Beleuchteter Reichstag

Beiträge

Die wissenschaftlichen Beiträge und Essays, die hier in loser Reihenfolge erscheinen, widmen sich unterschiedlichen Zeitabschnitten der jüdisch-deutschen Nachkriegsgeschichte aus verschiedenen Perspektiven. Darüber hinaus gibt es Beiträge unter anderem zu den Themen Bildung, Migration, Kultur und Feminismus geben. Die wissenschaftlichen Beiträge werden durch Interviews mit Zeitzeuginnen und auch durch Porträts jüdischer Protagonistinnen und Akteurinnen ergänzt beziehungsweise flankiert.

Das Foto vom 17.11.1952 zeigt zum Monat der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft 1952 die Literaturstunde im Haus der Freundschaft in Berlin-Pankow mit Hedda Zinner. Die bekannte Schriftstellerin Hedda Zinner liest aus ihrem Buch "Alltag eines nicht alltäglichen Landes" vor und berichtet aus dem Leben der Sowjetmenschen.

Sonia Combe

„Hier können die Faschisten nichts unternehmen“

Die französische Historikerin Sonia Combe hat in den 1980er-Jahren unter anderen sechs Jüdinnen in der DDR interviewt. Für die Reihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“ hat sie sich die Interviews noch einmal angehört und daraus einen Beitrag verfasst. Es ging ihr darum herauszufinden, warum diese Frauen ins Land der Täter zurückgegangen sind.

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Das Foto zeigt einen israelischen und deutschen Reisepass in einem Kosmetiktäschchen. Viele Israelinnen, Israelis und Israeli*innen haben die deutsche und die israelische Staatsangehörigkeit.

Dani Kranz

Israelinnen und Israeli*nnen in Deutschland

Israelis in Deutschland werden immer wieder in den Medien thematisiert. Aber was ist mit den Israelinnen? Welche Rolle spielen Sex (biologisches Geschlecht) und Gender (soziales Geschlecht) in der Migration und welche Dynamiken lassen sich im Zeitverlauf erkennen? Basierend auf historischen, qualitativen und quantitativen Quellen stellt dieser Essay von Dani Kranz die Lebenswelten von Israelinnen und Israeli*nnen, die in Deutschland leben, vor.

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Das Foto zeigt den Vorstand und das Aktiv der WiGB bei der Erörterung des Programms des Berichtsseminars WiGB-2002.V. l. n. r.: Dr. Fenja Kropman, Dr. Bella Lurik, Vorsitzende der WiGB, Dipl. Ing., Alla Kochergina, Dipl.Ing. Genrietta Liakhovitskaia, Prof. Dr. Victor Mairanowski, Leiter des Seminars, Dipl. Ing. Ari Kropman.

Narrative jüdischer Frauen mit sowjetischer Erfahrung in Deutschland nach 1990

Der Artikel behandelt die Situation der Frauen in der russischsprachigen jüdischen Community nach 1990 in Deutschland. Die Autorin geht den Fragen nach den Entwürfen des Berufslebens, dem Engagement in den jüdischen Communities und der spezifisch weiblichen Erinnerungskultur nach. Hier werden Erzählungen, Erinnerungen und Positionen russischsprachiger Jüdinnen sichtbar und bieten einen neuen Blick auf die jüdische Geschichte und Gegenwart aus der Frauenperspektive.

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Das Foto zeigt, jüdische Displaced Persons, die 1946 aus Polen geflohen sind, in einem Lager im Amerikanischen Sektor in Berlin.

Die Frauen in den Lagern für jüdische Displaced Persons

Angelika Königseder und Juliane Wetzel werfen einen gezielten Blick auf den Alltag und die Rolle jüdischer Frauen, für die nach 1945 in den Lagern für sogenannte Displaced Persons (DP) das Leben nach der Shoah begann. Etwa 40 Prozent der DPs waren Frauen, die das Leben in den Lagern mitgestalteten.

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Hier wird das Logo des Projekts "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" abgebildet. Es zeigt eine stilisierte Menora (Kerzenleuchter) mit einem Davidstern in weiß auf blauem Grund und den Namen des Projekts.

Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven - Teil I

Als Auftakt zur DA-Reihe zum weiblichen jüdischen Leben in Deutschland nach 1945 stellt dieser Überblicksartikel von Sharon Adler exemplarisch wegweisende Protagonistinnen und deren Arbeits- und Forschungsfelder sowie Frauenorganisationen im 20. Jahrhundert vor. Der Rückblick schlägt den Bogen über die Nachkriegszeit und die Situation der Überlebenden zum gesellschaftspolitischen Engagement und den Forschungsfeldern jüdischer Frauen von heute. Hier gibt es den ersten Teil des Beitrages.

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Hier wird das Logo des Projekts "Jüdinnen in Deutschland nach 1945" abgebildet. Es zeigt eine stilisierte Menora (Kerzenleuchter) mit einem Davidstern in weiß auf blauem Grund und den Namen des Projekts.

Sharon Adler

Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven Teil II

Zum Start der DA-Reihe zum weiblichen jüdischen Leben in Deutschland nach 1945 stellt der zweite Teil des Überblicksartikels von Sharon Adler vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung jüdischen Lebens nach 1945 bis heute dar. Angefangen von der Situation in den "Displaced Persons Camps" nach dem Zweiten Weltkrieg, über die jüdische Frauenbewegung in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren, bis hin zur Einwanderung junger Israelis werden die Herausforderungen beleuchtet.

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