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Demokratie im Netz | Demokratie im Netz | bpb.de

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Demokratie im Netz Förderprogramm zur stärkung der digitalen politischen Bildung

/ 2 Minuten zu lesen

Ausgangspunkt des Förderprogramms

Aus dem Kabinettsbeschluss vom 25.11.2020 zur „Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus“ ergab sich der Auftrag an die BpB, ein Förderprogramm unter dem Titel „Demokratie im Netz“ aufzubauen. Dieses soll die Gefährdungen für die Demokratie, die sich aus Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Muslimfeindlichkeit, Anti-Schwarzen Rassismus und alle anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ergeben bearbeiten. Zugleich sollen die Potenziale partizipativer Angebote im Netz durch digitale politische Bildungsarbeit gestärkt werden. Für das Förderprogramm ergeben sich dadurch sowohl konkrete Zielsetzungen, die unmittelbar am Gegenstand der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Verschwörungsideologien, gMf im Allgemeinen und Hate-Speech im Speziellen ansetzen, als auch solche die Formen digitaler Partizipation ermöglichen sollen.

Struktur des Förderprogramms

Die Förderung im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie im Netz“ ist daher auf zwei voneinander getrennte Säulen (Säule 1: Prävention und Intervention, Säule 2: Partizipation) aufgeteilt. Beide Säulen verfolgen eigenständige Ziele, die jedoch unter dem Schirm des Förderprogramms einer gemeinsamen Leitidee folgen, da Partizipation nur möglich sein kann, wenn menschenverachtende Einstellungen im Sinne der gMf aktiv bekämpft werden.

Säule 1 (Intervention und Prävention)

  • Entwicklung intervenierender Maßnahmen gegen rechtsextremistische und menschenverachtende Kommunikation, durch die Herstellung von spezifischem Bildungsmaterial, sowie der Fortbildung von relevanten Multiplikator/-innen.

  • Entwicklung praxisbezogener Lernangebote, die Nutzer/-innen befähigen intervenierend einzugreifen.

  • Entwicklung präventiver Lernangebote, die insbesondere die grundsätzlichen Fähigkeiten kritischer Medienkompetenz bereitstellen und es zudem ermöglichen rechtsextremistische und menschenverachtende Kommunikation zu identifizieren und zu dekonstruieren.

  • Entwicklung und Erprobung pol. Bildungsansätze, die die spezifische Bedeutung digitaler Kommunikation im Zusammenhang mit Desinformation, Hate-Speech und Radikalisierung herausstellen.

  • Interner Link: Zu den Projekten in Säule 1

Säule 2 (Partizipation)

  • Entwicklung innovativer Bildungsformate, die Partizipationspotenziale digitaler Kommunikation erlebbar machen und dabei unmittelbar an technischen Beschaffenheiten und gegenwärtigen Ausdrucksformen digitaler Kommunikationsräume andocken

  • Entwicklung digitaler Methoden, Formate und Applikationen, die neue Formen (digitaler) politischer Bildung und (digitaler) Partizipation ermöglichen.

  • Entwicklung digitaler Formate und Tools, zur Stärkung und Weiterentwicklung zivilgesellschaftlicher Vernetzung

  • Entwicklung von Lerninhalten, die das Wissen und die Fähigkeiten zur Herstellung von Inhalten und ihrer effektiven Verbreitung vermitteln. Menschen sollen so dazu befähigt werden ihren eigenen Anliegen durch die Potenziale digitaler Kommunikation gehör zu verschaffen und so digitale Partizipation erlebbar zu machen.

  • Interner Link: Zu den Projekten in Säule 2

Welche Projekte wurden gesucht?

Gesucht wurdeninnovative digitale Projekte, die in den oben genannten Säulen einen Beitrag leisten. Die Projekte sollten dabei die spezifischen Beschaffenheiten digitaler Kommunikationsräume genauso berücksichtigen, wie das ihnen innewohnende Potenzial einer ständigen Fortentwicklung von Ausdrucks- und Nutzungsformen. Anders gesagt: Projekte sollten so entwickelt werden, dass eine stetige Weiterentwicklung von Beginn an als ein fester Bestandteil des Konzepts gedacht wird.

Fussnoten

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