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Chronik: 3. bis 16. Februar 2026 | Polen-Analysen | bpb.de

Polen-Analysen Polen und die USA Analyse: Die polnisch-amerikanische Partnerschaft im Wandel Dokumentation: Über das Verhältnis Polen – USA. Information des Außenministers Radosław Sikorski über die Aufgaben der polnischen Außenpolitik 2026 Chronik: 5. bis 18. Mai 2026 Die Position Polens in der Europäischen Union (05.05.2026) Analyse: Polen in der Europäischen Union. Östlich vom Westen und westlich vom Osten? Umfragen: Umfragen zur Europäischen Union (Polen, EU-27) Chronik: 21. April bis 4. Mai 2026 Bevölkerungsschutz und Zivilverteidigung (21.04.2026) Analyse: Der Zivilschutz in Polen als Element der staatlichen Krisenvorsorge Dokumentation: Das Ministerium für Inneres und die Verwaltung. Das Gesetz über den Schutz der Bevölkerung und die Zivilverteidigung Dokumentation: „Ratgeber für Sicherheit“ – online Umfragen: Fragen zum „Ratgeber für Sicherheit“ Chronik: 31. März bis 20. April 2026 Die Partei Recht und Gerechtigkeit als bestimmender Akteur der polnischen Politik (31.03.2026) Analyse: Recht und Gerechtigkeit (PiS) nach den Parlamentswahlen von 2023 Dokumentation: Recht und Gerechtigkeit (PiS) über die Themen Familie, Nation und Staat / Wahlprogramm, September 2023 Umfragen: Parteipräferenzen Chronik: 17. bis 30. März 2026 Die Smolensker Monatsfeier als Reaktion auf den Flugzeugabsturz von Smolensk (2010) Analyse: Die Smolensker Monatsfeier als Ritual und populistisches Mobilisierungsinstrument Dokumentation: Reden zur Flugzeugkatastrophe von Smolensk Umfragen: Umfragen zum Flugzeugabsturz von Smolensk Dokumentation: Orte, in denen Smolensker Monatsfeiern abgehalten wurden (2013–2018) Chronik: 17. Februar bis 16. März 2026 Die Bürgerkoalition – Entwicklung und Wendepunkte (17.02.2026) Analyse: Die Koalition der verlorenen Gewissheiten. Der Weg der Bürgerplattform zur Bürgerkoalition Umfragen: Parteipräferenzen Chronik: 3. bis 16. Februar 2026 Polens Diasporapolitik / Kommentar zur Interpretation des Deutsch-Polnischen Barometers 2025 (03.02.2026) Analyse: Die Politik des polnischen Staates gegenüber seiner Diaspora Dokumentation: Die Regierungsstrategie für die Zusammenarbeit mit der Polonia und den Polen im Ausland 2025–2030 Statistik: Personenanzahl der polnischen Diaspora Chronik: 20. Januar bis 2. Februar 2026 Deutsche und Polen – der Blick auf den Nachbarn (20.01.2026) Analyse: Deutsche und Polen – eine Beziehung in Bewegung. Ergebnisse des Deutsch-Polnischen Barometers 2025 Umfragen: Die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen Chronik: 2. Dezember 2025 bis 19. Januar 2026

Chronik: 3. bis 16. Februar 2026 Polen-Analysen Nr. 359

Herausgeber der Länderanalysen

Die Polen-Analysen werden von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH gemeinsam herausgegeben. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veröffentlicht die Analysen als Lizenzausgabe.

Chronik: 3. bis 16. Februar 2026

Sie können die gesamte Chronik seit 2007 auch auf Externer Link: http://www.laender-analysen.de/polen/ unter dem Link "Chronik" lesen.
DatumEreignis
03.02.2026 Ministerpräsident Donald Tusk teilt mit, dass die Staatsanwaltschaft und die Geheimdienste die Epstein-Akten auf Verbindungen zu Polen prüfen werden. Dem US-Amerikaner Jeffrey Epstein wird u. a. vorgeworfen, zu Lebzeiten Sexualstraftaten, auch an Minderjährigen, begangen zu haben. Außerdem solle untersucht werden, welche Auswirkungen auf Polen eine mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste in der Sache gehabt haben könnte.
03.02.2026 Das Verteidigungsministerium informiert, dass ein langjähriger ziviler Ressortmitarbeiter wegen Verdachts auf Spionage für einen ausländischen Geheimdienst festgenommen wurde.
04.02.2026 Nach aktuellen Angaben des Hauptstatistikamtes (Główny Urzad Statystyczny – GUS) belief sich der durchschnittliche Bruttolohn im August 2025 auf 8.827,87 Zloty (ca. 2.095 Euro). Bei Männern betrug er 9.220,24 Zloty (ca. 2.188 Euro), bei Frauen 8.424,71 Zloty (ca. 2.000 Euro).
05.02.2026 Ministerpräsident Donald Tusk und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnen in Kyjiw (Ukraine) eine Absichtserklärung über die gemeinsame Produktion von Munition und Rüstungsgütern. Tusk erklärt die Bereitschaft, dass Polen der Ukraine MiG-29 Kampfflugzeuge und die Ukraine Polen Drohnen übergibt.
06.02.2026 Paulina Hennig-Kloska, Ministerin für Klima und Umwelt, und der Vizepräsident des Nationalfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (Narodowy Fundusz Ochrony Środowiska i Gospodarki Wodnej), Robert Gajda, unterzeichnen drei Verträge über die Modernisierung der Bildungseinrichtungen in den Nationalparks Großpolen, Heiligkreuz und Białowieża (Wielkopolski/Świętokrzyski/Białowieski Park Narodowy). Die Investitionen in der Gesamthöhe von 40 Millionen Zloty (ca. 9,5 Millionen Euro) sollen Ende 2028 abgeschlossen sein. Die Mittel kommen aus EU-Fördermitteln – dem Europäischen Fonds für Ostpolen bzw. den EU-Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt.
09.02.2026 Anita Sowińska, Vizeministerin für Klima und Umwelt, und Marek Wójcik, Woiwode der Woiwodschaft Schlesien (województwo śląskie), stellen das Programm zur Beseitigung gefährlicher Abfälle 2025–2027 in der Woiwodschaft Schlesien vor. Dafür sind insgesamt 360 Millionen Zloty (ca. 85,4 Millionen Euro) vorgesehen. 2025 wurden zehn illegale Sondermülldeponien mit einem Volumen von 17.000 Tonnen Abfalls aufgelöst.
10.02.2026 Nach aktuellen Angaben des Hauptstatistikamtes (Główny Urzad Statystyczny – GUS) betrug die Arbeitslosenquote im Dezember 2025 5,7 Prozent (Dezember 2024: 5,1 Prozent).
11.02.2026 Ministerpräsident Donald Tusk teilt mit, dass sich Polen nicht dem von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensrat anschließen wird. Als Grund nennt er Zweifel an der Ausrichtung und Struktur des Rates. Kritiker werfen Trump vor, mit dem Friedensrat eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen aufbauen zu wollen. Trump, der den Vorsitz für sich beansprucht, lädt Staaten zu einer dreijährigen Mitgliedschaft ein; für einen ständigen Sitz soll eine Milliarde US-Dollar gezahlt werden.
13.02.2026 Der Sejm verabschiedet mit 236 Ja-Stimmen, 199 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen ein Gesetz zur Einsetzung des von der Europäischen Union beschlossenen SAFE-Programms (Security Action for Europe). Dieses stellt zinsgünstige Darlehen für die Beschaffung militärischen Materials zur Verfügung. Die Gegenstimmen kamen v. a. von Abgeordneten der Fraktion Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS) und der Konföderation (Konfederacja). Kritiker aus der Opposition bezweifeln, dass die Vergabe der SAFE-Mittel transparent ablaufen werde, und argumentieren, dass das Programm genutzt werden könne, um auf Polen in Zukunft politischen Druck vonseiten der EU auszuüben. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz unterstreicht, dass das Programm Transparenz- und Antikorruptionsmechanismen beinhaltet und es sich um eine der wichtigsten Abstimmungen für die Zukunft der polnischen Streitkräfte handele.
14.02.2026 Ministerpräsident Donald Tusk hält in München die Laudatio auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem auf der Münchner Sicherheitskonferenz der Ewald-von-Kleist-Preis verliehen wird. Tusk unterstreicht, dass der ukrainischen Nation, die sich gegen die militärische Aggression Russlands zur Wehr setzt, die Hochachtung der freien Welt gebührt. Die Ukrainer hätten der freien Welt bewusst gemacht, dass sie ohne Entschlossenheit, Kraft und Bereitschaft, das Böse zu bekämpfen, nicht bestehen werde. Polen habe in seiner Geschichte die Erfahrung gemacht, dass es sich lohne zu kämpfen, um ein Teil der freien Welt zu werden.
16.02.2026 Die Operative Führung der Bewaffneten Streitkräfte (Dowództwo Operacyjne Rodzajów Sił Zbrojnych – DORSZ) teilt mit, dass in der vergangenen Nacht erneut Verletzungen des polnischen Luftraums registriert wurden. Es habe sich um Ballons gehandelt, die aus Richtung Belarus kamen. Es habe keine Gefahr für den Luftverkehr und die Bevölkerung bestanden.

Fussnoten

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