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Die Leipzig-Filme von Andreas Voigt: Alles andere Zeigt die Zeit, Szenenbild: Ein Mann sitzt mit nacktem und tätowiertem Oberkörper auf einer Pritsche und blickt direkt in die Kamera.

30.10.2019

Andreas Voigt über Glaube Liebe Hoffnung (1993)

Andreas Voigt, 1953 in Eisleben geboren, wächst in Dessau auf und macht in Halle sein Abitur. Er studiert Physik in Krakau und Volkswirtschaft und Wirtschaftsgeschichte in Ost-Berlin. Ab Ende der 1970er-Jahre arbeitet er zunächst als Dramaturg im DEFA-Studio für Dokumentarfilme und beginnt dann ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam- Babelsberg. Von 1987 bis 1990 ist Voigt als Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilme beschäftigt und fängt mit der Arbeit an seiner Reihe von Leipzig-Filmen an, in deren Rahmen auch Glaube Liebe Hoffnung (1993) entstanden ist. Seit der Schließung des DEFA-Studios 1991 ist Voigt als freischaffender Regisseur und Autor tätig.
Andreas Voigt über die Dreharbeiten in Leipzig und die Aktualität seines Films "Glaube Liebe Hoffnung". (© 2018 Bundeszentrale für politische Bildung)

Das Interview mit Andreas Voigt führte Raphael Jung. Es erschien erstmals am 2.1.2019 auf kinofenster.de, dem Onlineportal für Filmbildung der Bundeszentrale für politische Bildung.

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