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Atomare Abschreckung Aus Politik und Zeitgeschichte 46/2026
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Atomare Abschreckung
Inhaltsbeschreibung
Die Idee der atomaren Abschreckung ist unmittelbar mit dem Kalten Krieg verbunden. Unter dem Eindruck der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki etablierte sich im Ost-West-Konflikt die Logik, große Kriege durch die Androhung eines Atomschlags zu verhindern: Der Schaden, den ein Aggressor durch eine nukleare Vergeltung erleiden würde, wäre stets größer als jeder Nutzen eines Angriffs.
Ab Ende der 1980er Jahre lag der Fokus auf Abrüstung, Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle. Doch mit der russischen Vollinvasion der Ukraine 2022 und angesichts eines Vertrauensverlusts zwischen den USA und Europa hat sich die Lage geändert. Ein neuer nuklearer Rüstungswettlauf ist bereits im Gange, und die Kontrolle von Atomwaffenarsenalen wird in der heutigen multipolaren Welt deutlich schwieriger.
Produktinformation
| Bestellnummer: |
72646 |
|---|---|
| Reihe: |
Aus Politik und Zeitgeschichte |
| Ausgabe: |
Nr. 46/2026 |
| Seiten: |
48 |
| Erscheinungsdatum: |
06.11.2026 |
| Erscheinungsort: |
Bonn |
Atomare Abschreckung
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Editorial
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Eine kurze Geschichte der nuklearen Bewaffnung und Abschreckung
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Boston für Berlin? Logiken und Dilemmata der atomaren Abschreckung
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Störfaktor Mensch. Kritische Anmerkungen zur Abschreckungslogik - Essay
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Das dritte Nuklearzeitalter und die globale Ordnung. Zu Status und Verbreitung von Atomwaffen im 21. Jahrhundert
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Europäische nukleare Sicherheit: Es ist kompliziert
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Der Iran-Krieg und die nukleare Ordnung. Eine nichtverbreitungspolitische Katastrophe
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Warum wurde Deutschland nicht Atommacht?