Meine Merkliste Geteilte Merkliste

Digitale Bildungsmaterialien teilen, kopieren, bearbeiten

Open Educational Resources – OER Digitale Bildungsmaterialien teilen, kopieren, bearbeiten Die Bildungsplattform Historiana Offene Bildung als Impuls für die Bildungspolitik OER – was wir von Norwegen lernen können „Schulbücher und freie Bildungsmaterialien sind keine Gegensätze“ Für eine Kultur des Teilens: Mit OER gemeinsam guten Unterricht machen OER: "Das Teilen von Wissen hat eine große gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung" 2017 – Das Jahr der Open Educational Resources? OER in der Schule: Auf dem Weg, aber nicht angekommen Bildungsmaterialien bereitstellen und entwickeln „Unsicherheit hält viele ab, Bildungsmaterial freizugeben“ Digitale Medien in der Schule? Selbstverständlich! "Die Creative Commons Lizenzen sind gescheitert!" #pb21-WebTalk – Die Zukunft von Open Educational Resources in Deutschland OER ist alles. Oder ist im Web alles OER? OER-Matrix: eine Systematik zu den Ausprägungen von Open Educational Resources OER – Sprengstoff für das Lehrerzimmer Interview mit Jöran Muuß-Merholz zum OER-Festival 2016 Über die Rolle von Open Content in der Bildung

Digitale Bildungsmaterialien teilen, kopieren, bearbeiten

Redaktion

/ 2 Minuten zu lesen

Open Educational Resources, kurz OER, sind frei zugängliche, kostenlose Lehr- und Lernmaterialien, die Lehrende und Lernende im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich nicht nur nutzen, sondern auch verändern und wiederveröffentlichen können. Was so einfach klingt, hat sich in der Bildungspraxis noch nicht durchgesetzt. Warum das so ist und welche Chancen "Freie Bildungsmaterialien" bieten, damit beschäftigt sich die Werkstatt im aktuellen Schwerpunkt.

Open. (Mikol/ flickr/ bearbeitet) Lizenz: cc by-sa/2.0/de

Den Begriff OER, Open Educational Resources, hat die UNESCO geprägt. Seit 2002 diskutiert sie im internationalen Kontext über die Rolle von freien und offenen Lehr- und Lernmaterialien für den Zugang zu Bildung. In Deutschland gibt es die Auseinandersetzung mit OER seit der Debatte um den Schultrojaner im Herbst 2011. Anders als urheberrechtlich geschützte Materialien, z. B. aus Schulbüchern, können OER auch kopiert, verändert und wiederveröffentlicht werden.

Externer Link: Damit wird an eine der ältesten Bildungspraktiken angeknüpft: die Weitergabe von Wissen zwischen Lehrenden und Lernenden und das Teilen von Wissen innerhalb dieser Gruppen. Und obwohl schon lange innerhalb einzelner Bildungseinrichtungen Lehrmittel, Tipps und Tricks ausgetauscht werden, Interner Link: wie Leonhard Dobusch im Interview mit werkstatt.bpb.de erklärt, und es durch die Digitalisierung so einfach wie nie ist, Materialien zu teilen, sind die Herausforderungen nach wie vor groß.

Neben allen Chancen geht die Werkstatt in diesem Schwerpunkt auch den Hindernissen und kritischen Aspekten auf den Grund und diskutiert die Rolle von OER für den Bildungsbereich. Gerade die Frage der Lizenzierung spielt für OER eine zentrale Rolle, das in Deutschland geltende Urheberrecht wird den Herausforderungen einer digitalen Bildung nicht gerecht. Diese Rechtsunsicherheit führt auf Seiten der Lehrenden dazu, dass sie entweder auf das Arbeiten mit digitalen Unterrichtsmaterialien verzichten oder es versehentlich zu Rechtsverletzungen kommt. Auch fehlen den Lehrenden oft die digitalen Kompetenzen, um digitale Medien und Bildungsmaterialien methodisch in den Unterricht zu integrieren und eigene Inhalte im Netz zu publizieren.

Dazu haben wir auch das Externer Link: OER-Festival 2016 besucht und dort vertretene Expertinnen und Experten befragt.

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Ideen zum Thema "Freie Bildungsmaterialien" (OER)? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an: E-Mail Link: info[at]werkstatt.bpb.de!

Für die Redaktion schreiben: Oliver Baumann, Jördis Dörner, Kirsten Mieves.