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Euro und Währungsunion | Europäische Union | bpb.de

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Euro und Währungsunion

Olaf Leiße

/ 4 Minuten zu lesen

Der Euro steht für europäische Einheit – und für ihre Krisen. Wie die Währungsunion entstand, wofür sie steht und wo ihre Grenzen liegen.

Der Euro: Während die Euro-Scheine dem Leitmotiv „Zeitalter und Stile“ folgen, haben die Münzen neben der gemeinsamen Seite auch eine nationale Seite. (© picture alliance/dpa | Fernando Gutierrez-Juarez)

Die Gemeinschaftswährung steht wie kein anderes Symbol für die Höhen und Tiefen der europäischen Integration. Sie war ein Traum der Einigungsbefürworter und geriet doch unter Druck während der Interner Link: Finanzkrise. Nach der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft war die Einführung einer gemeinsamen Währung der nächste Schritt in Richtung einer immer engeren Union. Zudem sollte die Währung den entstehenden gemeinsamen Wirtschaftsraum flankieren.

Erste Schritte und Rückschläge

Die ersten konkreten Überlegungen zur Gründung einer Währungsunion reichen bis ins Jahr 1970 zurück, als der luxemburgische Premierminister Pierre Werner einen nach ihm benannten Plan vorlegte, eine Währungsunion bis 1980 zu etablieren. Der Werner-Plan schlug zwar keine gemeinsame Währung vor, setzte jedoch auf die uneingeschränkte Umtauschbarkeit der Währungen mit festen Wechselkursen. Außerdem forderte er eine gemeinsame Wirtschaftspolitik. Der ehrgeizige Plan scheiterte in den 1970er Jahren an der ersten großen Wirtschaftskrise der westlichen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg. Stattdessen setzten die Staaten Europas auf Protektion und nationale Alleingänge, doch erwies dieser Weg als Sackgasse.

Die Staaten setzten nunmehr wieder auf mehr Gemeinsamkeit. Im Jahr 1979 wurde das Europäische Währungssystem eingeführt, das eine Bindung der Währungen vorsah, bei der der Wechselkurs nicht mehr als 2,25 Prozent nach oben oder unten abweichen durfte. Die Notenbanken der Mitgliedsländer waren nun verpflichtet, bei Bedarf in den Devisenmärkten einzugreifen. Mit der Einführung des ECU (European Currency Unit) wurde ein erster Schritt in Richtung einer gemeinsamen Währung unternommen. Ab diesem Zeitpunkt waren alle nationalen Währungen auf den ECU als „Buchwährung“ ausgerichtet; die Staaten führten ihre finanziellen Transaktionen in dieser Währung durch und legten ihre Wechselkurse im Verhältnis zum ECU fest.

Mit der Reform der Gemeinschaftsverträge durch die Einheitliche Europäischen Akte von 1987, die die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums bis Ende 1992 festlegte, wurde die Diskussion über eine gemeinsame Währung wieder intensiviert. Die hohen Transaktionskosten beim Umtausch in andere Währungen und die weiterhin auftretenden starken Schwankungen der Wechselkurse belasteten die Wirtschaft erheblich.

Von der Binnenmarktidee zum Delors-Bericht

Auf ihrem Gipfeltreffen in Hannover im Juni 1988 setzten die Staats- und Regierungschefs einen „Ausschuss zur Prüfung der Wirtschafts- und Währungsunion“ ein und übertrugen Kommissionspräsident Jacques Delors die Leitung. Delors, der bereits maßgeblich das Binnenmarktprojekt vorangetrieben hatte, ergriff die Initiative und präsentierte im April 1989 den später nach ihm benannten „Delors-Bericht“. In diesem Bericht wurde die Einführung einer gemeinsamen Währung gefordert, ebenso wie eine koordinierte Wirtschaftspolitik der damals zwölf Mitgliedstaaten und die Gründung einer neuen Institution – der Europäischen Zentralbank.

Einführung des Euro und institutionelle Absicherung

Der Delors-Bericht sah die Einführung der Gemeinschaftswährung in mehreren Schritten von Juli 1990 bis zum Jahr 1999 vor. In diesem Zeitraum, der mitten im deutschen Interner Link: Wiedervereinigungsprozess startete, glichen die Mitgliedstaaten wesentliche Rahmendaten, wie Inflation und Zinsniveau, einander an. Außerdem wurden die Wechselkurse verbindlich festgelegt, aus dem ECU wurde der Euro und die Europäische Zentralbank wurde in Frankfurt am Main errichtet. Ende 2001 wurde der Euro in 11 EU-Mitgliedstaaten als Bargeld an die Bürgerinnen und Bürger ausgegeben. Ab dem 1. Januar 2002 löste er die nationalen Währungen ab. Zur Sicherung der Währungsstabilität wurden einige Regelungen getroffen. Die sogenannten Konvergenzkriterien legen fest (Art. 119 (3) AEUV und Art. 140 AEUV):

  • Haushaltsstabilität: Interner Link: Bruttostaatsverschuldung unter 60 Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt

  • Neuverschuldung: unter 3 Prozent gemessen am BIP

  • Preisstabilität: Inflationsrate nicht mehr als 1,5 Prozent über der Rate der drei preisstabilsten EU- Länder

  • Zinsstabilität: Langfristiger Zinssatz nicht höher als 2 Prozent über dem der preisstabilsten EU-Länder

Finanzkrise, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Dennoch geriet die Gemeinschaftswährung im Zuge der Interner Link: Finanzkrise nach 2007 unter erheblichen Druck. Die uneinheitliche Wirtschaftsstruktur in der Europäischen Union, die sich unterschiedlich entwickelnden Leistungsbilanzen, das Wohlstandsgefälle sowie das unterschiedliche Haushaltsgebaren in den Mitgliedstaaten machten eine gemeinsame Bekämpfung zweifelhaft. Dennoch gelang es, die Auswirkungen der Krise auf den Euro-Raum durch verschiedene Maßnahmen, wie den Interner Link: Rettungsschirm, finanzpolitische Maßnahmen und die Errichtung einer Bankenunion, zu reduzieren. Dass die Finanzkrise einige Staaten, darunter Griechenland, stärker traf als andere, wie beispielsweise Deutschland, zeigt die weiterhin vorhandene Verschiedenheit des europäischen Wirtschafts- und Finanzraums.

Der Weg zu einer Wirtschaftsunion, bei der Steuern, Abgaben, Subventionen vollständig harmonisiert oder zumindest weitgehend angeglichen werden, sowie zu einer Wirtschaftspolitik, die nicht nur eng zwischen den Mitgliedstaaten koordiniert, sondern auch gemeinschaftlich durch die Interner Link: Organe der Europäischen Union umgesetzt wird, ist noch lang und es ist unklar, wie weit ihn die EU gehen wird. Die Bedenken der Mitgliedstaaten bezüglich eines Verlusts an Souveränität und der damit verbundenen Einschränkung ihrer Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten sind zu groß. Dennoch konnte die Eurozone kontinuierlich ausgebaut werden. Seit 2023 umfasst sie 20 EU-Mitgliedstaaten, und die Beitritte weiterer Staaten stehen bevor.

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Apl. Prof. Dr. Olaf Leiße ist Leiter des Arbeitsbereichs Europäische Studien am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist außerplanmäßiger Professor für Europäische Studien und Autor zahlreicher Bücher über die Europäische Union.

Der Begriff der europ. (regionalen) I. [lat.: integratio = Wiederherstellung eines Ganzen] beschreibt den mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl in den 1950er-Jahren begonnenen Prozess der freiwilligen und immer engeren wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Verflechtung der Staaten...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Integration, europäische" lesen

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: M. Große Hüttmann

der Preis für eine ausländische Währungseinheit. Dieser wird bei flexiblen Wechselkursen gemäß Angebot und Nachfrage nach Devisen am Devisenmarkt bestimmt. In einem System fixer Wechselkurse wird der Wechselkurs politisch festgesetzt (Währungsparität, Parität) und durch Devisenkauf bzw. ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Wechselkurs" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

die Bank des Staates und der Banken. Zentralbanken geben die Banknoten eines Staates aus und sind für die Geld- und Währungspolitik verantwortlich. Aufgaben sind neben der Versorgung der Wirtschaft mit Zahlungsmitteln die Erleichterung der Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Regulierung der ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Zentralbank" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Die EEA [auch: »Vertrag von Luxemburg«] wurde am 28.2.1986 von 12 Mitgliedstaaten unterzeichnet und trat am 1.7.1987 in Kraft. Durch sie sollte bis zum 31.12.1992 der Binnenmarkt als »Raum ohne Binnengrenzen, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gemäß den Bestimmungen dieses Vertrags gewährleistet ist«, schrittweise verwirklicht werden...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Einheitliche Europäische Akte (EEA)" lesen

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: A. Maurer

Bericht zur Schaffung einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (1988/89), der zur Grundlage für den Vertrag von Maastricht wurde...

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aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: D. Wolf

anhaltender Prozess der Geldentwertung, der sich durch allgemeine Preiserhöhungen bemerkbar macht. Mit einer Geldeinheit kann dann ständig weniger gekauft werden, d. h., die Kaufkraft (siehe dort) des Geldes vermindert sich dauernd. Nicht als Inflation gelten einmalige, vorübergehende, ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Inflation" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Die Bankenunion ist eine europ. Gesamtstruktur, die auf drei Säulen beruht. Im Oktober 2013 richtete die EU durch Verordnung einen einheitlichen Aufsichtsmechanismus ein, den »Single Supervisory Mechanism« (SSM). Diese erste Säule der Bankenunion etablierte eine gemeinsame Bankenaufsicht in der Eurozone...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Bankenunion" lesen

aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: U. Hufeld

Geldzahlungen an öffentlich-rechtliche Körperschaften, die an Bund, Länder, Gemeinden und die Religionsgemeinschaften per Gesetz abzuführen sind. Dazu gehören Steuern und Zölle als Abgaben ohne besondere Gegenleistung sowie Beiträge (siehe dort) und Gebühren (siehe dort) als Pflichtzahlungen für die ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Abgaben" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Subventionen (von lat. subvenire = zu Hilfe kommen) sind finanzielle staatliche Zuschüsse, die nicht an eine direkte Gegenleistung gebunden sind. Empfänger von Subventionen (S.) können (andere) Staaten, Unternehmen oder private Haushalte sein. S. fließen direkt (Finanzhilfen) oder indirekt (Steuervergünstigungen).

Interner Link: Kompletten Eintrag "Subventionen" lesen

Quelle: Andersen, Uwe/Wichard Woyke (Hg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 8., aktual. Aufl. Heidelberg: Springer VS 2021. Autor des Artikels: Daniel Buhr

Bezeichnung für das Währungsgebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion, in dem der Euro als einheitliche Währung gilt. Die Europäische Zentralbank bezeichnet dieses Gebiet auch als Eurosystem, in den Medien wird auch von Euroland gesprochen.

Interner Link: Kompletten Eintrag "Eurozone" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Der Begriff der europ. (regionalen) I. [lat.: integratio = Wiederherstellung eines Ganzen] beschreibt den mit der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl in den 1950er-Jahren begonnenen Prozess der freiwilligen und immer engeren wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Verflechtung der Staaten...

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aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: M. Große Hüttmann

der Preis für eine ausländische Währungseinheit. Dieser wird bei flexiblen Wechselkursen gemäß Angebot und Nachfrage nach Devisen am Devisenmarkt bestimmt. In einem System fixer Wechselkurse wird der Wechselkurs politisch festgesetzt (Währungsparität, Parität) und durch Devisenkauf bzw. ...

Interner Link: Kompletten Eintrag "Wechselkurs" lesen

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

die Bank des Staates und der Banken. Zentralbanken geben die Banknoten eines Staates aus und sind für die Geld- und Währungspolitik verantwortlich. Aufgaben sind neben der Versorgung der Wirtschaft mit Zahlungsmitteln die Erleichterung der Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Regulierung der ...

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Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Die EEA [auch: »Vertrag von Luxemburg«] wurde am 28.2.1986 von 12 Mitgliedstaaten unterzeichnet und trat am 1.7.1987 in Kraft. Durch sie sollte bis zum 31.12.1992 der Binnenmarkt als »Raum ohne Binnengrenzen, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gemäß den Bestimmungen dieses Vertrags gewährleistet ist«, schrittweise verwirklicht werden...

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aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: A. Maurer

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aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: D. Wolf

anhaltender Prozess der Geldentwertung, der sich durch allgemeine Preiserhöhungen bemerkbar macht. Mit einer Geldeinheit kann dann ständig weniger gekauft werden, d. h., die Kaufkraft (siehe dort) des Geldes vermindert sich dauernd. Nicht als Inflation gelten einmalige, vorübergehende, ...

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Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Die Bankenunion ist eine europ. Gesamtstruktur, die auf drei Säulen beruht. Im Oktober 2013 richtete die EU durch Verordnung einen einheitlichen Aufsichtsmechanismus ein, den »Single Supervisory Mechanism« (SSM). Diese erste Säule der Bankenunion etablierte eine gemeinsame Bankenaufsicht in der Eurozone...

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Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Subventionen (von lat. subvenire = zu Hilfe kommen) sind finanzielle staatliche Zuschüsse, die nicht an eine direkte Gegenleistung gebunden sind. Empfänger von Subventionen (S.) können (andere) Staaten, Unternehmen oder private Haushalte sein. S. fließen direkt (Finanzhilfen) oder indirekt (Steuervergünstigungen).

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Quelle: Andersen, Uwe/Wichard Woyke (Hg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 8., aktual. Aufl. Heidelberg: Springer VS 2021. Autor des Artikels: Daniel Buhr

Bezeichnung für das Währungsgebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion, in dem der Euro als einheitliche Währung gilt. Die Europäische Zentralbank bezeichnet dieses Gebiet auch als Eurosystem, in den Medien wird auch von Euroland gesprochen.

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