Akquisos

27.8.2012

Praktische Tipps und Literatur

Neben Hinweise auf Förderdatenbanken bietet diese Zusammenstellung auch Links zu Materialien und Datenbanken, die Ihnen helfen, den Besuch einer Gedenkstätte für die Opfer der SED-Diktatur inhaltlich und didaktisch vorzubereiten und zu gestalten.

Förderung Geschichtsprojekte
Webtipps Fördermittel für Geschichtsprojekte der historisch-politischen Bildung stellt die Website des Vereins Lernen aus der Geschichte e.V. vor. Anhand von Veranstaltungsformaten, Inhalten und Fördersummen kann nach Institutionen oder Förderprogrammen gesucht werden, deren Profile zu den jeweiligen Vorhaben passen – wie zum Beispiel internationale Begegnungen, Gedenkstättenbesuche oder Fortbildungen. Die Förderdatenbank wird zusammengestellt und aktualisiert vom Verein „Lernen aus der Geschichte e.V.“
http://lernen-aus-der-geschichte.de/

Datenbank für Internationale Jugendarbeit (DIJA):
Wer Fördermittel allgemein für den internationalen Jugendaustausch sucht, kann die Website der DIJA als Startpunkt einer Recherche nutzen. Hier findet sich eine ansprechende und ausführliche Darstellung öffentlicher Mittel von Bund und Ländern wie auch eine Auswahl wesentlicher Stiftungen. Die Seite wird gepflegt von der Fachstelle für internationale Jugendarbeit e.V. in Bonn.
www.dija.de/foerdertipps

Money for nothing? Fundraising als Finanzierungsperspektive für politische und kulturelle Bildung. Professionelle Förderantragstellung ist unerlässlich - innovativ erweitern können und sollten Träger kultureller und politischer Bildungsarbeit ihre Finanzierungskonzepte aber noch mit Mitteln des Fundraising. Dabei sind Fundraiser/innen keine Bittsteller, sondern sorgen dafür, dass ihre Organisation unabhängig wirken und Raum zur (finanziellen) Partizipation bieten kann. Der Beitrag von bpb-Referent Daniel Kraft stellt das kleine 1x1 des Fundraisings vor.
www.bpb.de/themen/EEGSQG

Ein neuer Leitfaden zur Akquise von Projektmitteln wurde bei der „Stiftung Mitarbeit“ online gestellt: „Erfolgreich Fördermittel einwerben“ von Daniel Pichert ist online einsehbar unter: www.buergergesellschaft.de/praxishilfen/erfolgreich-foerdermittel-einwerben/107278/. Diese – gerade für Einsteiger/innen sehr hilfreiche Broschüre – kann man auch als Druckversion bei der Stiftung Mitarbeit für 10,- Euro bestellen.

Gedenkstätten in Deutschland:
Die Suche nach möglichen Gedenkstätten, Grenzmuseen oder anderen Erinnerungsorten kann bei einer Linkliste der Stiftung Aufarbeitung beginnen. Hier sind bundesweit die größten Orte verlinkt.
www.stiftung-aufarbeitung.de/erinnerungsorte-1176.html

Online-Datenbank von Zeitzeugen.
Die Datenbank mit Zeitzeugen der DDR-Geschichte ist geographisch und nach inhaltlichen Fragestellungen geordnet. Daneben vermittelt die Website Informationen und weitere Links über Erinnerungsorte, historische Momente und Arbeitsmaterial für den Unterricht.
www.zeitzeugenbuero.de

Plattform zur Aufarbeitung der Geschichte totalitärer Diktaturen:
Die im Oktober gegründete Plattform soll die Aufarbeitung der Geschichte der totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts vorantreiben. 13 EU-Staaten sind an dem Vorhaben bisher beteiligt, das schon länger auch aus Reihen des Europäischen Parlaments gefordert wurde.
www.memoryandconscience.eu/official-documents-of-the-european-parliament/platform-and-the-eu

Geschichtsmesse Suhl:
Seit 2008 findet jährlich Ende Februar/Anfang März die Geschichtsmesse für in der historisch-politischen Bildung Aktive und Interessierte statt. Die Geschichtsmesse ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die jeweils einem Thema der deutsch-deutschen Geschichte im europäischen Kontext gewidmet ist. Ziel ist es, eine möglichst breite, öffentliche Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung und Einheit zu fördern. Die Teilnahme steht sowohl Aktiven und Institutionen der historisch-politischen Bildung als auch interessierten Privatpersonen offen. Das Thema 2012 lautete „Zukunft der Aufarbeitung – Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945". Die Dokumentationen der Geschichtsmesse finden sich unter
www.geschichtsmesse.de

Orte der Repression
Das Internetportal bietet eine Übersicht über Gedenkstätten, Museen und historische Orte, die an Opfer und Leiden infolge repressiver Herrschaftsausübung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erinnern. Neben Informationen zu aktuellen Aktivitäten des Gedenkens und Erinnerns finden sich auf der Seite auch Zeitzeugenberichte und weiteres Hintergrundmaterial.
www.orte-der-repression.de

Online-Portal Chronik der Mauer
Die Webseite von bpb, Zentrum für Zeithistorische Forschung und Deutschlandradio bietet eine umfassende Dokumentation und Materialsammlung zur Geschichte und zum Bau der Berliner Mauer mit zeitlich geordneten Filmen, Literatur und Hintergrundtexten, historischen Dokumenten, Fotos, O-Tönen, Statistiken und Linktipps.
www.chronik-der-mauer.de

Wir waren so frei
Das Projekt der bpb und der Deutschen Kinemathek versammelt persönliche Erinnerungen von Menschen an die Umbruchzeit 1989/90: Die Webseite zeigt fast 7.000 private Filme und Fotos sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte aus den Monaten zwischen der letzten Maikundgebung der DDR am 1. Mai 1989 und dem 2. Dezember 1990, dem Tag der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl.
www.wir-waren-so-frei.de

bpb-Onlineportal Jugendopposition in der DDR
Die Webseite dokumentiert den Widerstand junger Menschen gegen die sowjetische Besatzungsmacht nach 1945 und später die Herrschaft der SED in der DDR. Texte, Fotos und Materialien erzählen von persönlichen Schicksalen, Zeitzeugen erinnern sich an ihren Widerstand, Repression und erlittenes Unrecht in der DDR. Die Materialien sind geordnet nach Schlüsseldaten des Widerstands, wie 17. Juni 1953, Mauerbau 1961 oder die Revolution 1989.
www.jugendopposition.de

bpb-Onlineportal Deutschland Archiv
Das „Deutschland Archiv“ informiert über die Geschichte der deutschen Teilung, die Deutschlandpolitik, den Vereinigungsprozess, die Lage in den ostdeutschen Ländern und den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland seit 1990 und diskutiert die Rolle des vereinten Deutschlands in der Welt. Aktuelle Aufsätze aus den Bereichen Zeitgeschichte/Zeitgeschehen, zur Erinnerungs- und Gedenkkultur, ferner Dokumentationen und Literaturberichte zu Themenschwerpunkten bestimmen das Programmangebot des Online- Portals.
Ziel ist es, Bindeglied zwischen Wissenschaft und allgemeiner Publizistik zu sein, damit neue Forschungsergebnisse in die breite öffentliche Diskussion und in die politische Bildung Eingang finden können. Bis 2010 erschien das „Deutschland Archiv“ als Zweimonatszeitschrift ausschließlich im Print-Format. Seit Januar 2011 werden die Beiträge des „Deutschland Archiv“ als Onlinejournal auf der Homepage der bpb kostenfrei zur Verfügung gestellt.
www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv



In Gedenkstätten, in Museen, an Schulen und anderen Lernorten findet historisch-politische Bildung statt. Ob und wie kulturelle Ansätze Zugänge zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft schaffen können, zeigen und reflektieren die Autorinnen und Autoren dieses Themenschwerpunkts.

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