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Die Filme des Filmkanon

Der Filmkanon Die Filme des Filmkanon Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens Goldrausch Panzerkreuzer Potemkin You´re Darn Tootin´ M - Eine Stadt sucht einen Mörder Emil und die Detektive Stagecoach Der Zauberer von Oz Citizen Kane Sein oder Nichtsein Deutschland im Jahre Null Rashomon La Strada Nacht und Nebel Vertigo Die Brücke Außer Atem Das Appartement Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben Blow Up Das Dschungelbuch Ich war neunzehn Der Wolfsjunge Alice in den Städten Taxi Driver Die Ehe der Maria Braun Stalker Blade Runner Sans Soleil Shoah Wo ist das Haus meines Freundes? Ein kurzer Film über das Töten Der Eissturm Das süße Jenseits Alles über meine Mutter Filmkanon kompakt Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens Goldrausch Panzerkreuzer Potemkin You're Darn Tootin'/Ihr könnt mir mal was blasen/Der beleidigte Bläser M - Eine Stadt sucht einen Mörder Emil und die Detektive Ringo/Höllenfahrt nach Santa Fé/Stagecoach Der Zauberer von Oz Citizen Kane Sein oder Nichtsein Deutschland im Jahre Null Rashomon – Das Lustwäldchen La Strada – Das Lied der Straße Nacht und Nebel Vertigo – Aus dem Reich der Toten Die Brücke Außer Atem Das Appartement Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben Blow Up Das Dschungelbuch Ich war neunzehn Der Wolfsjunge Alice in den Städten Taxi Driver Die Ehe der Maria Braun Stalker Blade Runner Sans Soleil – Unsichtbare Sonne Shoah Wo ist das Haus meines Freundes? Ein kurzer Film über das Töten Der Eissturm Das süße Jenseits Alles über meine Mutter Dokumentation Filmkanon Der Filmkanon Filmkompetenzerklärung vom 21. Mai 2003 Mitglieder der Kommission Redaktion

Die Filme des Filmkanon

Die essayistischen Texte wollen sensibilisieren für die Vielfältigkeit der Kunstform Film und für die Geschichte und Gegenwart des bedeutendsten Mediums des 20. Jahrhunderts.

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

Eine hagere Gestalt mit Glatze, buschigen Augenbrauen und hervorstehenden Zähnen - neben der grauseligen Hauptfigur schuf F. W. Murnau auch einen der einflussreichsten Horrorfilme der Filmgeschichte

Lars Penning

/ 7 Minuten zu lesen

Goldrausch

Chaplins legendäre Figur des Tramps auf Goldsuche in Alaska. "Das ist der Film, mit dem ich meinen Namen für immer verknüpft sehen möchte", sagte der Regisseur später.

Gerd Albrecht

/ 7 Minuten zu lesen

Panzerkreuzer Potemkin

Kaum ein Werk hat den Film als Kunstform so nachhaltig beeinflusst wie "Panzerkreuzer Potemkin". Die parabelhafte Geschichte der sozialistischen Revolution begründete einen Umbruch der Erzählweise.

Rainer Rother

/ 6 Minuten zu lesen

You´re Darn Tootin´

Ob als "Dick und Doof", "Flip und Flap" oder "Crick und Crock": Stan Laurel und Oliver Hardy haben das Genre der Slapstick-Komödie revolutioniert und die Menschen damit zum Lachen gebracht.

Alfred Holighaus

/ 5 Minuten zu lesen

M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Ein Seiltanz zwischen selbstverliebter Virtuosität und gekonnter Reduktion, Genrecollage und präzisem Blick auf gesellschaftliche Strömungen: Georg Seeßlen über Fritz Langs Meisterwerk.

Georg Seeßlen

/ 11 Minuten zu lesen

Emil und die Detektive

Gerhard Lamprecht war der erste, der Erich Kästners Kinderbuch verfilmte, Billy Wilder schrieb das Drehbuch. Kästner schuf mit seiner unterhaltsamen Geschichte auch ein gänzlich neues Kinderbild.

Uschi Reich

/ 6 Minuten zu lesen

Stagecoach

Das amerikanische Kino ist Genrekino, das amerikanischste Genre der Western. Über einen Klassiker, der das Genre neu belebte und trotz seines Anachronismus in den Kanon gehört.

Hans Helmut Prinzler

/ 7 Minuten zu lesen

Der Zauberer von Oz

Zwischen Märchen und Momentaufnahme der amerikanischen Gesellschaft finden sich Spuren von "Der Zauberer von Oz" bis heute in Filmen wieder. Ein kurzes Essay von Christian Petzold.

Christian Petzold

/ 3 Minuten zu lesen

Citizen Kane

Dieser Film revolutionierte die Filmsprache, sezierte die Medienlandschaft und dekonstruierte den amerikanischen Traum. Zunächst verkannt, zählt er heute zu den größten Werken der Filmgeschichte.

Georg Seeßlen

/ 7 Minuten zu lesen

Sein oder Nichtsein

Der Nationalsozialismus als lächerliche Inszenierung mit tödlichem Potential. Ein satirischer Blick Ernst Lubitschs aus seinem amerikanischen Exil auf seine Heimat Deutschland unter der NS-Diktatur.

Susanne Weingarten

/ 7 Minuten zu lesen

Deutschland im Jahre Null

Vor den Ruinen des zerbombten Berlin erzählt Rossellini mit Laiendarstellern die parabelhafte Geschichte eines vermeintlichen Neuanfangs. Ein berühmtes Beispiel des italienischen Neorealismus.

Rainer Vowe

/ 8 Minuten zu lesen

Rashomon

Der erste japanische Film, der die Aufmerksamkeit eines breiten westlichen Publikums auf sich zog, war das bis dato radikalste Experiment mit dem unzuverlässigen Erzähler: "Rashomon".

Philipp Bühler

/ 7 Minuten zu lesen

La Strada

Vor der kargen Kulisse eines verarmten Italiens wird die Geschichte eines großäugigen Mädchens und eines groben Artisten zu einer universellen Parabel um Liebe und Aufopferung.

Nicolaus Schröder

/ 8 Minuten zu lesen

Nacht und Nebel

1955 dreht Alain Resnais einen Film über die Lager der Nationalsozialisten. Sein bis dato ungewöhnlicher Einsatz der filmischen Mittel erzeugt Distanz, die erst ein Begreifen möglich macht.

Volker Schlöndorff

/ 7 Minuten zu lesen

Vertigo

In Alfred Hitchocks klassischem Thriller wird die obszessive Liebe eines Mannes zugleich zum filmtheoretischen Diskurs über den Widerstreit von Illusion und Realität. Eine Analyse.

Michael Kohler

/ 7 Minuten zu lesen

Die Brücke

Eine Gruppe Jugendlicher verteidigt am Ende des 2. Weltkriegs eine bedeutungslose Brücke: Bernhard Wicki findet darin ein überdeutliches Bild für die Absurdität kriegerischer Ideologie.

Reinhold T. Schöffel

/ 6 Minuten zu lesen

Außer Atem

Das filmgewordene Manifest einer kinematographischen Bewegung: Jean-Luc Godards Regiedebüt – ein nahezu klassischer Gangsterfilm – ist einer der Wendepunkte der Filmgeschichte.

Alfred Holighaus

/ 6 Minuten zu lesen

Das Appartement

Indem er seine Wohnung für Affären seiner Vorgesetzten zur Verfügung stellt, hofft Jack Lemmon auf den beruflichen Aufstieg: Billy Wilders zynischer Blick auf eine kafkaeske Arbeitswelt.

Anke Sterneborg

/ 11 Minuten zu lesen

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Stanley Kubrick verwandelt die Bedrohung durch einen atomaren Krieg in den 1960er Jahren in eine groteske Komödie. Erst in der humoresken Überspitzung wird der Schrecken augenscheinlich.

Annette Kilzer

/ 8 Minuten zu lesen

Blow Up

Die Swinging 60s aus Sicht eines Photographen: Das Portrait einer Generation und eine philosophische Reflexion über das Verhältnis von Realität und ihrer Reproduktion in Bildern.

Rainer Rother

/ 6 Minuten zu lesen

Das Dschungelbuch

Aus der Geschichte Joseph Rudyard Kiplings machten 70 Zeichner einen Trickfilm: Auch ohne computergenerierten Photorealismus ist "Das Dschungelbuch" ein zeitloser Klassiker des Animationfilms.

Cristina Moles Kaupp

/ 6 Minuten zu lesen

Ich war neunzehn

Im Stil fragmentierter Tagebucheinträge verfilmte Konrad Wolf 1968 seine Erfahrungen in der Roten Armee am Ende des II. Weltkriegs: Ein jugendlicher Blick auf ein historisches Ereignis.

Ralf Schenk

/ 6 Minuten zu lesen

Der Wolfsjunge

Zur Zeit der Studentenunruhen in Frankreich erforscht Truffaut die zeitlosen Fragen nach Erziehung und Moral; verpackt in der Geschichte eines Wolfsjungen in der Begegnung mit der Zivilisation.

Burkhard Voiges

/ 7 Minuten zu lesen

Alice in den Städten

Der Roadtrip eines Fotografen und eines Mädchens: Ein Film über die Sehnsucht nach Freiheit und einer Zukunft, in der dem Filme- und Bildermacher alle Wege offen stehen.

Sascha Westphal

/ 8 Minuten zu lesen

Taxi Driver

Was es zum Klassiker braucht: Die Geschichte des Taxifahrers, der zur Selbstjustiz greift, ist zu schmutzig fürs Museum und viel zu modern, um jemals aus der Mode kommen.

Alfred Holighaus

/ 7 Minuten zu lesen

Die Ehe der Maria Braun

Die Geschichte einer Frau, die sich zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders durchschlägt, wurde Fassbinders internationaler Durchbruch und Auftakt einer Trilogie über die BRD-Vergangenheit.

Robert Fischer

/ 8 Minuten zu lesen

Stalker

In einer radikalen Ästhetik erzählt Andrei Tarkovsky von einer Expedition, an deren Ende die Erfüllung des innigsten Wunsches steht. Eine philosophische Parabel in der Tradition der Artussage.

Erika Gregor

/ 4 Minuten zu lesen

Blade Runner

Die postapokalyptische Welt "Blade Runners" spiegelt die Geisteshaltung der 80er Jahre. Zugleich widmet sich der Film universelleren Fragen und ist in jeglicher Hinsicht ein Klassiker des Genres.

Dominik Graf

/ 9 Minuten zu lesen

Sans Soleil – Unsichtbare Sonne

Die raffinierte Annäherung an den Prozess des Verstehens und des Erinnerns als kinematographischer Essay - Chris Markers "Sans Soleil" gilt bis heute als innovatives Beispiel dieser Gattung.

Ralph Eue

/ 7 Minuten zu lesen

Shoah

An der Grenze zum Erträglichen befragt Claude Lanzmann in seinem 9-stündigen Film Opfer und Täter des Holocaust - und beschwört so die Gegenwärtigkeit des Vergangenen.

Andres Veiel

/ 4 Minuten zu lesen

Wo ist das Haus meines Freundes?

Der Aufbruch des 8-jährigen Ahmed in Ungehorsam und Selbstverantwortung wird zur Parabel über die Konflikte zwischen jung und alt, Dorf und Stadt, Tradition und Moderne im Iran.

Wolfram Schütte

/ 10 Minuten zu lesen

Ein kurzer Film über das Töten

Ein Film über das Töten statt ein Film, in dem getötet wird - Kieslowski nähert sich seinem Thema mit radikaler Härte und hinterfragt eines der 10 Gebote bar jedes religiösen Überbaus.

Barbara Schweizerhof

/ 8 Minuten zu lesen

Der Eissturm

In Ang Lees Film wird die Geschichte zweier Familien an der Ostküste der USA zur Abrechnung mit der Elterngeneration der 1970er Jahre - ein erschütterndes Drama und pointiertes Generationenportrait.

Uschi Reich

/ 5 Minuten zu lesen

Das süße Jenseits

Der Unfall eines Schulbusses kostet die Mitglieder einer kleinen Gemeinde das Leben all ihrer Kinder. Die stille Variante eines Katastrophenfilms, der nach den Abgründen des Prinzips Familie sucht.

Barbara Schweizerhof

/ 8 Minuten zu lesen

Alles über meine Mutter

In Almodovars "Screwball Drama" hagelt es Schicksalsschläge, Geburten, Krankheiten und Todesfälle, ohne dass der Regisseur die überdrehte Leichtigkeit seiner Handschrift aus dem Auge verliert.

Eva Matlok

/ 7 Minuten zu lesen