Beleuchteter Reichstag

Multimedia

2020 wird das Deutschland Archiv kontinuierlich um zahlreiche Multimedia-Elemente ergänzt, darunter Filme, Fernsehbeiträge, Fotogalerien und Audiodateien, die "Zeitreisen" zurück in die deutsch-deutsche Geschichte ermöglichen. Ziel ist es, Aspekte der Aufarbeitung anschaulicher zu machen.

Neue Beiträge

Alles andere zeigt die Zeit

Alles andere zeigt die Zeit

Ende 1989, unmittelbar nach dem Fall der Mauer, begann Andreas Voigt junge Menschen aus Leipzig zu filmen. Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach dem Zusammenbruch der DDR treffen sie mit voller Wucht, mitten in der Pubertät. Drei Lebenswege.

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Der Musik- und Zeichentrickfilm "1989 - Lieder unserer Heimat" ist keine leichte Kost. Aber erleichternd für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern um DDR-Alltag zu rekonstruieren.

DDR-Alltag im Trickfilm

Aufarbeitung einmal anders. Der Leipziger Comic-Zeichner Schwarwel hat zu diesem Zweck einen Zeichentrickfilm realisiert und mit eigenen Songs betextet, um DDR-Alltagssituationen nahe zu bringen, die zur Friedlichen Revolution führten. Der Titel: "1989 - Lieder unserer Heimat"

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Wer beherrscht den Osten? Teil 1

Wer beherrscht den Osten? Teil 1

1990 beginnt ein gewaltiger Transfer von Strukturen und Eliten von West nach Ost. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentationsreihe zeichnet die historischen Entwicklungslinien nach und lässt Menschen an der Basis, aber auch Politiker und Funktionsträger zu Wort kommen.

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Der Künstler Joseph Beuys 1985 in einem ZDF-Interview

DDR-Kurzdiagnose

Vor 30 Jahren endete die Geschichte der DDR. Als Prophet ihres Untergangs erwies sich fünf Jahre zuvor in einem ZDF-Interview der Düsseldorfer Aktionskünstler Joseph Beuys. Der Anlass des Video-O-Tons war das seinerzeitige Einreiseverbot des Künstlers in die DDR.

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Jana Hensel und Wolfgang Engler im Streitgespräch im Studio von Zeitzeugen TV im März 2018.

Wer wir sind – die Erfahrung ostdeutsch zu sein

2018 diskutierten die Schriftstellerin Jana Hensel und der Soziologe Wolfgang Engler im Studio von Zeitzeugen-TV (Berlin) über das „Ostdeutschsein“. Dieser Film ist ein Konzentrat daraus. Weitere Gespräche aus dieser Reihe werden folgen.

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Stasi-Akte Honecker

Stasi-Akte Honecker

In einem "roten Koffer" hütete Stasi-Chef Erich Mielke auch Dokumente über SED- und Staatschef Erich Honecker. Der Zweck ist umstritten. Der Koffer barg Unterlagen, die aus Sicht überzeugter Kommunisten belegen konnten, dass Honecker seine Biografie als antifaschistischer Widerstandskämpfer im Dritten Reich geschönt hat. Eine Spurensuche.

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Video-Zeitzeugnisse

Die Leipziger Montagdemonstration vom 9. Oktober 1989, heimlich vom Kirchturm der Reformierten Kirche aus gedreht.

Schlüsselmoment der Geschichte:
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Eine wesentliche Rolle bei der Ausbreitung der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR spielten Fernsehbilder - die beinah verhindert worden wären. Zum Beispiel am 9. Oktober in Leipzig. Der Kameramann beschreibt, wie viel Mut und Angst damals mit solchen Aufnahmen verbunden waren.

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Vom Einläuten der Revolution

Vom Einläuten der Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten - und sich couragiert gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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9. November 1989, 23.20 Uhr im Grenzübergang Bornholmer Straße. Die Mauer ist offen.

Die Maueröffner

Am späten Abend des 9. November 1989 schrieben Ost-Berliner Bürger und Bürgerinnen Weltgeschichte. Sie setzten die "unverzügliche" Öffnung der Mauer durch - und infolge die der gesamten innerdeutschen Grenze. Augenzeuge wurde damals ein Fernsehteam von Spiegel-TV im Grenzübergang Bornholmer Strsaße.

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Fernsehbeiträge

Eine der Protagonistinnen des Filmbeitrags beim Interview an der innerdeutschen Grenze im Harz

Ost-West-Kindheiten

In der ZDF-Sendung "Kennzeichen D" vom 21. Juni 1989 machen Kinder und Jugendliche von aus der DDR ausgereisten Eltern deutlich, wie sie das zweigeteilte Deutschland erlebten, in dem sie hin- und herreisen durften, ihre Eltern aber nicht mehr. Pointiert bringen sie ihre Wahrnehmungen über deutsch-deutsche Unterschiede zum Ausdruck.

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Die Krake und die Kunst

Die Krake und die Kunst

Gezielt versuchte das MfS, autonome Künstlerkreise in der DDR zu unterwandern. Denn sie lebten in ihren Werken Individualität vor und stifteten Diskussionen an. Das war inakzeptabel für die allmächtig regierende SED. Wie arbeiteten Künstler diese Erfahrungen auf? Eine 3-sat-Doku aus dem Jahr 1992.

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Augenzeugen und Akteure des 9. November 1989

Augenzeugen und Akteure des 9. November 1989

Namhafte Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten wie sie den 9. November 89 erlebten, darunter die Verfasser der auslösenden DDR-Reiseregelung und ein Vertreter aus der damaligen sowjetischen Botschaft in Ost-Berlin. Ein Beitrag vom 9.11.1999 aus 3sat Kulturzeit.

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Fotogalerien

Mühlenstraße in Friedrichshain, 1987. Heute verläuft hier die East Side Gallery.

Detlef Matthes

Heimliche Mauerfotos aus Ostberlin

Die Mauer von Ostberlin aus zu fotografieren war verboten. Der Fotograf Detlef Matthes hielt sie dennoch heimlich mit der Kamera fest - sie war für ihn eine Art Sehnsuchtssymbol, denn dahinter lag unerreichbar der Westen.

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Reihen

Wem gehört der Osten? Die Stadt

Wem gehört der Osten? Die Stadt

Mit der deutschen Einheit änderten sich viele gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die ostdeutschen Städte sind von den Umbrüchen bis heute geprägt.

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Wem gehört der Osten? Das Land

Wem gehört der Osten? Das Land

Mit der deutschen Einheit änderten sich nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. LPGs und Volkseigene Güter gibt es nicht mehr. Aus dem Land ist ein Wertobjekt geworden.

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Wer braucht den Osten? Gesellschaft

Wer braucht den Osten? Gesellschaft

Nach dem Umbruch in Ostdeutschland ist von den Strukturen der alten DDR wenig geblieben. Doch Manches, was zunächst aIs gestrig abgelehnt wurde, fand Eingang in den Alltag des gesamten Landes.

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Demnächst auch: Audiodateien

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 24. Februar - 2. März 1965
    »Freundschaftsbesuch« des Staatsratsvorsitzenden Ulbricht in Ägypten. Präsident Nasser hatte Ulbricht mit der Begründung eingeladen, dass die BRD Israel unterstütze, vor allem Militärhilfe leiste. Abgeschlossen werden Abkommen über wirtschaftliche,... Weiter
  • 24. - 25. Febr. 1990
    Einheit unter Vorbehalten: Der 1. Parteitag der PDS in Ost-Berlin beschließt das Wahlprogramm. Es tritt für demokratische Freiheiten und soziale Sicherheiten ein und befürwortet schrittweise die Vereinigung der beiden deutschen Staaten unter zwei... Weiter
  • 24./25. Febr. 1990
    Bundeskanzler Kohl trifft mit US-Präsident Bush in Camp David zusammen. Sie bekräftigen Grundüberzeugungen der gemeinsamen Partnerschaft auf dem Weg zur deutschen Einheit. Das vereinte Deutschland solle NATO-Mitglied bleiben, doch seien die berechtigten... Weiter
  • 24. Februar 1991
    Der Bund der Evangelischen Kirchen in der früheren DDR (»Kirche im Sozialismus«) löst sich in Berlin auf und vereinigt sich mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie wird damit wieder Dachorganisation aller Protestanten im vereinten Deutschland.... Weiter
  • 24. Februar 1995
    Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) verbietet die neonazistische Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP), Innensenator Hartmuth Wrocklage (SPD) die Hamburger Nationale Liste (NL). Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts handelt es sich bei der... Weiter