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„Eine Geschichte setzt das Erzählen voraus“ | KI und maschinelles Lernen | bpb.de

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„Eine Geschichte setzt das Erzählen voraus“ Wie Erzählungen Perspektiven auf künstliche Intelligenz formen

Julia Schneider (Doc J Snyder) Philine Janus

/ 9 Minuten zu lesen

In ihren Comic-Essays beleuchtet Julia Schneider die oft extrem geführten Debatten über KI aus verschiedenen Perspektiven. Im Gespräch erläutert sie, wie Geschichten die Realität prägen können.

Ausschnitt aus dem Comic-Essay „Schokoroboter und Deepfakes. Ein Comic-Essay über Künstliche Intelligenz aus der Perspektive von Jugendlichen“ von Julia Schneider, Nele Konopka und Kristina Laube. (Julia Schneider, Nele Konopka, Kristina Laube) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

werkstatt.bpb.de: Sie sind Ökonomin und ehemalige KI-Beraterin, beleuchten Themen wie Technologie und den gesellschaftlichen Wandel heute aber vor allem als Comic-Essayistin. Wie kam es dazu?

Julia Schneider: Mein erster Comic-Essay Externer Link: „We need to talk, AI“ (dt. KI, wir müssen reden) ist im Jahr 2018 aus meiner Tätigkeit als KI-Beraterin entstanden. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass sich viele Menschen in meinem beruflichen und privaten Umfeld mit KI auseinandersetzen wollen, aber gleichzeitig Angst davor haben. Schon damals hatte ich den Eindruck, dass viele durch die Wiederholung bestimmter Erzählungen eine sehr begrenzte Perspektive auf Technologie und KI haben.

werkstatt.bpb.de: Welche Digitalisierungsnarrative prägen unsere gesellschaftliche Wahrnehmung von KI derzeit?

Julia Schneider: Ich selbst würde statt des Begriffs „Narrativ“ eher von Geschichten sprechen. Der Begriff Narrativ wirkt oft so, als liege dahinter eine naturwissenschaftliche Bestandsaufnahme. Eine Geschichte dagegen setzt das Erzählen voraus.

Unsere gesellschaftliche Wahrnehmung von KI wird stark geprägt von der Fortschrittsgeschichte. Hier wird die Digitalisierung und insbesondere KI als kausale Lösung für fast alles dargestellt: Die Digitalisierung und KI helfen uns, effizienter zu arbeiten, führen zu einer besseren Medizin, zu einer personalisierten Bildung, zu mehr Komfort und helfen dabei, andere komplexe gesellschaftliche Probleme wie den Klimawandel zu lösen. Diese Geschichte transportiert die Idee von Objektivität und wird oft vorangetrieben von denjenigen, die ein wirtschaftliches Interesse daran haben: Tech-Unternehmen, Start-ups, Beratungsfirmen, Investoren und Investorinnen.

Es gibt aber auch eine andere dominante Geschichte, die ähnlich überzeugend wirkt, nämlich die Bedrohungsgeschichte: KI nimmt uns unsere Arbeit weg, manipuliert die Öffentlichkeit, produziert Deepfakes, überwacht uns und entwickelt sich vielleicht irgendwann gegen uns. Diese Geschichte findet sich in der Kultur schon sehr lange – denken wir an den Golem, den Terminator oder den Film „Her“. Hinter diesen Geschichten steckt die Idee, dass sich das von uns erschaffene „geistige Kind“ irgendwann emanzipiert und sich gegen uns wendet. Bei biologischen Kindern kennen wir das aus der Pubertät. In der Bedrohungsgeschichte von KI wird diese Erzählung aufgegriffen und auf die „künstlichen Kinder“ übertragen. Als würden KI-Anwendungen in die Pubertät kommen und merken: „Wir brauchen euch gar nicht mehr, wir machen das jetzt allein – und zwar besser als ihr. Ihr seid obsolet.“

Diese Fantasie einer „KI-Machtübernahme“ hat eine lange kulturelle Vorgeschichte und ist psychologisch sehr wirksam. In meiner Arbeit interessiert mich aber das, was zwischen den Polen der Bedrohungs- und Fortschrittsgeschichte liegt, weil beide zu wenig alltagsnah sind.

werkstatt.bpb.de: Und was liegt zwischen diesen Polen?

Julia Schneider: Die Realität ist komplexer. Das nehme natürlich nicht nur ich, sondern viele Menschen so wahr. Insbesondere Jugendliche sehen meiner Erfahrung nach schon sehr klar, dass KI weder ein Heilbringer noch die totale Bedrohung ist, sondern ein Werkzeug, das für gute oder schlechte Zwecke genutzt werden kann. Ich betone das deshalb, weil die KI-Debatte oft von Erwachsenen geführt wird: von uns, die die Medien machen, die Tech-Unternehmen führen oder in der Schule unterrichten.

Ich habe im Jahr 2022 gemeinsam mit Kristina Laube und Nele Konopka und dem AI Center Tübingen den Comic-Essay Externer Link: „Schokoroboter und Deepfakes“ veröffentlicht. In diesem Comic-Essay geht es um künstliche Intelligenz aus der Perspektive von Jugendlichen. Dafür durften wir im Frühjahr 2022 200 junge Menschen im Alter zwischen elf und 19 Jahren befragen. Diese Jugendlichen haben KI sehr nuanciert betrachtet und steckten in keiner der beiden extremen Geschichten fest. Ich fand es sehr spannend zu sehen, mit welcher Klarheit sie KI bewerten.

werkstatt.bpb.de: Haben Sie im Austausch mit diesen Jugendlichen eine Geschichte über KI kennengelernt, die Sie vorher noch nicht kannten?

Julia Schneider: Es waren keine geschlossenen, vorgefertigten Bilder von KI, über die die Jugendlichen nachgedacht haben. Sie hatten einen pragmatischen Ansatz. Sie haben sich zum Beispiel viele Gedanken über den Dual-Use-Aspekt von KI gemacht und dabei das Bild eines Hammers benutzt, mit dem man jemandem sehr wehtun kann, der aber eben auch nützlich ist. Über das Thema Krieg und den Einsatz von KI im Krieg wurde auch viel diskutiert, da der Ukraine-Krieg damals schon begonnen hatte.

Wir haben an „Schokoroboter und Deepfakes“ im Jahr 2022 gearbeitet – also zu einer Zeit, als die Sprachmodelle noch nicht so stark waren wie heute. Und doch kam bei den Jugendlichen schon intensiv der Gedanke der „KI als Freund“ vor. Das war wohlgemerkt vor der Zeit, in der wir alle nachts mit Liebeskummer vor den Chatbots saßen – um es mal etwas überspitzt auszudrücken. Heute weiß man ja, dass Sprachmodelle von Erwachsenen oft sogar für therapeutische Zwecke genutzt werden. Damals war das in dieser Form noch nicht präsent, weil die Modelle schlicht noch nicht so weit waren. In der Diskussion um die „KI als Freund“ ging es ihnen auch um die Frage, ob eine KI die gleichen Rechte wie ein Mensch haben sollte. Ich erinnere mich, wie ich das damals fast ein bisschen übertrieben fand. Genau zwei Jahre später sind dieses Phänomen und die Debatte darum dann mit voller Wucht in der breiten Öffentlichkeit eingetreten.

Ausschnitte aus den Comic-Essays

(Julia Schneider, Pauline Cremer) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Julia Schneider, Nele Konopka, Kristina Laube) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Julia Schneider, Nele Konopka, Kristina Laube) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Julia Schneider, Pauline Cremer, Birds on Mars) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Julia Schneider, Pauline Cremer, Birds on Mars) Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de

werkstatt.bpb.de: Wie entstehen verbreitete Erzählungen über KI-Technologien und wer erzählt diese Geschichten?

Julia Schneider: Die verbreiteten Geschichten über KI sind meiner Meinung nach oft interessengeleitet. Sie lenken unsere Aufmerksamkeit durch die Brille derjenigen, die diese Geschichten erzählen.

Hinter vielen positiven Erzählungen steht der Wunsch, dass sich die komplexen Probleme der Menschheit im Kern einfach lösen lassen. Die Vorstellung dahinter ist, dass, wenn wir über genügend Daten, Rechenleistung und Optimierung verfügen, eine effizientere, sicherere und vielleicht sogar gerechtere Welt entsteht.

Die Kehrseite der Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz ist allerdings, dass unsere Welt, wie sie im Moment organisiert ist, nicht neutral ist. Die Frage, wie und wer von Automatisierung profitiert, hängt damit zusammen, wer Daten besitzt, wer die Plattformen kontrolliert und wer die KI-Modelle trainiert. Derzeit haben nur bestimmte Menschengruppen diese Macht. Entsprechend versuchen sie auch stärker als andere zu definieren, was fortschrittlich ist und wohin wir als Gesellschaft gehen sollen.

Ein extremes Beispiel hierfür ist das im April 2025 veröffentlichte „Szenario AI-2027“. Dieses Szenario wurde von einem ehemaligen OpenAI-Mitarbeiter, einem Blogger und KI-Forschern in den USA entwickelt und auch in Deutschland, gerade in den Feuilletons, intensiv rezipiert. Die Herausgeber haben dafür auf kluge Art und Weise Daten gesammelt und diese auf die nächsten zwei Jahre hochgerechnet. Dabei kommen sie zu dem teils sehr überzeugenden und gruseligen Ergebnis, dass es möglich sei, dass uns KI im Jahr 2027 vernichten könnte.

In ihrer Argumentation beziehen sie sich stark auf die Logik von KI-Agenten, die seit Februar dieses Jahres ja wirklich sehr viel stärker geworden sind und inzwischen selbst Software und die nächste Generation von Agenten entwickeln. „AI 2027“ beschreibt ein immer schneller werdendes Wettrennen zwischen den zwei großen Akteuren USA und China. Alle anderen Nationen sind in diesem Szenario irrelevant, und der Mensch wird demnach irgendwann ganz abgehängt.

Das Szenario ist stark zugespitzt und folgt der Grundannahme, dass alles immer schneller, größer und leistungsfähiger wird. Meines Erachtens wurde es auch deshalb so breit rezipiert, weil es stark auf die Bedrohungsgeschichte durch KI einzahlt. Dabei sparen die Herausgeber vieles aus.

Zum Beispiel wird nicht reflektiert, dass jedes Zukunftsszenario auch ein Selfie ist, ein Abbild, das durch eine spezifische Brille entsteht. Im Fall von „AI 2027“ blicken wir durch eine US-amerikanische, männlich geprägte Brille von Akteuren der KI-Forschung an der Schnittstelle zur Tech-Industrie. Diese Perspektive spart die Umweltkosten von KI komplett aus und fokussiert sich ausschließlich auf Konkurrenz statt auf Kooperation. Diese Perspektive stellt nicht die Frage, was gute KI sein kann oder nach welchen Kriterien eine bessere KI entwickelt werden könnte.

Ich habe deshalb auf das „AI 2027“-Szenario ein Externer Link: Antwort-Comic entwickelt, in dem ich die Arbeit der Herausgeber wertschätze, aber auch zur Debatte stelle, ob sie mit ihrer Perspektive richtig liegen.

werkstatt.bpb.de: Das Aussparen von Umweltkosten und kooperativen Aspekten haben Sie bereits genannt. Welche Erzählungen über KI fehlen aktuell noch?

Julia Schneider: Ich finde es bei Gesellschaftsanalysen wichtig, über Abhängigkeiten zu sprechen, über Verletzlichkeit und soziale Beziehungen. Auch die ökologischen Grenzen werden in vielen KI-Debatten erstaunlich selten erwähnt. Das bringt mich letztlich zu der fundamentalen Frage: Was für ein Menschenbild steckt eigentlich in diesen KI-Technologien? Meiner Meinung nach ein Menschenbild, das geprägt ist von technischer, ökonomischer und männlich konnotierter Effizienz sowie von Skalierung und Konkurrenz. Ein Menschenbild, das sich scheinbar völlig von der Natur entkoppelt hat.

KI ist keine körperlose „Cloud“, sondern materiell verkörpert. Sie hinterlässt Elektroschrott und hat einen großen Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft. In der Ökonomie sprechen wir von negativen Nebeneffekten oder externalisierten Kosten. Bezogen auf KI würde ich sagen, dass die Kosten aktuell nicht im Preis für die KI enthalten sind, sondern auf die Gesellschaft und die Umwelt umgelegt werden. Ganz besonders fehlen also die Perspektiven von Menschen, die von technologischen Veränderungen besonders betroffen sind. Ich meine zum Beispiel Datenarbeiter und -arbeiterinnen im Globalen Süden oder diejenigen, die die materiellen Bedingungen für KI-Entwicklungen mittragen, beispielsweise durch Rohstoffabbau unter oft schlechten Arbeitsbedingungen. Aber auch die Perspektive von Menschen, die Care-Arbeit leisten, Lehrenden, Jugendlichen und älteren Menschen fehlt.

werkstatt.bpb.de: Sie haben in zwei Comic-Essays zum Thema KI und Nachhaltigkeit gearbeitet. Können Sie den Entstehungsprozess beschreiben?

Julia Schneider: Im Bereich KI und Nachhaltigkeit habe ich im Team die Comic-Essays Externer Link: „A Pigeon's Tale“ (dt. Geschichte einer Taube) und Externer Link: „Seegurke sucht Seegraswiese“ erstellt. Bei beiden Projekten habe ich mit der Illustratorin Pauline Cremer, dem Nachhaltigkeitsexperten Markus Voss und mit verschiedenen Institutionen zusammengearbeitet. Da das Feld der KI-Nachhaltigkeit sehr weit gefasst und rechercheintensiv ist und täglich neue Erkenntnisse gewonnen werden, ging es anfangs vor allem darum, Wissen zu sammeln. Markus Voss hat mir dafür einen Ordner mit den wichtigsten Daten zusammengestellt.

Auf dieser Basis habe ich für „A Pigeon's Tale“ einen zehnseitigen Comic entwickelt. Dass eine Taube die Hauptrolle spielt, war Zufall. Pauline Cremer, die für die Bildkunst verantwortlich war, hat die Idee visualisiert. Das Schöne an der Taube ist ihre Ambivalenz – ähnlich wie bei der KI: Die einen sehen in ihr eine Friedensbringerin, die anderen die „Ratte der Lüfte“. Die Taube führt uns im Comic durch die Vor- und Nachteile sowie den Nutzen und Schaden von KI im Kontext der Nachhaltigkeit.

werkstatt.bpb.de: Wo sehen Sie Möglichkeiten, im Bildungsbereich andere Tech-Geschichten zu erzählen und welche Kompetenzen brauchen Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit KI?

Julia Schneider: Ich finde es vor allem wichtig, über KI jenseits von Prompting zu sprechen. Im Moment ist das Sprechen über Prompts vielleicht noch nötig, wird aber bald hinfällig sein, da absehbar ist, dass wir ganz normal mit KI-Agenten sprechen werden können. Die reine Bedienkompetenz von KI wird meines Erachtens überschätzt. Das erinnert mich an die Anfangszeit von Google, als es ein Riesending war, in Bildungskursen die perfekte Suchanfrage zu erlernen. Da ging es zum Beispiel um die Optimierung einer Suchanfrage durch Anführungszeichen, Plus und Minus. Heute ist das egal geworden und mit der Bedienkompetenz bei KI wird es sich sehr wahrscheinlich ähnlich verhalten.

Wichtig bleiben wird jedoch, zu lernen, dass weder KI-Systeme noch die durch sie bereitgestellten Informationen neutral sind. Von daher ist die Kompetenz, Quellen kritisch einzuordnen, entscheidend: Wer erzählt was und gibt es dazu mehrere Quellen? Es geht meines Erachtens auch darum, Machtstrukturen hinter der KI zu verstehen, und zwar sowohl bei den Plattformen und den Narrativen als auch bei den Daten. Ebenso wichtig ist, glaube ich, eine Fähigkeit zur Ambiguität, also verschiedene Perspektiven gleichzeitig auszuhalten. Das kann KI bislang noch nicht so gut.

werkstatt.bpb.de: In ihrer Arbeit verbinden sie, analytische und künstlerische Zugänge. Lässt sich das auf den Lehrkontext übertragen?

Julia Schneider: Für mich sind die beiden Ansätze Kreativität und Analyse sehr fruchtbar. Meiner Erfahrung nach ergibt sich aus der Kombination beider Ansätze oft ein tieferer Zugang zu Themen, weil wir sie ganzheitlicher betrachten.

Ich habe mit meiner Kollegin Miriam Beblo, die VWL-Professorin in Hamburg ist, die sogenannte Externer Link: Six-Panel-Methode entwickelt, die nach einem sehr ähnlichen Prinzip funktioniert. Im Kern geht es darum, ein Thema mit sechs Sätzen und sechs Bildern zu skizzieren. In einer einfachen Grundstruktur folgt die Methode den immer gleichen Fragen und macht es so möglich, komplexe Themen herunterzubrechen. So werden auch sperrige Themen niedrigschwellig, visuell und emotional zugänglich, was uns die Möglichkeit gibt, ins Gespräch zu kommen. Diese Methode lässt sich aus meiner Sicht sehr gut im schulischen Kontext ausprobieren.

Das Interview führte Philine Janus.

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Dr. Julia Schneider (Doc J Snyder) ist Volkswirtin, ehemalige KI-Beraterin und Comic-Essayistin. Seit 2018 nutzt sie den Comic-Essay als Methode der künstlerischen Forschung und Wissenschaftskommunikation, um komplexe Themen an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft, wie KI, Computing, Blockchain, Geld oder Arbeit, für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Sie arbeitet in kollaborativen Teams im gesamten europäischen Raum, um ihre oft unter freien Creative-Commons-Lizenzen veröffentlichten Werke in Büchern, Medien, Museen und auf Festivals zugänglich zu machen.

Philine Janus ist seit August 2022 Redakteurin für werkstatt.bpb.de. Sie studierte Literaturwissenschaft und Soziokulturelle Studien in Berlin und Frankfurt Oder. Nach 2013 arbeitete sie für verschiedene Bildungsträger an Schulen in ganz Berlin, in der Dramaturgie des Berliner Maxim Gorki Theaters und als freie Redakteurin unter anderem für das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG).