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Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven - Teil II | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 50 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Die Zukunft liegt in Halle Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Vier Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR und während der Friedlichen Revolution Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. 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Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. 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Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven - Teil II Facetten jüdischer Frauenidentitäten – Beiträge, Interviews und Porträts

Sharon Adler

/ 12 Minuten zu lesen

Im zweiten Teil ihres Überblicksartikels stellt Sharon Adler vor allem die Besonderheiten in der Entwicklung jüdischen Lebens nach 1945 bis heute dar. Angefangen von der Situation in den "Displaced Persons Camps" nach dem Zweiten Weltkrieg, über die jüdische Frauenbewegung in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren, bis hin zur Einwanderung junger Israelis werden die Herausforderungen beleuchtet.

(© bpb)

Das Leben nach dem Überleben

Während die westdeutsche "Generation Wirtschaftswunder" beinahe nahtlos an ihre Existenzen anknüpfen konnte und Erinnerung und Aufarbeitung des Völkermordes bis in die 1960er Jahre hinein verweigerte, während die nicht-jüdischen Deutschen sich als Opfer und Verlierer_innen des Krieges sahen und viele Alt-Nazis ihre Positionen in Politik, Justiz, Universitäten wieder einnehmen konnten, hatten die NS-Opfer entwürdigende, häufig vergebliche und jahrelang andauernde Kämpfe um "Entschädigung" zu erdulden.

Eine Jüdin, die öffentlich gegen das Vergessen arbeitete, war die Schauspielerin, Kolumnistin, Gerichtsreporterin und Autorin Peggy Parnass (geb. 1927). Unter den 500 Prozessen, die sie miterlebte, waren drei NS-Verfahren. Sie galt neben Fritz Bauer als die Instanz für das moralische Rechtsempfinden im Nachkriegsdeutschland.

Dem Wissen um die Enteignung besonders jüdischer Frauen und dem Schweigen der Mehrheitsgesellschaft wollte Anfang der 1990er Jahre eine Gruppe nicht-jüdischer und jüdischer Frauen gemeinsam etwas entgegensetzen: Durch die Gründung der Stiftung Zurückgeben, Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft wollten sie unabhängig von Gesetzen und Fristen symbolisch "einen Bruchteil der unberechtigten Vorteilsnahme und Bereicherung nichtjüdischer Menschen am Eigentum jüdischer Menschen zurückgeben". Die vier nichtjüdischen Gründerinnen, die alle in der Frauenbewegung aktiv waren, entschieden sich dabei bewusst dafür, Frauen zu fördern.

Eine dieser Frauen war die Erziehungswissenschaftlerin Hilde Schramm. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Generation hat sie ihr schwieriges Erbe, die Rolle ihres Vaters Albert Speer, im Nationalsozialismus, nicht verschwiegen, sondern sich bewusst entschieden, öffentlich etwas "zurückzugeben". Zu den Initiatorinnen der Stiftung gehört auch die Jüdin Marguerite Marcus, die in Berlin als Kinderärztin und Familientherapeutin tätig ist. Die Idee für den Namen der Stiftung geht auch auf sie zurück.

Neben der Verarbeitung des Traumas um den Verlust ihrer Familien und Existenzen hatte besonders die Gruppe der jüdischen Schriftstellerinnen auch mit dem Verlust von Sprache, Kultur und Heimat im Exil zu kämpfen: Else Lasker-Schüler, Nelly Sachs, Vicki Baum, Hannah Arendt, Mascha Kaléko, Anna Seghers und Rose Ausländer – diese und weitere Schriftstellerinnen wurden durch die Verfolgung durch das NS-Regime aus ihrer beruflichen Laufbahn herausgerissen.

Eine, die nach 1945 den verbrannten Büchern, den ermordeten oder vertriebenen Literat_innen wieder zu mehr Aufmerksamkeit verholfen hat, ist die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin Rachel Salamander (geb. 1949). Fünfzig Jahre nach den Bücherverbrennungen, der "Arisierung" des Buchhandels, und der Vertreibung der Schriftsteller_innen eröffnete sie 1982 in München die Literaturhandlung, eine Fachbuchhandlung für Literatur zum Judentum. Hier fanden auch Veranstaltungen statt, die einen Austausch von Jüd_innen und Nicht-Jüd_innen ermöglichten. Für ihren Beitrag "zum Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland", so die Jury in ihrer Begründung, wird sie im Dezember 2020 mit dem Heine-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet.

Die Zeit der Displaced Persons Camps und das Engagement der Frauen

Kindergarten im Displaced Persons Camp in Bergen-Belsen. Hier entstand 1945 die erste jüdische Gemeinde Deutschlands nach dem Krieg. In dieser selbst verwalteten Republik lebten bis 1950 bis zu 20.000 Holocaust-Überlebende - sie heirateten, bekamen Kinder, gründeten eine Schule und machten Politik. (© picture-alliance/dpa)

Dr. Rachel Salamander verbrachte ihre ersten sieben Lebensjahre in einem sogenannten Displaced Persons Camp (DP Camp) für Holocaust-Überlebende im bayerischen Deggendorf. So wie sie waren in diesen provisorischen und überfüllten Lagern tausende andere Überlebende interniert. Die traumatisierten Menschen litten an den Folgen der Zeit in den Konzentrationslagern, und sie waren verzweifelt auf der Suche nach Informationen über das Schicksal ihrer Familien. Die Überlebenden saßen zumeist auf "auf gepackten Koffern": Sie wollten Deutschland so schnell wie möglich und für immer verlassen. Wegen ihrer in der KZ-Haft erlittenen Folter und daraus resultierender Erkrankungen erhielten sie jedoch tragischerweise keine Einreisegenehmigungen in die Länder, in die Emigrant_innen einreisen durften – ein erneutes Unrecht. Obwohl es eine Reihe von Veröffentlichungen zur Geschichte der jüdischen Displaced Persons gibt, ist die Situation von jüdischen Frauen und ihre Rolle bei der Organisation des Lebens in den DP-Camps noch nicht explizit in den Fokus gerückt worden. Damit werden sich demnächst die beiden Historikerinnen Angelika Königseder und Juliane Witzel in einem Beitrag im Rahmen dieses Projektes auseinandersetzen. Beide haben bereits vielfach zu den DP-Camps publiziert.

Als eine der Frauen, die sich in einem DP-Camp engagiert hat, sei exemplarisch die Zahnärztin Hadassa Rosensaft (1912-1997), geborene Bimko genannt. Innerhalb eines Monats nach der Befreiung wurde die Auschwitz- und Bergen-Belsen-Überlebende Mitglied des "Zentralkomitees der befreiten Juden" in der britischen Zone Deutschlands und leitete dessen Gesundheitsabteilung. Im Jahr 1947 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden des Rates des Zentralkomitees gewählt und vertrat die Jüdischen Gemeinden und Komitees in der gesamten britischen Zone.

Hadassa Rosensaft war die einzige Frau in der Führungsspitze der She'erit Hapletah, hebräisch für „übriggebliebener Rest“, wie sich die Überlebenden des Holocaust nannten und unter dieser Bezeichnung organisierten, um eine freie Auswanderung zu fordern, vor allem nach Palästina. Für die Verbesserung der Situation der Frauen setzten sich ab 1946, wie bereits erwähnt, auch die Neu-Gründerinnen der Women’s International Zionist Organisation (WIZO)-Gruppen in den DP-Lagern ein.

Nach 1945 und in den 1950er Jahren stellte sich für die Jüd_innen in Deutschland die Frage nach dem Bleiben oder Gehen, und gleichzeitig begann der Aufbau der Jüdischen Gemeinden in Deutschland sowie der persönlichen Existenzen.

Eine jüdische Frau in den 1950er Jahren. (© Privat)

Dabei gab es großes Entsetzen der Überlebenden darüber – wie es auch die Journalistin Inge Deutschkron (geb. 1922) immer wieder betonte –, dass viele alte Nazis die Bundesrepublik an entscheidenden Stellen in Politik, Verbänden und der Wirtschaft mitprägten.

Die Überlebenden schmerzte es, dass die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft sich erst spät – wenn überhaupt – mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinandersetzte. Zudem blieb eine intensive Auseinandersetzung mit der Beteiligung an den NS-Verbrechen in der eigenen Familienbiographie in den allermeisten Fällen aus. Auch das Interesse und die Erinnerung an die deutsch-jüdische Geschichte und am Schicksal der Jüd_innen in Deutschland nach 1945 waren eher gering. Die jüdischen Familien blieben größtenteils allein mit den Traumata der Überlebenden. Das änderte sich auch während der Student_innen-Bewegung der 1960er-Jahre in der Bundesrepublik aus jüdischer Perspektive nicht wesentlich.

Eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust gab es erst ab den 1970er Jahren, ausgelöst durch die Ausstrahlung der US-amerikanischen TV-Serie „Holocaust“. Die israelische Historikerin Adi Kantor forschte für ihre Promotion unter dem Titel "Das mediale Juden/Jüdinnen- und Israelbild in der westdeutschen 'Neuen Frauenbewegung' und die Reaktionen deutsch-jüdischer und israelischer Feministinnen 1976-1993" zum Dialog jüdischer und nicht-jüdischer Frauen und kam zu dem vorläufigen Ergebnis: Ein Austausch zwischen der nicht-jüdischen Frauenbewegung und der jüdisch-deutschen sowie mit der Frauenbewegung in Israel fand nur marginal statt.

Die Forschung zu diesem Feld ist noch nicht abgeschlossen. In welchen Bereichen ein Austausch der nicht-jüdischen mit der jüdisch-deutschen Frauenbewegung und mit der in Israel stattfand, soll im Rahmen eines Beitrags und in Interviews mit Zeitzeuginnen diskutiert werden. Zu diesem

Am 9. November 2018 redete die Filmemacherin Jessica Jacoby im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Sie erinnerte an den Pogrom vom 9. November 1938. Im Hintergrund sind Fotos ihrer jüdischen Familie zu sehen. (© picture-alliance/dpa)

Thema wird auch Jessica Jacoby (geb. 1954) etwas beitragen. Sie gründete 1984 zusammen mit anderen Frauen den "Schabbeskreis", eine lesbisch-feministische und politische Gruppe, die sich bis 1989 aktiv für die Präsenz und Wahrnehmung jüdischer Frauen in der neuen Frauenbewegung und mit Antisemitismus in feministischen Zusammenhängen auseinandersetzte.

Außerdem initiierte sie die Anthologie "Nach der Shoa geboren – Jüdische Frauen in Deutschland", die 1994 erschien. In dem Buch geht es um die Töchter aus Familien von Shoa-Überlebenden. In allen Berichten der Frauen werden die Brüche und das Trauma sichtbar, die die Shoa in den Familien hinterlassen hat. Sie berichten vom Schweigen in den Familien über die Ermordeten, von Kämpfen mit der eigenen Identität, von der Schwierigkeit, sich wirklich auf ein Leben in Deutschland, im Land der Täter_innen einzulassen und von der Heimatlosigkeit.

Gleichzeitig engagieren sich diese Frauen politisch gegen Antisemitismus und Rassismus, für Gerechtigkeit und gegen das Vergessen. Sie berichten auch darüber, dass Jüdinnen und Juden außerhalb der beiden deutschen Staaten es denen übelnahmen, die im Land der Täter_innen blieben oder dorthin zurückkehrten. Es wird darin auch deutlich, dass Jüdinnen, auch die, die nicht mehr in Deutschland leb(t)en, so etwas wie eine deutsche Kulturzugehörigkeit spürten und spüren – auch nach der Shoa. Dies steht im Widerspruch zu ihrem Misstrauen gegenüber Deutschen durch die historischen Erfahrungen und die eigene Familiengeschichte.

Bewusstes Zurückkehren kommunistischer Jüd_innen in die DDR

In die DDR wiederum kehrten vor allem die Jüdinnen und Juden aus der Emigration zurück, die vor 1933 als Kommunist_innen und Sozialist_innen aktiv waren. Die meisten von ihnen lebten säkular, definierten sich nicht als Jüd_innen und traten der Jüdischen Gemeinde nicht bei. Anders als in der Bundesrepublik wirkten Jüd_innen an entscheidenden Stellen im Staat mit. Zudem prägten sie die Kultur und die Kulturpolitik in den Institutionen über Jahre und waren in führenden Positionen in der Wissenschaft tätig.

Dazu zählten die Kinderärztin Ingeborg Rapoport (1912-2017), die Arbeitstherapeutin Dr. Ursula Katzenstein (1916-1998), die Pädagogin Sophie

Anna Seghers (eigentlich Netty Radvanyi, geb. Reiling), Schriftstellerin, undatierte Porträtaufnahme (Thüringer Volksverlag, Weimar). (© picture-alliance/akg)

Marum (1910-2003) und die Schriftstellerin Anna Seghers (1900-1983), die Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR war. 1952/53 jedoch verloren viele Jüd_innen in der DDR ausgehend von den stalinistischen Säuberungen in der Sowjetunion und vom Slansky-Prozess in der CSSR ihre beruflichen Positionen und wurden aus der SED ausgeschlossen – auch wenn sie später, nach Stalins Tod, rehabilitiert und erneut in die Partei aufgenommen wurden. Das veranlasste viele Jüd_innen dazu, die DDR zu verlassen. Dazu hatte der Gesamtberliner Oberrabbiner Nathan Levinson die Jüd_innen in der DDR über den RIAS (Rundfunk im Amerikanischen Sektor) aufgerufen.

Die Jüdische Gemeinde in Ost-Berlin war sehr klein (1989 etwa 200 Mitglieder), aber in der DDR die größte. In den 1980er Jahren rief Irene Runge (geb. 1942) den Verein "Wir für uns" ins Leben, in dem sich Interessierte der mittlerweile erwachsenen Kinder aus den Emigrant_innen-Familien engagierten und sich mit ihrem Jüdischsein auseinandersetzen, was ihnen in ihren kommunistischen Elternhäusern meist versagt war.

Mauerfall und Deutsche Einheit - Der 9. November in Deutschland aus jüdischer Perspektive

Eine erneute Zäsur stellten für die jüdische Community die Öffnung der Mauer und die folgende Deutsche Einheit dar. Die Jüd_innen aus Ost- und West-Deutschland teilten ambivalente Gefühle gegenüber diesem neuen geeinten Deutschland. Ihre Erinnerungen sollen in dieses Projekt einfließen, denn sie werden in den Narrativen der Geschichtsschreibung bisher kaum abgebildet. Die jüdische Perspektive fand weder Eingang in den Diskurs der Feiern zum 30. Jubiläum der Maueröffnung, noch wurden in den Jahren 1989/1990 jüdische Stimmen wahrnehmbar gehört. Die Ängste, die mit der Wiedervereinigung und dem Entstehen eines neuen „Groß-Deutschlands“ verbunden waren, waren Gesprächsthema unter Jüd_innen, in Teilen der politischen Linken sowie in einigen europäischen Staaten – hier besonders unter den früheren Alliierten Großbritannien und Frankreich. Die Assoziationen der Jüd_dinnen aus West- und Ost zum 9. November 1989 sind untrennbar mit dem Pogrom am 9. November 1938 als Datum der kollektiven Erinnerung verknüpft.

Einwanderung von Jüd_innen aus der Sowjetunion

Eine weitere einschneidende Erneuerung in der jüdischen Community Deutschlands war die zweite Welle der Einwanderung russischer Jüdinnen und Juden, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland gekommen sind. 1990, noch vor der Wiedervereinigung, hat die DDR Jüd_innen aus der früheren Sowjetunion aufgenommen. Maßgeblich beteiligt daran war die Ost-Berlinerin Anetta Kahane (geb. 1954), die 1998 die Amadeu Antonio Stiftung gründete. Die Tochter jüdischer Kommunist_innen, die vor dem Nationalsozialismus geflohen waren, initiierte als Mitglied der Arbeitsgruppe "Ausländerfragen" am "Zentralen Runden Tisch" den Antrag "Aufruf zur Aufnahme sowjetischer Juden in der DDR", der am 12. Februar 1990 ohne Gegenstimmen angenommen wurde.

Nach der Wiedervereinigung wurde die Einwanderung unter dem Begriff Kontingentflüchtlinge fortgesetzt. Dies stellte und stellt einerseits eine Herausforderung für die Jüdischen Gemeinden in Deutschland dar. Andererseits wurde und wird dies auch als Chance für die Zukunft jüdischen Lebens gesehen. Die aus der Ex-Sowjetunion nach Deutschland Gekommenen hatten anfangs häufig Probleme, in der jüdischen Community akzeptiert zu werden. Sie waren größtenteils nicht jüdisch sozialisiert und mussten mit dem Verlust von Sprache und ihrer Kultur zurechtkommen. Zudem wurden ihre Ausbildungs- und Universitätsabschlüsse in Deutschland oft nicht anerkannt, was sie zwang, Berufe auszuüben, die weit unter ihrem Niveau lagen. Eine weitere finanzielle Benachteiligung erfahren sie dadurch, dass sie bis heute anders als Spätaussiedler_innen keine Rentenansprüche aus ihrer beruflichen Tätigkeit in der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland geltend machen können.

Alina Gromova, Autorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Jüdischen Museum Berlin, fotografiert am 03.05.2017. (© picture-alliance/dpa)

Der Zweiten Generation der russischsprachigen Einwanderer_innen widmet sich die 1980 in Dnepropetrowsk/Ukraine geborene Wissenschaftlerin Alina Gromova. In ihrer 2013 mit dem "Humboldt-Preis" - Sonderpreis "Judentum und Antisemitismus" ausgezeichneten Dissertation nimmt sie die postmoderne Generation junger Berliner Jüdinnen und Juden in den Blick. Ihr Buch "Generation koscher light. Urbane Räume und Praxen junger russischsprachiger Juden in Berlin" erschien im Jahr 2013.

Zuzug von Israelis nach Deutschland – Ein neues Selbstverständnis und eine neue Kultur entwickeln sich

Seit einigen Jahren wandern zumeist junge Israelis nach Deutschland, vor allem nach Berlin, ein und verändern so das Gesicht der jüdischen Community erneut. Die meisten Israelis sind nicht als Mitglieder der Jüdischen Gemeinde registriert. Laut Statista Research Department vom 16. Juni 2020 sind im Jahr 2017 genau 13.795 Israelis nach Deutschland eingewandert, 2018 waren es 14.100 und 2019 kamen 14.310 Menschen.

Sie studieren, gründen Unternehmen, arbeiten als Künstler_innen, als Theatermacher_innen/Intendant_innen, Musiker_innen und Wissenschaftler_innen, sie veranstalten kulturelle Festivals und politische Panel Discussions, betreiben Cafés, Restaurants, oder Start-ups in Tech und Science. Und sie eröffnen nicht zuletzt einen neuen Blick auf die Erinnerungskultur in Deutschland nach 1945. Viele von ihnen sind Enkel_innen von Holocaustüberlebenden. Es stellt sich die Frage, warum ausgerechnet Deutschland als Einwanderungsland ausgewählt wird. Auch damit werden sich im Rahmen des Projekts ein Beitrag und Interviews befassen.

Mit diesem noch wenig erforschten Thema hat sich Professorin Dr. Dani Kranz in ihrer Studie "Israelis in Berlin. Wie viele sind es und was zieht sie nach Berlin?" der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2015 beschäftigt. Sie schreibt: "Im Gegensatz zur breiten Beachtung, die das Leben früherer Generationen von Juden in der wissenschaftlichen Literatur gefunden hat, stehen die heute in Deutschland lebenden Israelis bisher kaum im Blickfeld der Forschung."

Neben den persönlichen Motiven für die Einwanderung der Israelis der Dritten Generation hat sie soziodemografische Aspekte ebenso wie den soziohistorischen Hintergrund untersucht. In ihrem Fazit macht sie auf das durch die Einwanderung nach Deutschland neu entstandene Zugehörigkeitsgefühl hinsichtlich israelischer und jüdischer Identität aufmerksam: "[…] Davon unabhängig und weniger wichtig ist vielen ihre jüdische Identität und erst recht der Kontakt zu Juden in Deutschland, obwohl es auch die Fälle von ehemals strikt säkularen Israelis gibt, die in Deutschland nun ab und an die Synagoge besuchen."

Um Identität/en geht es auch der in Tel Aviv geborenen und in Köln lebenden Choreografin Reut Shemesh. In ihrer Tanz-Performance "ATARA" untersucht sie Geschlechterrollen, Weiblichkeit und weibliche Sexualität. Aufgewachsen in einer säkular-orthodox gemischten Familie in Israel arbeitet sie aus einer künstlerischen Perspektive heraus zur Beziehung von orthodoxen und säkularen Jüdinnen und ihrem Platz in der Gesellschaft.

Ein Ausblick auf das Projekt „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“

Sharon Adler, Gründerin von AVIVA-Berlin. (© Mara Noomi Adler)

In der Auseinandersetzung mit dem Thema und in der Vorstellung der Akteurinnen soll in diesem Schwerpunkt des Deutschland Archivs bis 2022 vor allem die Diversität jüdischer Frauen aufgezeigt werden. Denn es gibt nicht nur die "EINE" jüdische Frau, sondern eine Vielfalt von Perspektiven oder Erfahrungen, die mit diesem Projekt sichtbar werden sollen.

Hier können Sie den Interner Link: ersten Teil des Überblicksartikels lesen.

Zitierweise: Sharon Adler, "Jüdinnen in Deutschland nach 1945. Erinnerungen, Brüche, Perspektiven - Teil II", in: Deutschland Archiv, 18.09.2020, Link: www.bpb.de/315715

Fussnoten

Fußnoten

  1. Albert Speer (1905 bis 1981) war Architekt und prägte die martialische NS-Architektur. Er war bereits 1931 in die NSDAP eingetreten und wurde schließlich Reichsminister für Bewaffnung und Munition. Speer war mitverantwortlich für die Beschäftigung von sieben Millionen Zwangsarbeiter_innen, darunter sollen circa 450.000 KZ-Häftlinge gewesen sein. Außerdem nahm Speer Einfluss auf Betrieb und Ausbau von Konzentrationslagern. Dafür arbeitete er eng mit Heinrich Himmler und der SS zusammen. Im Nürnberger Prozess wurde er als Kriegsverbrecher zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt.

  2. S. Michael Westerholz, DP-Camp in der Alten Kaserne Deggendorf, 17.7. 2011, hagalil.com-Jüdisches Leben online, www.hagalil.com/2011/07/deggendorf-6/, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  3. Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte, Die letzten Überlebenden (She'erit Hapletah), www.yadvashem.org/de/holocaust/about/end-of-war-aftermath/liberation.html, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  4. Menachem Z. Rosensaft, Hadassah Rosensaft 1912-1997, Jewish Women’s Archive, https://jwa.org/encyclopedia/article/rosensaft-hadassah; Hadassah Rosensaft, Jewish Women’s Archive, https://jwa.org/people/rosensaft-hadassah, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  5. Siehe Inge Deutschkron, Mein Leben nach dem Überleben, München 1995 (3. Auflage 2001).

  6. Vgl. Dr. Juliane Wetzel, Holocaust-Erziehung, in: Dossier Geschichte und Erinnerung, bpb.de, 26.8.2008, bpb.de/39843, zuletzt aufgerufen am 3.8.2020.

  7. Adi Kantor, Das mediale Jüdinnen- und Israelbild in der deutschen und israelischen Frauenbewegung, in: Stiftung Zurückgeben und Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, Jüdische Weibliche Identitäten heute, S. 22-25, www.stiftung-evz.de/fileadmin/user_upload/EVZ_Uploads/Service/Termine/2016/20161117_Juedische_weibliche_Identitaeten/JWIH_web.pdf, zuletzt aufgerufen am 3.8.2020.

  8. Michael Schmitz, Jetzt weht ein freier Geist, Die Zeit, 22.4.1988, https://www.zeit.de/1988/17/jetzt-weht-ein-freier-geist, zuletzt aufgerufen am 14.9.2020.

  9. Dmitrij Belkin, Jüdische Kontingentflüchtlinge und Russlanddeutsche, Kurzdossiers Zuwanderung, Flucht und Asyl: Aktuelle Themen, bpb.de, 13.7.2017, bpb.de/252561, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  10. Statista Research Department, Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland von 2017 bis 2019, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  11. Siehe Dani Kranz, Israelis in Berlin – Wie viele sind es und was zieht sie nach Berlin?, in: Bertelsmann Stiftung, Kooperationsprojekt mit dem Deutschlandradio (Hg.), „Faszination und Befremden –50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“, Gütersloh 2015, www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/Israelis_in_Berlin.pdf, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

  12. Reut Shemesh, Biography, www.reutshemesh.com/bio, zuletzt aufgerufen am 4.8.2020.

Lizenz

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Sharon Adler für Deutschlandarchiv/bpb.de

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geboren 1962 in West-Berlin, ist Journalistin, Moderatorin und Fotografin. Im Jahr 2000 gründete sie das Online-Magazin und Informationsportal für Frauen AVIVA-Berlin, das sie noch heute herausgibt. Das Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen in der Gesellschaft sichtbarer zu machen und über jüdisches Leben zu berichten. Sharon Adler hat verschiedenste Projekte zu jüdischem Leben in Deutschland für unterschiedliche Auftraggeber/-innen umgesetzt und auch selbst Projekte initiiert wie "Schalom Aleikum“, das sie zur besseren Verständigung von Jüdinnen und Muslima entwickelte. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019 initiierte sie das Interview- und Fotoprojekt "Jetzt erst recht. Stop Antisemitismus". Hier berichten Jüdinnen und Juden in Interviews über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus in Deutschland. Seit 2013 engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. Für das Deutschland Archiv der bpb betreut sie die Reihe "Jüdinnen in Deutschland nach 1945"