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Dokumentation: Amnesty International: Public Statement | Ukraine-Analysen | bpb.de

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Eine Einordnung der Auswahlverfahren für Richterinnen und Richter in der Ukraine Dokumentation: Transparency International: A Make-or-Break Moment for the HACC Competition Statistik: Die zweite Auswahlrunde (2023–2025) für HACC-Richterinnen und Richter Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Die OSZE und Friedenssicherung in der Ukraine / Dokumentation: Friedensverhandlungen (25.03.2026) Kommentar: Lehren aus der OSZE Special Monitoring Mission (SMM) für eine mögliche Friedenssicherung in der Ukraine Kommentar: Auf alle Eventualitäten (nicht) vorbereitet: Die OSZE und ein mögliches Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine Analyse: Jenseits hochrangiger Diplomatie: Die OSZE und innergesellschaftlicher Dialog in der Ukraine Dokumentation: Friedensverhandlungen Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Spenden und Wohltätigkeit (09.03.2026) Analyse: Crowdfunding in Kriegszeiten: Eine Analyse der größten Spendenkampagnen der Ukraine Statistik: Spendenverhalten Analyse: Spenden- und Wohltätigkeitsaktivitäten ukrainischer Oligarchen im Krieg Chronik: Hinweis auf die Online-Chronik Kriegsgeschehen / Verhandlungen (24.02.2026) Analyse: Donbas im Fokus, Saporischschja im Blick: Die militärische Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges in 2025 und ein Ausblick auf 2026 Statistik: Besetztes Staatsgebiet der Ukraine (24.02.2022 – 22.02.2026) Kommentar: Wie sich der russisch-ukrainische Krieg 2026 entwickeln könnte Analyse: Russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur – Trends und Ausblick Statistik: Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur Kommentar: Verhandlungen Russland-Ukraine-USA: Theater für Trump? Kommentar: Europa im Dilemma: Ukraine-Gespräche zwischen den USA und Russland Kommentar: Das Pokerface des Kremls Kommentar: Wie können Sicherheitsgarantien für Kyjiw aussehen? Die Illusion einer „Rückversicherungstruppe“ in der Ukraine Dokumentation: Die wichtigsten Verhandlungsführer im Kurzportrait Chronologie: Hinweis auf die Online-Chronik 20 Jahre Ukraine-Analysen / Aktuelle Lage in Gesellschaft und Politik (10.02.2026) Editorial: Editorial: 20 Jahre Ukraine-Analysen Analyse: Die gesellschaftliche Stimmung in der Ukraine nach vier Jahren Vollinvasion Kommentar: Von der Machtvertikale zur Troika? Die ukrainische Innenpolitik im Umbruch Kommentar. Beziehungsstatus: kompliziert. Wie sich Washingtons „strategische Unklarheit“ auf die Beziehungen zur Ukraine auswirkt Kommentar: EU-Beitritt im Eilverfahren – Sonderweg auf der Suche nach Frieden? 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Dokumentation: Amnesty International: Public Statement

/ 3 Minuten zu lesen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert in einem öffentlichen Statement die sofortige Freilassung von Oleg Senzow. Die Verhaftung des ukrainischen Filmregisseurs in Russland wertet Amnesty als eine Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Herausgeber der Länderanalysen

Gemeinsam herausgegeben werden die Ukraine-Analysen von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz- Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH. Die bpb veröffentlicht sie als Lizenzausgabe.

Mit Unterstützung von Amnesty International protestieren Filmemacher für die Freilassung des ukrainischen Regisseurs Oleg Senzow auf den 66. Berliner Filmfestspielen im Jahr 2016. (© picture alliance/AA)

07 June 2018

Russia must release Ukrainian film director Oleg Sentsov

Amnesty International is calling for the immediate release of Ukrainian film director, Oleg Sentsov. In a note passed through his lawyer, Sentsov declared on 16 May that he, ‘a Ukrainian citizen unlawfully convicted by a Russian court and serving [his] sentence in a penal colony in Labytnangi, declare[s] an indefinite hunger strike, as of 14 May 2018.’ He says he will end his strike only on the condition that ‘all Ukrainian political prisoners’ who are currently being held by the Russian Federation are released. Sentsov is serving a 20-year prison sentence following an unfair trial on politically-motivated charges.

Since he began the strike, Oleg Sentsov has been transferred to a separate cell where his health is regularly being monitored by prison medical staff. According to the lawyer, Oleg Sentsov’s health is stable and he has no complaints at this point about the penal colony staff’s treatment towards him, or the prison conditions. On 31 May, 16 days into the hunger strike, Russian politician, Ksenia Sobchak had a video-call with Oleg Sentsov during which she tried to convince him to end his hunger strike; he refused. Ksenia Sobchak described the film director as looking ‘very bad; he [has] lost weight; his cheeks are funnelled; he looks pale, but is very confident in his decision.’ On 4 June, Oleg Sentsov’s lawyer reported that Oleg Sentsov has lost 8 kilograms since he went on hunger strike and that prison doctors have warned him that if he continues the strike he would be at grave risk of kidney failure and in that event subject to force feeding.

The film director was sentenced on 25 August 2015 to 20 years imprisonment for allegedly setting up a branch of a ‘terrorist group’ and organizing ‘terrorist acts’ in April 2014. He maintains his innocence. He was convicted in a military court in the Russian Federation, following a grossly unfair trial, on politically-motivated charges and his conviction was based on "confessions” obtained under torture.

The Russian authorities should respect and protect Oleg Sentsov’s right to freedom of expression and ensure that any and all medical treatment provided to Oleg Sentsov is done in compliance with medical ethics, including the principles of confidentially, autonomy and informed consent, and that no unwanted treatment or force feeding is executed which may amount to torture and other ill-treatment.

Oleg Sentsov’s co-defendant, Aleksandr Kolchenkowas also sentenced on 25 August 2015 by a military court in Russia, following a grossly unfair trial, to 10 years in prison for "committing terrorist acts”. On 31 May, he went on hunger strike demanding the release of fellow activist, Oleg Sentsov. On 7 June, Kolchenko’s lawyer reported that Kolchenko stopped his hunger strike, as a result of feeling too physically weak. Amnesty International continues to call on the authorities to take immediate steps to review Aleksandr Kolchenko’s case, overturn his convictions under false or disproportionate terrorism related charges, and either ensure he receives a fair trial before a civilian court, under appropriate charges, or that he is released.

Quelle: Amnesty International, Externer Link: https://www.amnesty.org/download/Documents/EUR4685552018ENGLISH.pdf

Fussnoten