Meine Merkliste Geteilte Merkliste

Homonationalismus

Geschlechtliche Vielfalt - trans* Mehr als zwei Geschlechter Geschlechterverhältnisse und die (Un-)Möglichkeit geschlechtlicher Vielfalt Kulturelle Alternativen zur Zweigeschlechterordnung Trans*bewegung in Deutschland Debatte: Sprache und Geschlecht Trans* in Familie und Schule Zur Situation von trans* Kindern und Jugendlichen Film Spezial: Mädchenseele Mädchenseele: Film im Unterricht Perspektiven von Trans*jugendlichen/Videos und Lernmaterialien Arbeitsblatt Familie Handreichung Familie Arbeitsblatt Barrieren - Teil 1 Handreichung Barrieren Teil 1 Arbeitsblatt Barrieren - Teil 2 Handreichung Barrieren - Teil 2 Arbeitsblatt Normen Handreichung Normen Trans* in der Medizin und Recht Medizinische Einordnung von Trans*identität Interview mit Jack Drescher: trans* im ICD-11 Recht auf trans* Die Rechtsstellung von Trans*personen im internationalen Vergleich Die Rechtsstellung von Trans*personen in Deutschland LSBTIQ-Lexikon Redaktion

Homonationalismus

Der Begriff Homonationalismus wurde von Jasbir Puar geprägt. Er verweist auf die Vereinnahmung von LSBTIQ-Emanzipationsforderungen für nationalistische Ziele.

Prominente Beispiele für Homonationalismus sind die Legitimation von restriktiven Einwanderungspolitiken oder Kriegen, die im Namen des Schutzes von "sexuellen Minderheiten" geführt werden. Beispiele für "wer (zur Nation, zur Zivilisation etc.) dazu gehört und wer nicht“ sind auch Formen des anti-muslimischen Rassismus und Ausgrenzung queerer Migrant*innen in LSBTIQ-Communities.

Sauer, Arn (2018): LSBTIQ-Lexikon. Grundständig überarbeitete Lizenzausgabe des Glossars des Netzwerkes Trans*Inter*Sektionalität. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl.: Puar, Jasbir K. (2007): Terrorist Assemblages: Homonationalism in Queer Times. Duke University Press: Durham.