Ein Kohlerevier in Deutschland

14.12.2020 | Von:
Hanna Falkenstein

ZEIT FÜR UTOPIEN – Arbeitsblatt

Österreich 2018, R: Kurt Langbein
Filmszene aus "Zeit für Utopien": Ein Mann schiebt einen Pflug über ein Reisfeld. Im Kontrast dazu ragen im Hintergrund viele große Hochhäuser gen Himmel.Das Szenenbild aus "Zeit für Utopien" zeigt kleinbäuerliche Arbeit ganz nah an der Großstadt. Die südkoreanische Hansalim ist eine der größten Genossenschaften für Bioprodukte weltweit und vernetzt urbane Konsument/-innen und Erzeuger/-innen. (© Zeit für Utopien/Langbein & Partner Media)

Vor der Filmsichtung

  1. Tauscht euch im Plenum darüber aus, was ihr über Nachhaltigkeit, ökologische Landwirtschaft und Bio-Produkte wisst. Vergleicht eure Ergebnisse mit den bpb-Artikeln "Ökologische Landwirtschaft" (https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/dossier-umwelt/61263/bio-landbau) und "Nachhaltigkeit" (https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/320821/nachhaltigkeit). Diskutiert auch die Vorteile der industriellen Landwirtschaft und die Schwierigkeiten, die mit einer Trendwende und Transformation hinzu ökologischer Landwirtschaft einhergehen würden.

  2. Diese Themen beleuchtet Kurt Langbeins Dokumentarfilm "Zeit für Utopien". Umschreibt den Begriff Utopie oder nennt ein Synonym.

  3. Diskutiert, wie eine Utopie in der Landwirtschaft aussehen könnte. Geht dabei beispielsweise auf nachhaltigen Anbau oder biotechnologische Innovationen ein. Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlicher Zukunftsmodelle der Landwirtschaft?

Während der Filmsichtung

  1. Achtet besonders auf den Begriff der Nachhaltigkeit. In welchem Zusammenhang wird er genannt? Macht euch direkt nach der Filmsichtung stichpunktartige Notizen.

Nach der Filmsichtung

  1. Tauscht euch darüber aus, was euch besonders überrascht und/oder berührt hat.

  2. Vergleicht, inwieweit sich eure Vermutungen aus Aufgabe c) bewahrheitet haben und was ihr über Nachhaltigkeit im landwirtschaftlichen Kontext erfahren habt.

  3. Notiert euch die Fragen, die der Film aus eurer Sicht nicht beantwortet. Überlegt, mit welchen erzählerischen und/oder filmästhetischen Mitteln (beispielsweise Voice-Over oder Info-Grafiken) diese möglicherweise hätten beantwortet werden können.

  4. Jede/-r von uns kann einen Beitrag leisten und versuchen, nachhaltig zu leben und die eigene CO2-Bilanz zu verbessern. Ermittelt euren persönlichen ökologischen Fußabdruck: http://jugend.klimaktivist.de/de_DE/popup/?cat=start

  5. Vergleicht eure Ergebnisse. Wie lassen sich Unterschiede erklären? Inwieweit seid ihr zufrieden und wie könnt ihr euch noch verbessern?
Optional
  1. Im Film werden mehrere Projekte in Bezug auf Nachhaltigkeit vorgestellt. Kennt ihr selbst ein solches Projekt aus den Medien oder persönlicher Erfahrung?

  2. Bildet Kleingruppen. Jede Gruppe entscheidet sich für ein Projekt, um dieses der Klasse vorzustellen. Sammelt erste Informationen im Internet, anderen Medien oder vor Ort. Anschließend verfasst ihr ein Konzept für einen dokumentarischen Kurzfilm, in dem ihr das von euch gewählte Projekt vorstellt. Achtet auf eine strukturierte Erklärung, veranschaulicht mit Grafiken oder eingeblendeten Fakten. Stellt dar, warum euch das gewählte Projekt wichtig ist und warum es zu einer besseren Zukunft beiträgt.

  3. Dreht und schneidet den Kurzfilm in Kleingruppen.

  4. Seht euch gemeinsam alle Kurzfilme an. Gebt einander kriterienorientiertes Feedback.

Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Hanna Falkenstein für bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE und des/der Autors/-in teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.


APuZ 11/2020

Natur- und Artenschutz

Biodiversität ist die Voraussetzung dafür, dass die Natur dauerhaft jene Leistungen erbringen kann, auf die der Mensch angewiesen ist. Der ohnehin schon alarmierende Biodiversitätsverlust schreitet heute jedoch bis zu hundertmal schneller voran als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre.

Mehr lesen

Dossier

Bioethik

Wann beginnt das Leben? Was genau ist die Würde des Menschen? Gibt es ein Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende? Und welchen moralischen Status haben Tiere? Die Bioethik setzt sich mit grundsätzlichen Fragen des Seins auseinander. Sie liefert Antworten für die politischen Entscheidungen der Gegenwart. Aber wirft auch neue Fragen und Probleme auf.

Mehr lesen

Dossier

Anthropozän

Der Mensch ist zum bestimmenden Faktor für das globale Ökosystem geworden und hat die Erde grundlegend verändert. "Anthropozän", das aus dem Altgriechischen übersetzt so viel wie "das menschlich gemachte Neue" bedeutet, ist der Vorschlag von Wissenschaftlern für die Benennung eines neuen Erdzeitalters.

Mehr lesen

APuZ 47-48/2019

Klimadiskurse

Durch Fridays for Future erfährt das seit Jahrzehnten bekannte Problem des menschengemachten Klimawandels eine bisher unerreichte Politisierung. Mit neuem Nachdruck wird diskutiert, wie sich die Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen effektiv umsetzen lässt. Zugleich wird die Klimadebatte selbst kritisch reflektiert.

Mehr lesen