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Demokratielabore.de - Materialien und Ideen zur gesellschaftlichen Teilhabe

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Demokratielabore.de - Materialien und Ideen zur gesellschaftlichen Teilhabe

Maximilian Voigt

/ 2 Minuten zu lesen

Wie gelingt es eine Gesellschaft zu gestalten, die offen und im Sinne der Gemeinschaft ist? Zu dieser Frage finden sich auf der Plattform des Projektes demokratielabore.de Materialien zu Themen, Tools und Projektideen, die Antworten geben und zum Aktivwerden einladen.

Demokratielabore, Externer Link: https://demokratielabore.de/ (© Screenshot demokratielabore.de)

Die Themen der Material- und Ideenplattform drehen sich um die Zukunft von Stadt und Gesellschaft. Dabei geht es um den Umgang mit Ressourcen, Identität und demokratischer Teilhabe. Anleitungen und einführende Texte zu (digitalen) Werkzeugen geben konkrete Mittel an die Hand, die Themenbereiche zu bearbeiten. Praktische Beispiele für die Umsetzung liefern die Projektideen: Wie lässt sich mit Hilfe von Videos die eigene Meinung veröffentlichen? Welche Möglichkeiten bieten offene Daten? Oder wie lässt sich die eigene Stadt lebenswert gestalten?

Gestalten statt konsumieren

Im Mittelpunkt steht das Anliegen, digitale sowie analoge Tools nicht nur zu konsumieren, sondern mit diesen aktiv die Gesellschaft mitzugestalten. Zum Beispiel behandelt das Thema Externer Link: “Wissen ist Macht: Daten verstehen und nutzen” die Frage, wie mit Informationen Diskurse geführt werden und wie Jugendliche hier eigene Kompetenzen entwickeln können. Dazu passend finden sich konkrete Projektideen, die bei den ersten Schritten zum eigenen Vorhaben helfen sollen, indem Anwendungsbeispiele für konkrete Tools gegeben werden, wie das Projekt Externer Link: luftdaten.info. Hier lernen Jugendliche zum Beispiel wie sie sich einen eigenen Feinstaubsensor bauen und die gesammelten Daten an eine deutschlandweite Karte übertragen können, u.a. um die mögliche Luftverschmutzung in der eigenen Stadt sichtbar zu machen.

Die Ideen sind sowohl für Unerfahrene als auch Expertinnen und Experten in der Arbeit mit digitalen Werkzeugen gedacht. So finden einerseits Aktive in der Jugendarbeit Inspirationen für eigene Bildungsvorhaben. Andererseits können Jugendliche auch selbstständig auf die Suche gehen und Projekte starten. Die Materialsammlung ist also auch eine Selbstlernplattform. Sie hilft dabei, die komplexen technischen sowie gesellschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen und sich anzueignen und bietet damit eine Hilfestellung für die Gestaltung von zeitgemäßen Bildungsszenarien.

Das Thema “gestalten statt konsumieren" setzt sich auch auf der Plattform selbst fort. Diese ist so angelegt, dass sie durch weitere Ideen aus der Praxis angereichert werden kann. So können Jugendliche oder in der Bildungsarbeit Aktive Externer Link: eigene Projektideen hochladen und mit anderen teilen.

Für Pädagoginnen und Pädagogen aus Jugendeinrichtungen und der politischen Bildung stehen auf der Plattform zudem Handbücher zur Durchführung verschiedener Externer Link: medienpädagogischer Workshops bereit.

Die Inhalte der Plattform - insbesondere die Themen und Tools - sind gemeinsam mit den Initiativen youthpolicy lab, mediale pfade.org e.V und Creative Gaming entstanden und, falls nicht anders angegeben, unter der Creative Commons Lizenz CC-BY 4.0, OKF DE verwendbar.

Link:
Externer Link: https://demokratielabore.de/

Art des Angebots:
Lern- und Materialplattform, Methodendatenbank

Idee:
Jugendlichen zeigen, wie sie mit digitalen Werkzeugen aktiv Gesellschaft mitgestalten.

Organisation:
Die Demokratielabore sind ein Modellprojekt des Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., das von der Bundeszentrale für politische Bildung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" (Zeitraum 06/2017 - 12/2018) gefördert wird.

Zielgruppe:
Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren, außerschulische Bildungsarbeit

Format:
Tools, Methoden, Projektideen, Medienpädagogik

Maximilian Voigt arbeitet für den Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. an Bildungsprojekten. Zudem engagiert er sich für offene Werkstätten, beschäftigt sich mit Physical Computing und setzt sich für freie Bildung sowie Open Hardware ein.