One Billion Rising Tanz-Flashmob gegen Gewalt gegen Frauen vor dem Brandenburger Tor.

27.6.2013

M 01.11 Grenzen und Gefahren der Netzaktivität: Gruppe 3: Negative Erlebnisse im Internet

Als viel genutztes Informations- und Kommunikationsmedium hat das Internet viele positive Eigenschaften. Allerdings sollte man den Blick vor den negativen Aspekten nicht verschließen. Gefahren wie Mobbing, (sexuelle) Belästigung, Datenmissbrauch und Urheberrechtsverletzungen, "Abzocke" und der freie Zugang zu Gewalt und Pornographie sind allgegenwärtig. Da jeder etwas im Netz publizieren und/oder verändern kann, kann es auch passieren, dass falsche oder ungenaue Informationen verbreitet werden oder Texte mit rechtsextremen oder rassistischen Inhalten kursieren. Auch Blogs zu sogenannten "selbstgefährdenden Themen" (Christine Feil 2010, S. 414) wie Suizid oder Magersucht stellen eine Gefahr dar. Neben den inhaltlichen Gefahren ergeben sich auch Probleme, wie eine etwaige Internetsucht oder "Angriffe" von Trojanern und Viren auf den Rechner.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll darauf aufmerksam machen, sich mit Netzinhalten kritisch auseinanderzusetzen.

Literatur:

Christine Feil: Kinder und Internet – Chancen und Gefahren, in: Recht der Jugend und des Bildungswesens 4/2010, S. 410-415.
Markus Merkle: Sport. Chancen und Gefahren des Web 2.0 für Schüler, in: L.A. multimedia. Lernen ohne Lehrer 4/2011, S. 4 ff.
Rainer Richard: Gefahren im Internet. "Fallen" für Kinder und Jugendliche, in: Schulmagazin 5 bis 10 5/2008, S. 5-8.

Negative Erlebnisse im Internet

Welche negativen Erfahrungen haben Sie persönlich im Internet bereits gemacht?© Eigene Grafik nach Statista, Datenquelle: BITKOM
Negative Erlebnisse in der realen Welt, wie Mobbing oder sexuelle Belästigung, können in die virtuelle Welt übertragen werden (Cybermobbing).

Mit (politischen) Meinungsäußerungen machst du dich immer auch angreifbar für die übrigen Nutzerinnen und Nutzer.

Hier findest du eine Statistik darüber, wie viele Menschen (nach Geschlecht aufgeschlüsselt) bereits solche negativen Erfahrungen im Internet gemacht haben.

Aufgaben:
  1. Beschreibe und analysiere die Statistik. Zu welchen Themen gibt die Graphik Auskunft? Welche Negativerfahrungen wurden besonders häufig gemacht? Wo gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Weshalb?

  2. Zusatzaufgabe, falls du schon früher fertig bist: Entwickle Ideen, wie du dich vor solchen Negativerfahrungen schützen kannst.

  3. Abschließende Gruppenarbeit für alle Gruppen: Erstellt zu eurem Thema ein Lernplakat. Es soll Antworten auf die W-Fragen (Wer? Was? Wo? Wie? Warum? Wozu?) geben und die individuellen Gruppenaufgaben beantworten. Anschließend präsentiert ihr das Plakat der Klasse. Die anderen Gruppen erstellen zu ihrem Material ebenfalls ein Plakat.


Klicken Sie PDF-Icon hier, um zu dem Material im pdf-Format zu gelangen.


Publikationen zum Thema

Mitmischen: Neue Partizipationsformen Neu

Mitmischen: Neue Partizi-
pationsformen

Politik setzt in demokratischen Systemen immer die Teilhabe der Bürger voraus. Welche Formen kann d...

Coverbild Handbuch Bürgerbeteiligung

Handbuch Bürgerbe-
teiligung

Bürgerinnen und Bürger engagieren sich mehr denn je und suchen nach neuen Wegen der Mitwirkung sow...

Zum Shop

Grafstat Logo Service
Wenn's Fragen gibt...

Grafstat Service

Für alle Fragen, die bei der Durchführung Ihres Projektes auftauchen, versucht das Team der Universität Münster eine Antwort zu finden - ganz gleich, ob Sie Fragen zur Software, zur Methodik oder zur Organisation Ihres Projektes haben.

Mehr lesen

Grafstat Logo Methoden
Meinungsforschung im Unterricht

Grafstat Methoden

Die Attraktivität des Unterrichtsfaches Politik/Sozialkunde kann in erheblichem Maße dadurch gesteigert werden, dass den Jugendlichen motivierende Aufgaben gestellt und Raum für Eigenaktivitäten geschaffen wird. Die unterrichtsmethodischen Vorschläge haben das Ziel, die methodischen Handlungsmöglichkeiten der Lehrperson deutlich zu erhöhen.

Mehr lesen