Eindruck vom Hackathon, Entwicklung von Prototypen

Redaktion am 18.12.2015

"Allen Menschen gegenüber erstmal offen auftreten"

Inklusion bedeutet Akzeptanz der Verschiedenartigkeit und die Teilhabe aller – ungeachtet ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten. Eine inklusive Gesellschaft bedeutet somit auch den Abschied von der Vorstellung einer Norm, die alle Mitglieder erfüllen. Warum dieser Anspruch gerade in der Schule schwierig zu verwirklichen ist und was Lehrende tun können, damit Inklusion gelingt, erzählt Volker Schwier, Sozialwissenschaftler an der Uni Bielefeld, im Interview.

Inklusion bedeutet Akzeptanz der Verschiedenartigkeit und die Teilhabe aller – ungeachtet ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten. Eine inklusive Gesellschaft bedeutet somit auch den Abschied von der Vorstellung einer Norm, die alle Mitglieder erfüllen. Warum dieser Anspruch gerade in der Schule schwierig zu verwirklichen ist und was Lehrende tun können, damit Inklusion gelingt, erzählt Volker Schwier, Sozialwissenschaftler an der Uni Bielefeld, im Interview. (© 2015 Bundeszentrale für politische Bildung)



Wir alle arbeiten im Alltag mit Zuschreibungen und Unterscheidungen. Auch Schule funktioniert primär über Selektionsmechanismen. Lernprozesse werden für homogene Gruppen geplant und umgesetzt. Das steht konträr zum Anspruch der Inklusion. Im Interview spricht Volker Schwier von der Universität Bielefeld mit uns darüber, was getan werden muss, um Schule zu einem inklusiven Ort zu machen, welche Strukturen verändert werden müssen und welche Rolle digitale Medien spielen.

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Hintergrundinformationen zum Interview

Das Gespräch wurde am Rande des Kongresses inklusiv politisch bilden der bpb aufgezeichnet (die Dokumentation des Kongresses finden Sie hier). Dort hielt Volker Schwier, Didaktiker und Sozialwissenschaftler an der Universität Bielefeld, den Vortrag "Eine Didaktik für die Schule: Wie kann Politikunterricht für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gelingen?"

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