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Politische Bildung und Konflikt | 15. Bundeskongress Politische Bildung 2023 | bpb.de

Politische Bildung und Konflikt Hauptgebäude - Großer Saal

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Freitag 03. November 11:00-12:30

Wir leben in einer Zeit, in der bei zunehmender Pluralisierung alte Bindungskräfte nicht mehr wirken, neue aber noch nicht entstanden sind. Es wird vielfach darauf hingewiesen, dass durch die zunehmende Heterogenität der Migrationsgesellschaft eine Zunahme des Konfliktpotenzials durchaus normal und im Rahmen der Demokratie auch wünschenswert sei und daher die konstruktive Konfliktaustragung der neue Kitt der Gesellschaft werden müsse.

Ist es möglich Know-how aufzubauen, um aktiv konstruktive Konfliktaustragung einzuüben und alle Akteure dafür zu sensibilisieren, dass diese eine wichtige gesellschaftliche Bindungsfunktion ausüben kann? Kann es überhaupt übereinstimmende Auffassungen darüber geben? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es dazu? Folgende Fragen sollen diskutiert werden:

Foto aus Sektion 7 des 15. Bundeskongress Politische Bildung. (© bpb)

  • In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und Konflikt? Welche Konzepte gibt es in der politischen Bildung, um Konflikte zu bearbeiten?

  • Was haben wir aus der Corona-Zeit gelernt?

  • Wie lässt sich das teilweise vorherrschende Unverständnis zwischen Ost- und Westdeutschland in der politischen Bildung aufgreifen?

  • Welche Problematiken/Themen haben sich aus dem Krieg in der Ukraine ergeben?

  • Wie hat sich politische Bildung seit Halle und Hanau verändert oder wie muss sich politische Bildung seit Halle und Hanau verändern?

  • Was kann politische Bildung beitragen, damit innergesellschaftliche Spannungen und Polarisierungen auf einem „angemessenen“ Niveau bleiben und nicht eskalieren? Was ist ein „angemessenes“ Niveau?

  • Welche Aufgabe hat die politische Bildung in Krisenzeiten?

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