einführung ins E-Learning
Termin: 7. Oktober 2026, 16:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Online
8. Oktober bis 27. Oktober 2026: E-Learning-Phase (4 bis 6 Stunden.): „Grundlagen von Antisemitismus“
Geschichte des Antisemitismus
Antisemitismus nach 1945
28. Oktober bis 29. Oktober 2026: Präsenztermin: „Antisemitismus – Spannungsfelder und aktuelle Debatten“
Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus und gesellschaftliche Traditionslinien im
Umgang mit Antisemitismus
Antisemitismusdebatte und Antisemitismusdefinitionen
Nahostkonflikt und israelbezogener Antisemitismus
Antisemitismus, Rassismus und instrumentelle Bezugnahmen
Mit: AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und KOAS – Kompetenzzentrum für
antisemitismuskritische Forschung und Bildung
AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und KOAS – Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Forschung und Bildung
Termin: 28. Oktober bis 29. Oktober 2026, 11:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Jugendherberge in Meppen, Helter Damm 1, Meppen
10. November bis 11. November 2026: Präsenztermin: „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“
Heterogenität im Lernraum: Antisemitismus und Rassismus in der Bildungsarbeit
Antisemitismus auf TikTok, Instagram und Co.
Intervention bei antisemitischen Äußerungen
Pädagogische Anregungen für antisemitismuskritische Bildungsarbeit
Transfer in die eigene Praxis
Mit: AKADAS/Akademie für Antisemitismusprävention und Bildungsstätte Anne Frank
Termin: 10. November bis 11. November 2026, 11:00 bis 16:30 Uhr
Ort: moveINN in Nordhorn, Am Sportpark 9, Nordhorn
Termine: 7. Oktober bis 11. November 2026
Ort: Meppen / Nordhorn / Online
Veranstalter: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen
Workshop: „Haltung zeigen – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, Extremismus und Populismus zur Stärkung demokratischer Werte und Kommunikation“
Extremistische und populistische Akteure versuchen den öffentlichen Diskurs zu stören und für sich zu vereinnahmen. Fake News, Desinformation, Verschwörungsmythen sowie die gezielte Provokation und Einschüchterung von Gesprächspartnerinnen und -partnern gehören dabei zum Repertoire dieser Akteure. Insbesondere der digitale Raum wirkt als Verstärker und beschleunigt die Verbreitung antidemokratischer Behauptungen und Legenden.
Menschen in demokratierelevanten Berufen, wie in Diensten und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege, sind von dieser Entwicklung in besonderer Weise betroffen. Sie leisten einen zentralen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, vermitteln demokratische Werte und ermöglichen soziale Teilhabe. Durch den engen Kontakt mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sehen sie sich jedoch immer häufiger gezielten und strategisch eingesetzten extremistischen oder populistischen Äußerungen ausgesetzt.
Ziel des Workshops ist es, die kommunikativen Handlungskompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und ihre persönliche Resilienz im Umgang mit extremistischen und populistischen Aussagen zu fördern. Die Teilnehmenden lernen, entsprechende Argumentationsmuster frühzeitig zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und demokratische Einstellungen und Überzeugungen selbstbewusst zu vertreten.
Der Workshop konzentriert sich ausschließlich auf das persönliche Gespräch und behandelt keine Aspekte der Online-Kommunikation. Er richtet sich an alle Berufsgruppen der Freien Wohlfahrtspflege.
Das Programm des zweitätigen Workshops finden Sie Externer Link: hier. Den Anmeldungslink und weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier: Externer Link: Termin im Oktober, Externer Link: Termin im Dezember. Bei Fragen wenden Sie sich an: E-Mail Link: info@caritas-campus.de.
Die Veranstaltung findet an mehreren Terminen statt:
Termin: 29. und 30. Oktober 2026, jeweils 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Köln
Termin: 7. und 8. Dezember, jeweils 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Köln
Veranstalter: Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Landeszentrale für politische Bildung NRW und Verfassungsschutz NRW
Workshop-Reihe: „Radikal höflich“
Ob im Internet, auf der Arbeit, an der Uni oder Schule, in der Familie oder im Freundeskreis: Rechtspopulistische Sprache und Verschwörungsmythen gehören mittlerweile zum Alltag und polarisieren gesellschaftliche Debatten.
Die Workshop-Reihe vermittelt, wie menschenverachtenden Parolen widersprochen werden kann. Die Teilnehmenden erwartet eine Mischung aus verschiedenen Inputs, praktischen Übungen und moderierter Diskussion. Sie erhalten anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus, werden für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert und lernen, verschiedene Situationen und den Umgang mit ihnen zu differenzieren.
Die Veranstaltungen können einzeln oder in Kombination gebucht werden. Die Inhalte der Workshops haben zum Teil eine etwas andere inhaltliche Ausrichtung. Mehr Informationen zu ihnen finden Sie Externer Link: hier.
Anmelden können Sie sich Externer Link: hier.
Termine:
„Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren“: 2. November 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
„Radikal höflich um Umgang mit Rechtspopulismus in den Sozialen Medien“: 3. November 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
„Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren“: 15. Dezember 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
„Radikal höflich gegen Rechtspopulismus argumentieren“: 16. Dezember 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Rendsburg
Veranstalter: Nordkolleg Rendsburg und Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein
Veranstaltungsreihe: „nexus.dialog – Radikalisierung verstehen. Perspektiven erweitern.“
Adoleszenz – der Übergang vom Kindesalter zum Erwachsenenalter – ist eine Zeit intensiver Selbstsuch, der emotionalen Umbrüche und existenziellen Fragen. Ein Lebensabschnitt, der turbulent verlaufen kann. In dieser vulnerablen Phase können Gefühle, traumatische Erfahrungen oder das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sinn eine besondere Rolle für Hinwendungsprozesse zu extremistischen Ideologien spielen.
Die Veranstaltungsreihe „nexus.dialog“ widmet sich 2025 und 2026 der Frage, wie radikale Weltbilder und extremistische Gruppenzugehörigkeiten als Bewältigungsversuche adoleszenter und psychosozialer Krisen verstanden werden können. Dabei werden sowohl individuelle als auch soziale Dynamiken der Radikalisierung in der Adoleszenz beleuchtet.
Im Rahmen von Online-Veranstaltungen ist das Ziel, mit Vorträgen und praxisnahen Diskussionen gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Perspektiven zu diesem Themenschwerpunkt zu entwickeln.
Zielgruppen: Fachkräfte aus der psychosozialen Beratung, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, Pädagogik, Psychotherapie, sozialen Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf Externer Link: dieser Seite des Trägers.
Für Rückfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie Herrn Heiner Vogel und Frau Clara-Sophia Adamidis unter folgender Mail-Adresse: E-Mail Link: nexus-fachstelle@charite.de
Programm:
9. November 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Kränkung und Ressentiment: Risikofaktoren für Radikalisierungsprozesse?“ (Anne-Kathrin Oelmann)
7. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: „Abschlussrunde & Ausblick“
Termin: 9. Novmber und 7. Dezember 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: nexus – Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Online-Zertifikatskurs: „NetzHelden 60+“
Wie lassen sich Verschwörungserzählungen und rechtsextreme Inhalte im digitalen Raum erkennen und einordnen? Das kostenfreie Kursangebot „NetzHelden 60+“ richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und vermittelt in vier aufeinander aufbauenden Online-Modulen Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit demokratiefeindlichen Inhalten im Netz. Themen sind unter anderem digitale Öffentlichkeit, Radikalisierung im Internet, der Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Module:
Modul 1: „Durchblick im Netz: Die neue digitale Öffentlichkeit“
Modul 2: „Radikalisierung im Internet: Verschwörungsdenken & Rechtsextremismus online“
Modul 3: „Souverän online kommunizieren: kompetent umgehen mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Verschwörungsdenken“
Modul 4: „Aktiv werden als NetzHeld*in: digitale Strategien und Werkzeuge“
Termine::
17. November 2026: Modul 1
19. November 2026: Modul 2
24. November 2026: Modul 3
26. November 2026: Modul 4
Zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termine: 17. November bis 26. November 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Seminar: „Die Neue Rechte und die soziale Frage – Wirtschaftspolitik für Alle oder für Wenige?“
Das Seminar beleuchtet die Grundlagen rechtsextremer Wirtschaftspolitik und die historischen sowie ideologischen Wurzeln, die bis zum Nationalsozialismus zurückreichen. Teilnehmende erwartet eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen Programmen rechtsextremer Parteien in Deutschland und Europa. In Vorträgen, Diskussionen und einem abschließenden Planspiel werden die Strategien dieser Parteien analysiert und ein kritischer Blick auf die sozialen und wirtschaftlichen Folgen einer solchen Wirtschaftspolitik geworfen.
Das Seminar richtet sich an alle, die sich mit den wirtschaftspolitischen Ansätzen der „Neuen Rechten“ und deren Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit auseinandersetzen möchten. Vorkenntnisse werden nicht benötigt.
Für weitere Informationen, das genaue Programm sowie für die Anmeldung zum Seminar klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 30. November bis 4. Dezember 2026, ab 14.45 Uhr (1. Tag), bis 13 Uhr (letzter Tag)
Ort: Kochel am See
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie
Oktober 2026
Workshop: „Online-Event: ModSupport 2.0 - Unser neues KI-Tool für Engagierte gegen Hass im Netz"
ModSupport 2.0 ist ein KI-Tool, das konkrete Handlungsempfehlungen statt generischer Antworten gibt – auf der Basis von über zehn Jahren Beratungserfahrung zu Hate Speech, Moderation und Community Management. Es ist kostenlos, anonym, DSGVO-konform, mit europäischer Technologie kreiert und ohne komplizierte Prompts.
In der Veranstaltung wird das KI-Tool gezeigt, gemeinsam ausprobiert und es werden Fragen beantwortet. Ideen, wie das Tool weiterentwickelt werden kann und Feedback werden gerne entgegengenommen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen zu dem Workshop sowie den Anmeldelink finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 1. Oktober 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Amadeu Antonio Stiftung
Seminar mit Führung: „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal. Rassismus und NSU-Terror in der Schule thematisieren"
Die Führung durch die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal“ thematisiert den NSU-Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße und den gesellschaftlichen Umgang mit rassistischer Gewalt. Dabei wird über die Perspektiven der Betroffenen, Erinnerungskultur sowie die Frage gesprochen, wie Rassismus und Rechtsterrorismus im Unterricht behandelt werden können. Ergänzend werden Anregungen für die pädagogische Praxis gegeben.
Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Lehrerinnen als außerschulischer Lern- und Erinnerungsort entwickelt. Sie eignet sich besonders für die Fächer Geschichte, Sozialwissenschaften, Deutsch, Ethik, Religion, Kunst und Philosophie sowie für Pädagoginnen und Pädagogen an Grundschulen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Für weitere Informationen sowie für die Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 1. Oktober 2026, 13:30 bis 16:45 Uhr
Ort: Köln
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW
Fortbildung: „Kein Idyll. Rechtsextremismus in ländlichen Räumen“
Rechtsextreme Ideologien finden in ländlichen Räumen zunehmend Anschluss – auch und gerade unter Jugendlichen. Auch der Hochtaunuskreis ist keine Ausnahme. Doch wie genau passiert das? Welche Strukturen, Szenen und Dynamiken spielen dabei eine Rolle? Und was bedeutet das konkret für die Jugendbildung vor Ort? In der Fortbildung werden dabei auch Themen und Phänomene wie Klimaleugnung, rechtsextreme Umweltschützer und die Siedlerbewegung angesprochen.
Im Fokus der Fortbildung steht der pädagogische Umgang mit rechtsextremen Jugendlichen im Seminar- und Gruppenkontext. Es wird Raum geben, um Erfahrungen auszutauschen, die eigene Analyse zu schärfen sowie konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln.
Weitere Informationen zu der Fortbildung sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Anmeldeschluss ist der 2. September 2026.
Termin: 2. bis 4. Oktober 2026, ab 15:00 Uhr (1. Tag), bis 14:00 Uhr (3. Tag)
Ort: Neu-Anspach
Veranstalter: basa e.V.
Vortrag: „Rechtsextremismus erkennen“
Rechtsextremismus verändert sein Gesicht: Weg vom Springerstiefel-Klischee, hin zu strategischer Modernisierung. Das Erstarken der „Neuen Rechten“ stellt die demokratische Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Besonders im digitalen Raum – auf Plattformen wie TikTok und Instagram – nutzen rechtsextreme Akteurinnen und Akteure Memes, moderne Bildsprache und gezielte Desinformation, um radikale Narrative in der Mitte der Gesellschaft zu normalisieren. Weiterhin werden auch jenseits des Internets Codes und Symbole genutzt, die für Außenstehende nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind. Der Vortrag soll möglichst viele Aspekte dieser Strategien beleuchten.
Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 3. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Ort: Binz
Veranstalter: Dokumentationszentrum Prora e.V.
Seminar: „Rechtspopulisten und Rechtsextremisten auf dem Vormarsch? Ausmaß, Ursachen, Gegenstrategien“
Rechtspopulistinnen und -populisten sowie Vertreterinnen und Vertreter einer rechtsextremen und revisionistischen Politik gelingt es zunehmend, vor allem junge Menschen anzusprechen. Begünstigt durch soziale und ökonomische Verunsicherungen schüren Rechtsextreme negative Stimmungen gegen Fremde und Minderheiten, machen Front gegen die etablierte Politik und die über Jahrzehnte gewachsene politische Kultur. Vor allem muslimische und jüdische Menschen stehen im Fokus ihrer Hetze.
Das Seminar beschäftigt sich mit der Geschichte des organisierten und unorganisierten Rechtsextremismus in Deutschland sowie mit der Einschätzung von Ausmaß und Gefahrenpotenzial. Dabei werden Denk- und Deutungsmuster analysiert sowie Handlungsstrategien gegen die rechte Gefahr und Maßnahmen zur Prävention erarbeitet.
Mehr Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 5. bis 9. Oktober 2026
Ort: Bad Malente-Gremsmühlen
Veranstalter: Gustav-Heinemann-Bildungsstätte und Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein
Deutsch-kanadischer virtueller Fachaustausch zu Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit
Am 6. Oktober 2026 bringt das Interdisziplinäre Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD e.V.) Fachkräfte sowie Expertinnen und Experten aus Deutschland und Kanada zu einem virtuellen Fachaustausch zusammen. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „dist[ex] – Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur für Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ in Zusammenarbeit mit dem Canadian Practitioners Network for the Prevention of Extremist Violence (CPN-PREV) organisiert.
Das Programm umfasst Fachbeiträge zu Ansätzen und Erfahrungen aus der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in Deutschland und Kanada, moderierte Diskussionen in Breakout-Sessions zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit verschiedenen Extremismusphänomenen sowie Präsentationen praktischer Instrumente und Ressourcen für die Fachpraxis. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, die im Bereich der phänomenübergreifenden Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit tätig sind.
Die Veranstaltung findet auf englisch statt und ist kostenfrei.
Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. Oktober, 16:30 bis 20:15 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD)
Fachtagung: „Aktuelle Entwicklungen der Erlebniswelt Rechtsextremismus: Ansätze und Methoden der Präventionspraxis“
Die Erscheinungsformen der rechtsextremistischen Szene entwickeln sich rasant weiter. Um Jugendliche in ihren Lebenswelten zu erreichen, setzen diese Szenen gezielt auf das Zusammenspiel von Lifestyle, Action und digitalen Trends. Ob in Gaming-Communities, durch KI-generierten Content, mit den Mitteln des Kampfsports oder via Social Media – die Einstiegshürden werden bewusst niedrig gehalten, um demokratiefeindliche Botschaften im Alltag junger Menschen zu normalisieren.
Die Veranstaltung legt den Schwerpunkt auf erprobte Methoden, didaktische Konzepte und Arbeitsformate der Präventionslandschaft. Ziel der Fachtagung ist es, den Transfer von Wissen in konkretes Handeln zu fördern, Erfahrungen aus der Praxis sichtbar zu machen und Antworten auf zentrale Herausforderungen der Präventionsarbeit zu entwickeln.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus der sozialen Arbeit, Schule und außerschulischer Bildung, der Jugendhilfe sowie der Extremismusprävention und Beratung.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. Oktober 2026, 9:30 bis 16:15 Uhr
Ort: Dortmund
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen und das Fritz-Henßler-Haus Dortmund
Veranstaltung: „Orte des Dialogs statt Räume der Angst. Jüdische und antisemitismuskritische Perspektiven auf Hochschulen nach dem 7. Oktober. Eröffnung der Aktionswochen gegen Antisemitismus“
Die Veranstaltung besteht aus einer Netzwerkveranstaltung und einer Podiumsdiskussion. Auftakt bildet die Netzwerkveranstaltung mit lokalen antisemitismuskritischen Hochschulinitiativen und der Jüdischen Studierendenunion Deutschland. Die Veranstaltung möchte die Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Perspektiven kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.
Nach einem Grußwort folgt anschließend eine Podiumsdiskussion zur Situation an Hochschulen nach dem 7. Oktober. Das Thema wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Podiumsgäste sind:
Dr. Ilja Kogan (Leitung des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender)
Dr. Raja-Léon Lange (Leitung der Bildungsabteilung des Ariowitsch-Hauses und des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus, externe Fachstelle für Antisemitismusprävention der Stadt Leipzig),
Ron Dekel (Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland)
Prof. Dr. Maria Häusl (Professorin für Biblische Theologie und Beauftragte gegen Antisemitismus der TU Dresden)
Für die Netzwerkveranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Für die anschließende Podiumsdiskussion nicht.
Die Veranstaltung eröffnet die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Mehr Informationen erhalten Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. Oktober 2026, Netzwerkveranstaltung: 16:30 Uhr, Podiumsdiskussion: 18:15 Uhr
Ort: Dresden
Veranstalter: Amadeu Antonio Stiftung, Jüdischen Studierendenunion Deutschland und Technische Universität Dresden
Vortrag und Diskussion: „Klima & Rechtsextremismus“
Auf der Veranstaltung wird darüber gesprochen, wie rechtsextreme Akteurinnen und Akteure die Klimakrise für ihre Narrative nutzen. Es werden die Verknüpfungen zwischen Ökologie und Demokratiefeindlichkeit beleuchtet und es wird aufgezeigt, wie Bildungsarbeit darauf reagieren kann.
Referentin ist Laura Schenderlein von demos – Brandenburgisches Institut für Gemeinwesengestaltung.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der zwei-moduligen Weiterbildung „Politische Kompetenzen in der BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)“ statt. Sie kann aber auch unabhängig von der Teilnahme an der Weiterbildung besucht werden.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. Oktober 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Villa Fohrde
Fortbildung: „LADS Akademie: Anti-Schwarzer Rassismus“
Anti-Schwarzer Rassismus ist in der Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen präsent – von alltäglichen Zuschreibungen und Mikroaggressionen bis hin zu struktureller und institutioneller Diskriminierung. Dieser Workshop setzt sich mit den historisch gewachsenen Grundlagen, Wirkweisen und Kontinuitäten anti-Schwarzen Rassismus auseinander und beleuchtet seine Verschränkungen mit Machtverhältnissen und anderen Diskriminierungsformen. Der Fokus liegt auf kritischer Reflexion, nicht auf einfachen Lösungsrezepten. Schwerpunkte sind:
Erscheinungsformen anti-Schwarzen Rassismus im Alltag, in Institutionen und im Verwaltungskontext
Historische Verankerung und koloniale Kontinuitäten
Intersektionale Perspektiven und Machtverhältnisse
Diskriminierungssensible, verletzungsarme Sprache
Selbstreflexion als Grundlage für verantwortungsvolles und solidarisches Handeln
Das Schwerpunkttraining richtet sich an interessierte Personen, die sich vertieft mit anti-Schwarzem Rassismus auseinandersetzen möchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Crashkurs: „Umgang mit Polarisierung und Populismus. Wirkungsvolle Strategien und Argumente"
Da die Debattenkultur härter und schärfer wird, findet eine differenzierte Auseinandersetzung mit Sachthemen immer seltener statt. Der einstündige Crashkurs erörtert wirkungsvolle Strategien und Argumente im Umgang mit Polarisierung und Populismus. Mit folgenden Fragen setzt er sich auseinander:
Wie kann in Debatten der Fokus wieder auf differenzierte Betrachtungen gelenkt werden?
Wie können populistische Erklärungsmuster in Debatten erkannt werden?
Und wie kann strategisch und argumentativ dagegengehalten werden?
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Den Link zur Anmeldung sowie weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 8:00 bis 9:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Vortrag: „Rechtsextremismus unter Mädchen* und jungen Frauen* - Konsequenzen & Handlungsmöglichkeiten für die feministische Mädchen*arbeit"
Während rechtsextreme Akteurinnen und Akteure ihre Ansprachestrategien zunehmend auch an Mädchen und junge Frauen richten, bleiben die Rollen und Funktionen von Mädchen und Frauen in rechten Milieus in öffentlichen und fachlichen Debatten oft unsichtbar. Für Fachkräfte stellt sich daher die Frage, wie rechtsextreme und antifeministische Dynamiken frühzeitig erkannt, eingeordnet und pädagogisch bearbeitet werden können.
Die Veranstaltung thematisiert geschlechtsspezifische Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und nimmt aktuelle Entwicklungen sowie die Attraktivität rechter Ideologien für Mädchen und junge Frauen in den Blick. Es werden auch Handlungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis diskutiert und es wird Raum für fachlichen Austausch geben.
Anmeldungen sind bis 2. Oktober 2026 unter Externer Link: diesem Link möglich.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie Programmdetails finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 10:30 bis 12:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW und Landesarbeitsgemeinschaft Autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW
Seminar: „Zivilcourage stärken - Extremismus wirksam vorbeugen"
Das Seminar vermittelt sozialpsychologische Grundlagen und zeigt, welche Faktoren Menschen dazu bewegen, aktiv zu handeln, und wie positive soziale Normen sowie gemeinsame Werte demokratische Haltungen stärken. Es soll ermöglichen, Verantwortung zu übernehmen und sich gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung einzusetzen, um extremistischen Ideologien den Nährboden zu entziehen.
Neben wissenschaftlichen Hintergründen erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Impulse, wie Zivilcourage im Alltag, in Schulen, Vereinen oder im beruflichen Umfeld gefördert werden kann. Ziel ist es, eine Kultur des Hinsehens zu stärken. Es wird auch Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion geben.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW und Kommunales Integrationszentrum Kreis Heinsberg
Vortrag und Diskussion: „Die Ökonomie des Hasses. Wie Rechte von Trump bis AfD unseren Wohlstand zerstören und wie man ihre Wähler zurückholt"
Der globale Aufstieg der Rechten wird bisher vor allem politisch und moralisch diskutiert. Doch was ist mit der Wirtschaft? Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten weltweit hetzen gegen Freihandel, die EU, Migrantinnen und Migranten, demokratische Institutionen und Klimaschutz. Doch ihre „Ökonomie des Hasses” zerstört den Wohlstand und verschlechtert das Leben aller: Handel und Wirtschaft würden laut Studien drastisch schrumpfen, der Fachkräftemangel steigen und unsere demokratischen Institutionen weiter erodieren.
Der SZ-Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken schildert in seinem Buch „Die Ökonomie des Hasses“, wie rechte Politik Wohlstand, Frieden und Freiheit gleichermaßen angreift und schlägt neue Wege vor, Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen und die Demokratie zu bewahren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen sowie den Anmeldelink finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Bad Belzig
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung und Deutscher Gewerkschaftsbund Westbrandenburg
Vortrag: „Die Destabilisierung von Institutionen durch die extreme Rechte"
Die Stabilität einer pluralistischen Gesellschaft und liberalen Demokratie wird auch durch ihre gesellschaftlichen und staatlichen Institutionen gewährleistet. Mit welchen Strategien versuchen Akteure der extremen Rechten, diese zu delegitimieren und zu destabilisieren? Welche Handlungsoptionen bieten sich Staat und Zivilgesellschaft, um die Demokratie und ihre Institutionen zu schützen? Nach dem Online-Vortrag des Juristen und Verfassungstheoretikers Prof. Dr. Günter Frankenberg gibt es Raum für Rückfragen und Diskussion.
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für das Themenfeld interessieren.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für weitere Informationen und, um sich anzumelden, klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 7. Oktober 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Evangelische Akademie im Rheinland
Theateraufführung: „Die 'NSU-Monologe' - mit anschließender Podiumsdiskussion"
Bei der Berichterstattung über den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund stand eins oft im Hintergrund: das Leid der Betroffenen. Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, das die Geschichten dreier Familien erzählt, deren Angehörige vom NSU ermordet wurden. Mal behutsam, mal fordernd liefert das Stück intime Einblicke in ihren Kampf um die Anerkennung der Wahrheit. Die „NSU-Monologe“ sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten. Wir möchten Sie einladen, die Perspektiven der Betroffenen kennenzulernen und sich sowohl dem Schmerz und der Wut als auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen.
2026 jährt sich die „Selbstenttarnung“ des NSU zum 15. Mal. Daher findet im Anschluss an die Aufführung ein Podiumsgespräch statt, in dem unter anderem gefragt wird, was sich seit 2011 getan hat, was Erinnerung 15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU für die Demokratie von heute bedeutet und welche sozialen und politischen Konsequenzen daraus folgen.
Beim anschließenden Podium kommen Franziska Schestak-Haase (Beraterin bei ezra – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen), Ayoub Ghanem (Thüringer Engagementpreis 2026) sowie Marc Bouttens des Erinnerungsortes Topf & Söhne (tbd) gemeinsam mit der Moderatorin Alina-Chipo Zitzmann-Ndindah ins Gespräch.
Zielgruppe der Veranstaltung sind alle Interessierten, die sich mit den Hintergründen des NSU, dem zugehörigen Prozess sowie den Betroffenenperspektiven auseinandersetzen wollen.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten. Den Anmeldelink und weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 12. Oktober 2026, 18:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Weimar
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung
Fortbildung: „Kinder im Fokus von Rechtsextremisus"
Was tun, wenn ein Kind rassistische Parolen wiederholt? Wenn Eltern sich einem Demokratieprojekt der Einrichtung verweigern? Wenn sich in einer Familie Anzeichen einer völkischen Lebenswelt zeigen? Fachkräfte, die mit kleinen Kindern und deren Familien arbeiten, geraten in solchen Situationen oft in ein Spannungsfeld zwischen Elternrecht und Kindesschutz – und stehen vor der Frage, wie professionelles Handeln aussehen kann, ohne vorschnell zu urteilen oder wegzusehen.
Die Online-Fortbildung „Kinder im Fokus von Rechtsextremismus“ nimmt dieses Spannungsfeld in den Blick und macht die Kinderrechte zum Ausgangspunkt für die eigene Praxis. Gemeinsam wird erarbeitet, wie sich rechtsextreme und völkische Dynamiken im Umfeld kleiner Kinder zeigen können und welche rechtlichen Grundlagen bestehen, aber auch, wo diese an ihre Grenzen stoßen.
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 30. September. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 14. Oktober 2026, 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Fachstelle Rechtsextremismus und Familie
Tagung: „Betroffene schützen, bedrohte Räume stärken. Verantwortung bündeln gegen Hassgewalt“
Hassgewalt nimmt in Berlin zu. Betroffen sind Menschen, Initiativen, Kulturorte und zivilgesellschaftliche Einrichtungen, die für eine demokratische, solidarische und offene Gesellschaft unverzichtbar sind. Die Tagung Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden, Strafverfolgung, Politik, Wissenschaft, Journalismus und Betroffenenperspektiven zusammenbringen. Thematisiert werden soll, was gesellschaftlich, politisch und institutionell falsch läuft, wie Bedrohungen früher erkannt werden können und welche Unterstützung Betroffene und bedrohte Räume konkret brauchen.
Auf verschiedene Vorträge folgt ein politisches Panel mit Vertreterinnen und Vertretern demokratischer Parteien über politische Verantwortung. An Abend gibt es außerdem ein moderiertes Gespräch zum Thema „Gemeinsam gegen Hassgewalt: Was fehlt, was wirkt, was folgen muss“.
Eine Anmeldung Externer Link: über diesen Link für die Veranstaltung ist erforderlich, Anmeldefrist ist der 12. Oktober 2026.
Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 14. Oktober 2026, 9:30 bis 16:30 Uhr, sowie ab 19 Uhr (Abendveranstaltung)
Ort: Berlin
Veranstalter: Amadeu Antonio Stiftung
Fortbildung: „Dialog im Gegenwind"
Politische Bildnerinnen und Bildner erleben immer wieder schwierige Situationen mit Erwachsenen und Jugendlichen: Unterschiedliche Meinungen und Problemeinschätzungen stehen sich in unversöhnlicher Weise gegenüber, Personen berufen sich auf Informationsquellen, die andere wiederum als unglaubwürdig kategorisch ablehnen, Gespräche über demokratische Grundwerte werden von vornherein als ideologische Umerziehung oder mit rechtsextrem unterlegtem Zynismus abgelehnt.
Die zweitägige Fortbildung vermittelt praxisnahe Strategien, um in solchen herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben. Im Zentrum steht hierbei das eigens dafür entwickelte Kommunikationsmodell »InteraKt«, welches verschiedene Grundtypen von Resonanz und Formen von Kommunikationsverhalten (von »kontrovers-gesprächsbereit« bis »strategisch-offensiv«) differenziert. Dadurch wird greifbar, an welchen Indikatoren man merkt, dass ein echter Dialog trotz kontroverser Diskussion oder Störungen noch möglich ist – und wie situativ passende Umgangsmöglichkeiten aussehen können, die weder in eine argumentative Sackgasse noch in eine Eskalationsspirale führen.
Zielgruppe der Fortbildung sind Fachkräfte der Jugend- und Sozialarbeit, pädagogische Fachkräfte aus Schule und Bildung, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Moderatorinnen und Moderatoren, Mediatorinnen und Mediatoren.
Den Anmeldelink und weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 14. und 15. Oktober 2026, jeweils 9:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Cultures Interactive
Workshop: „Umgang mit extremistischen Aussagen im pädagogischen Raum“
Der Workshop dient als Handlungsempfehlung an Fachkräfte, Lehrerinnen bzw. Lehrer und Pädagoginnen bzw. Pädagogen im Kontext Schule im Umgang mit menschenverachtenden Positionen in Bezug auf extremistische Ereignisse. Die Teilnehmenden werden mit Anregungen unterstützt, in benannten Situationen bedacht und umsichtig zu agieren und zugleich dazu ermutigt, Gespräche über komplexe Themen mit Schülerinnen bzw. Schülern zu führen.
Damit die gut gemeinte Absicht dieser Gespräche nicht verloren geht und die gegenteilige Wirkung zur Folge hat, werden Themenfelder wie Diskriminierung, Rassismus und antimuslimischer Rassismus und Islamismus mitbehandelt, sodass die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer sprachfähig(er) werden.
Der Workshop ist kostenlos. Mehr Informationen sowie Anmeldungsdetails zur Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 15. Oktober 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
Podiumsdiskussion: „Von ‚Dumme-Jungen-Streichen‘, Bagatellen und Einzeltätern: Zur Wechselwirkung von Strafverfolgung und öffentlicher Einordnung rechter Straftaten“
Wie eine demokratische Gesellschaft mit rechten Straftaten umgeht, entscheidet sich nicht allein vor Gericht. Ob eine Tat als politisch rechts oder rechtsextremistisch motiviert erkannt und verfolgt wird, welche Motive Ermittlungsbehörden in den Blick nehmen, wie Medien darüber berichten und wie Politik und Öffentlichkeit das Geschehen einordnen, prägt wesentlich die gesellschaftliche Wahrnehmung von Rechtsextremismus.
Die Veranstaltung nimmt deshalb die Wechselwirkungen zwischen Strafverfolgung, medialer Berichterstattung und öffentlicher Wahrnehmung in den Blick. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie staatliche und gesellschaftliche Institutionen rechte Straftaten erkennen, benennen und einordnen – und welchen Einfluss dies auf Betroffene und eine demokratische Öffentlichkeit hat.
Auch auf mögliche Leerstellen soll der Blick geworfen werden: Wann wird die politische Dimension einer Tat erkannt? Welche Rolle spielen die Perspektiven der Betroffenen bei Ermittlungen und in der öffentlichen Berichterstattung? Was geschieht, wenn ein rassistisches, antisemitisches oder anderes menschenfeindliches Motiv zunächst nicht erkannt oder nicht benannt wird? Und welche Auswirkungen kann dies auf das Vertrauen in staatliche und demokratische Institutionen haben?
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Für weitere Informationen klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 15. Oktober 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung
bpb-BarCamp 2026: „Gesellschaft unter Druck – Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern“
Soziale Ungleichheit und Radikalisierung hängen oft enger zusammen, als es auf den ersten Blick scheint. Aktuelle Forschung zeigt: Nicht Ungleichheit allein führt zu Radikalisierung, sondern vor allem das Gefühl von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und fehlender politischer oder sozialer Teilhabe.
Dabei geht es um mehr als Einkommensunterschiede. Auch ungleiche Chancen auf gute Bildung, sichere Arbeit, politische Mitbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung spielen eine Rolle – etwa in benachteiligten Stadtteilen, prekären Beschäftigungsverhältnissen oder wenn politische Beschlüsse als fern der eigenen Lebensrealität wahrgenommen werden. Radikalisierung wurzelt in gesellschaftlichen Verhältnissen und sollte daher auch als gesellschaftlicher Prozess verstanden werden und nicht als individuelle Entscheidung.
Das Barcamp der bpb bringt jährlich Fachkräfte aus politischer Bildung, Sicherheitsbehörden, Politik und Wissenschaft zusammen, um Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Radikalisierungsdynamiken zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und die Frage, wie Radikalisierung frühzeitig erkannt und verhindert werden kann.
Gemeinsam werden in diesem Jahr unter anderem diese Themen diskutiert:
Wie soziale Ungleichheit Radikalisierungsprozesse beeinflusst
Welche Schutzfaktoren Menschen widerstandsfähiger machen
Welche Rolle politische Bildung, Prävention und Sicherheitsbehörden dabei spielen
Ziel ist ein offener Austausch auf Augenhöhe, bei dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue, praxisnahe Ansätze für Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt entwickelt werden können.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmeldefrist ist der 14. September 2026.
Termin: 15. bis 16. Oktober 2026, ab 10:00 Uhr
Ort: Köln
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung
Tagung: „Bildung, Erziehung und Differenz im (extrem) rechten Gegenwind"
Neurechte und antidemokratische Politiken zielen seit mehr als zehn Jahren verstärkt auf Erziehung, Bildung und Wissenschaft. Das machen zum Beispiel kürzliche Forderungen, die Gender und Postcolonial Studies abzuschaffen deutlich. Auch wenn die Angriffe auf Bildung und Wissenschaft im Zusammenhang mit der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung besonders sichtbar werden, treffen sie doch die Wissenschaft als Ganze: Die Mobilisierungen gegen Gender- und Queer Studies nutzen Ressentiments gegenüber Wissenschaft, um diese als überflüssige und ideologische Veranstaltung zu diskreditieren.
Die Tagung soll ermöglichen, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Sektionen und Kommissionen der DGfE über aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftsfeindliche Entwicklungen in einen Austausch treten und eigene Analysen zur Situation formulieren. So sollen breitere Perspektiven erschlossen werden, aber auch ein besseres Verständnis gegenwärtiger gesellschaftlicher Transformationen und die Chancen auf eine sektions- und kommissionsübergreifende Vernetzung soll gefördert werden.
Weitergehende Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie Externer Link: hier.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt Externer Link: hier über die Webseite der Europa-Universität Flensburg.
Für weitere Nachfragen wenden Sie sich an: Externer Link: gegenwind@uni-flensburg.de
Termin: 15. und 16. Oktober 2026, 12:00 bis 19:30 Uhr (1. Tag), 8:45 Uhr bis 12:30 Uhr (2. Tag)
Ort: Frankfurt am Main
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft
Workshop: „Die extreme Rechte zwischen Klimawandelleugnung und Klimanationalismus"
Rechtsextreme Akteurinnen und Akteure bestreiten entweder den vom Menschen verursachten Klimawandel oder machen das Bevölkerungswachstum im Globalen Süden für die Klimakatastrophe verantwortlich. Je nachdem, wer adressiert wird, greifen sie dabei auf unterschiedliche Strategien zurück – von der Diffamierung von Klimaaktivistinnen und -aktivisten bis hin zu antisemitischen Verschwörungserzählungen über eine angeblich im Verborgenen operierende Elite. Gleichzeitig versuchen antidemokratische Kräfte, mit Argumenten des Natur- und Artenschutzes Anschluss an Bewegungen gegen Windkraft und andere Formen der Energiewende zu finden. Der Workshop gibt einen Überblick über rechte und rechtsextreme Akteurinnen und Akteure und ihre Positionen im Themenfeld Klima- und Energiepolitik. Gemeinsam werden deren Strategien und Argumentationen analysiert und ihnen eine solidarische Perspektive der Klimagerechtigkeit entgegengesetzt. Der vierstündige Workshop ist kostenfrei und richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren.
Die Anmeldung erfolgt über: E-Mail Link: lgs@naju-brandenburg.de oder über den Externer Link: Anmeldelink auf der Webseite der Naturschutzjugend Brandenburg.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Die Veranstaltung wird durch das Umweltbundesamt sowie das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
Termin: 21. Oktober 2026, 17:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Potsdam
Veranstalter: Naturschutzjugend und FARN
Weiterbildung: „Menschenverachtenden Einstellungen begegnen"
Die Weiterbildung widmet sich der Auseinandersetzung mit jugendkultureller und politisch(-historischer) Bildung sowie der Wahrnehmung und Intervention bei menschenverachtenden Einstellungen und Äußerungen. Ausgangspunkt liefern die jüngsten Ergebnisse praktizierter Distanzierungsarbeit: Es wird gemeinsam auf Interventionsmöglichkeiten und -strategien in Einzel- und Gruppensettings geschaut – mittels eines konstruktiven pädagogischen Umgangs.
Ob Graffiti, Simson, Rap oder TikTok – mit Jugendkulturen können durch die Lebensweltorientierung junge Menschen angesprochen und Methoden der Interventionen daran angepasst werden. Das wird in Workshopsettings genutzt, um niedrigschwellig mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und Anknüpfungspunkte für eine politisch(-historische) Bildung zu schaffen. Mit diesem methodenbasierten Zugang soll die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen angeregt und ein emanzipatorisches und (medien)kritisches Bewusstsein gestärkt werden.
Die Weiterbildung richtet sich sowohl an pädagogische Fachkräfte/Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als auch an Personen aus der jugendkulturellen Praxis.
Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenfrei. Anreise, Übernachtung und Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.
Eine Anmeldung bis zum 28. September 2026 ist erforderlich. Anmelden können Sie sich per Mail an: Externer Link: freies.team@distanz.info
Für weitere Informationen zu der Weiterbildung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 21. bis 23. Oktober 2026, jeweils 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Weimar
Veranstalter: Distanz e.V.
Vortrag: „Rechter Lifestyle - Symbole, Codes und Musik der rechten Szene" mit anschließendem Konzert
Rechtsextreme zeigen sich nicht mehr ausschließlich mit Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke. Sie tragen hippe Klamotten, hören Rap-Musik und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Im Workshop wird der Frage nachgegangen, ob es so etwas wie einen „rechten Lifestyle“ noch gibt, auf welche Symbolik und Codes insbesondere in der rechten Musikszene zurückgegriffen wird und welche Rolle der Antisemitismus dabei spielt.
Der Referent Bastian Drumm ist Sozialarbeiter und Kenner der rechten Szene. Im Anschluss findet ein „Konzert gegen jeden Antisemitismus“ mit Cold Fury, whos next und Fabrik der Freundschaft statt.
Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie Externer Link: hier und zum Konzert Externer Link: hier.
Anmelden können Sie sich über die Externer Link: Volkshochschule Landkreis Amberg-Sulzbach.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.
Termin: 23. Oktober 2026, Vortrag: ab 18 Uhr, Konzert: ab 20 Uhr
Ort: Sulzbach-Rosenberg
Veranstalter: Bündnis gegen Antisemitismus Sulzbach-Rosenberg, PunK e.V. und Flusensieb e.V.
Podiumsdiskussion: „Unter Druck. Erinnerungskultur im Fokus der radikalen Rechten"
Orte, die für den nationalsozialistischen Terror stehen, mahnen das demokratische Gemeinwesen insbesondere in Deutschland zu einer umfassenden Erinnerungskultur und -praxis. Schien dies eine Zeitlang unumstritten, finden in jüngerer Vergangenheit Stimmen aus der radikalen Rechten Gehör unter Wählerinnen und Wählern, die ein Umdenken fordern: Die Erinnerung an deutsche Schandtaten soll heruntergefahren und durch ein Gedenken an (mitunter vermeintliche) Sternstunden der deutschen Geschichte ersetzt werden.
Wie gehen Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur mit diesem neuen Druck um, und wie kann eine Erinnerungskultur aussehen, die dem mörderischen Vermächtnis der deutschen Geschichte ebenso wie den sich wandelnden Zielgruppen und deren Rezeptionsgewohnheiten gerecht wird?
Es diskutieren:
Clara Mansfeld, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg
Dr. Deborah Schnabel, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a. M.
Prof. Dr. Martina Steber, Institut für Zeitgeschichte München–Berlin, München
Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Weimar
Moderation: Ilanit Spinner, Bayerischer Rundfunk/ARD, Berlin
Zielgruppe der Veranstaltung sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der historisch-politischen Bildungsarbeit, Journalistinnen und Journalisten, interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erfolgt Externer Link: hier über die Bayerische Akademie der Wissenschaften.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 26. Oktober 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: München
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Bayerische Akademie der Wissenschaften, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
Workshop: „Zurück in die 1990-er? Jugendarbeit in Zeiten rechter Hegemonie"
In Sachsen verorten sich junge Menschen zunehmend politisch rechts; gewaltbereite Jugendgruppen bedrohen Personen außerhalb ihres Weltbildes. Wie können Pädagoginnen und Pädagogen mit diesen Jugendlichen arbeiten? Die Jugendarbeit stellt sich diese Frage seit Jahrzehnten. Ein historischer Blick auf Sachsen vor und nach 1990 zeigt, welche Herausforderungen sich ähneln und was anders ist.
Konkrete Inhalte des Workshops sind:
Traditionslinien der Sozialen Arbeit und der Jugendarbeit von der DDR bis heute
Erfahrungsberichte von Kolleginnen und Kollegen aus den 1990er Jahren
Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzepten damals und heute
Reflexion aktueller Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen
Austausch und Diskussion
Eine Anmeldung zu dem kostenfreien Workshop ist bis zum 16. Oktober 2026 möglich. Bitte schreiben Sie dafür eine Mail an: E-Mail Link: antonia.koch@kulturbüro-sachsen.de
Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 26. Oktober 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Grimma
Veranstalter: Kulturbüro Sachsen
Fachtag: „PERSIST – Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, Rehabilitation und Sozialen Integration von Kindern aus extremistischen Familienstrukturen“
Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Sicherheitsbehörden, Beratung, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und teilt zentrale Befunde aus drei Jahren qualitativer Forschung, datengestützter Modellentwicklung und operativer Fallarbeit zu den Themen:
Entwicklung und langfristige Bedürfnisse von Kindern aus Familien mit Extremismusbezügen
Kinderschutz und familiäre Integration im Spannungsfeld von Ideologien und Loyalitätskonflikten
Erreichbarkeiten von Prävention vs. Stigmatisierung: legitime Interventions- und Unterstützungsgrundlagen
nachhaltige Handlungsmöglichkeiten und Kooperationsfähigkeiten von zivilgesellschaftlichen und behördlichen Institutionen
Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2026.
Termin: 28. Oktober 2026, 9:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Kassel
Veranstalter: Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention im Land Bremen
Vortrag: „Wie man Populisten besiegt - Gegen den liberalen Defätismus"
Die Bundestagswahl zeigt eine geschwächte politische Mitte und erstarkende Ränder. In Europa und weltweit gewinnen rechtspopulistische Kräfte an Einfluss. Karolina Wigura analysiert Entwicklungen in Brasilien, den USA, Polen und der Slowakei und zeigt Folgen autoritärer Politik sowie demokratischer Gegenbewegungen. Die Veranstaltung fragt, wie Demokratien gestärkt und autoritäre Tendenzen eingedämmt werden können.
Die Referentin Prof. Dr. Karolina Wigura ist Soziologin, Ideenhistorikerin und Journalistin.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für weitere Informationen sowie zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 28. Oktober 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Domberg-Akademie
Vortrag: „Die Entstehungsbedingungen des NSU-Komplex"
In dem Vortrag stellt die Historikerin Leonie Dellen zentrale Ergebnisse ihres Forschungsprojekts zur Jugendsozialarbeit in Jena während der Wende- und Transformationszeit vor. Im Fokus stehen die Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt und die Frage, welche Erfahrungen im Konzept der damaligen Jugendarbeit häufig unberücksichtigt blieben. Der Vortrag beleuchtet die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sich das spätere NSU-Kerntrio in einem Jenaer Jugendclub organisieren und radikalisieren konnte, und diskutiert die Folgen für von rechter Gewalt betroffene Menschen. Aus den historischen Erkenntnissen werden Impulse für eine rassismuskritische und demokratiestärkende Soziale Arbeit entwickelt, die Fachkräfte bei aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Rechtsextremismus unterstützen können.
Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch Interessierten und ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 29. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Ratzeburg
Veranstalter: Miteinander e.V.
Vortrag: „Die Mobilisierung des Ressentiments - Antisemitismus in der AfD"
Der Vortrag thematisiert, wie Rechtsextreme die liberale Demokratie ablehnen, wie sie sich dem Nationalismus und Verschwörungsideologien zuwenden und welche Rolle der Antisemitismus dabei spielt – auch in der AfD.
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Rensmann spricht darüber, wie in der Partei und unter ihren Wählerinnen und Wählern Israelfeindschaft, Holocaustrelativierung, antisemitisches Verschwörungsdenken und judenfeindliche Bilder einen prominenten Platz einnehmen. Er beschreibt, wie die Konstruktion einer „korrupten globalisierten Elite“ und das Feindbild einer imaginierten liberalen globalistischen Weltregierung, die hinter sämtlichen Krisen und einem „großen Bevölkerungsaustausch“ stünde, fest zur mobilisierten Vorstellungswelt gehört, an die sich die Idee von der jüdischen Weltverschwörung anschließen kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.
Für weitere Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Anmelden können Sie sich über die Externer Link: Volkshochschule im Landkreis Amberg-Sulzbach.
Termin: 29. Oktober 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Sulzbach-Rosenberg
Veranstalter: Bündnis gegen Antisemitismus Sulzbach-Rosenberg
November 2026
Workshop: „Kommunikationsstrategien für Demokratie"
In Sachsen verorten sich junge Menschen zunehmend politisch rechts; gewaltbereite Jugendgruppen bedrohen Personen außerhalb ihres Weltbildes. Wie können Pädagoginnen und Pädagogen mit diesen Jugendlichen arbeiten?
Der Workshop vermittelt Strategien zum Umgang mit demokratiefeindlichen und diskriminierenden Aussagen im Alltag. Im Fokus stehen der Schutz Betroffener, der konstruktive Umgang mit diskriminierenden Personen und die Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit antidemokratischen Äußerungen zu gewinnen und zu entscheiden, wann Dialog möglich oder klare Abgrenzung nötig ist.
Der Workshop ist kostenfrei. Er richtet sich an Fachkräfte in der Jugendhilfe, Pädagoginnen und Pädagogen, Verwaltungsangestellte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Weitere Informationen erhalten Sie Externer Link: hier.
Die Anmeldung erfolgt über die Externer Link: Webseite der Volkshochschule Dreiländereck.
Termin: 2. November 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Löbau
Veranstalter: Kulturbüro Sachsen
Workshop: „Verschwörungserzählungen erkennen, Handlungsstrategien entwickeln“
In dem Workshop geht es um die Frage, was Verschwörungserzählungen kennzeichnet, wie sie aufgebaut sind und warum die Verbreitung demokratiegefährdend sein kann. Es werden die Rolle von Antisemitismus und die Verbindung zu rechtsextremen Akteurinnen und Akteuren aufgezeigt. Außerdem werden Strategien für den Umgang mit Menschen, die an Verschwörungserzählungen glauben oder verbreiten, vorgestellt und diskutiert.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die in ihrem persönlichen und/oder beruflichen Umfeld (Familie, Freundeskreis, Sportverein, Arbeitskollegium etc.) Konflikte mit Verschwörungserzählungen wahrnehmen, und sich über Handlungs- und Argumentationsstrategien informieren möchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Den Link dafür sowie weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 4. November 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, entschwört. Beratung zu Verschwörungsmythen im persönlichen Umfeld (pad gGmbH) und Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR)
Filmvorführung: „Schau hin! Spuren – Die Opfer des NSU“
Zwischen 2000 und 2007 wurden zehn Menschen von der rechtsextremen Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) ermordet, darunter acht türkischstämmige Männer, ein Mann griechischer Herkunft sowie eine Polizistin. Im Prozess von 2013 bis 2018 blieben – nicht nur aus Sicht der Opferangehörigen – viele Fragen offen. Der Film dokumentiert, wie die Hinterbliebenen versuchen, mit dem jahrelangen Geschehen umzugehen und insbesondere das Andenken an die Opfer lebendig zu halten.
Die Filmvorführung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Auch Deutsche unter den Opfern: Eine Reihe zum Thema Rechtsextremismus“.
Weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 4. November 2026, ab 18:00 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Landesdemokratiekonferenz 2026: „Präventionspraxis im digitalen Wandel“
Unter dem Titel „Präventionspraxis im digitalen Wandel“ widmet sich die diesjährige Landesdemokratiekonferenz den veränderten Anforderungen an die Präventionsarbeit gegen menschen- und demokratiefeindliche Ideologien im Kontext der digitalen Transformation.
Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention, Intervention und die Unterstützung Betroffener, stellen die Praxisarbeit jedoch zugleich vor neue Herausforderungen.
Ziel der Konferenz ist es daher, innovative Ansätze im digitalen Raum sichtbar zu machen, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für die Weiterentwicklung der Präventionsarbeit in Nordrhein-Westfalen zu setzen.
Im Zentrum stehen unter anderem folgende Fragen:
Wie verändert der digitale Wandel die Anforderungen an Präventionsarbeit?
Wie lassen sich Menschen in digitalen Lebenswelten wirksamer erreichen?
Welche Chancen und Grenzen bietet Präventionsarbeit im digitalen Raum?
Begleitend zur Konferenz findet eine Trägermesse statt, auf der sich zivilgesellschaftliche und staatliche Akteurinnen bzw. Akteure aus Nordrhein-Westfalen präsentieren und zum Austausch einladen.
Die Landesdemokratiekonferenz wird vom Demokratiezentrum NRW im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ veranstaltet.
Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 6. November 2026
Ort: Düsseldorf
Veranstalter: Demokratiezentrum NRW
Seminar: „Zwischen Freizeit und Ideologie: Die Erlebniswelt Rechtsextremismus"
Das Seminar bietet einen Einblick in die „Erlebniswelt Rechtsextremismus“. Wie versucht die rechtsextremistische Szene insbesondere junge Menschen anzusprechen? Welche Medien, Musik und Freizeitangebote werden genutzt, um Ideologien zu verbreiten? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Strategien und Angebote der Szene sowie über das rechtsextremistische Parteienspektrum und verschiedene Randbereiche. Anhand von Beispielen aus Alltag, Medien und Freizeit wird gezeigt, wie subtil und vielfältig die Ansprache erfolgt.
Im Anschluss gibt es ausreichend Raum für Fragen, Diskussionen und Austausch, um das Gelernte zu vertiefen und die Inhalte praxisnah zu reflektieren. Das Seminar vermittelt Wissen sowie Verständnis für die Hintergründe rechtsextremistischer Ideologien und ihre Wirkung auf unterschiedliche Altersgruppen.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 10. November 2026, 14:00 bis 16:30 Uhr
Ort: Mönchengladbach
Veranstalter: DGB Bildungswerk NRW
Vortrag: „Der öffentliche Dienst im Fadenkreuz. Wie Demokratiefeinde Justiz, Polizei, Schule und Verwaltung unterwandern"
Der Vortrag beleuchtet, wie Extremistinnen und Extremisten staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Er thematisiert, warum und wie die Machtzentren der politischen Ordnung ins Fadenkreuz von Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten, aber auch von anderen Demokratiefeinden geraten sind. Zur Veranschaulichung werden Beispiele genannt, wie diese Infiltration vonstattengeht. Anschließend wird diskutiert, mit welchen Mitteln Staat und Gesellschaft der rechtsextremen Unterwanderung entgegentreten können.
Weitere Informationen zu dem Vortrag finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 11. November 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Weißwasser
Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und Volkshochschule Dreiländereck
Fachtag: „Standhalten. Vernetzen. Gestalten. Strategien gegen Rechtsextremismus“
Im Mittelpunkt des Online-Fachtags steht die Analyse der Wahlergebnisse im September, insbesondere das Abschneiden rechtsextremer Parteien. Zum Einstieg ordnet Dr. Felix Schilk (Universität Tübingen) die Ergebnisse ein und fragt nach den politischen Folgen. Mit der österreichischen Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung), Andrea Hübler (RAA Sachsen) und Romy Arnold (MOBIT Thüringen) wird die Debatte vertieft. Aus verschiedenen Perspektiven wird untersucht, was die neue Situation etwa für die zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und für die Beratung von Opfern rechtsextremer Gewalt bedeutet. Gefragt wird auch: Was kann Deutschland aus den Erfahrungen in Österreich mit einer starken, in Teilen rechtsextremen Partei lernen?
Anschließend werden gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickelt: Praxisorientierte Workshops befassen sich mit Resilienz in herausfordernden Zeiten, wirksamer Kampagnenarbeit, dem Umgang mit türkischem Rechtsextremismus und dem Einsatz von KI in der Projektarbeit.
Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und Engagierte aus der Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung sowie aus Zivilgesellschaft, Initiativen und Verbänden.
Weitere Informationen zu dem Fachtag finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 12. November 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Kooperationsverbund Rechtsextremismus
Tagung: „Katholische Kirche und die radikale Rechte - Transnationale Netzwerke und Diskurse"
Die Tagung beleuchtet, wie transnationale Netzwerke der radikalen Rechten das Christentum ideologisch nutzen und welche Herausforderungen sich daraus für Kirche, Gesellschaft und Menschenrechte ergeben. Einerseits bemühen sich die Akteurinnen und Akteure der Neuen Rechten, ihre ausgrenzende Ideologie christlich zu grundieren, während gleichzeitig auch innerhalb katholischer Kontexte einige Gruppen die Nähe zur radikalen Rechten suchen. So verbinden sich adlige Milieus, „Christfluencer“ sowie politische Akteurinnen und Akteure zu einem weltweiten Netzwerk, das durch gemeinsame Narrative, digitale Medien und weitgehend geteilte Menschen- und Familienbilder zusammengehalten wird. In Vorträgen und Workshops werden daher unter anderem folgende Fragen thematisiert: Wie funktionieren diese transnationalen Netzwerke - und welche Herausforderungen entstehen daraus für Kirche und Gesellschaft? Wo genau liegen die menschenrechtlichen, kirchlichen und theologischen Konfliktfelder?
Die Tagung richtet sich an Mitarbeitende, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte aus Kirche und Gesellschaft. Das Programm der Tagung sowie weitere Informationen finden Sie Externer Link: hier. Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2026.
Termin: 12. November 2026, 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: München
Veranstalter: Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
Vortrag: „Vorstellung des MIA Berichts 2025: Antiziganismus in Bayern"
Der Vortrag zum Thema „Antiziganismus in Bayern“ stellt die Ergebnisse des neuen Jahresberichts der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) Bayern vor. Die Folgen von Ausgrenzung und antiziganistischer Diskriminierung für die Betroffenen sowie mögliche Gegenmaßnahmen werden durch die Erfahrungen der im bayerischen Landesverband der deutschen Sinti und Roma angesiedelten communitybasierten Antidiskriminierungsberatung dargestellt.
Referenten sind der wissenschaftlicher Mitarbeiter Thomas Höhne sowie Michelle Berger von der Antidiskriminierungsberatung des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern.
Nähere Informationen zu dem Vortrag erfahren Sie Externer Link: hier.
Termin: 16. November 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie
Lesung: „Kinder von Hoy"
In ihrem dokumentarischen Roman gibt Grit Lemke einer Generation Gehör, für die Traum und Trauma dicht beieinanderlagen. In den sechziger und siebziger Jahren waren sie mit ihren Eltern nach Hoyerswerda gekommen, in eine DDR-Musterstadt, in der morgens die Eltern in Schichtbussen davonrollten und die Kinder in einem Kollektiv aufwuchsen. Sie versammelt Gespräche mit Freunden und Familie und erzählt von ihrem eigenen Leben als Teil einer proletarischen Bohème um Gerhard Gundermann, die sich nachts im Kellerclub trifft und tagsüber malocht. Als Neonazis 1991 das erste Pogrom der Nachkriegszeit verüben, bleibt die Kulturszene tatenlos. Danach ist nichts mehr, wie es war.
Grit Lemke wuchs in Hoyerswerda auf. Nach einer Baufacharbeiterlehre studierte sie Kulturwissenschaft, Ethnologie und Literatur in Leipzig, 1999 Promotion an der Humboldt-Universität Berlin. Sie arbeitet als Dokumentarfilmregisseurin und Autorin.
Der Eintritt zur Lesung ist frei, Spenden sind erwünscht. Nähere Informationen zu der Lesung erfahren Sie Externer Link: hier.
Termin: 17. November 2026, ab 19:00 Uhr
Ort: Potsdam
Veranstalter: Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz
Webtalk: „trans:fair talk 3 | Extremismus und Prävention im Gaming“
Seit dem rechtsextremen Anschlag in Christchurch (Neuseeland) im Jahr 2019, bei dem der Täter zahlreiche Bezüge zu digitalen Spielen und Gaming-Kulturen hergestellt hat, steht extremistische Einflussnahme in Gaming-Räumen verstärkt im Fokus der Radikalisierungsforschung und Präventionsarbeit. Inzwischen ist klar: Extremistische Aktivitäten mit Gaming-Bezug sind vielfältig und umfassen neben der Produktion von Propaganda-Spielen zahlreiche weitere Dimensionen. Der Webtalk mit Dr. Linda Schlegel stellt diese verschiedenen Arten extremistischer Aktivitäten im Gaming-Bereich vor und erläutert außerdem bisherige Erkenntnisse zu Präventions- und Interventionsansätzen mit Gaming-Bezug.
Dr. Linda Schlegel ist PostDoc und Co-Leiterin des RadiGaMe Projektes (Radikalisierung auf Gaming Plattformen und Messenger Diensten) am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Sie ist Gründungsmitglied des Extremism and Gaming Research Networks (EGRN) und forscht vornehmlich zu Online-Radikalisierung, extremistischer Einflussnahme in digitalen Gaming-Räumen und Narrativkampagnen.
Für weitere Informationen zu der kostenfreien Veranstaltung und zur Anmeldung klicken Sie bitte Externer Link: hier.
Termin: 18. November 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
WelEx-Fachtag: „Kinderschutz und Extremismus – Strukturen stärken, Handlungssicherheit fördern“
Der Fachtag bringt Fachkräfte aus Jugendhilfe, Verwaltung, Prävention, Wissenschaft und Politik zusammen und bietet:
fachliche Inputs zu aktuellen Entwicklungen
praxisnahe Workshops mit Fallbeispielen
Austausch und Vernetzung
Podiumsdiskussion zu strukturellen Herausforderungen
Zertifikatsübergabe für Absolventinnen und Absolventen der WelEx-Qualifizierung
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Termin: 19. November 2026, 10:30 - 16:30 Uhr
Ort: Berlin
Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung
Tagung: „7. Regionalkonferenz Rechtsextremismus & Demokratiestärkung"
Unter dem Motto „Aus der Defensive kommen“ befasst sich die Regionalkonferenz mit antimuslimischem Rassismus, mit der Normalisierung antidemokratischer Haltungen, mit Kulturkampf und Diskursverschiebungen, mit antifeministischen Phänomenen wie ‚Manosphere & Tradwives‘, mit kommunalpolitischen Herausforderungen durch rechtsextreme Akteurinnen und Akteure sowie mit Antisemitismus.
Zielgruppen der Konferenz sind politisch interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Schule. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen zu der Konferenz sowie das Programm finden Sie Externer Link: hier.
Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt per Mail an: E-Mail Link: miteinander.leben@t-online.de. Anmeldeschluss ist der 10. November 2026. Bei der Anmeldung müssen Sie Ihren vollständigen Namen sowie die Institution, die Sie vertreten, angeben.
Termin: 21. November 2026, 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Ratzeburg
Veranstalter: Verein Miteinander leben
dist[ex]-Community Event 2026: „Under Pressure. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit für eine wehrhafte Demokratie“
Der Veranstalter möchte auf dieser Veranstaltung gemeinsam mit den Teilnehmenden auf aktuelle Herausforderungen, Perspektiven und Zukunftsfragen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit blicken.
Im Mittelpunkt stehen zwei Tage des Austauschs, der Vernetzung und fachlichen Diskussionen. Geplant sind unter anderem eine zentrale Diskussion zu den Rahmenbedingungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, interaktive Formate zur Zusammenarbeit sowie gemeinsame Arbeitsphasen zu aktuellen Fragestellungen aus Praxis, Forschung und Politik. Der Fokus liegt dabei auf dem gegenseitigen Lernen, der Weiterentwicklung des Handlungsfeldes und der Stärkung bestehender Netzwerke.
Das Community Event richtet sich an Fachkräfte aus dem Bereich der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.
Mehr Informationen über die Veranstaltung und zum Anmeldeprozess finden Sie Externer Link: hier.
Vortrag: „Ist das schon Extremismus?"
Obwohl sich weite Teile der Bevölkerung in der Anerkennung und Verteidigung der Demokratie einig sind, sorgt das Thema Extremismus regelmäßig für heftige Kontroversen: Was heißt denn eigentlich extremistisch? Kann man Rechts- und Linkextremismus miteinander vergleichen? Und: Ist die AfD eine rechtsextreme Partei? Die Antworten auf diese Fragen sind für alle wichtig. Denn wie extremistische Bestrebungen wahrgenommen werden und wie mit ihnen umgegangen wird, prägt die Gesellschaft. Dabei stellt die Abgrenzung von Demokratie und Extremismus die wesentliche Grundlage für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit antidemokratischen Phänomenen dar.
Der Referent der Veranstaltung, Prof. Dr.Tom Thieme, gibt aktuelle Einblicke in die Thematik und geht dabei auf Ideologien, Strategien und Aktionen ein. Schwerpunkt ist die Situation in Sachsen. Folgende Fragen werden geklärt: Welche Erscheinungsformen haben Extremisten heutzutage? Wie versuchen Sie demokratische Grundwerte zu unterlaufen? Welche Bewegungen gibt es, die als extremistisch eingestuft werden? Und was lässt sich gesellschaftlich und politisch gegen Extremismus tun? Anschließend gibt es Raum für Diskussion.
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Termin: 24. November 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Löbau
Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Termin: 24. und 25. November 2026, 11:30 bis 18:15 Uhr (1. Tag) und 9:00 bis 15:00 Uhr (2. Tag)
Ort: Berlin
Veranstalter: dist[ex]
Seminar: „Das wird man doch mal sagen dürfen.“ – Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft
‚Umvolkung‘, ‚Lügenpresse‘, ‚Volksverräter‘ – Begriffe, die eigentlich aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremen Sprachgebrauch stammen, sind heute auch im politischen Diskurs zu finden. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Deshalb wird in dem Seminar die Frage gestellt: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen?
Es werden die zentralen Bausteine der nationalsozialistischen Weltanschauung angeschaut und nach den Ähnlichkeiten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens gefragt. Und es wird diskutiert, inwieweit einzelne Bestandteile der NS-Ideologie heute auch für die sogenannte gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenfrei. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier Externer Link: hier .
Termin: 28. November 2026, 10:00 bis 15:00 Uhr
Ort München
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München
Dezember 2026
Workshop: „Türkischer Ultranationalismus in Deutschland“
Was steckt hinter der sogenannten „Ülkücü-Bewegung“? Der Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren und gibt einen kompakten Einblick in Ideologie, Strukturen und Erscheinungsformen der Bewegung in Deutschland.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten „Türkisch-Islamischen Synthese“ sowie auf der Entwicklung der Bewegung von Gewalt und Terror bis in die 1990er Jahre hin zu einem späteren Strategiewechsel in Richtung „legalistischer Islamismus“.
Der Blick richtet sich dabei auch auf aktuelle Entwicklungen, zentrale Symboliken von Anhängerinnen bzw. Anhängern und das Verhältnis der „Ülkücü-Bewegung“ zu „deutschem“ Rechtsextremismus. Gemeinsam werden Ansätze und Möglichkeiten der Prävention besprochen.
Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldungsdetails finden Sie Externer Link: hier.
Termin: 3. Dezember 2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ort: Online
Veranstalter: Multikulturelles Forum und Projekt Wegweiser
Seminar: „Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur"
Rechtsextreme Akteurinnen und Akteure versuchen, Geschichte umzudeuten und die Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah anzugreifen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, warum solche Angriffe auf Gedenken und historische Verantwortung nicht zufällig sind, sondern Teil einer politischen Strategie. Gemeinsam werden solche Deutungskämpfe, ihre Ziele und Narrative analysiert und es wird diskutiert, wie politische Bildung demokratische Erinnerungskultur verteidigen kann.
Den Kurs leitet Niklas Fischer-Miyakis, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung richtet sich an alle politisch Interessierten. Weitere Informationen erhalten Sie Externer Link: hier.
Termin: 4. bis 6. Dezember 2026, 18:45 Uhr (1. Tag) bis 12:30 Uhr (3. Tag)
Ort: Kochel am See
Veranstalter: Georg-von-Vollmar-Akademie
März 2027
MOTRA-Konferenz: „Extremismus/Radikalisierung/Prävention“
Welchen Beitrag leisten Kunst und Kultur für eine widerstandsfähige, extremismusresiliente Demokratie? Und inwieweit besteht die Gefahr, dass der Kulturbereich durch extremistische Bewegungen instrumentalisiert wird?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich das MOTRA-Forum „Kunst als demokratische Praxis?“ im Rahmen der motra-k #27. Ziel ist es, einen Impuls für die Erweiterung des Forschungsfokus auf Extremismus- und Radikalisierungsphänomene zu setzen. Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Praxis wird diskutiert, welches Potenzial künstlerische Ausdrucksformen im Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und weiteren Formen extremistischer Ideologien entfalten können.
Die Veranstaltung ist Teil der MOTRA-Konferenz 2027, die am 3. und 4. März 2027 in Wiesbaden stattfindet. Neben dem MOTRA-Forum umfasst das Konferenzprogramm wissenschaftliche Panels, Posterpräsentationen sowie Einblicke in die aktuelle MOTRA-Forschung.
Der Veranstalter lädt Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, Praktikerinnen bzw. Praktiker sowie Akterinnen bzw. Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft ein, die motra-k #27 mit eigenen Beiträgen zu gestalten. Eingereicht werden können Vorträge, Panels, Poster sowie weitere geeignete Beitragsformate. Abstracts werden bis zum 30. September 2026 entgegengenommen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Programmübersicht sind Externer Link: hier verfügbar.
Termin: 3. und 4. März 2027
Ort: Wiesbaden
Veranstalter: MOTRA – Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
Mai 2027
32. Deutscher Präventionstag: „Vulnerabilität und Prävention“
Der 32. Deutsche Präventionstag steht unter dem Schwerpunktthema „Vulnerabilität und Prävention“ und widmet sich ganz umfassend der Frage, wo Prävention in Bezug auf unterschiedlichste besonders betroffene oder schutzbedürftige Gruppen derzeit steht, welche (auch strukturellen) Hürden abgebaut werden müssen und wie Prävention inklusiver, zugänglicher und wirksamer gestaltet werden kann. Alle weiteren Themen aus dem weiten Feld der Prävention sind ebenso Gegenstand des Fachkongresses. Der Veranstalter freut sich auf entsprechende Bewerbungen. Das Bewerbungsportal wird vom 1. Oktober bis zum 15. Dezember 2026 freigeschaltet sein.
Im Rahmen des Kongresses wird der Deutsche Präventionspreis 2027 vergeben. Er bezieht sich auf präventive Arbeiten aller Art, die sich mit dem Schwerpunktthema „Vulnerabilität und Prävention“ beschäftigen. Bewerbungen und Vorschläge können vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden.
Das Schwerpunktthema wird im Vorfeld des Kongresses wissenschaftlich aufbereitet und im Frühjahr 2027 als wissenschaftliche Begleitschrift sowie mit einem Kurzvideo vorgestellt werden. Die Koordination erfolgt durch Prof. Gina Rosa Wollinger.
Aktuelle Informationen werden Externer Link: hier veröffentlicht und kontinuierlich ergänzt.
Termin: 24. bis 25. Mai 2027
Ort: Hannover
Veranstalter: DPT – Deutscher Präventionstag