Basilius-Kathedrale

Außenpolitik

In der internationalen Politik ist Russland vielfältig engagiert: In den Vereinten Nationen, der G8 und anderen Organisationen. Aber auch in bilateralen Verhältnissen sind die Kontakte Russlands zahlreich. In Konflikten mit der Europäischen Union, den Staaten des Kaukasus, des Baltikums oder der GUS muss sich russische Außenpolitik beweisen.

António Guterres, Generalsekretär der Vereinte Nationen, und Sergei Lawrow, Außenminister von Russland, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 21. Juni 2018 in Moskau.

Andreas Heinemann-Grüder

Russland und die internationalen Organisationen

Russland zeigt als Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen eher ein instrumentelles Verhältnis zu diesen. Trotz verschiedener Ansätze hat es Russland bisher nur begrenzt vermocht, die Integration nicht-westlicher internationaler Organisationen voranzutreiben.

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Die Flaggen von Russland und der EU nebeneinander.

Andreas Heinemann-Grüder

Russland und die Europäische Union

Die russische Systemtransformation ist vorerst gescheitert und eine Wertegemeinschaft scheint gegenwärtig kaum möglich. Insgesamt befinden sich die Beziehungen zwischen der EU und Russland spätestens seit der sogenannten Ukraine-Krise auf einem Tiefpunkt. Andreas Heinemann-Grüder skizziert die Entwicklungen.

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Die Fahnen der USA und Russlands liegen aufeinander.

Russland und die Vereinigten Staaten

Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind geprägt durch die nie vollständig überwundene Erbschaft des Kalten Krieges, die militärische Großmachtkonkurrenz, den Wettbewerb um regionale Einflusssphären, konträre politische Leitbilder und eine sich wechselseitig verstärkende Missachtung des Völkerrechts.

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Der russische Präsident gibt dem chinesischen Präsidenten die Hand.

Sören Urbansky

Russisch-chinesische Beziehungen

Seit dem Ende des Kalten Krieges haben Russland und China ihre Beziehungen sukzessive verbessert. Aus Rivalen sind strategische Partner geworden. Sowohl Peking als auch Moskau streben eine weitere Stärkung ihrer wirtschaftlichen, militärischen und diplomatischen Zusammenarbeit an, die indes nicht frei von Gegensätzen ist.

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Russische Soldaten während des Georgienkriegs 2008. Foto: AP

Andreas Heinemann-Grüder

Russland und der Südkaukasus

Die postsowjetische Entwicklung der stark heterogenen und konfliktgeplagten Region hatte ihre Zäsur mit dem russisch-georgischen Krieg im August 2008. Einen Überblick der Beziehungen Armeniens, Aserbaidschans und Georgiens zu Moskau von Andreas Heinemann-Grüder.

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Am Majdan Nesaleschnosti, dem zentralen Platz in Kiew, demonstrieren Anhänger der Opposition vom 13. auf den 14. Dezember 2013.

Andreas Heinemann-Grüder

Ukraine, Belarus und Moldau

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gestalten die fortan unabhängigen Staaten ihre Beziehungen zu Moskau sehr unterschiedlich, stets jedoch mit Betonung ihrer Souveränität. Die Maidan-Revolution in der Ukraine stellt hierbei eine neue Zäsur für die gesamte Region dar.

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Von rechts: Estnischer Regierungsminister, Verteidigungsminister Jaak Aaviksoo, Ministerpräsident Andrus Ansip und Minister für Bevölkerungsangelegenheiten Urve Palo, legen Blumen am Bronzenen Soldaten Denkmal für sowjetische Soldaten auf dem Friedhof der estnischen Streitkräfte in Tallinn.

Hannes Adomeit

Die baltischen Staaten

Russlands Verhältnis zum Baltikum ist von wiederkehrenden Konflikten geprägt. Moskau betrachtet die Staaten Estland, Lettland und Litauen als einen verhältnismäßig einheitlichen Raum. Dafür gibt es gute Gründe in der historischen Entwicklung.

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Von Links nach Rechts: Sooronbai Dscheenbekow ( Premierminister von Kirgisistan), Nursultan Nasarbajew (bis 2019 Präsident von Kasachstan), Emomalij Rahmon (Präsident von Tadschikistan), Schawkat Mirsijojew (Präsident von Usbekistan) und Akca Nurberdijewa (Präsidentin der Nationalversammlung von Turkmenistan, nicht auf dem Bild) besprechen sich im Rahmen der Konsultativsitzungen der zentralasiatischen Regierungschefs am 15. März 2018 in Astana, Kasachstan.

Andreas Heinemann-Grüder

Russland und Zentralasien

Die fünf zentralasiatischen Länder haben verschiedene Interessen, wenn es um ihr Verhältnis zu Russland geht. Während die ressourcenreichen Staaten ihre Unabhängigkeit von Russland hervorheben, sehen sich die ärmeren Staaten russischem Druck ausgesetzt. Doch auch die Sicherheitspolitik spielt eine wichtige Rolle.

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Dampf und Rauch steigen aus Kühltürmen am Stadtrand von Moskau.

Angelina Davydova

Die Klimapolitik Russlands

Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls durch Russland war entscheidend dafür, dass das Protokoll in Kraft treten konnte. In Russland war das Thema "Klimawandel" bis vor kurzem im gesellschaftlichen Bewusstsein und politischen Diskurs dennoch praktisch nicht existent.

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Warum wurden die Vereinten Nationen gegründet? Welche Ziele und Aufgaben haben sie? Was ist der Sicherheitsrat und welche Rolle spielt Deutschland? Die 11 Infografiken geben Antworten und zeigen anschaulich, wie die UN aufgebaut sind.

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Warschauer Bürgermeister und Präsidentschaftskandidat Lech Kaczynski spricht in Warschau um den 66. Jahrestag des sowjetischen Überfalls auf Polen zu gedenken.
Polen und seine Nachbarn

Die Beziehungen zu Russland

Seit 1990 führten gegensätzliche politische Interessen zu einer Verschlechterung der polnisch-russischen Beziehung. Zunächst lag der Fokus der polnischen Außenpolitik auf der Verbesserung der Beziehung. Doch eine Annäherung der Länder ist bisher nicht in Sicht.

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