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Transmänner leben im selbstidentifizierten männlichen Geschlecht, bei vormals zugewiesenem weiblichen Geschlecht. Je nach eigener Perspektive und/oder Verortung im Spektrum von transsexuell, transgender, trans* etc. können sich Transmänner auch als Transmännlichkeiten, Frau-zu-Mann-Transsexuelle (Abkürzung "FzM“ – bzw. aus dem Englischen "FtM“ oder "F2M“ für "female to male“), Frau-zu-Mann-Transidente oder einfach als Männer (mit transsexueller Vergangenheit) verstehen.

Transmann wird im deutschsprachigen Raum auch als weit gefasster Begriff verwendet für alle Menschen, die sich mit ihrem bei Geburt als weiblich zugewiesenen Geschlecht nicht, zeitweise nicht oder nur teilweise identifizieren können.

Sauer, Arn (2018): LSBTIQ-Lexikon. Grundständig überarbeitete Lizenzausgabe des Glossars des Netzwerkes Trans*Inter*Sektionalität. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl. Transmann e.V., http://www.transmann.de, die TransInterQueer e.V. Gruppe "Transmänner & Genderboys“ (Berlin), Externer Link: http://www.transinterqueer.org/gruppen/transmaenner-genderboys oder den „Trans*Männer-Treff“ im Sonntags-Club (Berlin) http://www.sonntags-club.de/gruppen/trans.html. Vgl. auch Jannik Brauckmann (2002): Die Wirklichkeit transsexueller Männer. Mannwerden und heterosexuelle Partnerschaften von Frau-zu-Mann-Transsexuellen. Psychosozial-Verlag: Gießen oder Sauer, Arn & Güldenring, Annette (2017): Die Gesundheitsversorgung für Trans*-Männlichkeiten: Stand, Bedarfe, Empfehlungen, in: Stiftung Männergesundheit (Hrsg.): Sexualität von Männern. Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht, Psychosozial Verlag: Gießen, S. 231-244.